Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

Schuldbetreibungs- und Konkurskammer 7B.234/2005
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7B.234/2005 /bnm

Urteil vom 12. Dezember 2005
Schuldbetreibungs- und Konkurskammer

Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Bundesrichter Meyer, Marazzi,
Gerichtsschreiber Levante.

X. ________,
Beschwerdeführer,

gegen

Aufsichtsbehörde für Schuldbetreibung und Konkurs des Kantons Solothurn,
Amthaus 1, 4502 Solothurn.

Existenzminimumsberechnung,

SchKG-Beschwerde gegen das Urteil der Aufsichtsbehörde für Schuldbetreibung
und Konkurs des Kantons Solothurn vom 15. November 2005 (SCBES.2005.90).

Die Kammer hat nach Einsicht
in das Urteil der Aufsichtsbehörde für Schuldbetreibung und Konkurs des
Kantons Solothurn vom 15. November 2005, mit welchem die Beschwerde von
X.________ gegen die Verfügung vom 2. August 2005 des Betreibungsamtes Region
Solothurn betreffend Revision der Lohnpfändung bzw.
Existenzminimumsberechnung abgewiesen wurde, soweit darauf eingetreten werden
konnte,

in die Eingabe vom 1. Dezember 2005 (Postaufgabe), mit welcher X.________
Beschwerde gegen das am 21. November 2005 zugestellte Urteil der kantonalen
Aufsichtsbehörde bei der Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des
Bundesgerichts führt,

in Erwägung,

dass der Beschwerdeführer in seiner am letzten Tag der zehntägigen Frist
(Art. 19 Abs. 1 SchKG) erhobenen Beschwerde um Erstreckung der
Beschwerdefrist ersucht,

dass es sich bei der Beschwerdefrist gemäss Art. 19 Abs. 1 SchKG um eine
Verwirkungsfrist handelt, so dass die Beschwerdefrist nicht zur Ergänzung der
Begründung erstreckt werden kann (BGE 114 III 5 E. 3) und eine nach Ablauf
der Beschwerdefrist eingereichte Ergänzungsschrift daher nicht mehr
berücksichtigt werden könnte, selbst wenn sie in einer rechtzeitig
eingereichten Beschwerdeschrift angekündigt wurde (BGE 126 III 30 E. 1b S.
31),

dass der Antrag des Beschwerdeführers auf Fristerstreckung und Einreichung
einer Beschwerdebegründung daher unzulässig ist,

dass gemäss Art. 79 Abs. 1 OG in der Beschwerdeschrift kurz darzulegen ist,
welche Bundesrechtssätze und inwiefern diese durch den angefochtenen
Entscheid verletzt worden sind (BGE 119 III 49 E. 1),

dass die Eingabe des Beschwerdeführers, welche sich im Gesuch um
Fristerstreckung erschöpft, diesen Anforderungen nicht genügt,

dass auf die Beschwerde nicht eingetreten werden kann,

erkannt:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Betreibungsamt Region Solothurn
und der Aufsichtsbehörde für Schuldbetreibung und Konkurs des Kantons
Solothurn schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 12. Dezember 2005

Im Namen der Schuldbetreibungs- und Konkurskammer
des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin:  Der Gerichtsschreiber: