Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

I. Sozialrechtliche Abteilung, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 8C.27/2007
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{T 0/2}
8C_27/2007

Verfügung vom 23. März 2007

I. sozialrechtliche Abteilung

Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Gerichtsschreiber Batz.

Z. ________, Beschwerdeführerin,
vertreten durch Rechtsanwalt Philip Stolkin,
Rue de Lausanne 18, 1700 Freiburg,

gegen

Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung,
Speichergasse 12, 3011 Bern.

Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern
vom 2. Februar 2007.

Das Präsidium der I. sozialrechtlichen Abteilung hat nach Einsicht
in die dem Bundesgericht vom Verwaltungsgericht des Kantons Bern überwiesene
Eingabe der Z.________ vom 15. Februar 2007 gegen den Entscheid des
Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 2. Februar 2007 betreffend Abweisung
des Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege und Aufforderung zur Leistung
eines Kostenvorschusses,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 BGG unter anderem die Begehren
und deren Begründung mit Angabe der Beweismittel enthalten muss, wobei in der
Begründung gemäss Abs. 2 desselben Artikels in gedrängter Form darzulegen
ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass die Eingabe vom 15. Februar 2007 diesen inhaltlichen
Mindestanforderungen nicht genügt, da den Ausführungen nicht entnommen werden
kann, inwiefern die tatbeständlichen Annahmen oder die rechtliche Würdigung
der Vorinstanz unzutreffend sein sollen,
dass das Ansetzen einer angemessenen Frist zur Behebung des Mangels nur in
den in Art. 42 Abs. 5 oder 6 BGG erwähnten Fällen zulässig ist, worunter das
inhaltliche Ungenügen des Rechtsmittels nicht fällt (vgl. BGE 130 I 312
E. 1.3.1 S. 320, 123 II 359 E. 6b/bb S. 369, 118 Ib 134 E. 2, je mit
Hinweis),
dass auch die erst am 15. März 2007 und damit nach Ablauf der
Rechtsmittelfrist (Art. 100 Abs. 1 BGG) eingereichte Eingabe zu keinem andern
Ergebnis zu führen vermag, weil die Beschwerdefrist seit der Eröffnung des
vorinstanzlichen Entscheides vom 2. Februar 2007 lief (vgl. S. 3 desselben),
worauf der Rechtsvertreter überdies vom instruierenden Richter der Vorinstanz
ausdrücklich hingewiesen worden war (siehe Aktennotiz vom 5. Februar 2007),
dass sich auch dem Schreiben des Bundesgerichts vom 28. Februar 2007 mit der
Kostenvorschussverfügung vom gleichen Tag nichts Anderes entnehmen liess, da
die darin angesetzte Frist bis zum 15. März 2007 sich explizit auf die
Bezahlung des Kostenvorschusses bezog, somit in keiner Weise auf eine Frist
zur Einreichung eines gültigen Rechtsmittels Bezug nahm,
dass die Vorinstanz der Beschwerdeführerin nochmals Frist zur Bezahlung des
von ihr eingeforderten Kostenvorschusses anzusetzen haben wird (vgl. BGE 128
V 199 E. 9 S. 216),
dass vorliegend von der Erhebung von Gerichtskosten für das letztinstanzliche
Verfahren abgesehen wird,
in Anwendung von Art. 65 sowie Art. 66 Abs. 1 BGG und im Verfahren nach
Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG

verfügt:

1.
Auf die Eingaben vom 15. Februar und 15. März 2007 wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Diese Verfügung wird den Parteien und dem Bundesamt für Sozialversicherungen
zugestellt.
Luzern, 23. März 2007

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident:    Der Gerichtsschreiber: