Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

Strafrechtliche Abteilung, Beschwerde in Strafsachen 6B.283/2015
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

[8frIR2ALAGK1]     
{T 0/2}
                   
6B_283/2015

Urteil vom 20. April 2015

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiber C. Monn.

Verfahrensbeteiligte
X.________ und Y.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Landschaft, Erste Staatsanwältin,
Grenzacherstrasse 8, 4132 Muttenz,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Nichtanhandnahme des Verfahrens (amtsmissbräuchliche Begünstigung,
Ausstandsbegehren etc.),

Beschwerde gegen den Beschluss
des Kantonsgerichts Basel-Landschaft,
Abteilung Strafrecht, vom 4. März 2015.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. 
Das Kantonsgericht Basel-Landschaft trat am 4. März 2015 auf eine Beschwerde
nicht ein, weil sie den Anforderungen von Art. 385 Abs. 1 StPO nicht entsprach.
Die Eingaben seien zum einen weitgehend wirr und unverständlich und gingen im
Übrigen in keiner Weise auf die angefochtene Nichtanhandnahmeverfügung ein. Die
Beschwerdeführer wenden sich ans Bundesgericht, ohne einen ausdrücklichen
Antrag zu stellen. Offensichtlich streben sie eine Aufhebung des Beschlusses
vom 4. März 2015 an.

Soweit die Ausführungen der Beschwerdeführer sich überhaupt mit dem
angefochtenen Beschluss befassen, machen sie nur geltend, ihre Eingaben seien
weder wirr noch unverständlich (Beschwerde S. 2). Sie behaupten indessen selber
nicht, dass sie sich entgegen der Darstellung im angefochtenen Entscheid in
ihren Eingaben konkret zur angefochtenen Nichtanhandnahmeverfügung geäussert
hätten. Folglich ist auf die Beschwerde mangels einer tauglichen Begründung im
Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2. 
Die Gerichtskosten sind den Beschwerdeführern je zur Hälfte unter solidarischer
Haftung aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 und 5 BGG).

Demnach erkennt der Präsident:

1. 
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. 
Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden den Beschwerdeführern je zur Hälfte
unter solidarischer Haftung auferlegt.

3. 
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Basel-Landschaft,
Abteilung Strafrecht, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 20. April 2015

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Denys

Der Gerichtsschreiber: C. Monn

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