Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

I. Sozialrechtliche Abteilung, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 8C.197/2007
Zurück zum Index I. Sozialrechtliche Abteilung, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 2007
Retour à l'indice I. Sozialrechtliche Abteilung, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 2007


8C_197/2007

Urteil vom 26. September 2007

I. sozialrechtliche Abteilung

Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Bundesrichter Schön, Frésard,
Gerichtsschreiberin Schüpfer.

M.________, Beschwerdeführerin, vertreten durch Rechtsanwalt Willi Füchslin,
Zürcherstrasse 49, 8853 Lachen SZ,

gegen

Zürich Versicherungs-Gesellschaft, Rechtsdienst, Generaldirektion Schweiz,
Postfach, 8085 Zürich Versicherung, Beschwerdegegnerin, vertreten durch
Rechtsanwalt Adelrich Friedli, Stationsstrasse 66a, 8907 Wettswil.

Unfallversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz vom
23. Februar 2007.

Sachverhalt:

A.
Die 1951 geborene M.________ war im Rahmen ihrer Anstellung als
Management-Trainee im Restaurant X.________ bei der Zürich
Versicherungs-Gesellschaft (Zürich) obligatorisch gegen die Folgen von
Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Am 8. Juni 2003 rutschte sie auf
dem nassen Küchenboden am Arbeitsplatz aus und zog sich dabei eine
Steissbeinkontusion, eine Handgelenkskontusion links und eine Distorsion des
linken Daumens mit Teilabriss des Daumennagels zu. Der Röntgenbefund zeigte
keine ossären Läsionen. Die Zürich anerkannte ihre Leistungspflicht, kam für
die Heilbehandlung auf und richtete Taggelder aus. Trotz diversen
Behandlungen und Konsultationen (Dr. med. B.________, praktischer Arzt; Dr.
med. O.________, Facharzt FMH für Allgemeinmedizin; Dr. med. E.________,
Fachärztin für Neurologie; Dr. med. R.________, Facharzt für Allgemeinmedizin
und Akupunktur; lic. phil P.________, Psychotherapeut) und einem vierwöchigen
stationären Aufenthalt in der Klinik Y.________ besserte sich der
Gesundheitszustand der Versicherten nicht wesentlich. Die Unfallversicherung
liess sie daher durch Dr. med. L.________, Spezialarzt FMH für Psychiatrie
und Psychotherapie, begutachten (Expertise vom 15. Mai 2006). Die Zürich
lehnte mit Verfügung vom 30. Mai 2006 ihre weitere Leistungspflicht
hinsichtlich Heilbehandlung mit sofortiger Wirkung und Taggeld ab 1. Juli
2006 ab, da die andauernden Beschwerden nicht mehr in einem natürlichen
Kausalzusammenhang mit dem versicherten Ereignis stehen würden. Daran hielt
sie auch auf Einsprache hin fest, wobei im Entscheid vom 1. September 2006
auch die adäquate Kausalität verneint wurde.

B.
Die dagegen erhobene Beschwerde der M.________, mit welcher weitere
Versicherungsleistungen über die genannten Daten hinaus verlangt wurden, wies
das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit Entscheid vom 23. Februar 2007
ab.

C.
M.________ lässt Beschwerde führen und beantragen, in Aufhebung des
kantonalen Entscheides seien die gesetzlichen Leistungen ab 1. Juni
beziehungsweise 1. Juli 2006 weiterhin zu erbringen. Eventuell sei die Sache
zu weiteren Sachverhaltsabklärungen an die Unfallversicherung zurückzuweisen.
Zudem ersuchte sie um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und
Verbeiständung.
Die Zürich schliesst auf Abweisung der Beschwerde. Das Bundesamt für
Gesundheit verzichtet auf Vernehmlassung.

Das Bundesgericht zieht in Erwägung:

1.
1.1 Weil die angefochtene Entscheidung nach dem Datum des Inkrafttretens des
Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110), dem 1. Januar 2007
(AS 2006 1242) ergangen ist, untersteht die Beschwerde dem neuen Recht (Art.
132 Abs. 1 BGG).

1.2 Die Beschwerde kann wegen Rechtsverletzung gemäss Art. 95 und Art. 96 BGG
erhoben werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art.
106 Abs. 1 BGG). Es ist somit weder an die in der Beschwerde geltend
gemachten Argumente noch an die Erwägungen der Vorinstanz gebunden; es kann
eine Beschwerde aus einem anderen als dem angerufenen Grund gutheissen und es
kann sie mit einer von der Argumentation der Vorinstanz abweichenden
Begründung abweisen (vgl. BGE 130 III 136 E. 1.4 S. 140). Das Bundesgericht
prüft grundsätzlich nur die geltend gemachten Rügen; es ist nicht gehalten,
wie eine erstinstanzliche Behörde alle sich stellenden rechtlichen Fragen zu
prüfen, wenn diese vor Bundesgericht nicht mehr vorgetragen wurden. Es kann
die Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und interkantonalem Recht
nur insofern prüfen, als eine solche Rüge in der Beschwerde vorgebracht und
begründet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG). Im Beschwerdeverfahren um die
Zusprechung oder Verweigerung von Geldleistungen der Militär- oder
Unfallversicherung ist das Bundesgericht nicht an die vorinstanzliche
Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gebunden (Art. 97 Abs. 2 und
Art. 105 Abs. 3 BGG).

2.
Strittig ist der von der Beschwerdegegnerin verfügte und vorinstanzlich
bestätigte Fallabschluss in Form der Einstellung der Heilbehandlung mit
Verfügungsdatum und der Taggeldleistungen am 30. Juni 2006. Während die
Zürich und das kantonale Gericht hinsichtlich der über den genannten
Zeitpunkt hinaus von der Versicherten geklagten Beschwerden die Adäquanz des
Kausalzusammenhanges mit dem Unfall verneinen, macht die Beschwerdeführerin
geltend, der anhaltende Gesundheitsschaden sei somatischer Natur und stehe in
einem natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhang mit dem versicherten
Ereignis. Darüber hinaus sei bei der Prüfung der Adäquanz die Rechtsprechung
anzuwenden, wie sie bei Distorsionen der Halswirbelsäule angewendet werde.
Die Beschwerdegegnerin sei daher weiterhin leistungspflichtig.

3.
Nach den zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz setzt die grundsätzliche
Leistungspflicht des Unfallversicherers nach Art. 6 Abs. 1 UVG voraus, dass
zwischen Unfallereignis und eingetretenem Gesundheitsschaden (Krankheit,
Invalidität, Tod) ein natürlicher (BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181 mit Hinweisen)
und adäquater (BGE 129 V 177 E. 3.2 S. 181) Kausalzusammenhang besteht. Dabei
werden im kantonalen Entscheid die in der Rechtsprechung entwickelten
massgebenden Kriterien der Adäquanzbeurteilung bei psychischen
Fehlentwicklungen mit Einschränkung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit nach
Unfällen (BGE 115 V 133; vgl. BGE 123 V 98 E. 2a S. 99mit Hinweisen) richtig
dargelegt. Darauf wird verwiesen. Richtig wiedergegeben ist ferner die
Rechtsprechung zum im Sozialversicherungsrecht massgebenden Beweisgrad der
überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181, 126 V 353 E.
5b S. 360 je mit Hinweisen) sowie zum Beweiswert und zur Beweiswürdigung
ärztlicher Berichte und Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3a und b S. 352 mit
Hinweisen).

4.
4.1 Nach der Darstellung des Unfallherganges, wie sie der Unfallmeldung und
dem ersten Arztzeugnis zu entnehmen ist, rutschte die Beschwerdeführerin auf
dem nassen Boden in der Küche an ihrem Arbeitsort aus und stürzte nach hinten
auf das Steissbein und die linke Hand. Dabei zog sie sich eine
Steissbeinkontusion und eine Distorsion des linken Daumens mit einer
Teilablösung des Nagels (dieser wurde umgebogen) und eine Kontusion des
Handgelenkes zu. Die Verunfallte wurde für eine Woche arbeitsunfähig erklärt
und der Arzt rechnete mit einer guten Erholung ohne Spätfolgen. Am 4. Juli
2003 stellte die Neurologin Dr. med. E.________ fest, es würden neben den
Steissbeinbeschwerden auch diverse andere, nicht auf den Nenner zu bringende
Beschwerden beschrieben, wobei es sich zum Teil um neurovegetative
Beschwerden handle. Ein MRI der HWS habe keine cervicale Myelopathie oder
eine radiculäre Kompromittierung ergeben. Sie empfahl neben der Fortsetzung
der Physiotherapie zügige Spaziergänge an der frischen Luft zur vegetativen
Stabilisierung. Irgendwelche Beschwerden von Seiten des Daumens und des
Handgelenks werden in der Folge nicht mehr beschrieben. Hingegen entwickelten
sich trotz intensiver, fortgesetzter Physiotherapie und wöchentlicher
Craniosakraltherapie sowie einer medikamentösen Schmerzbehandlung ein
Panvertebralsyndrom und multifaktorielle Kopfschmerzen (Klassifikation als
vom Spannungstyp und cervico-cephal). Zudem wird über neurovegetative
Beschwerden und eine depressive Symptomatik berichtet (Zeugnis Dr. med.
E.________ vom 16. Januar 2004). Auch im Austrittsbericht der Klinik
Y.________ vom 13. Juli 2004, wo sich die Beschwerdeführerin vom 31. Mai bis
28. Juni 2004 aufhielt, werden die gleichen Diagnosen gestellt, wobei die
Arbeitsfähigkeit aus psychologisch-psychiatrischer Sicht als zu 50%
eingeschränkt erachtet wird. Eine Arbeit wird in der Folge jedoch nicht
aufgenommen, jedoch weiterhin Physiotherapie, Psychotherapie und
Akupunkturbehandlungen durchgeführt.

4.2 Keiner der Ärzte und Therapeuten erwähnen die Diagnose einer somatischen
Gesundheitsschädigung. Die angeführte Schmerzproblematik hat keinen
körperlichen Hintergrund. Entsprechend stellt der von der Zürich mit einer
Expertise beauftragte Dr. med. L.________ die Diagnosen einer somatoformen
Schmerzstörung mittleren Ausmasses und einer Panikstörung. Auf Grund der
medizinischen Aktenlage - unter Berücksichtigung der ganzen Entwicklung vom
Unfall bis zum Beurteilungszeitpunkt - ist von einer sehr untergeordneten
Rolle der physischen Anteile bei den Beschwerden der Versicherten auszugehen.
Diese standen bereits im Bericht der Dr. med. E.________ einen Monat nach dem
Ereignis nicht mehr im Vordergrund. Es gibt keine Anhaltspunkte dafür, dass
solche behandlungsbedürftig wären oder die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigen
würden. Damit hat die Zürich für körperliche Unfallfolgen keine Leistungen
mehr zu erbringen.

5.
Es bleibt zu prüfen, ob die festgestellten psychischen Beschwerden in einem
natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhang zum Unfall stehen.

5.1 Gestützt auf die zur Verfügung stehenden medizinischen Akten kann die
Frage, ob es sich bei den heute bestehenden psychischen Gesundheitsstörungen
um eine natürliche Folge des versicherten Unfalles handelt, nicht mit dem im
Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden
Wahrscheinlichkeit (BGE 119 V 7 E. 3c/aa S. 9 mit Hinweisen) beantwortet
werden. Dr. med. L.________ erachtet einen solchen in seinem Gutachten vom
15. Mai 2006 als eher unwahrscheinlich. Hingegen gehen die Psychologen der
Klinik Y.________ (lic. phil. Z.________) und der behandelnde lic. phil.
P.________ von einer posttraumatischen Belastungsstörung aus, welche
definitionsgemäss ein Trauma als auslösenden Faktor benötigt. Eine
Rückweisung der Sache zwecks Einholung eines weiteren Gutachtens erübrigt
sich aber, wenn aufgrund zusätzlicher Abklärungen der natürliche
Kausalzusammenhang zu bejahen wäre, es indessen - wie die nachstehenden
Erwägungen zeigen - an der Adäquanz des Kausalzusammenhangs fehlt.

5.2 Hinsichtlich der Beurteilung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen
dem versicherten Unfall und dem psychischen Gesundheitsschaden kann auf die
Erwägungen des kantonalen Gerichts verwiesen werden. Dieses hat in Anwendung
der unfallbezogenen Kriterien gemäss BGE 115 V 133 E. 6c/aa S. 140 mit
überzeugender Begründung festgehalten, dass das als allerhöchstens
mittelschwer im Grenzbereich zu den leichten einzustufende Ereignis vom 8.
Juni 2003 erfahrungsgemäss nicht geeignet ist, eine psychische
Fehlentwicklung zu verursachen. Was in der Beschwerde dagegen eingewendet
wird, ist unbehelflich. Insbesondere wurde nie eine HWS-Distorsion oder eine
ähnliche Verletzung diagnostiziert, was bei einem Sturz auf das Steissbein
auch vom Unfallmechanismus her nicht nachvollziehbar gewesen wäre. Damit
entfällt auch eine Kausalitätsbeurteilung bei entsprechenden Verletzungen.
Der eher banale Unfallhergang kann nicht als besonders eindrücklich
bezeichnet werden und ist objektiv nicht in besonderer Weise geeignet, eine
psychische Beeinträchtigung auszulösen. Es kann auch entgegen den Vorbringen
der Beschwerdeführerin nicht von körperlichen Dauerschmerzen gesprochen
werden, jedenfalls nicht in ausgeprägter Weise, da bereits kurz nach dem
Unfall eine psychisch auffällige Entwicklung im Sinne einer Diskrepanz
zwischen den objektiven und subjektiven Befunden festgestellt wurde. Auch ein
schwieriger Heilungsverlauf ist auszuschliessen. Das Kriterium der Dauer und
Schwere der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit ist nicht ausgeprägt
erfüllt. Für die nach dem Unfall aufgetretene psychische Fehlentwicklung ist
daher mit der Vorinstanz der adäquate Kausalzusammenhang zu verneinen.

6.
Schliesslich wird beantragt, es sei der Beschwerdeführerin für das
letztinstanzliche Verfahren die unentgeltliche Rechtspflege und
Verbeiständung zu bewilligen.

6.1 Die unentgeltliche Rechtspflege kann nur gewährt werden, wenn die
Rechtsvorkehr nicht aussichtslos ist und die betroffene Partei nicht über die
erforderlichen Mittel verfügt (Art. 64 Abs. 1 BGG).
Als aussichtslos sind nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung
Prozessbegehren anzusehen, bei denen die Gewinnaussichten (ex ante
betrachtet; BGE 124 I 304 E. 2c S. 307) beträchtlich geringer sind als die
Verlustgefahren und die deshalb kaum als ernsthaft bezeichnet werden können.
Dagegen gilt ein Begehren nicht als aussichtslos, wenn sich Gewinnaussichten
und Verlustgefahren ungefähr die Waage halten oder jene nur wenig geringer
sind als diese. Massgebend ist, ob eine Partei, die über die nötigen
finanziellen Mittel verfügt, sich bei vernünftiger Überlegung zu einem
Prozess entschliessen würde; eine Partei soll einen Prozess, den sie auf
eigene Rechnung und Gefahr nicht führen würde, nicht deshalb anstrengen
können, weil er sie nichts kostet (BGE 129 I 129 E. 2.3.1 S. 135; 128 I 225
E. 2.5.3 S. 235).
Bedürftig im Sinne von Art. 64 BGG ist eine Person, wenn sie ohne
Beeinträchtigung des für sie und ihre Familie nötigen Lebensunterhaltes nicht
in der Lage ist, die Prozesskosten zu bestreiten (BGE 128 I 225 E. 2.5.1
S. 232). Massgebend sind die wirtschaftlichen Verhältnisse im Zeitpunkt der
Entscheidung über das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege (BGE 108 V 265
E. 4 S. 269; vgl. Art. 64 Abs. 4 BGG). Bei der Beurteilung der Bedürftigkeit
ist das Einkommen beider Ehegatten zu berücksichtigen (BGE 115 Ia 193 E. 3a
S. 195; 108 Ia 9 E. 3 S. 10).

6.2 Auf Grund der dem Gericht eingereichten Unterlagen steht fest, dass die
Beschwerdeführerin seit Einstellung der Taggeldleistungen durch die
Unfallversicherung nur noch über geringe Einnahmen verfügt. Hingegen
deklariert sie selber ein Vermögen von Fr. 56'788.-; in der Steuererklärung
wird es am 31. Dezember 2006 sogar mit Fr. 73'243.- beziffert. Zwar besteht
dieses grösstenteils im Rückkaufwert einer Lebensversicherung. Dazu besitzt
die Beschwerdeführerin aber auch noch einen Personenwagen, dessen Wert sie
mit Fr. 15'000.- angibt. Angesichts dieser Vermögensverhältnisse kann ihr die
unentgeltliche Rechtspflege nicht gewährt werden, weshalb das Gesuch
abzuweisen ist.

Demnach erkennt das Bundesgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung wird abgewiesen.

3.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

4.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
und dem Bundesamt für Gesundheit zugestellt.

Luzern, 26. September 2007

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin: