Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

I. Sozialrechtliche Abteilung, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 8C.132/2007
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8C_132/2007

Urteil vom 14. Januar 2008

I. sozialrechtliche Abteilung

Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Bundesrichterin Widmer, Bundesrichter Frésard,
Gerichtsschreiberin Heine.

R. ________,
B.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Gemeinde X.________, Beschwerdegegnerin.

Fürsorge,

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich
vom 21. März 2007.

Sachverhalt:

A.
C. ________ bezieht seit September 2005 wirtschaftliche Hilfe. Das Sozialamt
X.________ zahlte bis Juli 2006 den Mietzins direkt den Vermietern,
R.________ und B.________. Am 26. Juli 2006 teilte das Sozialamt C.________
mit, sie habe ab August 2006 den Mietzins wieder selber zu zahlen. Mit
Schreiben vom 8. September 2006 wandten sich R.________ und B.________ an die
Gemeinde, um diese über eine kurzfristige ausserterminliche Auflösung des
Mietverhältnisses zu orientieren und die Begleichung eines noch ausstehenden
Betrags von F. 2994.45 einzufordern. Trotz in Aussicht gestellter
schriftlicher Antwort bis zum 10. November 2006 reichten R.________ und
B.________ beim Bezirkstadthalteramt Y.________ einen Rekurs gegen die
Sozialbehörde X.________ ein. Der Bezirksrat Y.________ beschloss am
8. Februar 2007, der erhobenen Aufsichtsbeschwerde werde keine Folge gegeben;
im Übrigen werde auf die Eingabe nicht eingetreten.

B.
Die hiegegen eingereichte Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons
Zürich, soweit darauf eingetreten wurde, ab (Entscheid vom 21. März 2007).

C.
R.________ und B.________ führen Beschwerde mit dem Rechtsbegehren, die
Beschwerdegegnerin habe unter Aufhebung des Entscheids des
Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich sowie des Beschlusses des Bezirksrats
Y.________, die ausstehenden Mietzinse sowie das offene Guthaben aus der
Heizkostenabrechnung 2005/2006 im Gesamtbetrag von Fr. 2994.45 zu bezahlen.

D.
Auf Ersuchen des Bundesgerichts hat die Gemeinde X.________ mit Eingabe vom
12. Juli 2007 erklärt, die Mieten Mai, Juni und Juli 2006 seien weiterhin vom
Sozialamt entrichtet worden, da C.________ ihren erwerbslosen Sohn von März
bis Juni 2006 als Untermieter aufgenommen habe. Dadurch habe sich die
Wohnungssituation und das Unterstützungsbudget geändert: hiezu haben die
Beschwerdeführer am 4. September 2007 Stellung genommen.

Erwägungen:

1.
Eine Rechtsverletzung nach Art. 95 BGG, prüft das Bundesgericht nur, wenn
eine solche Rüge in der Beschwerde vorgebracht und begründet worden ist
(Art. 106 Abs. 2 BGG). Das bedeutet, dass klar und detailliert anhand der
Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen ist, inwiefern
verfassungsmässige Rechte verletzt worden sein sollen (vgl. BGE 130 I 258
E. 1.3 S. 261 f. mit Hinweisen). Sodann kommt eine Berichtigung oder
Ergänzung der Sachverhaltsfeststellungen nur dann in Frage, wenn die
kantonale Instanz verfassungsmässige Rechte verletzt hat. Wird Letzteres
geltend gemacht, ist neben der Erheblichkeit der gerügten
Tatsachenfeststellung für den Ausgang des Verfahrens klar und detailliert
darzutun, inwiefern diese verfassungswidrig, insbesondere willkürlich (Art. 9
BV), offensichtlich unhaltbar sein soll, d.h. mit der tatsächlichen Situation
in klarem Widerspruch stehe, auf einem offenkundigen Versehen beruhe oder
sich sachlich in keiner Weise rechtfertigen lasse (BGE 130 I 258 E. 1.3
S. 261 f.; 128 I 81 E. 2 S. 86; 120 Ia 31 E. 4b S. 40, mit Hinweisen).

2.
In der Beschwerde wird weder der Vorwurf, das Vorgehen der Verwaltung
verstosse gegen den Grundsatz von Treu und Glauben, noch die Rüge, der
Sachverhalt sei rechtsfehlerhaft festgestellt worden, im Sinne der
dargelegten Anforderungen begründet. Die Eingabe erfüllt daher die
Voraussetzungen an eine rechtskonforme Begründung nicht (Art. 42 Abs. 2 BGG),
weshalb darauf nicht einzutreten ist.

3.
Das Verfahren ist kostenpflichtig (Art. 62 BGG). Die Gerichtskosten sind den
Beschwerdeführern als der unterliegenden Partei aufzuerlegen (Art. 66 BGG).

Demnach erkennt das Bundesgericht:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 600.- werden den Beschwerdeführern auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich
schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 14. Januar 2008

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:

Ursprung Heine