Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

Strafrechtliche Abteilung, Staatsrecht 6P.37/2007
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6P.37/2007, 6S.82/2007
6P.38/2007, 6S.84/2007
6P.39/2007, 6S.85/2007 /bri

Urteil vom 24. August 2007
Kassationshof

Bundesrichter Wiprächtiger, präsidierendes Mitglied,
Bundesrichter Ferrari und Mathys,
Gerichtsschreiber Näf.

6P.37/2007, 6S.82/2007
X.________,
Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt Bernhard Gehrig,

6P.38/2007, 6S.84/2007
Y.________, Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Lorenz Erni,

6P.39/2007, 6S.85/2007
Z.________,
Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt
lic. iur. Markus Schmid,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Zug, Postfach 760, 6301 Zug,
Obergericht des Kantons Zug, Strafrechtliche Abteilung, Postfach 760, 6301
Zug.

6P.37/2007, 6P.38/2007, 6P.39/2007
Art. 32 Abs. 2 BV und Art. 6 Ziff. 3 lit. d EMRK (Verletzung von
Parteirechten; Unverwertbarkeit von Aussagen; Anspruch auf rechtliches
Gehör); Art. 9 BV (Willkür)

6S.82/2007, 6S.84/2007,
Gewerbsmässiger Wucher (Art. 157 Ziff. 2 StGB),

6S.85/2007
Gehilfenschaft zu gewerbsmässigem Wucher (Art. 157 Ziff. 2 StGB i.V.m. Art.
25 StGB),

Staatsrechtliche Beschwerden und Nichtigkeitsbeschwerden gegen die Urteil des
Obergerichts des Kantons Zug, Strafrechtliche Abteilung, vom
20. Dezember 2006.

Sachverhalt:

A.
Am 20. Dezember 2006 sprach das Obergericht des Kantons Zug in Bestätigung
des Urteils des Strafgerichts des Kantons Zug vom 28. September 2004
X.________ und Y.________ des gewerbsmässigen Wuchers (Art. 157 Ziff. 2 StGB)
und Z.________ der Gehilfenschaft zu gewerbsmässigem Wucher (Art. 157 Ziff. 2
in Verbindung mit Art. 25 StGB) schuldig. Es bestrafte X.________ und
Y.________ mit 30 Monaten beziehungsweise mit 31 Monaten und 18 Tagen
Zuchthaus. Z.________ wurde mit 15 Monaten und 15 Tagen Zuchthaus, bedingt
vollziehbar bei einer Probezeit von drei Jahren, und mit einer Busse von
10'000 Franken bestraft. Den Verurteilten wird im Wesentlichen zur Last
gelegt, sie hätten in der Zeit vom 1. Januar 1995 bis zum 31. Dezember 1997
als Verantwortliche beziehungsweise Angestellte der A.________ AG an
telefonisch geworbene Kunden Optionsgeschäfte auf Aktien, Devisen, Zinsen und
Rohstoffen vermittelt. Für die Beratungs- und Vermittlungstätigkeit seien
Kommissionen in der Höhe von zunächst 3/8 und später 2/5 der
Optionsnettoprämie verrechnet worden, was 27,3 % bzw. 28,6 % des vom Kunden
einbezahlten Betrags entsprochen habe. Durch die Verrechnung von Kommissionen
in dieser Höhe seien die Gewinnaussichten der in Optionsgeschäften
unerfahrenen Kunden erheblich geschmälert worden.

B.
X.________, Y.________ und Z.________ erheben staatsrechtliche Beschwerden
und eidgenössische Nichtigkeitsbeschwerden je mit den Anträgen, das Urteil
des Obergerichts des Kantons Zug vom 20. Dezember 2006 sei aufzuheben und die
Sache zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Z.________
ersucht zudem um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege.

C.
Das Obergericht beantragt unter Hinweis auf die Erwägungen in seinem
Entscheid die Abweisung der Beschwerden.

Das Bundesgericht zieht in Erwägung:

1.
Das angefochtene Urteil ist vor dem Inkrafttreten des Bundesgesetzes vom
17. Juni 2005 über das Bundesgericht (Bundesgerichtsgesetz, BGG; SR 173.111)
am 1. Januar 2007 ergangen. Auf die dagegen erhobenen Rechtsmittel ist
deshalb noch das bisherige Verfahrensrecht anwendbar (Art. 132 Abs. 1 BGG, e
contrario), hier somit dasjenige der staatsrechtlichen Beschwerde (Art. 84
ff. OG) und der Nichtigkeitsbeschwerde (Art. 268 ff. BStP).

I. Staatsrechtliche Beschwerden

2.
2.1 Das Obergericht geht davon aus, dass in Bezug auf 190 Kunden, welche in
der Zeit vom 1. Januar 1995 bis zum 31. Dezember 1997 mit der A.________ AG
Verträge betreffend Optionsgeschäfte abgeschlossen haben, die tatsächlichen
Voraussetzungen der Unerfahrenheit (im Sinne von Art. 157 StGB) erwiesen
sind. Es handelt sich dabei um die Geschädigten, die entweder
untersuchungsrichterlich (12 Kunden) oder polizeilich (20 Kunden)
einvernommen worden sind oder Angaben auf den Fragebögen (158 Kunden) gemacht
haben.

2.2 Die Beschwerdeführer machen in ihren - weitgehend wörtlich
übereinstimmenden - Beschwerden, wie bereits im kantonalen Verfahren,
geltend, die Aussagen der Geschädigten in den polizeilichen Einvernahmen und
die Angaben der Geschädigten in den Fragebögen seien wegen Verletzung ihrer
Verteidigungsrechte, nämlich des Rechts, bei der Befragung anwesend zu sein
und Ergänzungsfragen zu stellen, nicht zu ihren Lasten verwertbar. Somit
seien in Bezug auf diese insgesamt 178 Kunden die tatsächlichen
Voraussetzungen des Tatbestandsmerkmals der Unerfahrenheit (im Sinne von
Art. 157 StGB) nicht bewiesen. Ferner seien auch die Aussagen der drei
lediglich polizeilich einvernommenen Telefonverkäufer zur Vorgehensweise bei
der Anwerbung von Kunden aus denselben Gründen, d.h. wegen Verletzung des
Teilnahme- und Fragerechts, nicht verwertbar.

2.3 Der in Art. 6 Ziff. 3 lit. d EMRK garantierte Anspruch des Beschuldigten,
den Belastungszeugen Fragen zu stellen, ist ein besonderer Aspekt des Rechts
auf ein faires Verfahren nach Art. 6 Ziff. 1 EMRK. Mit der Garantie von Art.
6 Ziff. 3 lit. d EMRK soll ausgeschlossen werden, dass ein Strafurteil auf
Aussagen von Zeugen abgestützt wird, ohne dass dem Beschuldigten wenigstens
einmal angemessene und hinreichende Gelegenheit gegeben wurde, das Zeugnis in
Zweifel zu ziehen und Fragen an den Zeugen zu stellen. Dieser Anspruch wird
als Konkretisierung des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV) auch durch
Art. 32 Abs. 2 BV gewährleistet. Ziel der genannten Normen ist die Wahrung
der Waffengleichheit und die Gewährung eines fairen Verfahrens (BGE 131 I 476
E. 2.2 S. 480; 129 I 151 E. 3.1 S. 153 mit Hinweisen).

Der Begriff des Zeugen ist entsprechend der Rechtsprechung des Europäischen
Gerichtshofes für Menschenrechte autonom und ohne formelle Bindung an das
nationale Recht auszulegen. Als Aussagen von Zeugen gelten all jene, die
formell zugelassen sind, dem Gericht zur Kenntnis kommen und von ihm
verwendet werden können. Auch in der Voruntersuchung gemachte Aussagen vor
Polizeiorganen werden als Zeugenaussagen betrachtet (BGE 131 I 476 E. 2.2
S. 480; 125 I 129 E. 6a  S. 131 mit Hinweisen).

Aussagen von Zeugen dürfen in der Regel nur nach erfolgter Konfrontation zum
Nachteil eines Beschuldigten verwertet werden. Dem Anspruch, dem
Belastungszeugen Fragen zu stellen, kommt insofern grundsätzlich ein
absoluter Charakter zu. Er erfährt in der Praxis aber eine gewisse
Relativierung. Er gilt uneingeschränkt nur, wenn dem streitigen Zeugnis
alleinige oder ausschlaggebende Bedeutung zukommt, dieses also den einzigen
oder einen wesentlichen Beweis darstellt (BGE 131 I 476 E. 2.2 S. 480; 129 I
151 E. 3.1 S. 153 mit Hinweisen). Zur Wahrung der  Verteidigungsrechte ist es
erforderlich, dass die Gelegenheit der Befragung angemessen und ausreichend
ist und die Befragung tatsächlich wirksam ausgeübt werden kann. Der
Beschuldigte muss namentlich in der Lage sein, die Glaubhaftigkeit einer
Aussage prüfen und den Beweiswert in kontradiktorischer Weise auf die Probe
und in Frage stellen zu können (BGE 131 I 476 E. 2.2 S. 480; 129 I 151
E. 3.1S. 153 mit Hinweisen). Dies kann entweder im Zeitpunkt, in dem der
Belastungszeuge seine Aussage macht, oder auch in einem späteren
Verfahrensstadium erfolgen (BGE 131 I 476 E. 2.2 S. 480 mit Hinweisen). Es
besteht kein Anspruch auf Einvernahme von Zeugen vor dem Richter in der
Hauptverhandlung. Das Abstellen auf Aussagen aus der Voruntersuchung  ist mit
der EMRK und der Bundesverfassung unter Vorbehalt der Wahrung der
Verteidigungsrechte vereinbar (BGE 129 I 151 E. 3.1 S. 153; 125 I 127
E. 6c/aa S. 134).

Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts untersteht das Recht, Belastungs-
und Entlastungszeugen zu  befragen, dem (kantonalen) Verfahrensrecht.
Entsprechende Gesuche um Zeugenbefragungen sind daher den Behörden
formgerecht einzureichen. Der Beschuldigte kann den Behörden grundsätzlich
keinen Vorwurf machen, gewisse Zeugen nicht vorgeladen zu haben, wenn er es
unterlässt, rechtzeitig und zeitgerecht die entsprechenden Beweisanträge zu
stellen (BGE 125 I 127 E. 6c/bb S. 134). Der Beschuldigte verwirkt
grundsätzlich sein Recht, Ergänzungsfragen zu stellen, wenn er die
entsprechenden Beweisanträge nicht frist- und formgerecht einreicht (Urteil
1P.524/2004 vom 2. Dezember 2004, E. 2.1, in: Pra 2005 Nr. 45).

Das Obergericht hat unter Hinweis auf diese Rechtsprechung erkannt, dass die
Aussagen der 20 Kunden in den polizeilichen  Einvernahmen und die Angaben der
158 Kunden in den Fragebögen verwertbar sind.

2.4
2.4.1 Die Beschwerdeführer erhielten im Anschluss an die Schlusseinvernahmen
Einsicht in die gesamten Untersuchungsakten und wurden aufgefordert,
allfällige Aktenergänzungsbegehren zu stellen. Sie verzichteten nach Einsicht
in die Akten auf derartige Begehren. Sie machten auch vom damals noch
gegebenen Rechtsmittel der Beschwerde gegen die Überweisungverfügung an die
Justizkommission des Obergerichts des Kantons Zug keinen Gebrauch, um etwa
die Verletzung von Verteidigungsrechten zu rügen und eine Einvernahme von
Zeugen bzw. Auskunftspersonen zu verlangen. Auch in ihren Stellungnahmen zur
Anklageschrift stellten sie nicht die Anträge, dass die Geschädigten in ihrer
Anwesenheit als Zeugen einzuvernehmen bzw. den Geschädigten bestimmte Fragen
zu stellen seien. Die Beschwerdeführer machten allerdings in der
erstinstanzlichen Hauptverhandlung und in ihren Berufungsschriften geltend,
dass die Aussagen der Kunden in den polizeilichen Einvernahmen und die
Angaben der Kunden in den Fragebögen wegen Verletzung ihrer
Verteidigungsrechte nicht zu ihrem Nachteil verwertet werden dürfen, doch
stellten sie auch in diesen Verfahrensstadien keine konkreten Beweisanträge
auf eine Konfrontationseinvernahme der Geschädigten. Erst anlässlich der
Berufungsverhandlung stellten die Beschwerdeführer erstmals explizit den
Antrag, es seien sämtliche Kunden, auf deren Angaben das Obergericht
abstellen wolle, unter Wahrung des Teilnahme- und Fragerechts der
Beschuldigten als Zeugen zu befragen (siehe zum Ganzen angefochtenes Urteil
S. 30 f.).
2.4.2 Nach der Auffassung des Obergerichts haben die Beschwerdeführer in
Anbetracht dieser Umstände die mehrfach gebotene Gelegenheit, die
untersuchungsrichterliche Einvernahme der polizeilich beziehungsweise mittels
Fragebögen befragten Kunden zu beantragen, nicht wahrgenommen beziehungsweise
auf entsprechende Beweisanträge verzichtet. Die Rüge der Beschwerdeführer,
dass die Angaben der polizeilich einvernommenen und der mittels Fragebögen
befragten Kunden wegen Verletzung der Verteidigungsrechte nicht verwertbar
seien, enthalte entgegen den Einwänden der Beschwerdeführer nicht implizit
den Beweisergänzungsantrag auf Einvernahme der genannten Personen als Zeugen
unter Wahrung der Verteidigungsrechte der Beschuldigten. Der erstmals in der
Berufungsverhandlung gestellte Antrag auf Zeugeneinvernahme sei aber nach
Massgabe des kantonalen Prozessrechts verspätet (angefochtenes Urteil S. 31
ff.).
2.4.3 Dem Obergericht ist darin zuzustimmen, dass die Rüge, die Aussagen und
Angaben der polizeilich einvernommenen und mittels Fragebögen befragten
Kunden seien wegen Verletzung der Verteidigungsrechte nicht verwertbar, nicht
zumindest implizit den Antrag auf Einvernahme dieser Personen unter Wahrung
der Verteidigungsrechte enthält. Es ist nach der zutreffenden Auffassung des
Obergerichts durchaus vorstellbar, dass ein Beschuldigter zwar einerseits die
Rüge der Unverwertbarkeit erhebt, aber andererseits nicht eine
Zeugeneinvernahme unter Wahrung seiner Verteidigungsrechte wünscht, etwa wenn
und weil er davon ausgeht beziehungsweise befürchtet, dass der Zeuge darin
die angeblich unverwertbaren früheren Aussagen bestätigen werde.

2.4.4 Ob die - von den Beschwerdeführern in der erstinstanzlichen
Hauptverhandlung und in den Berufungsschriften bestrittene - Verwertbarkeit
der Aussagen und Angaben der Kunden in den polizeilichen Einvernahmen und in
den Fragebögen unter Hinweis auf den Grundsatz der freien Beweiswürdigung mit
der Begründung bejaht werden kann, dass die Beschwerdeführer nicht
beziehungsweise nicht rechtzeitig die Zeugeneinvernahmen dieser Kunden unter
Wahrung ihrer Verteidigungsrechte beantragt und somit darauf verzichtet
hätten, kann hier aus nachstehenden Gründen dahingestellt bleiben.

2.5 Das strenge Erfordernis des Anspruchs auf Befragung von Belastungszeugen
gilt nach der Rechtsprechung uneingeschränkt nur in den Fällen, bei denen dem
streitigen Zeugnis ausschlaggebende Bedeutung zukommt, dieses also den
einzigen oder einen wesentlichen Beweis darstellt (BGE 131 I 476 E. 2.2
S. 480; 129 I 151 E. 3.1 S. 153, je mit Hinweisen).

Diese Voraussetzung ist vorliegend nach der jedenfalls im Ergebnis
zutreffenden Auffassung des Obergerichts nicht erfüllt.

2.5.1 Das Obergericht hat die Beschwerdeführer wegen gewerbsmässigen Wuchers
beziehungsweise wegen Gehilfenschaft dazu verurteilt. Es wirft ihnen die
Ausbeutung der Unerfahrenheit der Kunden vor. Unter welchen Voraussetzungen
"Unerfahrenheit" im Sinne von Art. 157 StGB vorliegt, ist eine Rechtsfrage.
Das Obergericht hat sich mit dieser im kantonalen Verfahren vor allem
strittigen und zentralen Frage im angefochtenen Urteil eingehend auseinander
gesetzt.

Es hält in Übereinstimmung mit dem Strafgericht in tatsächlicher Hinsicht
fest, dass die 12 untersuchungsrichterlich und die 20 polizeilich
einvernommenen sowie die 158 mittels Fragebögen befragten Kunden, welche im
Deliktszeitraum (1995 - 1997) Optionsgeschäfte mit der A.________ AG
abschlossen, über keinerlei Fachwissen im Bereich des Optionsgeschäfts
verfügten und vorgängig noch nie solche Geschäfte getätigt hatten
(angefochtenes Urteil S. 41/42). Diese Feststellung stützt sich auf die
Aussagen von Kunden in den untersuchungsrichterlichen beziehungsweise
polizeilichen Einvernahmen respektive auf die Angaben von Kunden in den
Fragebögen. Es liegt auf der Hand, dass die Frage, ob ein bestimmter Kunde
über Fachwissen in Optionsgeschäften verfügt und schon früher solche
Geschäfte abgeschlossen hat, für jeden einzelnen Kunden individuell zu
entscheiden ist und grundsätzlich nur aufgrund der Angaben des einzelnen
Kunden beantwortet werden kann. Insoweit kommt den Aussagen der einzelnen
Kunden entscheidende Bedeutung zu.

Das Obergericht hat indessen nicht allein gestützt auf die Feststellung, dass
die insgesamt 190 Kunden über keinerlei Fachwissen im Bereich des
Optionsgeschäfts verfügten und vorgängig noch nie solche Geschäfte getätigt
hatten, auf die Unerfahrenheit dieser Kunden im Sinne von Art. 157 StGB
erkannt. Es hat sich vielmehr im Weiteren die Frage gestellt, ob trotz
fehlender allgemeiner Kenntnisse des Optionsgeschäfts eine Unerfahrenheit der
Geschädigten im Sinne von Art. 157 StGB zu verneinen ist, weil - wie die
Beschwerdeführer geltend machten - die Geschädigten über die Kosten und
Risiken des Geschäfts (Höhe der Kosten, deren Auswirkungen auf die
Gewinnchancen, Verlustrisiken und Gewinnchancen) hinreichend informiert
gewesen seien (angefochtenes Urteil S. 42). Das Obergericht geht im
Wesentlichen gestützt auf geschäftliche Unterlagen (Broschüren, allgemeine
Geschäftsbedingungen) der A.________ AG davon aus, dass die Kunden über die
Höhe der Kosten beziehungsweise Kommissionen gerade noch hinreichend
informiert worden sind (angefochtenes Urteil S. 42 ff.). Es prüft im
Folgenden, ob die Kunden auch über das Verlustrisiko beziehungsweise die
Auswirkungen der Kommissionen auf die Gewinnchancen hinreichend informiert
gewesen seien (angefochtenes Urteil S. 44). Dazu hält es fest, dass die
Kunden in verschiedenen Dokumenten auf das generelle, d.h. dem
Optionsgeschäft inhärente (Total-)Verlustrisiko hingewiesen wurden und die
Kunden wohl auch wussten beziehungsweise hätten wissen müssen, dass die
Kommissionen zuerst zurückverdient werden mussten, bevor die Gewinnzone
erreicht würde. Dies sage aber selbstredend noch nichts darüber aus, ob die
Geschädigten auch über die Auswirkungen der Kommissionen auf die
Gewinnchancen hinreichend informiert gewesen waren (angefochtenes Urteil S.
44 f.). Das Obergericht legt im Folgenden unter Hinweis auf das Gutachten der
C.________ AG vom 20. Januar 2000 dar, in welch erheblichem Ausmass sich die
hohen Kommissionen auf die Gewinnchancen auswirkten; von den 637
ausgewerteten Kundendatensätzen seien nur 70 erfolgreich gewesen
(angefochtenes Urteil S. 45). Das Obergericht hält sodann fest, es seien
keine Anhaltspunkte dafür ersichtlich, dass den Geschädigten durch die
A.________ AG jene Kenntnisse vermittelt worden wären, die sie in die Lage
versetzt hätten, den Umfang des Verlustrisikos sowie namentlich die
erhebliche Verringerung der Gewinnchancen durch die Kommissionierung richtig
einzuschätzen (angefochtener Entscheid S. 46). Zusammenfassend hält das
Obergericht fest, es könne keine Rede davon sein, dass die Geschädigten über
die Auswirkungen der Kosten beziehungsweise der Kommissionen auf die
Gewinnchancen hinreichend informiert gewesen waren. Es sei offensichtlich,
dass kein Geschädigter - sofern nicht weitere Elemente der Unterlegenheit
vorgelegen hätten - bei voller Kenntnis über die tatsächlichen Gewinnchancen
Geschäfte mit der A.________ AG abgeschlossen hätte (angefochtenes Urteil
S. 47).

Diese aus der Sicht des Obergerichts für die Bejahung der Unerfahrenheit im
Sinne von Art. 157 StGB wesentliche Feststellung betreffend die Unkenntnis
der Kunden über die tatsächlichen Auswirkungen der Kommissionsstruktur auf
die Gewinnchancen mangels entsprechender Informationen durch die A.________
AG stützt sich nicht beziehungsweise nicht wesentlich auf die Aussagen von
Kunden, sondern auf andere Umstände, namentlich auf geschäftliche Dokumente.
Den Aussagen der Kunden, dass sie in Optionsgeschäften über kein Fachwissen
verfügten und zuvor noch nie solche Geschäfte getätigt hatten, kommt demnach
keine ausschlaggebende Bedeutung zu. Die Beschwerdeführer haben denn auch im
Berufungsverfahren diese Aussagen als solche nicht in Zweifel gezogen, wie
das Obergericht im angefochtenen Urteil (S. 41) willkürfrei festhält (siehe
dazu auch E. 3 hiernach), sondern im Wesentlichen geltend gemacht, dass die
Kunden gleichwohl nicht im Sinne von Art. 157 StGB unerfahren gewesen seien,
da sie von der A.________ AG über die Auswirkungen der Kommissionen auf die
Gewinnchancen hinreichend informiert worden seien.

2.5.2 Die Beschwerdeführer legen denn auch in den staatsrechtlichen
Beschwerden nicht substantiiert dar, inwiefern die Aussagen der Geschädigten
in den polizeilichen Einvernahmen beziehungsweise die Angaben der
Geschädigten in den Fragebögen für ihre Verurteilung von ausschlaggebender
Bedeutung gewesen seien. Sie machen insoweit einzig geltend, es sei
unbestritten, dass das angefochtene Urteil sowohl auf den Aussagen der Kunden
bei der Polizei wie auch auf ihren Angaben in den Fragebögen beruhe und sich
somit die gerügte Verletzung von Verfassungsbestimmungen zum Nachteil der
Beschwerdeführer ausgewirkt habe. An der von den Beschwerdeführern
bezeichneten Stelle des angefochtenen Urteils (S. 41) hält das Obergericht
zwar fest, das Strafgericht habe aufgrund der (verwertbaren) Aussagen und
Angaben der Kunden in den untersuchungsrichterlichen und polizeilichen
Einvernahmen beziehungsweise in den Fragebögen zu Recht auf eine Unkenntnis
beziehungsweise fehlende Erfahrung dieser Kunden im Bereich des
Optionsgeschäfts erkannt, und das Obergericht hat diesbezüglich auf die
seines Erachtens zutreffenden Erwägungen des Strafgerichts beziehungsweise
die einschlägigen Aktenhinweise verwiesen. Das Obergericht  hat indessen -
wie vorstehend dargelegt (siehe E. 2.5.1 hiervor) - nicht allein daraus auf
Unerfahrenheit im Sinne von Art. 157 StGB erkannt. Vielmehr hat es eingehend
die strittige Frage geprüft, ob die A.________ AG, wie die Beschwerdeführer
geltend machten, die Kunden ausreichend informiert und ihnen auf diesem Wege
ein Wissen vermittelt hat, welches die Annahme einer Unerfahrenheit im Sinne
von Art. 157 StGB ausschliesst. Wesentlich und umstritten war nicht die Frage
der vorbestehenden Fachkenntnisse der Kunden in Optionsgeschäften, sondern
die Frage, ob die Kunden durch die A.________ AG ausreichend informiert
wurden und somit ein Wissen in Fachfragen erlangen konnten, welches eine
zuverlässige Einschätzung der tatsächlichen Verlustrisiken und Gewinnchancen
ermöglichte. Das Obergericht hat diese aus seiner Sicht für die Beurteilung
der Unerfahrenheit rechtlich entscheidende Frage im Wesentlichen in
Anbetracht der Geschäftsunterlagen und nicht massgeblich auch gestützt auf
Aussagen von Kunden verneint.

2.5.3 Die Vertreter der Beschwerdeführer haben den Aussagen der Geschädigten
betreffend die Kenntnisse in Optionsgeschäften denn auch offenbar selber
keine entscheidende Bedeutung beigemessen. Dies ergibt sich auch etwa daraus,
dass die Verteidiger an den untersuchungsrichterlichen Zeugeneinvernahmen von
12 Geschädigten, soweit sie daran überhaupt teilnahmen, laut den
Einvernahmeprotokollen keine Ergänzungsfragen stellten (siehe kant. Akten
Doss. 3/1).

2.6 Inwiefern sich die Aussagen der drei polizeilich einvernommenen
Telefonverkäufer der A.________ AG überhaupt und gar ausschlaggebend auf das
Urteil ausgewirkt haben, legen die Beschwerdeführer nicht dar. Auf die
Beschwerden ist daher insoweit mangels rechtsgenüglicher Begründung nicht
einzutreten.

3.
Das Strafgericht hielt fest, dass die 12 untersuchungsrichterlich und die 20
polizeilich einvernommenen sowie die 158 mittels Fragebögen befragten
Geschädigten im Zeitpunkt ihrer Geschäftsbeziehungen zur A.________ AG über
keinerlei Fachwissen im Bereich des Optionsgeschäfts verfügten und vorgängig
nie solche Geschäfte getätigt hatten. Das Obergericht zitiert diese
Feststellung des Strafgerichts und führt im Anschluss daran Folgendes aus
(angefochtenes Urteil S. 41):

"Die Beschuldigten monieren zwar, dass die zugrunde liegenden Beweise
weitgehend unverwertbar seien, bestreiten diese Feststellungen jedoch nicht".
Die Beschwerdeführer machen geltend, die Annahme des Obergerichts, sie
hätten diese Feststellungen des Strafgerichts nicht bestritten, sei
willkürlich. Denn sie stehe im Widerspruch zur Tatsache, dass sie die
Unverwertbarkeit der diesbezüglichen belastenden Aussagen der Kunden geltend
gemacht und unter anderem aus diesem Grunde ihre Freisprechung vom Vorwurf
des Wuchers beantragt hätten.

Der Einwand ist unbegründet. Indem die Beschwerdeführer geltend machten, dass
die Aussagen der Kunden wegen Verletzung von Parteirechten unverwertbar
seien, behaupteten sie nicht eo ipso auch, dass die fraglichen Aussagen
inhaltlich unwahr und daher die hierauf abgestützten Feststellungen falsch
seien. Die Frage betreffend die Verwertbarkeit beziehungsweise
Unverwertbarkeit eines Beweismittels hat mit der Frage, ob die gestützt auf
dieses Beweismittel getroffenen Feststellungen inhaltlich richtig oder falsch
sind, nichts zu tun. Die Beschwerdeführer legen im Übrigen auch in den
staatsrechtlichen Beschwerden nicht einmal ansatzweise dar, inwiefern die
Feststellung des Obergerichts, dass die insgesamt 190 befragten Kunden über
keinerlei Fachwissen im Bereich des Optionsgeschäfts verfügten und vorgängig
noch nie solche Geschäfte getätigt hatten, willkürlich sei.

4.
4.1 Die Beschwerdeführer machten im kantonalen Verfahren geltend, sie hätten
in Bezug auf das objektive Tatbestandsmerkmal des offenbaren
Missverhältnisses zwischen Leistung und Gegenleistung, falls dieses erfüllt
sei, nicht mit Vorsatz gehandelt. Vielmehr seien sie insoweit einem den
Vorsatz ausschliessenden Sachverhaltsirrtum erlegen. Zur Begründung beriefen
sie sich erstens auf eine Verfügung der Bezirksanwaltschaft Zürich vom
9. Juni 1993, durch welche ein Strafverfahren wegen Betrugs gegen
verantwortliche Personen einer Firma B.________ AG mit Sitz Zürich
eingestellt worden war, und zweitens auf eine Verfügung der
Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Zürich vom 31. März 1995, durch welche
der Firma B.________ AG die gemäss damaligem kantonalem Gesetz betreffend den
ausserbörslichen Verkehr mit Wertpapieren erforderliche Bewilligung erteilt
worden war. Die Beschwerdeführer wiesen darauf hin, dass die Höhe der
Kommissionen der A.________ AG der Höhe der Kommissionen der ebenfalls im
Optionsgeschäft tätigen B.________ AG entsprochen habe. Sie machten geltend,
aufgrund der genannten Verfügungen hätten sie subjektiv davon ausgehen
dürfen, dass eine Kommission in der geforderten Höhe allenfalls zwar als
"etwas hoch erscheint", wie in der Einstellungsverfügung der
Bezirksanwaltschaft betreffend verantwortliche Personen der B.________ AG
vermerkt werde, aber rechtlich nicht zu beanstanden sei.

4.2 Das Obergericht lässt offen, ob die Beschwerdeführer damit - entsprechend
ihren Vorbringen - einen Sachverhaltsirrtum in Bezug auf das objektive
Tatbestandsmerkmal des offenbaren Missverhältnisses von Leistung und
Gegenleistung oder nicht eher einen Verbotsirrtum geltend machten. Die
Abgrenzungsfrage stelle sich vorliegend nicht, da weder der eine noch der
andere Irrtum gegeben sei (angefochtenes Urteil S. 69). Das Obergericht
begründet ausführlich, weshalb die Beschwerdeführer aus den beiden genannten
Verfügungen nichts zu ihren Gunsten ableiten konnten (angefochtenes Urteil
S. 69 ff.). Es hält fest, die Beschwerdeführer hätten zumindest in Kauf
genommen, dass die Kommissionen weit übersetzt waren, d.h. in einem
offenbaren Missverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung standen, und
dass ihre Tätigkeit daher unrechtmässig war, weshalb weder ein Sachverhalts-
noch ein Rechtsirrtum vorliege (angefochtenes Urteil S. 73).

4.3 Was der Täter wusste, wollte und in Kauf nahm, betrifft den inneren
Sachverhalt und ist damit Tatfrage. Die Rüge, die Beschwerdeführer hätten
aufgrund der genannten Verfügungen die Kommissionen irrtümlich als angemessen
erachtet und daher das offenbare Missverhältnis zwischen Leistung und
Gegenleistung nicht in Kauf genommen, weshalb insoweit infolge eines
Sachverhaltsirrtums die tatsächlichen Voraussetzungen des
(Eventual-)Vorsatzes entgegen den willkürlichen Feststellungen des
Obergerichts nicht erfüllt seien, wird daher zu Recht in den
staatsrechtlichen Beschwerden erhoben.

4.4 Die Erwägungen des Obergerichts werden in den Beschwerden ausführlich
auszugsweise wiedergegeben, doch setzen sich die Beschwerdeführer damit nicht
substantiiert auseinander. Sie gehen ohne weiteres davon aus, dass die
Kommissionsstrukur der B.________ AG derjenigen der A.________ AG entsprochen
habe und die Kommissionsstruktur der B.________ AG sowohl von der
Bezirksanwaltschaft als auch von der Volkswirtschaftsdirektion im Rahmen der
genannten Verfügungen umfassend überprüft und gleichsam unter allen Titeln
als rechtmässig beurteilt worden sei. Die Bezirksanwaltschaft hat indessen
einzig geprüft, ob ein hinreichender Verdacht des gegen die Verantwortlichen
der B.________ AG zur Anzeige gebrachten Betrugs bestand, was mangels einer
Täuschung im konkreten Fall verneint wurde. Mit den Fragen etwa nach dem -
für den Tatbestand des Wuchers wesentlichen - Verhältnis zwischen Leistung
und Gegenleistung und den Auswirkungen der Höhe der Kommissionen auf die
Gewinnchancen hat sich die Bezirksanwaltschaft in der fraglichen
Einstellungsverfügung nicht befasst (siehe im Einzelnen angefochtenes Urteil
S. 70). Gemäss den weiteren Ausführungen des Obergerichts ist weder erwiesen,
dass die Geschäftsunterlagen beziehungsweise die Kommissionsstruktur der
B.________ AG im Zeitpunkt des Bewilligungsverfahrens mit derjenigen der
A.________ AG identisch waren, noch ist erstellt, dass im Rahmen des
Bewilligungsverfahrens eine umfassende Prüfung und rechtliche Beurteilung der
Kommissionsstruktur durch die Volkswirtschaftsdirektion erfolgt wäre
(angefochtener Entscheid S. 72). Mit diesen Ausführungen setzen sich die
Beschwerdeführer nicht auseinander.

Auch mit weiteren Argumenten des Obergerichts setzen sich die
Beschwerdeführer nicht auseinander, etwa mit dem Argument, dass sie auch nach
Eingang der ersten Beschwerden und Strafanzeigen sowie unbeeindruckt von den
schlechten Kundenergebnissen ihre Geschäftspraktiken unverändert fortsetzten
und sich erhebliche Entschädigungen auszahlen liessen (siehe angefochtenes
Urteil S. 71, 72/73).

Auf die staatsrechtlichen Beschwerden ist daher mangels rechtsgenüglicher
Begründung nicht einzutreten, soweit die Beschwerdeführer darin die
Feststellungen des Obergerichts, dass sie das offenbare Missverhältnis
zwischen Leistung und Gegenleistung in Kauf nahmen und insoweit entgegen
ihren Behauptungen nicht einem durch die genannten Verfügungen
hervorgerufenen Irrtum erlagen, als willkürlich anfechten.

5.
5.1 Im kantonalen Strafverfahren machten 64 ehemalige Kunden der A.________ AG
adhäsionsweise eine Zivilforderung geltend. Vom Strafgericht wurden 20
Zivilforderungen auf den Zivilweg verwiesen und 44 Zivilforderungen ganz oder
teilweise gutgeheissen und im Mehrbetrag auf den Zivilweg verwiesen. Die
Beschwerdeführer wurden zur Zahlung der zugesprochenen Zivilforderungen (im
Gesamtbetrag von rund 2,56 Mio. Franken) an die Privatkläger verpflichtet,
unter solidarischer Haftbarkeit eines jeden für den gesamten Betrag.

Die Beschwerdeführer beantragten im Berufungsverfahren, auf die
Zivilorderungen sei nicht einzutreten beziehungsweise sie seien abzuweisen
respektive auf den Zivilweg zu verweisen. Das Obergericht ist auf die
Berufungen im Zivilpunkt nicht eingetreten. Zur Begründung führt es Folgendes
aus (angefochtenes Urteil S. 89/90):

"Die Argumentation der Beschuldigten, es läge kein strafrechtlich relevantes
Handeln vor, wurde bereits in den vorhergehenden Erwägungen widerlegt, so
dass nicht nochmals darauf zurückzukommen ist. Die Beschuldigten bringen
überdies in keiner Weise vor, weshalb bzw. inwieweit die Vorinstanz zu
Unrecht die gestellten Zivilforderungen ganz oder teilweise gutgeheissen hat.
Damit sind die Minimalanforderungen an eine Berufung ... nicht annähernd
erfüllt. Auf die Berufung bezüglich der Zivilforderungen kann daher nicht
eingetreten werden."

Das Obergericht stellt fest, dass somit das Urteil des Strafgerichts
betreffend die Zivilforderungen in Rechtskraft erwachsen ist (angefochtener
Entscheid S. 90).

5.2 Die Beschwerdeführer machen geltend, da im Strafverfahren die
Zivilforderungen nur adhäsionsweise geltend gemacht werden könnten, sei die
Frage, ob auf sie einzutreten sei, in erster Linie von der Frage abhängig, ob
die Angeklagten schuldig zu sprechen seien. Sie hätten im Berufungsverfahren
unstreitig den Antrag auf Freispruch gestellt und begründet. Damit sei
implicite auch der Antrag auf Nichteintreten auf die Zivilforderungen
begründet worden. Durch das Nichteintreten auf die Berufungen im Zivilpunkt
habe das Obergericht das Willkürverbot (Art. 9 BV) und ihren Anspruch auf
rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) verletzt. Diese Verfassungsverletzungen
hätten sich zu ihrem Nachteil auf den angefochtenen Entscheid ausgewirkt,
weil darin das erstinstanzliche Urteil betreffend die Zivilforderungen als
rechtskräftig erklärt worden sei.

Diese Einwände beruhen offenbar auf einem Missverständnis, welches allerdings
durch die etwas missverständliche Erwägung im angefochtenen Urteil begünstigt
worden sein könnte. Das Obergericht bringt mit der zitierten Erwägung zum
Ausdruck, dass die Beschwerdeführer im Berufungsverfahren ihre Anträge im
Zivilpunkt einzig mit dem Argument begründet haben, sie seien mangels
Erfüllung des Tatbestands des Wuchers freizusprechen, und dass sie "überdies"
im Zivilpunkt keine weiteren Argumente vorgetragen und nicht etwa geltend
gemacht haben, dass und weshalb auch im Falle einer Bestätigung der
erstinstanzlichen Schuldsprüche auf die Zivilforderungen nicht einzutreten
sei beziehungsweise diese abzuweisen respektive auf den Zivilweg zu verweisen
seien. Allerdings hätte das Obergericht unter diesen Umständen die Berufungen
im Zivilpunkt unter Hinweis auf seine Erwägungen im Schuldpunkt
konsequenterweise abweisen müssen mit dem Argument, dass der im Zivilpunkt
implicite einzig vorgetragene Einwand, sie hätten den Straftatbestand des
Wuchers nicht erfüllt, unbegründet ist. Die Beschwerdeführer  sind indessen
dadurch, dass das Obergericht auf ihre Berufungen im Zivilpunkt nicht
eingetreten ist, anstatt diese abzuweisen, unter den gegebenen Umständen
nicht beschwert.

Die Beschwerdeführer machen im Übrigen auch in den staatsrechtlichen
Beschwerden nicht geltend, dass und weshalb das Obergericht selbst im Fall
der Bestätigung der erstinstanzlichen Schuldsprüche auf die Zivilforderungen
nicht hätte eintreten dürfen beziehungsweise diese vollumfänglich hätte
abweisen oder auf den Zivilweg verweisen müssen.

Die staatsrechtlichen Beschwerden sind daher auch in diesem Punkt abzuweisen,
soweit darauf einzutreten ist.

II. Nichtigkeitsbeschwerden

6.
Am 1. Januar 2007 ist der revidierte Allgemeine Teil des Strafgesetzbuches in
Kraft getreten. Die neuen Bestimmungen sind hier aber noch nicht von
Bedeutung, da das Bundesgericht im Verfahren der Nichtigkeitsbeschwerde nur
prüft, ob das kantonale Gericht das eidgenössische Recht richtig angewendet
hat (Art. 269 Abs. 1 BStP), mithin das Recht, welches im Zeitpunkt der
Ausfällung des angefochtenen Entscheids noch gegolten hat (BGE 129 IV 49
E. 5.3 S. 51, mit Hinweisen).

7.
Gemäss Art. 157 StGB wird wegen Wuchers bestraft, wer die Zwangslage, die
Abhängigkeit, die Unerfahrenheit oder die Schwäche im Urteilsvermögen einer
Person dadurch ausbeutet, dass er sich oder einem anderen für eine Leistung
Vermögensvorteile gewähren oder versprechen lässt, die zur Leistung
wirtschaftlich in einem offenbaren Missverhältnis stehen.

7.1 Nach der Auffassung der Vorinstanz waren die untersuchungsrichterlich
beziehungsweise polizeilich respektive mittels Fragebögen befragten 190
Kunden, welche in der Zeit vom 1. Januar 1995 bis zum 31. Dezember 1997 mit
der A.________ AG Verträge betreffend Optionsgeschäfte abschlossen,
unerfahren im Sinne von Art. 157 StGB.

Die Beschwerdeführer machen in ihren - weitgehend wörtlich übereinstimmenden
- Nichtigkeitsbeschwerden geltend, das Tatbestandsmerkmal der Unerfahrenheit
sei nicht erfüllt.

7.2 Gemäss den Feststellungen der Vorinstanz verfügten die Kunden über
keinerlei Fachwissen im Bereich des Optionsgeschäfts und hatten sie vorgängig
noch nie solche Geschäfte getätigt. Allerdings seien die Kunden durch die
A.________ AG in verschiedenen Dokumenten über die Höhe der Kommissionen
informiert worden. Sie seien auch auf das generelle, d.h. dem Optionsgeschäft
inhärente (Total-)Verlustrisiko hingewiesen worden. Zudem hätten die Kunden
wohl auch gewusst beziehungsweise wissen müssen, dass die Kommissionen
zurückverdient werden mussten, bevor die Gewinnzone erreicht würde. Die
Vorinstanz qualifiziert die Kunden gleichwohl als unerfahren im Sinne von
Art. 157 StGB. Die Kunden hätten trotz dieser ihnen erteilten Informationen
die tatsächlichen Auswirkungen der Kommissionsstruktur auf die Gewinnchancen
nicht gekannt und daher mangels diesbezüglicher Informationen nicht gewusst,
in welch erheblichem Ausmass durch die Kommissionsstruktur die Gewinnchancen
verringert und die Verlustrisiken erhöht wurden.

7.3 Die Beschwerdeführer machen geltend, die Kunden hätten aufgrund der ihnen
gelieferten Informationen sämtliche Eckdaten gekannt, die es ihnen ermöglicht
hätten, das Risiko ihrer Investitionen zu beurteilen. Die Vorinstanz stelle
zu hohe Anforderungen an die Information der Kunden. Sie verlange geradezu
die Vermittlung jenes Expertenwissens, das sich aus dem in der Untersuchung
eingeholten Gutachten der C.________ AG ergeben habe.
Tatbestandsausschliessende Erfahrung habe aber nicht nur derjenige, der
wisse, dass - wie dies aus den Abklärungen der C.________ AG hervorgegangen
sei - von 637 Kunden der A.________ AG nur deren 70 Erfolg haben konnten. Es
genüge zur Verneinung der Unerfahrenheit des Kunden bereits, wenn er wisse,
dass zu den ohnehin schon erheblichen allgemeinen Risiken des
Optionsgeschäfts das weitere Risiko der Gewinnchancenreduzierung aufgrund der
ihm bekannten hohen Kommissionen hinzukomme.

7.4 Unerfahrenheit im Sinne von Art. 157 StGB ist gegeben, wenn der
Geschädigte sich im betreffenden Geschäftsbereich ganz allgemein nicht
auskennt. Unerfahrenheit liegt daher nicht schon vor, wenn der Geschädigte
die im konkreten Einzelfall relevanten Umstände nicht kennt (BGE 130 IV 106
E. 7.3 S. 109; Urteil 6S.29/2006 vom 18. Oktober 2006, E. 5; Stefan Trechsel,
Schweizerisches Strafgesetzbuch, 2. Aufl. 1997, Art. 157 N 3, Philippe
Weissenberger, Basler Kommentar, StGB II, 2003, Art. 157 N 13). Auf
Unerfahrenheit kann sich nicht berufen, wer über die Risiken eines Geschäfts
hinreichend aufgeklärt wurde (Bernard Corboz, Les infractions en droit
suisse, vol. I, 2002, art. 157 CP n. 21). Bei kaufmännisch schwierigen
Geschäften ist allerdings weniger auf eine "durchschnittliche" Erfahrung als
vielmehr auf einen der Geschäftsart typischen Informationsmangel auf Seiten
des Geschädigten abzustellen (siehe zum insoweit gleich lautenden deutschen
Recht Herbert Tröndle/Thomas Fischer, Strafgesetzbuch, Kommentar, 54. Aufl.
2007, § 291 N 11).

Der Tatbestand des Wuchers im Sinne von Art. 157 StGB weist gewisse
Parallelen zur Übervorteilung gemäss Art. 21 OR auf. Wird ein offenbares
Missverhältnis zwischen der Leistung und der Gegenleistung durch einen
Vertrag begründet, dessen Abschluss von dem einen Teil durch Ausbeutung der
Notlage, der Unerfahrenheit oder des Leichtsinns des andern herbeigeführt
worden ist, so kann der Verletzte innerhalb Jahresfrist erklären, dass er den
Vertrag nicht halte, und das schon Geleistete zurückverlangen. Unerfahrenheit
im Sinne von Art. 21 OR ist nach Rechtsprechung und Lehre nicht als
allgemeine Unfähigkeit zu verstehen, ein Geschäft richtig zu würdigen; es
genügt, wenn eine Partei die Tragweite eines ihr vorgeschlagenen Geschäfts
nicht zu erfassen vermag (BGE 92 II 168 E. 5a S. 175 f.; Urteil 4C.238/2004
vom 13. Oktober 2005, E. 2.4; Claire Huguenin, Basler Kommentar, OR I,
3. Aufl. 2003, Art. 21 N 12). Auf Art. 21 OR kann sich berufen, wer beim
Abschluss eines bestimmten Vertrags die Erfahrung und die Kenntnisse nicht
hat, die zur Beurteilung der konkreten, vom Vertrag betroffenen Verhältnisse
notwendig gewesen wären (Andreas von Tuhr/Hans Peter, Allgemeiner Teil des
schweizerischen Obligationenrechts, Band I, 3. Aufl. 1979, S. 345). Der
Anwendungsbereich von Art. 21 OR dürfte faktisch weiter gehen als der
Tatbestand des Wuchers im Sinne von Art. 157 StGB (siehe auch Martin
Schubarth, Kommentar zum schweizerischen Strafrecht, 1990, Art. 157 StGB
N 9).

7.5 Aus dem im angefochtenen Urteil (S. 45) zusammenfassend wiedergegebenen
Gutachten der C.________ AG ergibt sich eindrücklich, in welchem Ausmass sich
die Höhe der Kommissionen auf die Gewinnchancen auswirkten. Die
Wertsteigerung hätte im Durchschnitt mehr als 52 % betragen müssen, um ein
Investment erfolgreich zu machen. Bei den von der C.________ AG analysierten
Kundendaten-Sätzen ergab sich, dass von den 2764 getätigten Transaktionen 39
% mit Gewinn und 61 % mit Verlust abschlossen, was laut Gutachten marktüblich
ist. Die Bewirtschaftung der Einzahlungen der Kunden von insgesamt
USD 19'201'691.-- führte zu Verlusten von insgesamt USD 12'754'526.--, was
einer negativen Performance von 66 % entspricht. Die Verluste aus dem
eigentlichen Optionsgeschäft, d.h. durch Marktbewegungen, betrugen lediglich
USD 1'469'592.--, was einer negativen Performance der Einzahlungen von 8 %
entsprechen würde. Zum deutlich grössten Teil entstanden die Kundenverluste
somit durch die belasteten Kommissionen von total USD 11'284'934.--. So waren
von den 637 ausgewerteten Kundendaten-Sätzen denn auch nur 70 erfolgreich.
Dabei kumulierten die zehn erfolgreichsten Investoren lediglich Gewinne von
USD 66'258.--, während die zehn Investoren mit den grössten Verlusten
Defizite von USD 3'074'374.-- hinnehmen mussten (angefochtenes Urteil S. 45).

Diese tatsächlichen Auswirkungen der Kommissionen auf die Gewinnchancen
konnten die Kunden auch aufgrund der ihnen gelieferten Informationen nicht
ansatzweise abschätzen. Die Kunden konnten mit den Informationen wenig
anfangen. Ist zur Einschätzung von Gewinnchancen beziehungsweise
Verlustrisiken ein besonderes, überdurchschnittliches Wissen erforderlich, so
ist unerfahren im Sinne von Art. 157 StGB, wer über dieses spezielle Wissen
nicht verfügt und daher nicht erkennen kann, dass die von ihm erbrachte
Leistung zur Gegenleistung wirtschaftlich in einem offenbaren Missverhältnis
steht.

Der vorliegende Fall unterscheidet sich entgegen der Meinung der
Beschwerdeführer nicht grundlegend von dem Fall, welchen das Bundesgericht im
Urteil 6S.29/2006 vom 18. Oktober 2006 zu entscheiden hatte. Zwar ist davon
auszugehen, dass die Geschädigten im vorliegenden Fall im Unterschied zu
jenem Fall über die Höhe der Kommissionen hinreichend informiert wurden. Im
einen wie im anderen Fall wurden aber den Geschädigten nicht die
Informationen geliefert, die sie benötigt hätten, um zu erkennen, dass die
Gewinnchancen in Tat und Wahrheit äusserst gering waren.

Die Vorinstanz hat somit das Tatbestandsmerkmal der Unerfahrenheit im Sinne
von Art. 157 StGB zu Recht als erfüllt erachtet.

8.
8.1 Die Beschwerdeführer machen - wie in ihren staatsrechtlichen Beschwerden -
unter Berufung auf eine Einstellungsverfügung der Bezirksanwaltschaft Zürich
und auf eine Verfügung der Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Zürich
betreffend eine Firma B.________ AG geltend, sie hätten sich in Bezug auf das
objektive Tatbestandsmerkmal des offenbaren Missverhältnisses zwischen
Leistung und Gegenleistung in einem den Vorsatz ausschliessenden
Sachverhaltsirrtum befunden. Wer wisse, dass eine Strafverfolgungsbehörde
eine Untersuchung trotz Kenntnis der in jenem Fall gleich hohen Kommission
eingestellt und hinsichtlich der Kommission lediglich festgehalten habe, sie
erscheine als etwas hoch, und wer gleichzeitig wisse, dass eine kantonale
Bewilligungsinstanz in Kenntnis der praktizierten Kommissionsstruktur die
Bewilligung für die Vermittlung von Optionen erteilt habe, und wer deshalb
annehme, die den Kunden der A.________ AG belasteten Kommissionen seien zwar
hoch, aber nicht unzulässig hoch beziehungsweise wucherisch, unterliege einem
Irrtum über ein objektives Tatbestandsmerkmal.

8.2 Die Beschwerdeführer machen nicht geltend, die Vorinstanz sei von
unzutreffenden Rechtsbegriffen des (Eventual-)Vorsatzes beziehungsweise des
Sachverhaltsirrtums ausgegangen. Sie behaupten bloss, sie hätten aufgrund der
genannten Verfügungen irrtümlich angenommen, dass die von ihnen verrechneten
Kommissionen nicht unzulässig hoch beziehungsweise nicht wucherisch seien.

Was die Beschwerdeführer aufgrund der fraglichen Verfügungen annahmen und was
sie in Kauf nahmen, ist Tatfrage, die nicht Gegenstand der eidgenössischen
Nichtigkeitsbeschwerde sein kann. Auf die auch in den staatsrechtlichen
Beschwerden diesbezüglich erhobenen Einwände war mangels einer
rechtsgenüglichen Begründung nicht einzutreten. Es kann dazu auf die
vorstehenden Erwägungen (E. 4) verwiesen werden.

9.
Die Beschwerdeführer machen geltend, ihre Kenntnis der Einstellungsverfügung
der Bezirksanwaltschaft Zürich und der Verfügung der
Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Zürich betreffend die B.________ AG mit
vergleichbarer Kommissionsstruktur sei im Rahmen der Strafzumessung entgegen
den Erwägungen im angefochtenen Entscheid (S. 72/73) auch dann strafmindernd
zu berücksichtigen, wenn ihnen aufgrund der negativen Kundenergebnisse das
offenbare Missverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung klar geworden
sei. Das Verschulden eines Täters, der in Kenntnis der genannten Verfügungen
handle und daher lediglich in Kauf nehme, dass die Kommissionsbelastung
strafrechtlich relevant sein könnte, wiege offensichtlich leichter als das
Verschulden eines Täters, der im vollen Bewusstsein der Strafbarkeit handle.

Die Beschwerdeführer wollen mit diesem Einwand offenbar geltend machen, das
Verschulden eines eventualvorsätzlich handelnden Täters wiege grundsätzlich
weniger schwer als das Verschulden eines mit direktem Vorsatz handelnden
Täters. Die Vorinstanz wirft den Beschwerdeführern indessen in Bezug auf das
Merkmal des offenbaren Missverhältnisses zwischen Leistung und Gegenleistung
nicht direkten Vorsatz, sondern Eventualvorsatz vor. Der Einwand der
Beschwerdeführer geht daher an der Sache vorbei.

III. Kosten

10.
Die Beschwerdeführer unterliegen in beiden Verfahren.

Der Beschwerdeführer Z.________ ersucht um Gewährung der unentgeltlichen
Rechtspflege. Seine Beschwerden waren nicht von vornherein aussichtslos, und
seine finanzielle Bedürftigkeit ist ausgewiesen. Das Gesuch ist daher
gutzuheissen.

Somit haben die Beschwerdeführer X.________ und Y.________ je 1/3 der auf
insgesamt Fr. 4'500.-- bestimmten bundesgerichtlichen Kosten zu tragen,
mithin je Fr. 1'500.--, unter solidarischer Haftbarkeit für den Betrag von
Fr. 3'000.--.

Dem Beschwerdeführer Z.________ sind keine Kosten aufzuerlegen. Seinem
Vertreter, Rechtsanwalt Markus Schmid, ist eine Entschädigung von insgesamt
Fr. 2'500.-- aus der Bundesgerichtskasse auszurichten.

Demnach erkennt das Bundesgericht:

1.
Die staatsrechtlichen Beschwerden und die eidgenössischen
Nichtigkeitsbeschwerden werden abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

2.
Das Gesuch des Beschwerdeführers Z.________ um Gewährung der unentgeltlichen
Rechtspflege wird gutgeheissen.

3.
Die Beschwerdeführer X.________ und Y.________ haben je 1/3 der
Gerichtsgebühr von insgesamt Fr. 4'500.-- zu zahlen, mithin je Fr. 1'500.--,
unter solidarischer Haftbarkeit für den Betrag von Fr. 3'000.--.

4.
Dem Vertreter des Beschwerdeführers Z.________, Rechtsanwalt Markus Schmid,
wird eine Entschädigung von insgesamt Fr. 2'500.--- aus der
Bundesgerichtskasse ausgerichtet.

5.
Dieses Urteil wird den Beschwerdeführern, der Staatsanwaltschaft des Kantons
Zug und dem Obergericht des Kantons Zug, Strafrechtliche Abteilung,
schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 24. August 2007

Im Namen des Kassationshofes
des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied:  Der Gerichtsschreiber: