Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

Strafrechtliche Abteilung, Beschwerde in Strafsachen 6B.189/2015
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

[8frIR2ALAGK1]     
{T 0/2}
                   
6B_189/2015

Urteil vom 16. Juli 2015

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Bundesrichter Oberholzer, Rüedi,
Gerichtsschreiber Faga.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Krishna Müller,
Beschwerdeführer,

gegen

1. Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Freiburg, Postfach 1638, 1701
Freiburg,
2. A.________,
Beschwerdegegnerinnen.

Gegenstand
Mehrfache Vergewaltigung und Nötigung, einfache Körperverletzung usw.;
willkürliche Beweiswürdigung, Entschädigung,

Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Freiburg, Strafappellationshof,
vom 2. Oktober 2014.

Sachverhalt:

A. 
Das Kantonsgericht Freiburg sprach X.________ am 2. Oktober 2014
zweitinstanzlich der mehrfachen Vergewaltigung (Tatzeitpunkt Ende 2005 und 26.
Oktober 2009), der mehrfachen Nötigung (zwischen Ende 2005 und 30. Oktober
2009), der einfachen Körperverletzungen (Sommer 2008 und 1. Mai 2010), der
Sachbeschädigung und des Hausfriedensbruchs (September 2009) sowie der
Verleumdung (29. Oktober 2009) schuldig. Im Berufungsverfahren unangefochten
blieben die Verurteilungen wegen Hehlerei (Tatzeitpunkt zwischen dem 14.
Dezember 2009 und dem 25. Januar 2010) und wegen Führens eines Motorfahrzeugs
trotz Verweigerung, Entzug oder Aberkennung des erforderlichen Ausweises (4.
Januar 2012), die Einstellung des Verfahrens betreffend Diebstahl, Ungehorsam
gegen amtliche Verfügungen, einfache Verkehrsregelverletzung und Übertretung
des Bundesgesetzes über die Betäubungsmittel sowie der Freispruch von weiteren
Vorwürfen. Das Kantonsgericht verurteilte X.________ zu einer teilbedingten
Freiheitsstrafe von drei Jahren. Den zu vollziehenden Teil der Freiheitsstrafe
legte es auf zwölf Monate und die Probezeit auf fünf Jahre fest. Zudem
widerrief es den bedingten Vollzug einer Geldstrafe aus dem Jahre 2009.
X.________ wurde verpflichtet, A.________ Schadenersatz von Fr. 1'680.-- sowie
Genugtuung von Fr. 15'000.-- (jeweils nebst Zins) zu leisten.

B. 
X.________ führt Beschwerde in Strafsachen. Er beantragt, das Urteil des
Kantonsgerichts Freiburg sei aufzuheben, und er sei von den Vorwürfen der
mehrfachen Vergewaltigung, der mehrfachen Nötigung, der mehrfachen einfachen
Körperverletzungen, der Sachbeschädigung, des Hausfriedensbruchs und der
Verleumdung freizusprechen. Die Zivilforderung von A.________ sei abzuweisen.
X.________ ersucht zudem um aufschiebende Wirkung und verweist betreffend die
unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung auf ein separates
Armenrechtsgesuch.

Erwägungen:

1. 
Der Beschwerdeführer wirft der Vorinstanz unter Hinweis auf Art. 9 BV und Art.
6 Ziff. 2 EMRK eine willkürliche Beweiswürdigung und die Verletzung der
Unschuldsvermutung vor. Zudem habe die Vorinstanz in Verletzung des
Untersuchungsgrundsatzes im Sinne von Art. 6 Abs. 2 StPO die Befragung eines
Zeugen abgewiesen.

1.1. Die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung kann nur gerügt werden, wenn
sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von
Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels für den Ausgang des
Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG; vgl. auch Art. 105 Abs.
1 und 2 BGG). Offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG ist die
Sachverhaltsfeststellung, wenn sie willkürlich ist (BGE 139 II 404 E. 10.1 S.
445 mit Hinweisen; vgl. zum Begriff der Willkür BGE 140 III 16 E. 2.1 S. 18 f.;
139 III 334 E. 3.2.5 S. 339; 138 I 49 E. 7.1 S. 51; je mit Hinweisen).

Inwiefern das Sachgericht den Grundsatz "in dubio pro reo" als
Beweiswürdigungsregel verletzt hat, prüft das Bundesgericht ebenfalls unter dem
Gesichtspunkt der Willkür. Diese aus der Unschuldsvermutung abgeleitete Maxime
wurde wiederholt dargelegt, worauf zu verweisen ist (BGE 127 I 38 E. 2a S. 41
mit Hinweisen).

Die Rüge der Verletzung von Grundrechten (einschliesslich Willkür bei der
Sachverhaltsfeststellung) muss in der Beschwerde anhand des angefochtenen
Entscheids präzise vorgebracht und substanziiert begründet werden, anderenfalls
darauf nicht eingetreten wird (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 139 I 229 E. 2.2 S.
232; 138 I 225 E. 3.2 S. 228; 137 IV 1 E. 4.2.3 S. 5; 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68;
je mit Hinweisen).

1.2. Was der Beschwerdeführer vorbringt, vermag weder Willkür bei der
Sachverhaltsfeststellung noch eine Verletzung der Unschuldsvermutung oder des
Untersuchungsgrundsatzes zu begründen. Das Bundesgericht ist keine
Appellationsinstanz, die eine freie Prüfung in rechtlicher und tatsächlicher
Hinsicht vornimmt. Insbesondere reicht für die Rüge einer willkürlichen
Beweiswürdigung nicht aus, wenn der Beschwerdeführer zum Beweisergebnis wie in
einem appellatorischen Verfahren frei plädiert und darlegt, wie seiner
Auffassung nach die vorhandenen Beweise richtigerweise zu würdigen gewesen
wären. Dies ist beispielsweise der Fall, soweit er in Bezug auf den Vorwurf der
mehrfachen Vergewaltigung wie bereits im kantonalen Verfahren unterstreicht, es
lägen keine objektiven Beweise vor, es stehe Aussage gegen Aussage und es seien
Indizien für eine Falschbelastung vorhanden. Solche allgemein gehaltenen
Einwände sind ungenügend und erschöpfen sich in einer unzulässigen
appellatorischen Kritik am angefochtenen Entscheid. Der Beschwerdeführer
verweist zudem auf eine Reise von A.________ (nachfolgend Beschwerdegegnerin 2)
mit "ihrem angeblichen Peiniger" nach Marokko. Damit macht er implizit (soweit
erkennbar) geltend, die Vorwürfe der mehrfachen Vergewaltigungen seien mit
Blick auf die gemeinsamen Ferien haltlos. Diese Behauptung hat die Vorinstanz
willkürfrei verworfen, dies unter anderem gestützt auf die Darlegungen in einem
aussagepsychologischen Gutachten sowie mit dem Hinweis, dass die zweite
Vergewaltigung Ende 2009 und damit nach der Reise im Jahre 2008 erfolgte. Der
Beschwerdeführer bezeichnet die Expertise als mangelhaft und einseitig, ohne
sich damit inhaltlich auseinanderzusetzen. Darauf braucht nicht näher
eingegangen zu werden (Art. 106 Abs. 2 BGG; vgl. zur Würdigung von Gutachten
BGE 138 III 193 E. 4.3.1 S. 198 f.; 133 II 384 E. 4.2.3 S. 391; 132 II 257 E.
4.4.1 S. 269; 106 IV 236 E. 2a S. 238, 97 E. 2b S. 99 f.; je mit Hinweisen).
Indem der Beschwerdeführer seine Argumentation im kantonalen Verfahren
wiedergibt, stellt er der Würdigung der Vorinstanz einzig seinen eigenen
Standpunkt gegenüber. Das vorinstanzliche Beweisergebnis, wonach er Ende 2005
und am 26. Oktober 2009 an der Beschwerdegegnerin 2 gegen deren Willen und
unter Anwendung von Gewalt respektive Drohung den Geschlechtsverkehr vollzog,
vermag er nicht zu erschüttern.

Ebenso fehlt in Bezug auf die weiteren Vorwürfe eine Auseinandersetzung mit dem
angefochtenen Entscheid. Vielmehr wiederholt der Beschwerdeführer einzig seine
bereits im kantonalen Verfahren vertretene Sichtweise. Er macht etwa geltend,
die Beschwerdegegnerin 2 habe sich die fraglichen Verletzungen (am Gesicht und
Oberschenkel) selbst zugefügt, um nicht zur Arbeit erscheinen zu müssen. Diese
Erklärung hat die Vorinstanz geprüft und verworfen, worauf der Beschwerdeführer
nicht näher eingeht. Was er vorbringt, erschöpft sich deshalb in
appellatorischer Kritik an der Beweiswürdigung, die zur Begründung der
Willkürrüge nicht genügt.

Insgesamt zeigt der Beschwerdeführer nicht auf, dass und inwiefern das
vorinstanzliche Beweisergebnis schlechterdings nicht mehr vertretbar sein
sollte, und eine Verletzung der Unschuldsvermutung ist nicht ersichtlich. Die
Beschwerde erweist sich als unbegründet, soweit sie den
Begründungsanforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG überhaupt zu genügen vermag.
Die Vorinstanz konnte willkürfrei in vorweggenommener Beweiswürdigung den
Beweisantrag des Beschwerdeführers ablehnen, da hievon kein weiterer
Erkenntnisgewinn zu erwarten gewesen wäre. Eine Verletzung des
Untersuchungsgrundsatzes im Sinne von Art. 6 Abs. 2 StPO liegt nicht vor (vgl.
zum Recht des Betroffenen, mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden,
sowie zur antizipierten Beweiswürdigung BGE 138 V 125 E. 2.1 S. 127; 137 II 266
E. 3.2 S. 270; 136 I 265 E. 3.2 S. 272, 229 E. 5.3 S. 236 f.; je mit
Hinweisen). Inwiefern darüber hinaus die Vorinstanz den Anspruch auf ein
gerechtes Verfahren (Art. 29 Abs. 1 BV, Art. 6 Ziff. 1 EMRK und Art. 3 Abs. 2
StPO) verletzt haben soll, ist nicht ersichtlich.

2. 
Der Schuldspruch der Verleumdung beruht auf dem Vorwurf, der Beschwerdeführer
habe die Beschwerdegegnerin 2 gegenüber deren Arbeitgeberin bewusst
wahrheitswidrig des Diebstahls sowie des Drogen- und Alkoholkonsums bezichtigt.
Der Beschwerdeführer rügt eine falsche Anwendung von Art. 174 StGB. Er habe
nicht wider besseres Wissen gehandelt, sondern vielmehr geglaubt, seine frühere
Partnerin habe tatsächlich gestohlen. Damit entfernt sich der Beschwerdeführer
in unzulässiger Weise vom verbindlichen Sachverhalt der Vorinstanz (Art. 105
Abs. 1 BGG), ohne eine willkürliche Beweiswürdigung (Art. 9 BV) darzutun (vgl.
Entscheid S. 37 f. und erstinstanzliches Urteil S. 45 f.).

Gleiches gilt, soweit der Beschwerdeführer die Subsumtion unter den Tatbestand
der Nötigung im Sinne von Art. 181 StGB als "juristisch nicht vertretbar"
bezeichnet. Auch hier weicht er vom massgebenden Sachverhalt ab und
argumentiert, er habe Ende Oktober 2009 lediglich das Gespräch gesucht und die
Beschwerdegegnerin 2 nicht am Wegfahren etc. gehindert. Zudem setzt er sich mit
den vorinstanzlichen Erwägungen nicht auseinander. Wohl wendet das
Bundesgericht Bundesrecht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Das
bedeutet jedoch nicht, dass überhaupt nicht zu erörtern wäre, inwiefern der
angefochtene Entscheid bundesrechtliche Normen verletzen könnte. Vielmehr muss
sich der Beschwerdeführer, um der Begründungspflicht im Sinne von Art. 42 Abs.
2 BGG zu genügen, mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids
auseinandersetzen und klar aufzeigen, inwiefern die Vorinstanz Recht verletzt (
BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 f. mit Hinweisen). Dies ist hier nicht der Fall.

3.
Der Beschwerdeführer sieht Art. 429 Abs. 1 lit. a StPO verletzt. Obgleich er in
nicht unwesentlichen Teilen freigesprochen worden sei, sei ihm eine
Entschädigung für seine Verteidigungskosten verweigert worden. Der
Beschwerdeführer verlangt eine anteilsmässige Entschädigung nach Massgabe
seines Obsiegens (Beschwerde S. 9).

3.1. In der Beschwerde wird in den eingangs gestellten Rechtsbegehren die
Aufhebung der fraglichen Urteilsdispositiv-Ziffer III.12. nicht beantragt (vgl.
Beschwerde S. 2 und Entscheid S. 56). Dies schadet dem Beschwerdeführer nicht.
Das Begehren kann sich auch aus der Begründung in der Rechtsschrift ergeben
(vgl. BGE 136 V 131 E. 1.2 S. 135 f.), was hier grundsätzlich der Fall ist.

3.2. Zur Höhe der verlangten Prozessentschädigung bemängelt der
Beschwerdeführer, es sei ihm eine Entschädigung für seine Verteidigungskosten
"im Umfang von ca. 25 %" verweigert worden, weshalb das Urteil "entsprechend zu
ändern" sei (Beschwerde S. 9).

Die Beschwerdeschrift hat ein Rechtsbegehren zu enthalten (Art. 42 Abs. 1 BGG).
Gemäss Art. 107 BGG darf das Bundesgericht nicht über die Begehren der Parteien
hinausgehen (Abs. 1). Heisst es die Beschwerde gut, so entscheidet es in der
Sache selbst oder weist diese zu neuer Beurteilung an die Vorinstanz zurück
(Abs. 2). Da die Beschwerde ans Bundesgericht grundsätzlich ein
reformatorisches Rechtsmittel ist, muss der Beschwerdeführer einen Antrag in
der Sache stellen. Anträge betreffend einen Geldbetrag müssen grundsätzlich
beziffert sein (Urteil 6B_515/2008 vom 19. November 2008 E. 5.1; FLORENCE AUBRY
GIRARDIN, in: Commentaire de la LTF, 2. Aufl. 2014, N. 17 zu Art. 42 BGG). Ein
blosser Rückweisungsantrag reicht ausnahmsweise aus, wenn das Bundesgericht im
Falle der Gutheissung in der Sache nicht selbst entscheiden könnte, weil die
erforderlichen Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz fehlen (BGE 134 III
379 E. 1.3 S. 383 mit Hinweis).

Es ist davon auszugehen und Gegenteiliges macht der Beschwerdeführer nicht
geltend, dass ihm eine Bezifferung der beantragten Entschädigung möglich und
zumutbar gewesen wäre. Aus der Begründung wird die Höhe der
Verteidigungskosten, welche der Beschwerdeführer zu einem Viertel entschädigt
haben will, nicht klar. Ebenso wenig erlaubt der angefochtene Entscheid
entsprechende Rückschlüsse. Die Beschwerde genügt den Anforderungen von Art. 42
Abs. 1 BGG nicht, weshalb darauf nicht einzutreten ist.

3.3. Selbst wenn auf die Beschwerde eingetreten werden könnte, wäre sie
abzuweisen. Die Entschädigung nach Art. 429 Abs. 1 lit. a und Art. 436 Abs. 2
StPO betrifft die Aufwendungen des Beschuldigten für einen erbetenen
Verteidiger (BGE 138 IV 205 E. 1 S. 206). Der Beschwerdeführer war nicht durch
einen Wahlverteidiger vertreten, sondern ihm wurde im Jahre 2010 aufgrund
seiner Mittellosigkeit in der Person von Rechtsanwalt Krishna Müller ein
amtlicher Verteidiger beigegeben (kantonale Akten pag. 7009). Die Kosten für
die amtliche Verteidigung sind Teil der Verfahrenskosten (Art. 422 Abs. 2 lit.
a StPO) und trägt die beschuldigte Person grundsätzlich nicht (vgl. Art. 426
Abs. 1 und 2 StPO). Der Beschwerdeführer ist, soweit er freigesprochen wurde,
von der Kostenpflicht für die amtliche Verteidigung befreit. Eine Entschädigung
für seine Verteidigung kann er deshalb nicht verlangen.

4. 
Die Beschwerde ist abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Der
Beschwerdeführer wird ausgangsgemäss kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG). Das
im Rahmen der Rechtsbegehren erwähnte Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen
Rechtspflege und Verbeiständung wurde nicht eingereicht, weshalb darauf nicht
weiter einzugehen ist. Das Gesuch um aufschiebende Wirkung wird gegenstandslos.

Demnach erkennt das Bundesgericht:

1. 
Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

2. 
Die Gerichtskosten von Fr. 2'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. 
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Freiburg,
Strafappellationshof, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 16. Juli 2015

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Denys

Der Gerichtsschreiber: Faga

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