Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

Schuldbetreibungs- und Konkurskammer 7B.14/2005
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7B.14/2005 /bnm

Urteil vom 26. Januar 2005
Schuldbetreibungs- und Konkurskammer

Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Bundesrichter Meyer, Marazzi,
Gerichtsschreiber Levante.

X. ________,
Beschwerdeführer,

gegen

Obergericht des Kantons Zug, Justizkommission, als Aufsichtsbehörde über
Schuldbetreibung und Konkurs, Aabachstrasse 3, 6301 Zug.

Verwertung eines Motorfahrzeuges,

SchKG-Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zug,
Justizkommission, als Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs vom
2. Dezember 2004 (JA 2004/41).

Die Kammer zieht in Erwägung:

1.
Das Betreibungsamt A.________ versteigerte am 1. September 2004 in den von
der Versicherung Y.________ gegen X.________ angehobenen Betreibungen Nr. 1
und Nr. 2 den gepfändeten Lieferwagen, wobei sich ein Verwertungsüberschuss
ergab. Am 5. Oktober 2004 pfändete das Betreibungsamt von diesem
Verwertungsüberschuss den Betrag von Fr. 500.-- in der weiteren, von der
gleichen Gläubigerin eingeleiteten Betreibung Nr. 3. Mit Eingabe vom 20.
Oktober 2004 gelangte X.________ an das Obergericht des Kantons Zug,
Justizkommission, als Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs,
welche auf die Beschwerde mit Beschluss vom 2. Dezember 2004 nicht eintrat.

X. ________ hat den Beschluss der kantonalen Aufsichtsbehörde (Zustellung am
9. Dezember 2004) mit Beschwerdeschrift vom 16. Dezember 2004 (Poststempel
gemäss Mitteilung der Aufsichtsbehörde) - nach Bestätigung vom 12. Januar
2005 auf eine Nachfrage der kantonalen Aufsichtsbehörde vom 3. Januar 2005
hin - rechtzeitig an die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des
Bundesgerichts weitergezogen und beantragt sinngemäss die Aufhebung des
angefochtenen Beschlusses sowie der Verwertung seines Lieferwagens sowie der
Pfändung des Verwertungserlöses.

Die Aufsichtsbehörde schliesst ohne weitere Gegenbemerkungen (Art. 80 OG) auf
Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei. Es sind keine
Vernehmlassungen eingeholt worden.

2.
Gemäss Art. 79 Abs. 1 OG ist in der Beschwerdeschrift kurz darzulegen, welche
Bundesrechtssätze und inwiefern diese durch den angefochtenen Entscheid
verletzt worden sind (BGE 119 III 49 E. 1).

Der Beschwerdeführer bringt im Wesentlichen vor, er könne unverschuldet seine
Krankenkassenrechnungen nicht bezahlen und infolge eines Unfalls nicht
arbeiten; im Übrigen sei sein Fahrzeug unter dessen Wert versteigert worden.
Die Aufsichtsbehörde hat ihren Nichteintretensentscheid vorab damit
begründet, dass der Beschwerdeführer keine Verletzung von
Verfahrensvorschriften rüge und mit der Bestreitung der Vollstreckbarkeit der
Forderungen nicht mehr gehört werden könne. Damit setzt sich der
Beschwerdeführer nicht auseinander. Ebenso wenig legt er schliesslich dar,
inwiefern die Aufsichtsbehörde Bundesrecht verletzt habe, wenn sie zur
Auffassung gelangt ist, dass die Verwertung des Pfändungsgegenstandes sowie
die Pfändung des Verwertungserlöses durch das Betreibungsamt nicht zu
beanstanden seien. Auf die nicht substantiierte Beschwerde kann nicht
eingetreten werden.

3.
Das Beschwerdeverfahren ist grundsätzlich kostenlos (Art. 20a Abs. 1 SchKG).

Demnach erkennt die Kammer:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Betreibungsamt A.________ und
dem Obergericht des Kantons Zug, Justizkommission, als Aufsichtsbehörde über
Schuldbetreibung und Konkurs schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 26. Januar 2005

Im Namen der Schuldbetreibungs- und Konkurskammer
des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin:  Der Gerichtsschreiber: