Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

II. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 5C.34/2007
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{T 0/2}
5C.34/2007 /bnm

Urteil vom 1. März 2007
II. zivilrechtliche Abteilung

Bundesrichter Raselli, Präsident,
Bundesrichterinnen Nordmann, Escher,
Gerichtsschreiber Füllemann.

X. ________,
Berufungskläger,

gegen

Y.________,
Berufungsbeklagte.

Besuchs- und Ferienrecht,

Eidgenössische Berufung gegen den Beschluss vom 21. Dezember 2006 des
Obergerichts des Kantons Zürich.

Das Bundesgericht hat nach Einsicht
in die (als eidgenössische Berufung entgegengenommene) Eingabe des Vaters des
bei seiner Mutter aufwachsenden Sohnes Z.________ (geb. 1997) gegen den
Beschluss vom 21. Dezember 2006 des Zürcher Obergerichts, das mit Wirkung ab
März 2007 (entsprechend dem Antrag der zur Überwachung des persönlichen
Verkehrs zwischen dem Vater und dem Sohn und zur Regelung der Modalitäten
eingesetzten Beiständin) angeordnet hat, dass das erste der beiden
monatlichen Besuchswochenenden bereits am Freitag um 18.00 Uhr (statt wie
bisher erst am Samstag um 9.00 Uhr), das zweite demgegenüber erst am Samstag
um 18.00 Uhr beginne, im Übrigen jedoch den (u.a. auch gegen die
Ferienregelung gerichteten) Rekurs des Berufungsklägers gegen einen
abweisenden Beschwerdeentscheid des Bezirksrates A.________ (betreffend die
Regelung des persönlichen Verkehrs durch die Vormundschaftsbehörde
A.________) abgewiesen hat,

in Erwägung,

dass auf das Verfahren das alte Recht (Bundesgesetz über die Organisation der
Bundesrechtspflege vom 16. Dezember 1943, nachstehend: OG) Anwendung findet,
weil die Berufung zwar nach dem Inkrafttreten des Bundesgesetzes vom 17. Juni
2005 über das Bundesgericht (BGG) am 1. Januar 2007 eingereicht worden, der
angefochtene Beschluss aber vor diesem Zeitpunkt ergangen ist (Art. 132 Abs.
1 BGG),
dass die Rüge der Verletzung verfassungsmässiger Rechte dem Rechtsmittel der
staatsrechtlichen Beschwerde vorbehalten bleibt (Art. 43 Abs. 1 Satz 2 OG),
dass daher die vorliegende Berufung zum vornherein unzulässig ist, soweit der
Berufungskläger die Verletzung verfassungsmässiger Rechte rügt
(Gehörsverletzung, Verletzung des Rechts auf Gleichbehandlung),
dass sodann die Zulässigkeit der eidgenössischen Berufung voraussetzt, dass
in der Berufungsschrift dargelegt wird, welche Bundesrechtssätze und
inwiefern sie durch den kantonalen Entscheid verletzt sein sollen (Art. 55
Abs. 1 lit. c OG),
dass mit anderen Worten in der Berufungsschrift auf die Begründung des
angefochtenen Urteils einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche
Vorschriften und warum sie von der Vorinstanz verletzt worden sind (BGE 116
II 745 E. 3 S. 749),
dass das Obergericht in seinem Beschluss vom 21. Dezember 2006 erwog, die vom
Berufungskläger beantragte Ferienregelung zwecks Sicherstellung einer
"wirklich paritätischen Betreuung des Kindes" würde (wegen ihrer
Kompliziertheit) eine ungewöhnlich gute elterliche Kommunikation
voraussetzen, an der es jedoch völlig fehle, weshalb es bei der zwar
schematischen, aber einfachen und praktikablen Regelung von jährlich 3
Ferienwochen beim Vater bleiben müsse,
dass das Obergericht hinsichtlich der Besuchswochenenden erwog, die
Durchsetzung der bisherigen Regelung habe sich als schwierig erwiesen, die
von der Beiständin vorgeschlagene Lösung von verkürzten und verlängerten
Wochenenden sei anzuordnen, namentlich ermögliche sie es dem Sohn, auch am
verkürzten Wochenende am Samstag Nachmittag die Pfadi zu besuchen,
dass der Berufungskläger in seiner Eingabe an das Bundesgericht nicht
rechtsgenüglich auf die entscheidenden Erwägungen des Obergerichts eingeht,
dass er erst recht nicht nach den Anforderungen des Art. 55 Abs. 1 lit. c OG
anhand dieser einlässlichen Erwägungen aufzeigt, inwiefern der Beschluss vom
21. Dezember 2006 bundesrechtswidrig sein soll,
dass dies insbesondere für die Berufungsvorbringen gilt, mit denen der
Berufungskläger (ohne Bezug zum konkreten Fall) Bundesgerichtsurteile
wiedergibt, (losgelöst von Bundesrecht und den obergerichtlichen Erwägungen
bezüglich der Praktikabilität der angeordneten Regelung) auf seinem
Standpunkt der absoluten Parität des Ferienrechts beharrt und (in Form von
Anträgen) "genau" formuliert, wie er sich eine paritätische (gemäss dem
angefochtenen Entscheid indessen nicht durchsetzbare) Ferien- und
Besuchtsrechtsregelung vorstellt,
dass im Übrigen die Berufungsanträge, soweit sie erstmals vor Bundesgericht
gestellt werden, ohnehin unzulässig sind (Art. 55 Abs. 1 lit. b a.E. OG),
dass somit auf die Berufung nicht einzutreten ist,
dass der unterliegende Berufungskläger kostenpflichtig wird (Art. 156 Abs. 1
OG),

im Verfahren nach Art. 36a OG erkannt:

1.
Auf die Berufung wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtsgebühr von Fr. 1'200.-- wird dem Berufungskläger auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, II.
Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 1. März 2007

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident:  Der Gerichtsschreiber: