Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

Schuldbetreibungs- und Konkurskammer 7B.84/2005
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7B.84/2005 /blb

Urteil vom 29. Juli 2005
Schuldbetreibungs- und Konkurskammer

Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Bundesrichter Meyer, Marazzi,
Gerichtsschreiber Levante.

X. ________,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch Y.________,

gegen

Obergericht des Kantons Aargau, Schuldbetreibungs- und Konkurskommission, als
obere kantonale Aufsichtsbehörde, Obere Vorstadt 38, 5000 Aarau.

Pfändungsvollzug,

SchKG-Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau,
Schuldbetreibungs- und Konkurskommission, als oberer kantonaler
Aufsichtsbehörde vom 28. April 2005 (BE.2005.00009).

Die Kammer hat nach Einsicht
in den Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau, Schuldbetreibungs- und
Konkurskommission, als oberer kantonaler Aufsichtsbehörde vom 28. April 2005
(Zustellung am 20. Mai 2005), mit welchem die Beschwerde von X.________ gegen
den abweisenden Beschwerdeentscheid des Bezirksgerichtspräsidiums Baden als
unterer Aufsichtsbehörde vom 9. Februar 2005 betreffend Lohnpfändung
(Pfändungsgruppe Nr. xxxx; Betreibungsamt Oberehrendingen) abgewiesen wurde,
in die Beschwerde von X.________ vom 30. Mai 2005, mit welcher die
Beschwerdeführerin sinngemäss die Aufhebung des angefochtenen Entscheides
sowie des Pfändungsvollzugs beantragt,

in Erwägung,

dass es sich bei der Beschwerdefrist gemäss Art. 19 Abs. 1 SchKG um eine
Verwirkungsfrist handelt, so dass eine nach Ablauf der Beschwerdefrist
eingereichte Ergänzungsschrift nicht mehr berücksichtigt werden könnte,
selbst wenn sie in einer rechtzeitig eingereichten Beschwerdeschrift
angekündigt wurde (BGE 126 III 30 E. 1b S. 31),
dass das Gesuch der Beschwerdeführerin um Erstreckung der Beschwerdefrist
daher unzulässig ist,
dass gemäss Art. 79 Abs. 1 OG in der Beschwerdeschrift kurz darzulegen ist,
welche Bundesrechtssätze und inwiefern diese durch den angefochtenen
Entscheid verletzt worden sind (BGE 119 III 49 E. 1),
dass die vorliegende, lediglich auf frühere Eingaben verweisende
Beschwerdeschrift den Begründungsanforderungen offensichtlich nicht genügt
(BGE 106 III 40 E. 1 S. 42),
dass auf die Beschwerde daher nicht eingetreten werden kann,
dass das Beschwerdeverfahren grundsätzlich kostenlos ist (Art. 20a Abs. 1
SchKG),
dass die vorliegende Beschwerde an Mutwilligkeit grenzt und die
Beschwerdeführerin und ihr Vertreter zur Kenntnis zu nehmen haben, dass bei
bös- oder mutwilliger Beschwerdeführung - wie Beschwerden mit dem einzigen
Zweck, das Zwangsverwertungsverfahren zu verzögern - einer Partei oder ihrem
Vertreter Bussen bis zu Fr. 1'500.-- sowie Gebühren und Auslagen auferlegt
werden können,

erkannt:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, den Beschwerdegegnern (STEG
U.________, vertreten durch V.________ AG; Z.________ AG, vertreten durch
Z.________ AG, Zentraler Betreibungsdienst), dem Betreibungsamt
Oberehrendingen und dem Obergericht des Kantons Aargau, Schuldbetreibungs-
und Konkurskommission, als oberer kantonaler Aufsichtsbehörde schriftlich
mitgeteilt.

Lausanne, 29. Juli 2005

Im Namen der Schuldbetreibungs- und Konkurskammer
des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin:  Der Gerichtsschreiber: