Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

I. Sozialrechtliche Abteilung, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 8C.268/2007
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8C_268/2007

Urteil vom 21. Juni 2007

I. sozialrechtliche Abteilung

Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Gerichtsschreiberin Fleischanderl.

S. ________, 1967, Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle Basel-Stadt, Lange Gasse 7, 4052 Basel, Beschwerdegegnerin.

Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen die Verfügung des Sozialversicherungsgerichts Basel-Stadt
vom 16. April 2007.

In Erwägung,
dass S.________ beim Sozialversicherungsgericht Basel-Stadt Beschwerde gegen
die Verfügung der IV-Stelle Basel-Stadt vom 14. März 2007 (betreffend
Verneinung des Rentenanspruchs) erhoben hat,
dass sie auf Aufforderung des kantonalen Gerichts hin, einen Kostenvorschuss
in Höhe von Fr. 800.- zu entrichten, ein Gesuch um Kostenbefreiung gestellt
hat, welches mit Verfügung vom 31. Januar 2007 bewilligt wurde,
dass das Sozialversicherungsgericht den gewährten Kostenerlass nach Einsicht
in die mit der Beschwerdeantwort der IV-Stelle eingereichten IV-Akten zufolge
sich daraus ergebender Aussichtslosigkeit des Verfahrens mit Verfügung vom
15. März 2007 wieder entzogen und gleichzeitig Frist zur Leistung des
Kostenvorschusses bis zum 30. März 2007 angesetzt hat, verbunden mit der
Androhung, dass, sofern der Kostenvorschuss nicht rechtzeitig geleistet
werde, die Beschwerde aus dem Recht gewiesen werde,
dass der Kostenvorschuss nicht bezahlt worden ist,
dass das Sozialversicherungsgericht die Beschwerde am 16. April 2007 mangels
Leistung des Kostenvorschusses verfügungsweise aus dem Recht gewiesen hat,
dass S.________ dagegen mit Eingabe vom 16. Mai 2007 (Poststempel) Beschwerde
beim Bundesgericht führt und um Aufhebung der angefochtenen gerichtlichen
Verfügung sowie der Verfügung der IV-Stelle vom 14. März 2007 ersucht,
dass sie ferner die unentgeltliche Rechtspflege für den letztinstanzlichen
Prozess beantragt,
dass die Beschwerdeführerin sinngemäss geltend macht, die Vorinstanz habe
ihre Beschwerde gegen die abschlägige Rentenverfügung der IV-Stelle vom
14. März 2007 zu Unrecht als aussichtslos beurteilt und daher
unzulässigerweise den bereits erteilten Kostenerlass widerrufen,

dass ihre Einwände sich somit gegen die Verfügung des kantonalen Gerichts vom
15. März 2007 richtet, welcher sie indessen innert der gesetzten Frist zur
Bezahlung des Kostenvorschusses nicht opponiert hat und die daher in
Rechtskraft erwachsen ist,
dass die Beschwerdeführerin keine Gründe darlegt, weshalb sie - abgesehen von
der Bedürftigkeit - unverschuldetermassen nicht in der Lage gewesen sein
sollte, den Kostenvorschuss fristgerecht zu erbringen,
dass mithin auch kein Fristwiederherstellungsgesuch vorliegt, welches
überdies an die kantonale Instanz zu richten gewesen wäre (vgl. § 15 des
Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht des Kantons Basel-Stadt und über
das Schiedsgericht in Sozialversicherungssachen vom 9. Mai 2001
[Sozialversicherungsgerichtsgesetz, SVGG; SG 154.200] in Verbindung mit
Art. 41 ATSG),
dass die Rechtsschrift demgemäss keine sachbezogene - und damit hinreichende
- Begründung im Sinne von Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG enthält, weshalb darauf
nicht eingetreten werden kann (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG),
dass ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ist
(Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG),
dass sich das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung damit als
gegenstandslos erweist,

erkennt das Bundesgericht:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht Basel-Stadt
und dem Bundesamt für Sozialversicherungen zugestellt.
Luzern, 21. Juni 2007

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin: