Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

Strafrechtliche Abteilung, Beschwerde in Strafsachen 6B.995/2015
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

[8frIR2ALAGK1]     
{T 0/2}
                   
6B_995/2015

Urteil vom 1. Oktober 2015

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Stadtrichteramt Zürich, Postfach 2721, 8022 Zürich,
Beschwerdegegner.

Gegenstand
Schlussverfügung/Rechnung

Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Zürich, III.
Strafkammer, vom 28. August 2015.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1.

 Mit Schlussverfügung vom 12. August 2015 stellte das Stadtrichteramt Zürich
fest, dass X.________ eine Busse von Fr. 300.-- sowie Gebühren und Kosten im
Betrag von Fr. 330.--, insgesamt Fr. 660.-- zu bezahlen habe. Auf die dagegen
erhobene Beschwerde trat das Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer,
mit Verfügung vom 28. August 2015 nicht ein. Es belegte X.________ überdies mit
einer Ordnungsbusse von Fr. 200.--. X.________ wendet sich dagegen mit
Beschwerde an das Bundesgericht.

2.

 Aus einer Beschwerde muss sich ergeben, aus welchem Grund der angefochtene
Entscheid nach Auffassung des Beschwerdeführers gegen das Recht im Sinne von
Art. 95 BGG verstossen soll. Die vorliegende Beschwerde genügt diesen
Anforderungen nicht (Art. 42 Abs. 2 BGG). Sie erschöpft sich in Vorwürfen und
Verunglimpfungen, die in ungebührlicher Weise die prozessualen Anstandsregeln
verletzen. So hält der Beschwerdeführer u.a. fest, der "SS Obersturmbannführer
vom Obergericht Zürich wolle ihm eine Busse geben", "der Vergleich eines
Richters mit SS Offizieren sei keine Beleidigung oder Ehrverletzung", "der
Vergleich einer Richterin mit einer SS Fronthure sei nicht beleidigend", "alle
Bundesrichter seien nicht therapierbare Sexual- und Gewalttäter und müssten
gemäss Gesetz verwahrt werden". Mit derartigen Vorbringen kann eine Beschwerde
an das Bundesgericht nicht begründet werden. Darauf ist im Verfahren nach Art.
108 BGG nicht einzutreten.

3.

 Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1
BGG).

 Demnach erkennt der Präsident:

1. 
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. 
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. 
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III.
Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 1. Oktober 2015

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Denys

Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill

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