Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

Strafrechtliche Abteilung, Beschwerde in Strafsachen 6B.78/2015
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

[8frIR2ALAGK1]     
{T 0/2}
                   
6B_78/2015

Urteil vom 9. März 2015

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Nichtanhandnahme (Betrug, Urkundenfälschung, Nötigung, Sachbeschädigung),

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Bern,
Strafabteilung, Beschwerdekammer in Strafsachen, vom 27. November 2014 (BK 14
345).

Der Präsident zieht in Erwägung:

1.

 Dem Beschwerdeführer wurde mit Verfügung vom 22. Januar 2015 eine Frist
angesetzt bis zum 6. Februar 2015, um dem Bundesgericht einen Kostenvorschuss
von Fr. 800.-- einzuzahlen. Am 27. Januar 2015 teilte er mit, dass er von einer
sechsköpfigen Totschläger-Bande angegriffen worden sei. Da er unter starken
Schmerzen leide und täglich starke Schmerzmittel einnehmen müsse, sei von einem
Kostenvorschuss abzusehen, die Frist für dessen Begleichung zu verlängern oder
eine Ratenzahlung anzuordnen. Das Bundesgericht wies mit Verfügung vom 29.
Januar 2015 darauf hin, dass am Kostenvorschuss auch unter Berücksichtigung der
Eingabe vom 27. Januar 2015 festgehalten werde. Bis zu dessen Eingang werde
keine Korrespondenz mehr geführt. Am 10. Februar 2015 wurde dem
Beschwerdeführer die gesetzlich vorgeschriebene Nachfrist zur Leistung des
Kostenvorschusses angesetzt bis zum 23. Februar 2015, ansonsten auf das
Rechtsmittel nicht eingetreten werde. Am 25. Februar 2015 und damit von
vornherein verspätet ersuchte der Beschwerdeführer erneut um eine
Fristverlängerung und eine Reduktion des geforderten Kostenvorschussbetrags. Er
sei nach dem Genuss von verunreinigtem Leitungswasser wiederum krank. Seinem
Gesuch legte er ein Arbeitsunfähigkeitszeugnis bei. Der Kostenvorschuss ging
auch innert der Nachfrist nicht ein. Auf die Beschwerde ist androhungsgemäss im
Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2.

 Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1
BGG).

Demnach erkennt der Präsident:

1.

 Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.

 Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.

 Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern,
Strafabteilung, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 9. März 2015

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Denys

Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill

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