Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

Strafrechtliche Abteilung, Beschwerde in Strafsachen 6B.420/2015
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

[8frIR2ALAGK1]     
{T 0/2}
                   
6B_420/2015

Urteil vom 12. Mai 2015

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiber C. Monn.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt, Binningerstrasse 21, 4051 Basel,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Abschreibungsverfügung, Entschädigung,

Beschwerde gegen die Verfügung des Appellationsgerichts des Kantons
Basel-Stadt, Statthalterin, vom 20. März 2015.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1.

 Das Appellationsgericht Basel-Stadt stellte mit Verfügung vom 20. März 2015
ein Verfahren gegen den Beschwerdeführer wegen Verjährung und ohne Kosten ein.
Der Beschwerdeführer wendet sich ans Bundesgericht und beantragt, das
Appellationsgericht solle ihm die korrekten Unterlagen zustellen und einen
Entscheid über seine Entschädigungsforderung treffen.

 Nachdem das Verfahren gegen den Beschwerdeführer wegen Verjährung eingestellt
wurde, hat er zur Hauptsache kein rechtlich geschütztes Interesse an der
Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids. Insoweit ist er zum
vorliegenden Rechtsmittel nicht legitimiert (Art. 81 Abs. 1 lit. b BGG).

 Der Beschwerdeführer reicht im Übrigen selber ein Schreiben der Vorinstanz vom
25. März 2015 ein, wonach er "im Nachtrag zur Verfügung vom 20. März 2015 die
vergessen gegangenen Eingaben des Strafgerichts" erhalte. Seine Behauptung,
diese Sendung sei immer noch unvollständig gewesen, vermag er nicht zu belegen.

 In Bezug auf die Entschädigung macht der Beschwerdeführer "Kosten der
Wohnsitzbescheinigung sowie den Aufwand zur Besorgung dieser
Wohnsitzbescheinigung" geltend. Was es mit dieser Bescheinigung auf sich hat,
erklärt er nicht. In diesem Punkt genügt die Eingabe den Anforderungen von Art.
42 Abs. 2 BGG nicht.

 Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2.

 Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1
BGG).

Demnach erkennt der Präsident:

1. 
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. 
Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. 
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Appellationsgericht des Kantons
Basel-Stadt, Statthalterin, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 12. Mai 2015

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Denys

Der Gerichtsschreiber: Monn

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