Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

Strafrechtliche Abteilung, Beschwerde in Strafsachen 6B.336/2015
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

[8frIR2ALAGK1]     
{T 0/2}
                   
6B_336/2015

Urteil vom 15. April 2015

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Jacquemoud-Rossari, als Einzelrichterin,
Gerichtsschreiber C. Monn.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis, Amt der Region Oberwallis, Postfach 540,
3930 Visp,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Einstellung (Beschimpfung),

Beschwerde gegen die Verfügung des Kantonsgerichts des Kantons Wallis,
Strafkammer, vom 3. März 2015.

Die Einzelrichterin zieht in Erwägung:

1. 
Der Beschwerdeführer stellte bei der Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis, Amt
der Region Oberwallis, am 21. Mai 2014 Strafantrag gegen einen Postangestellten
wegen Beschimpfung. Der Staatsanwalt stellte das Verfahren mit Verfügung vom
16. Dezember 2014 ein. Eine dagegen gerichtete Beschwerde wies das
Kantonsgericht Wallis am 3. März 2015 ab, soweit es darauf eintrat.

Der Beschwerdeführer wendet sich ans Bundesgericht und beantragt, die
Entscheide des Kantonsgerichts und der Staatsanwaltschaft seien vollständig zu
revidieren bzw. neu zu beurteilen.

2. 
Der Privatkläger ist zur Beschwerde in Strafsachen nur legitimiert, wenn der
angefochtene Entscheid sich auf die Beurteilung seiner Zivilansprüche auswirken
kann (Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG). In erster Linie geht es um Ansprüche
auf Schadenersatz und Genugtuung gemäss Art. 41 ff. OR, die üblicherweise vor
den Zivilgerichten geltend gemacht werden müssen. Der Privatkläger muss
spätestens im Verfahren vor Bundesgericht darlegen, aus welchen Gründen sich
der angefochtene Entscheid inwiefern auf welche Zivilforderungen auswirken
kann.

Der Beschwerdeführer stellt vor Bundesgericht ausdrücklich fest, es würden
"keinerlei Finanzansprüche seitens der Klägerschaft geltend gemacht". Folglich
ist er zur Beschwerde nicht legitimiert. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108
BGG nicht einzutreten.

3. 
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).
Analog zum Urteil 6B_746/2014 vom 22. August 2014 ist seiner finanziellen Lage
bei der Bemessung der Gerichtskosten Rechnung zu tragen (Art. 65 Abs. 2 BGG).

Demnach erkennt die Einzelrichterin:

1. 
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. 
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. 
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht des Kantons Wallis,
Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 15. April 2015

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Einzelrichterin: Jacquemoud-Rossari

Der Gerichtsschreiber: C. Monn

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