Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

Strafrechtliche Abteilung, NB in Strafsachen 6S.72/2007
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{T 0/2}
6S.72/2007 /hum

Urteil vom 19. Februar 2007
Kassationshof

Bundesrichter Schneider, Präsident,
Bundesrichter Ferrari, Zünd,
Gerichtsschreiber Monn.

X. ________,
Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Luzern, Zentralstrasse 28, 6002 Luzern.

Beschimpfung; versuchte Nötigung,

Nichtigkeitsbeschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Luzern,
II. Kammer,
vom 21. November 2006.

Das Bundesgericht zieht in Erwägung:

1.
Das Obergericht des Kantons Luzern sprach X.________ mit Urteil vom 21.
November 2006 der mehrfachen Beschimpfung und der versuchten Nötigung
schuldig und bestrafte ihn mit 500 Franken Busse.

X. ________ wendet sich mit Nichtigkeitsbeschwerde ans Bundesgericht und
beantragt sinngemäss, das Urteil des Obergerichts sei aufzuheben.

2.
Das angefochtene Urteil ist vor dem Inkrafttreten des Bundesgesetzes vom 17.
Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG) am 1. Januar 2007 ergangen. Auf das
Rechtsmittel ist daher noch das bisherige Verfahrensrecht anwendbar (Art. 132
Abs. 1 BGG, e contrario), hier somit dasjenige der eidgenössischen
Nichtigkeitsbeschwerde nach Art. 268 ff. BStP.

3.
Die Begründung der ausdrücklich als Nichtigkeitsbeschwerde gegen das Urteil
des Obergerichts vom 21. November 2006 ("Bel. Nr. 7") bezeichneten Eingabe
erschöpft sich in Vorwürfen gegen verschiedene Personen ("Betrifft:
Korruption der Luzerner Justiz"), ohne dass sie sich mit den Erwägungen der
Vorinstanz auseinandersetzen würde. Damit genügt sie den Minimalanforderungen
von Art. 273 Abs. 1 lit. b BStP nicht, weshalb darauf nicht eingetreten
werden kann. Soweit sie eine Anzeige gegen die beschuldigten Personen sein
soll, ist darauf ebenfalls nicht einzutreten, weil zu deren Entgegennahme die
Strafverfolgungsbehörden zuständig sind.

4.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der Beschwerdeführer die
bundesgerichtlichen Kosten zu tragen (Art. 278 Abs. 1 BStP).

Demnach erkennt das Bundesgericht

im Verfahren nach Art. 36a OG:

1.
Auf die Nichtigkeitsbeschwerde wird nicht eintgetreten.

2.
Die Gerichtsgebühr von Fr. 500.-- wird  dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft des Kantons
Luzern und dem Obergericht des Kantons Luzern, II. Kammer, schriftlich
mitgeteilt.

Lausanne, 19. Februar 2007

Im Namen des Kassationshofes
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident:  Der Gerichtsschreiber: