Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

II. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 5C.35/2007
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{T 0/2}
5C.35/2007/bnm

Urteil vom 20. Februar 2007
II. zivilrechtliche Abteilung

Bundesrichter Raselli, Präsident,
Bundesrichterinnen Escher, Hohl,
Gerichtsschreiber Füllemann.

1. X.________,
2.Y.________,
Berufungsklägerinnen,

gegen

Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt (Ausschuss), Bäumleingasse 1,
4051 Basel.

Umwandlung einer Vormundschaft in eine Beistandschaft.

Eidgenössische Berufung gegen das Urteil des Appellationsgerichts des Kantons
Basel-Stadt (Ausschuss) vom 24. November 2006.

Das Bundesgericht hat nach Einsicht
in die als eidgenössische Berufung entgegengenommene Eingabe gegen das Urteil
vom 24. November 2006 des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt, das
einen Rekurs der Berufungsklägerinnen (Mutter und ihre bevormundete geborene
Tochter) gegen einen abweisenden Beschwerdeentscheid des Justizdepartements
Basel-Stadt (betreffend die durch die Vormundschaftsbehörde Basel-Stadt
erfolgte Abweisung eines Antrags auf Umwandlung der Vormundschaft  über die
Tochter in eine Beistandschaft) abgewiesen hat, soweit es darauf eingetreten
ist,

in Erwägung,

dass das Appellationsgericht erwog, die seit über ... Jahren an einer ....
Krankheit leidende, im täglichen Leben stark beeinträchtigte Tochter sei
xxxx, xxxx und xxxx, also drei Mal nach Art. 372 ZGB auf eigenes Begehren
entmündigt worden, die nach der ersten Entmündigung erfolgte Aufhebung der
Vormundschaft und deren Umwandlung in eine Beistandschaft habe zum Verlust
des grössten Teils der Ersparnisse von Fr. 15'000.-- innert weniger Monate
geführt, auch die nach der zweiten Entmündigung erfolgte Aufhebung der
Vormundschaft habe gehäufte finanzielle Probleme verursacht, der Grund für
die nunmehr dritte Vormundschaft sei keineswegs dahingefallen (Art. 438 ZGB),
vielmehr sei die im Sommer 2005 durchgeführte Testphase einer "gelockerten"
Vormundschaft nicht erfolgreich verlaufen (eigenmächtiges Buchen einer Reise
für Fr. 2'000.-- bei gleichzeitigem Nichtbezahlen ausstehender Rechnungen),
die Tochter könne nach wie vor ihre finanziellen Angelegenheiten nicht selbst
besorgen, eine Beistandschaft böte nach den gemachten Erfahrungen
ungenügenden Schutz,
dass die Berufung zwar nach dem Inkrafttreten des Bundesgesetzes vom 17. Juni
2005 über das Bundesgericht (BGG) am 1. Januar 2007 eingereicht worden ist,
sich jedoch gegen einen vor diesem Zeitpunkt ergangenen kantonalen Entscheid
richtet, weshalb das alte Recht (Bundesgesetz über die Organisation der
Bundesrechtspflege vom 16. Dezember 1943, nachstehend: OG) Anwendung findet
(Art. 132 Abs. 1 BGG),

dass sodann die Zulässigkeit einer eidgenössischen Berufung voraussetzt, dass
in ihr dargelegt wird, welche Bundesrechtssätze und inwiefern sie durch den
kantonalen Entscheid verletzt sein sollen (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG),
dass mit anderen Worten in der Berufungsschrift auf die Begründung des
angefochtenen Urteils einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche
Vorschriften und warum sie von der Vorinstanz verletzt worden sind (BGE 116
II 745 E. 3 S. 749),
dass im vorliegenden Fall die Berufungsklägerinnen in ihrer Eingabe an das
Bundesgericht nicht rechtsgenüglich auf die entscheidenden Erwägungen des
Appellationsgerichts eingehen,
dass sie erst recht nicht nach den Anforderungen des Art. 55 Abs. 1 lit. c OG
anhand dieser Erwägungen aufzeigen, inwiefern das Urteil vom 24. November
2006 Bundesrecht verletzen soll,
dass sie sich, soweit ihre Vorbringen überhaupt nachvollziehbar sind,
vielmehr damit begnügen, den vom Appellationsgericht festgestellten
Sachverhalt zu bestreiten und die Lage der Dinge aus ihrer eigenen Sicht zu
schildern, was im Berufungsverfahren zum vornherein unzulässig ist (Art. 55
Abs. 1 lit. c, 63 Abs. 2 OG),
dass somit auf die Berufung nicht einzutreten ist,
dass die Berufungsklägerinnen unter Solidarhaft kostenpflichtig werden (Art.
156 Abs. 1 und 7 OG),

im Verfahren nach Art. 36a OG erkannt:

1.
Auf die Berufung wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtsgebühr von Fr. 700.-- wird den Berufungsklägerinnen unter
Solidarhaft auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Berufungsklägerinnen und dem Appellationsgericht des
Kantons Basel-Landschaft schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 20. Februar 2007

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident:  Der Gerichtsschreiber: