Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

Strafrechtliche Abteilung, Beschwerde in Strafsachen 6B.687/2015
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

[8frIR2ALAGK1]     
{T 0/2}
                   
6B_687/2015

Urteil vom 26. August 2015

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiber C. Monn.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

1. Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt, Binningerstrasse 21, 4051 Basel,
2. Eidgenössische Zollverwaltung, Oberzolldirektion, Abteilung Strafsachen,
Monbijoustrasse 40, 3003 Bern,
Beschwerdegegnerinnen.

Gegenstand
Widerhandlung gegen das Zollgesetz; Verjährung,

Beschwerde gegen das Urteil des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt,
Ausschuss, vom 6. Mai 2015.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1.

 Das Einzelgericht in Strafsachen des Kantons Basel-Stadt verurteilte den
Beschwerdeführer am 29. Oktober 2014 wegen Widerhandlung gegen das Zollgesetz
zu einer Busse von Fr. 2'500.-- bzw. einer Ersatzfreiheitsstrafe von 25 Tagen.
In einem Punkt stellte es das Verfahren wegen Verjährung ein. Auf ein Begehren
um gerichtliche Beurteilung einer Strafverfügung wegen Zollpfandunterschlagung
vom 9. Mai 2012 trat das Gericht nicht ein. Es wurde festgestellt, die
Strafverfügung sei in Rechtskraft erwachsen.

 Der Beschwerdeführer erklärte Berufung, die sich einzig gegen das
Nichteintreten betreffend gerichtliche Beurteilung der Strafverfügung vom 9.
Mai 2012 richtete. Das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt erkannte am
6. Mai 2015, das Urteil des Einzelgerichts vom 29. Oktober 2014 werde
bestätigt.

 Der Beschwerdeführer wendet sich ans Bundesgericht und beantragt, das Urteil
vom 6. Mai 2015 sei nichtig zu erklären und die Sache neu zu beurteilen.

2.

 Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz sei nicht genügend auf die
Verjährungsfristen eingegangen; alle Vergehen seien bereits seit längerer Zeit
verjährt. Indessen erläutert er mit keinem Wort, inwieweit die Straftaten zum
Zeitpunkt der unbestrittenermassen rechtskräftigen Strafverfügung bereits
verjährt gewesen sein könnten. Auf die Beschwerde, die den Minimalanforderungen
von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht genügt, ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht
einzutreten.

3.

 Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1
BGG).

 Demnach erkennt der Präsident:

1. 
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. 
Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. 
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Appellationsgericht des Kantons
Basel-Stadt, Ausschuss, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 26. August 2015

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Denys

Der Gerichtsschreiber: Monn

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