Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

Schuldbetreibungs- und Konkurskammer 7B.257/2000
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7B.257/2000/min

            SCHULDBETREIBUNGS- UND KONKURSKAMMER
            ************************************

                      30. November 2000

Es wirken mit: Bundesrichter Bianchi, Präsident der Schuld-
betreibungs- und Konkurskammer, Bundesrichterin Nordmann,
Bundesrichter Merkli und Gerichtsschreiber Gysel.

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                          In Sachen

G.________, Beschwerdeführer,

                            gegen

den Entscheid des Obergerichts (Schuldbetreibungs- und
Konkurskommission) des Kantons Aargau als oberer Aufsichts-
behörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen vom 31. Ok-
tober 2000,

                         betreffend
                    Pfändungsankündigung,

         wird festgestellt und in Erwägung gezogen:
         __________________________________________

     1.- In der von der Einwohnergemeinde Koppigen einge-
leiteten Betreibung Nr. yyy stellte das Betreibungsamt
Zurzach G.________ anfangs September 2000 die Pfändungs-
ankündigung zu. Die von G.________ hiergegen erhobene Be-
schwerde wiesen das Gerichtspräsidium Zurzach als untere und
das Obergericht (Schuldbetreibungs- und Konkurskommission)
des Kantons Aargau als obere kantonale Aufsichtsbehörde in
Schuldbetreibungs- und Konkurssachen mit Entscheiden vom
20. September bzw. 31. Oktober 2000 ab.

     Den Entscheid der oberen Aufsichtsbehörde nahm
G.________ am 7. November 2000 in Empfang. Mit einer vom
14. November 2000 datierten und noch am gleichen Tag zur Post
gebrachten Eingabe führt er (rechtzeitig) Beschwerde an die
Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Bundesgerichts und
verlangt, das "Verfahren (...) in der Betreibung der Gemeinde
Koppigen" sei aufzuheben.

     Das Obergericht hat keine Gegenbemerkungen zur Be-
schwerde angebracht (vgl. Art. 80 Abs. 1 des Bundesgesetzes
über die Organisation der Bundesrechtspflege; OG). Andere
Vernehmlassungen sind nicht eingeholt worden.

     2.- Art. 79 Abs. 1 OG verlangt, dass in der Beschwerde-
schrift angegeben wird, welche Abänderung des angefochtenen
Entscheids beantragt wird und inwiefern dieser gegen Bundes-
recht verstossen soll. Die vorliegende Eingabe genügt diesen
Anforderungen nicht: Der Beschwerdeführer setzt sich in kei-
ner Weise mit den Erwägungen der Vorinstanz auseinander und
legt demnach auch nicht dar, weshalb deren Feststellung, der
strittigen Pfändungsankündigung habe nichts entgegengestan-

den, Bundesrecht verletzen soll. Die von ihm angerufene
(teilweise) Verjährung betrifft die Durchsetzbarkeit der
Betreibungsforderung, die zu überprüfen nur der (Rechtsöff-
nungs-)Richter, nicht aber die Betreibungsorgane zuständig
sind. Eine Aufhebung der Betreibung, wie sie vom Beschwerde-
führer beantragt wird, könnte - unter den in den Art. 85 und
85a SchKG festgelegten Voraussetzungen - ebenfalls einzig der
Richter anordnen.

                       Demnach erkennt
          die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer:
          _________________________________________

     1.- Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

     2.- Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Betrei-
bungsamt Zurzach und dem Obergericht (Schuldbetreibungs- und
Konkurskommission) des Kantons Aargau als oberer Aufsichts-
behörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen schriftlich
mitgeteilt.

                       ______________

Lausanne, 30. November 2000

      Im Namen der Schuldbetreibungs- und Konkurskammer
             des SCHWEIZERISCHEN BUNDESGERICHTS
        Der Präsident:         Der Gerichtsschreiber: