Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

Strafrechtliche Abteilung, Beschwerde in Strafsachen 6B.252/2015
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

[8frIR2ALAGK1]     
{T 0/2}
                   
6B_252/2015

Urteil vom 31. März 2015

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiber C. Monn.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführerin,

gegen

Verwaltungsgerichtspräsident des Kantons Obwalden, Poststrasse 6, 6060 Sarnen.

Gegenstand
Bussenumwandlung; Nichtbezahlung des Kostenvorschusses,

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichtspräsidenten
des Kantons Obwalden vom 2. März 2015.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. 
Im Zusammenhang mit der Vorladung zum Antritt einer Ersatzfreiheitsstrafe
reichte die Beschwerdeführerin beim Verwaltungsgericht des Kantons Obwalden
eine Beschwerde gegen einen Entscheid des Regierungsrates ein und ersuchte um
unentgeltliche Rechtspflege. Das Gericht wies das Gesuch am 30. Oktober 2014
ab, weil das Rechtsmittel aussichtslos erschien. Auf eine dagegen gerichtete
Beschwerde trat das Bundesgericht mit Urteil 6B_1111/2014 vom 22. Dezember 2014
nicht ein.

Da die Beschwerdeführerin den Kostenvorschuss auch innert der am 12. Januar
2015 angesetzten Nachfrist nicht bezahlte, trat das Verwaltungsgericht am 2.
März 2015 auf die Beschwerde nicht ein. Die Beschwerdeführerin wendet sich ans
Bundesgericht und beantragt sinngemäss, der Entscheid vom 2. März 2015 sei
aufzuheben.

Gegenstand des vorliegenden Verfahrens kann nur der Umstand sein, dass die
Beschwerdeführerin trotz des rechtskräftig abgewiesenen Gesuchs um
unentgeltliche Rechtspflege den Kostenvorschuss nicht bezahlte. Soweit ihre
Ausführungen nicht von vornherein an der Sache vorbeigehen und überhaupt
verständlich sind, scheint sie geltend machen zu wollen, sie habe das Gericht
informiert, dass für künftige Kosten eine Rechtsschutzversicherung zuständig
sei. Woraus sich ergeben soll, dass die Versicherung den Vorschuss hätte
bezahlen müssen, sagt sie jedoch nicht. Auf die Beschwerde ist mangels einer
tauglichen Begründung im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2. 
Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1
BGG).

Demnach erkennt das Bundesgericht:

1. 
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. 
Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. 
Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin und dem
Verwaltungsgerichtspräsidenten des Kantons Obwalden schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 31. März 2015

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Denys

Der Gerichtsschreiber: C. Monn

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