Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

II. Öffentlich-rechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 2A.31/2007
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{T 0/2}
2A.31/2007 /ble

Urteil vom 22. Februar 2007
II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Bundesrichter Merkli, Präsident,
Bundesrichter Hungerbühler, Müller,
Gerichtsschreiber Feller.

X. ________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt Markus Härdi,

gegen

Migrationsamt des Kantons Aargau, Postfach,
5001 Aarau,
Rekursgericht im Ausländerrecht des Kantons Aargau, Postfach, 5001 Aarau.

Familiennachzug,

Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen das Urteil des Rekursgerichts im
Ausländerrecht des Kantons Aargau vom 12. September 2006.

Das Bundesgericht zieht in Erwägung:

Das Migrationsamt des Kantons Aargau lehnte ein Gesuch des mazedonischen
Staatsangehörigen X.________ um Familiennachzug für dessen 1988 geborenen
Adoptivsohn ab. Die dagegen erhobene Einsprache blieb erfolglos, und mit
Urteil vom 12. September 2006 wies das Rekursgericht im Ausländerrecht des
Kantons Aargau die gegen den Einspracheentscheid des Migrationsamtes erhobene
Beschwerde ab. Am 8. Januar 2007 erhob X.________
Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen das Urteil des Rekursgerichts. Mit
Verfügung vom 23. Januar 2007, von seinem Rechtsvertreter am 24. Januar 2007
entgegengenommen, wurde der Beschwerdeführer aufgefordert, bis spätestens zum
13. Februar 2007 einen Kostenvorschuss von Fr. 1'500.-- zu bezahlen. Die
Verfügung enthielt den Hinweis, dass bei Säumnis auf die Rechtsvorkehr nicht
eingetreten würde, und es wurde klargestellt, dass die Nichtbezahlung des
Kostenvorschusses nicht als Rückzug gelte.
Innert Frist ist weder der Kostenvorschuss bezahlt noch ein Gesuch um
Erstreckung der Zahlungsfrist gestellt oder die Beschwerde zurückgezogen
worden.
Der angefochtene Entscheid erging am 12. September 2006, noch bevor am 1.
Januar 2007 das Bundesgesetz vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht
(Bundesgerichtsgesetz, BGG; AS 2006 1205 ff.) in Kraft getreten ist; auf das
vorliegende Beschwerdeverfahren finden somit, wie in der Beschwerdeschrift
zutreffend festgehalten wird, noch die Bestimmungen des Bundesgesetzes über
die Organisation der Bundesrechtspflege (Bundesrechtspflegegesetz, OG)
Anwendung (Art. 132 Abs. 1 OG).
Wer das Bundesgericht anruft, hat nach Anordnung des Präsidenten die
mutmasslichen Gerichtskosten sicherzustellen, d.h. einen Kostenvorschuss zu
leisten (Art. 150 Abs. 1 OG). Gemäss Art. 150 Abs. 4 OG wird bei fruchtlosem
Ablauf der für die Sicherstellung der mutmasslichen Gerichtskosten gesetzten
Frist auf die Rechtsvorkehr nicht eingetreten. Gestützt darauf ist, wie in
der Verfügung vom 23. Januar 2007 für den Säumnisfall angedroht, im
vereinfachten Verfahren (Art. 36a OG) auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde
nicht einzutreten. Dementsprechend sind die bundesgerichtlichen Kosten dem
Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 1 und 6 in Verbindung mit Art.
153 und 153a OG).

Demnach erkennt das Bundesgericht

im Verfahren nach Art. 36a OG:

1.
Auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtsgebühr von Fr. 500.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Migrationsamt und dem
Rekursgericht im Ausländerrecht des Kantons Aargau sowie dem Bundesamt für
Migration schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 22. Februar 2007

Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident:  Der Gerichtsschreiber: