Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

Strafrechtliche Abteilung, Beschwerde in Strafsachen 6B.461/2015
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

[8frIR2ALAGK1]     
{T 0/2}
                   
6B_461/2015

Urteil vom 1. Juni 2015

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiber C. Monn.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8090 Zürich,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Übertretung von Verkehrsvorschriften; Einsprache,

Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Zürich, III.
Strafkammer, vom 12. März 2015.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1.

 Das Obergericht des Kantons Zürich trat am 12. März 2015 auf eine Beschwerde
nicht ein, weil sie auch innert Nachfrist nicht hinreichend begründet wurde.
Der Beschwerdeführer wendet sich ans Bundesgericht, ohne einen ausdrücklichen
Antrag zu stellen.

 Sachgerecht macht der Beschwerdeführer nur geltend, die einfachste Art, einen
Bürger mundtot zu machen, sei es, auf eine Sache wegen eines Formfehlers nicht
einzutreten. Indessen legt er nicht dar, aus welchem Grund die Annahme der
Vorinstanz, er habe einen Formfehler begangen, unrichtig sein könnte. Folglich
ist aus seiner Rüge von vornherein auch nicht ersichtlich, inwieweit der
angefochtene Entscheid gegen das Recht verstossen soll.

 Die übrigen Vorbringen betreffen die Erwägungen der Vorinstanz nicht, weshalb
sich das Bundesgericht damit nicht befassen kann.

 Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2.

 Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1
BGG). Das nachträglich gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in
Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos
erschienen. Da der Beschwerdeführer seine angebliche Bedürftigkeit nicht
belegt, kommt eine Reduktion der Gerichtskosten nicht in Betracht.

Demnach erkennt der Präsident:

1. 
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. 
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. 
Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4. 
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III.
Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 1. Juni 2015

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Denys

Der Gerichtsschreiber: Monn

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