Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

Strafrechtliche Abteilung, Beschwerde in Strafsachen 6B.526/2015
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

[8frIR2ALAGK1]     
{T 0/2}
                   
6B_526/2015

Urteil vom 22. Juni 2015

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiber C. Monn.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8090 Zürich,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Rechtsverweigerung/Rechtsverzögerung und Ausstand,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, III.
Strafkammer, vom 20. April 2015 (UV150003-O/U/BUT).

Der Präsident zieht in Erwägung:

1.

 Das Obergericht des Kantons Zürich wies am 20. April 2015 eine Beschwerde und
ein Ausstandsgesuch ab, soweit es darauf eintrat. Der Beschwerdeführer wendet
sich ans Bundesgericht und beantragt unter anderem, der Beschluss vom 20. April
2015 sei vollumfänglich nichtig zu erklären und aufzuheben (Antrag 24).
Indessen unterlässt er es einmal mehr, sich gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG mit den
Erwägungen der Vorinstanz zu befassen. Wie schon öfter beschränken sich seine
Ausführungen auf eine allgemeine Kritik an verschiedenen Verfahren und Behörden
sowie auf die Erwähnung mehrerer Rechtssätze insbesondere der EMRK, die
angeblich verletzt worden sein sollen. Solche Vorbringen sind unzulässig. Auf
die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. Mit dem
Entscheid in der Sache wird das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos.

2.

 Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1
BGG). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64
BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Wegen der
querulatorischen Art der Prozessführung kommt eine Reduktion der Gerichtskosten
nicht in Betracht.

Demnach erkennt der Präsident:

1. 
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. 
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. 
Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4. 
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III.
Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 22. Juni 2015

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Denys

Der Gerichtsschreiber: Monn

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