Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

I. Sozialrechtliche Abteilung, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 8C.118/2007
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8C_118/2007

Urteil vom 11. September 2007

I. sozialrechtliche Abteilung

Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Bundesrichterin Leuzinger, Bundesrichter Frésard,
Gerichtsschreiberin Durizzo.

V. ________, 1953, Beschwerdeführerin, vertreten durch Rechtsanwalt Dr.
Roland Ilg, Rämistrasse 5, 8001 Zürich,

gegen

IV-Stelle Luzern, Landenbergstrasse 35, 6005 Luzern, Beschwerdegegnerin.

Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern
vom 19. Februar 2007.

In Erwägung,
dass die IV-Stelle Luzern V.________, geboren 1953, mit Verfügung vom
16. Juni 2004 und Einspracheentscheid vom 3. Januar 2006 ab 1. Mai 2001 eine
halbe Invalidenrente zugesprochen hat,
dass das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern die dagegen erhobene
Beschwerde mit Entscheid vom 19. Februar 2007 abgewiesen hat,
dass V.________ Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten führt
mit dem Antrag, unter Aufhebung des angefochtenen Entscheides sei ihr eine
ganze oder eine Dreiviertelsrente zuzusprechen, eventualiter sei die Sache zu
ergänzenden medizinischen und beruflichen Abklärungen zurückzuweisen und ein
psychiatrisches Obergutachten einzuholen,
dass das Bundesgericht das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege mit
Beschluss vom 16. Juli 2007 abgewiesen hat,
dass die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (Art. 82 ff.
BGG) wegen Rechtsverletzung gemäss Art. 95 f. BGG erhoben werden kann,
dass das Bundesgericht seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde legt, den die
Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG), und deren
Sachverhaltsfeststellung von Amtes wegen nur berichtigen oder ergänzen kann,
wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im
Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG),
dass das kantonale Gericht die zur Beurteilung des Anspruchs auf eine
Invalidenrente erforderlichen Rechtsgrundlagen zutreffend dargelegt hat,
dass zufolge Bindung des Bundesgerichts an die vorinstanzliche Feststellung
des Gesundheitsschadens (vgl. BGE 132 V 393 E. 3.2 S. 398) die
letztinstanzlich eingereichten neuen Arztberichte nicht zu berücksichtigen
sind,

dass eine offensichtliche Unrichtigkeit dieses Sachverhalts nicht dargetan
und der Vorwurf, die IV-Stelle habe sich auf veraltete medizinische Gutachten
der Dres. S.________ und M.________ aus den Jahren 2002 und 2003 (recte:
15. Mai 2003 und 10. März 2004) gestützt, unberechtigt ist,
dass die IV-Stelle vor Erlass des Einspracheentscheids einen Verlaufsbericht
des behandelnden Arztes Dr. med. G.________ vom 24. Oktober 2005 eingeholt
hat, wonach bezüglich der Diagnosen keine Änderung eingetreten und der
Gesundheitszustand stationär geblieben ist,
dass daher keine weiteren medizinischen Abklärungen zu treffen sind,
dass es hinsichtlich der im Eventualantrag anbegehrten beruflichen
Abklärungen an einem beschwerdeweise weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand
fehlt,
dass für die Festsetzung des Invalideneinkommens rechtsprechungsgemäss
Tabellenlöhne heranzuziehen sind, wenn die versicherte Person - wie
vorliegend - nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine neue
Erwerbstätigkeit aufgenommen hat (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 S. 475),
dass die Ermittlung der Vergleichseinkommen im Einzelnen nicht bemängelt
wird,
dass die Beschwerdeführerin schliesslich einen höheren als den gewährten
Abzug vom Tabellenlohn beantragt, es sich dabei jedoch um einen typischen
Ermessensentscheid handelt, welcher einer Korrektur nur bei
rechtsfehlerhafter Ausübung des Ermessens durch das kantonale Gericht
zugänglich wäre (Art. 95 lit. a BGG), wofür bei der gewährten 15 %igen
Reduktion (anstelle der verlangten 25 %) indessen keine Anhaltspunkte
bestehen,
dass die Beschwerde offensichtlich unbegründet ist und im vereinfachten
Verfahren nach Art. 109 BGG, ohne Durchführung des Schriftenwechsels, mit
summarischer Begründung und unter Verweis auf den vorinstanzlichen Entscheid,
erledigt wird,

erkennt das Bundesgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt und
mit dem geleisteten Kostenvorschuss verrechnet.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Luzern,
Abgaberechtliche Abteilung, der Ausgleichskasse der Migros-Betriebe, Zürich,
und dem Bundesamt für Sozialversicherungen zugestellt.

Luzern, 11. September 2007

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:
i.V.