Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

I. Sozialrechtliche Abteilung, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 8C.29/2007
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8C_29/2007

Urteil vom 1. Februar 2008

I. sozialrechtliche Abteilung

Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Bundesrichter Lustenberger, Frésard,
Gerichtsschreiberin Weber Peter.

I. ________, Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt Roger Zenari,
Dornacherstrasse 10,     4600 Olten,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), Fluhmattstrasse 1, 6004
Luzern, Beschwerdegegnerin.

Unfallversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons
Solothurn vom 17. Januar 2007.

Sachverhalt:

A.
Der 1966 geborene I.________, als Arbeitsloser bei der Schweizerischen
Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen
versichert, erlitt am 7. September 1998 einen Auffahrunfall, wobei er sich
eine HWS-Distorsion zuzog. Mit Verfügung vom 18. Oktober 1999, bestätigt mit
Einspracheentscheid vom 27. April 2001, stellte die SUVA ab 1. November 1999
ihre Leistungen ein, da keine behandlungsbedürftigen Unfallfolgen mehr
vorlägen und die vorhandenen psychischen Beschwerden in keinem adäquaten
Kausalzusammenhang zum erlittenen Unfallereignis stünden. Die dagegen
erhobene Beschwerde hiess das Versicherungsgericht des Kantons Solothurn mit
Entscheid vom 12. September 2002 insofern teilweise gut, als es den
Einspracheentscheid aufhob und die Sache zu weiteren Abklärungen bezüglich
der Dominanz der psychischen Problematik an die SUVA zurückwies.

In der Folge holte die SUVA zusammen mit der Invalidenversicherung bei der
Medizinischen Abklärungsstelle Universitätskliniken X.________ (MEDAS) ein
polydiszipinäres Gutachten, basierend auf einer internistischen,
rheumatologischen, psychiatrischen und neurologischen Untersuchung, ein,
welches am 14. November 2003 erstattet wurde. Am 15. Dezember 2003 erfolgte
auf Rückfrage der Unfallversicherung eine ergänzende Stellungnahme der MEDAS.
Gestützt darauf wies die SUVA mit Verfügung vom 6. Mai 2004 das
Leistungsbegehren des Versicherten mangels Unfallfolgen ab und verneinte die
Voraussetzungen für weitere Geldleistungen
(Invalidenrente/Integritätsentschädigung). Daran hielt sie mit
Einspracheentscheid vom 10. August 2005 fest.

B.
Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Versicherungsgericht des Kantons
Solothurn mit Entscheid vom 17. Januar 2007 ab.

C.
Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten lässt der
Versicherte beantragen, in Aufhebung des kantonalen Gerichtsentscheides sei
ihm mit Wirkung ab 1. November 1999, eventuell ab        8. September 2003
eine UVG-Invalidenrente nach Massgabe eines Invaliditätsgrades von 100 %,
eventualiter eines solchen von mindestens 50 % auszurichten. Subeventualiter
sei die Streitsache zu weiteren medizinischen Abklärungen an die Vorinstanz
zurückzuweisen. Ferner wird um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung
ersucht.

Während die SUVA auf Abweisung der Beschwerde schliesst, verzichtet das
Bundesamt für Gesundheit auf eine Vernehmlassung.

Erwägungen:

1.
Im kantonalen Gerichtsentscheid werden die nach der Rechtsprechung für den
Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung (Art. 6 Abs. 1
UVG) geltenden Voraussetzungen des natürlichen und adäquaten
Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden
(BGE 129 V 177 E. 3.1 und 3.2 S. 181 mit Hinweisen), insbesondere bei
Schleudertraumen der Halswirbelsäule oder äquivalenten Verletzungen ohne
organisch nachweisbare Funktionsausfälle (BGE 117 V 359 ff.; SVR 1995 UV Nr.
23 S. 67; vgl. auch RKUV 2000 Nr. U 395 S. 317 E. 3, U 160/98) und bei
Schädel-Hirntraumen (BGE 117 V 369 ff.) sowie bei psychischen Unfallfolgen
(BGE 115 V 133 ff.) richtig wiedergegeben. Gleiches gilt hinsichtlich der
anwendbaren Beweisgrundsätze und der für den Beweiswert ärztlicher Berichte
und Gutachten geltenden Regeln (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352, 122 V 157 E. 1c
S. 160 ff.). Darauf wird verwiesen.

Zu betonen bleibt, dass, wie das Eidgenössische Versicherungsgericht (heute:
Bundesgericht) in dem in RKUV 2002 Nr. U 465 S. 437,          U 164/01,
publizierten Urteil dargelegt hat, die Adäquanz des Kausalzusammenhangs nur
dann im Sinne von BGE 123 V 98 E. 2a S. 99 unter dem Gesichtspunkt einer
psychischen Fehlentwicklung nach Unfall zu beurteilen ist, wenn die
psychische Problematik bereits unmittelbar nach dem Unfall eindeutige
Dominanz aufweist. Wird diese Rechtsprechung in einem späteren Zeitpunkt
angewendet, ist zu prüfen, ob im Verlaufe der ganzen Entwicklung vom Unfall
bis zum Beurteilungszeitpunkt die physischen Beschwerden gesamthaft nur eine
sehr untergeordnete Rolle gespielt haben und damit ganz in den Hintergrund
getreten sind. Nur wenn dies zutrifft, ist die Adäquanz nach der
Rechtsprechung zu den psychischen Unfallfolgen (BGE 115 V 133) zu beurteilen
(vgl. SVR 2007 UV Nr. 8 S. 27, U 277/04).

2.
2.1 Mit der Vorinstanz steht aufgrund der medizinischen Aktenlage fest und
ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer am 7. September 1998 ein
HWS-Distorsionstrauma erlitt und ein für diese Verletzung typisches
Beschwerdebild vorliegt. Unbestritten ist mithin der natürliche
Kausalzusammenhang. Streitig und zu prüfen bleibt allein die Adäquanz der
persistierenden psychischen Beschwerden zum Unfallereignis vom 7. September
1998. Wie die Vorinstanz zu Recht erkannte, stellt sich - nachdem die
ausgewiesene psychische Problematik nicht bereits unmittelbar nach dem Unfall
eindeutige Dominanz aufwies - primär die Frage, ob die psychische Problematik
gegenüber dem typischen Beschwerdebild nach HWS-Distorsion als derart
dominant bezeichnet werden kann, dass die Adäquanzbeurteilung gemäss
psychischer Fehlentwicklung nach Unfall im Sinne von BGE 115 V 133 zu
erfolgen hat oder andernfalls gemäss den Kriterien nach BGE 117 V 359, bei
welchen auf eine Differenzierung zwischen physischen und psychischen
Komponenten verzichtet werden kann.

2.2 Die Vorinstanz hat im angefochtenen Entscheid nach Würdigung der Akten,
insbesondere des aufgrund des Rückweisungsentscheides vom 12. September 2002
eingeholten Gutachtens der MEDAS vom 14. November 2003 erwogen, dass gestützt
auf den Zusatzbericht der MEDAS vom 15. Dezember 2003 und mit Blick auf die
gesamte medizinische Aktenlage davon auszugehen ist, dass die unfallbedingten
physischen Beschwerden im Verlaufe der ganzen Entwicklung vom Unfall bis zum
Beurteilungszeitpunkt (Einspracheentscheid) gesamthaft nur eine sehr
untergeordnete Rolle gespielt haben, damit ganz in den Hintergrund getreten
sind und mithin die Adäquanz nach der Rechtsprechung zu den psychischen
Unfallfolgen (BGE 115 V 133) zu beurteilen ist. Dies ist im Ergebnis nicht zu
beanstanden. So gilt festzustellen, dass sich mit dem Unfall in Zusammenhang
stehende somatische Beschwerden kaum objektivieren liessen. Zudem waren
psychische Beschwerden teils schon vorbestehend. Eine depressive Störung
bestand seit ca. 1991 war jedoch vor dem Unfall offenbar ohne Einfluss auf
die Arbeitsfähigkeit (psychosomatisches Konsilium der Rehaklinik Z.________
vom 20. Juli 1999). Ferner stand laut Zusatzbericht der MEDAS, welcher sich
explizit zur Unfallkausalität bzw. zur Frage der Dominanz der psychischen
Beschwerden zu äussern hatte, in der aktuellen Untersuchung die
psychiatrische Diagnose einer dissoziativen Störung im Sinne einer
Konversionsstörung gegenüber den somatischen Diagnosen ganz im Vordergrund.
Die Prädominanz der psychischen Beschwerden und der damit verbundenen
Fehlverarbeitung - auf dem Hintergrund der besonderen biographischen
Situation - wurde darin praktisch von Anfang an, das heisst mindestens ab
Ende 1998, als entscheidender Faktor angesehen. Ueberdies liessen sich in der
aktuellen Begutachtung keine Hinweise auf eine posttraumatische
Belastungsstörung oder sonstige gravierende reaktive Störungen finden, die
direkt mit dem Unfall hätten in Zusammenhang gebracht werden können.

Entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers kann zur Beurteilung der
vorliegend entscheidenden Frage der Dominanz der psychischen Beschwerden auf
das polydisziplinäre Gutachten und den ergänzenden Zusatzbericht der MEDAS
abgestellt werden. Das Gutachten vermag auch mit Blick auf die kritischen
Erwägungen der Vorinstanz den von der Rechtsprechnung entwickelten
Anforderungen an eine beweiskräftige medizinische Stellungnahme (BGE 125 V
351     E. 3a S. 352 ) zu genügen. Es ist für die streitigen Belange
umfassend, beruht auf allseitigen Untersuchungen, berücksichtigt die
geklagten Beschwerden, wurde in Kenntnis der Vorakten abgegeben und ist in
der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Gesamtbeurteilung
der medizinischen Situation einleuchtend. Ebenso werden die
Schlussfolgerungen in nachvollziehbarer Weise hergeleitet. Konkrete Indizien,
die gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen sind keine erstellt (BGE
125 V 351 E.3b/bb S. 353). Zwar setzt sich das MEDAS-Gutachten mit dem
Gutachten des Neuropsychologen T.________ (Kantonsspital F.________, Institut
für Logopädie, Klinische Psychologie/Neuropsychologie, vom 16. August 2001)
tatsächlich nur in groben Zügen auseinander, allerdings wird im Rahmen der
Gesamtbeurteilung nachvollziehbar dargelegt, dass mit Blick auf die klar im
Vordergrund stehende psychiatrische Diagnose auf eine erneute
neuropychologische Testung verzichtet werden könne. Im neurologischen
Teilgutachten wurde überdies festgestellt, dass eine leichte traumatische
Hirnverletzung (MTBI) zwar nicht sicher auszuschliessen sei, dass jedoch die
in der neuropsychologischen Testung vom 16. August 2001 festgestellten
deutlichen neuropsychologischen Defizite, die mit einer Latenz von ca. 3
Jahren nach dem Unfall aufgetreten seien, über das Ausmass einer MTBI
hinausgingen. Diese könnten im Rahmen eines depressiven Syndroms oder einer
anderen psychiatrischen Störung, wie einer Persönlichkeitsstörung gesehen
werden. Entgegen dem Beschwerdeführer ergab auch die neurologische
Untersuchung anlässlich des Aufenthalts in der Rehaklinik Z.________
(neurologisches Konsilium vom 3. August 1999) keine sicher verwertbaren
Zeichen für eine durchgemachte milde traumatische Hirnverletzung, weshalb er
daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten kann. Wenn der Neuropsychologe in
seiner Expertise demgegenüber mit überwiegender Wahrscheinlichkeit von einer
milden traumatischen Hirnverletzung ausging, kommt dem keine selbstständige
Bedeutung zu. So gilt zu beachten, dass die Neuropsychologie, nach
derzeitigem Wissensstand, nicht selbstständig die Beurteilung der Genese der
festgestellten Beschwerden vorzunehmen vermag (BGE 119 V 340 f. E. 3b), was
insbesondere für Fälle mit einer ausgeprägten psychischen Ueberlagerung
zutrifft. Ueberdies erachtete der Neuropsychologe das Ausmass der
festgestellten kognitiven Defizite als derart ausgeprägt, dass der
Auffahrunfall als Erklärung allein nicht ausreiche. Mit Blick auf diese
Ausgangslage sind von weiteren medizinischen, insbesondere psychiatrischen
Abklärungen, keine neuen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb davon in
antizipierter Beweiswürdigung (BGE 124 V 90 E. 4b S. 94; 122 V 157 E. 1d S.
162) abgesehen werden kann.

2.3 Sämtliche weiteren Einwendungen in der Beschwerde, insbesondere
betreffend Widersprüchlichkeit des Gutachtens in Bezug auf die
Arbeitsfähigkeitsbeurteilung, vermögen nicht zu einer abweichenden
Beurteilung zu führen. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern das
MEDAS-Gutachten diesbezüglich teilweise widersprüchlich sein soll, wie die
Vorinstanz ohne nähere Begründung in Bestätigung der Auffassung des
Beschwerdeführers erwogen hat. Dessen Vorbringen sind teils aktenwidrig und
überzeugen nicht. Entgegen seiner Behauptung stimmen die Gutachter nicht
darin überein, dass im Beruf als Industriedesigner aus somatischen Gründen,
nämlich wegen des unfallbedingten Cervicalsyndroms eine vollständige
Arbeitsunfähigkeit besteht. Vielmehr hielten diese in ihrer Gesamtbeurteilung
explizit fest, die Befunde von Seiten der HWS erklärten keine Einschränkung
in Bezug auf die Tätigkeit als Industriedesigner. Die Einschränkung von
Seiten der HWS bezeichneten sie insgesamt als geringgradig und stellten fest,
dass eine psychische Ueberlagerung im Vordergrund stehe. Zudem leidet der
Beschwerdeführer an unfallunabhängigen Kniebeschwerden links nach
Komplexverletzung 1982, zweimaliger Kreuzbandplastik und mehrfacher
Gelenkstoilette, welche in den letzten Jahren exazerbierten und auch in der
aktuellen Begutachtung im Vordergrund standen. Diese bilden den Grund für die
vom Beschwerdeführer geltend gemachte 80 %ige Arbeitsfähigkeit in leichten
wechselbelastenden Tätigkeiten und sind in bezug auf die unfallbedingte
Arbeitsunfähigkeit nicht relevant. Zwar hat der Psychiater im seinem
Teilgutachten keine konkrete prozentuale Einschränkung der Leistungsfähigkeit
angegeben, im Rahmen der Gesamtbeurteilung wurde dazu aber Stellung genommen
und diese für eine den somatischen Befunden (nicht unfallkausale
Kniebeschwerden) angepasste Tätigkeit mit 50 % beziffert. Bei entsprechender
beruflicher Eingliederung wurde eine Steigerung auf die somatischerseits
möglichen 80 % innert rund 6 Monaten als denkbar erklärt.

2.4 Mithin hat die Vorinstanz die Adäquanz des Kausalzusammenhangs zu Recht
nach der Rechtsprechung zu den psychischen Unfallfolgen (BGE 115 V 133)
beurteilt. Nachdem folglich die psychisch induzierten Probleme bei der
Beurteilung der zeitlich definierten Adäquanzkriterien ebensowenig
berücksichtigt werden können, wie die psychisch bedingten Schmerzen, erweist
sich die Adäquanzbeurteilung des kantonalen Gerichts, welches zutreffend von
einem mittelschweren Unfallereignis im Grenzbereich zu den leichten Unfällen
ausgegangen ist, als korrekt. Weder kann von einer Häufung der erforderlichen
Kriterien noch von besonders ausgeprägter Intensität eines einzelnen
Kriteriums gesprochen werden. Die Leistungspflicht des Unfallversicherers
wurde daher zu Recht verneint.

3.
Das Verfahren ist kostenpflichtig (Art. 65 Abs. 1 und Abs. 4 lit. a BGG). Die
Gerichtskosten werden dem unterliegenden Beschwerdeführer auferlegt (Art. 66
Abs. 1 BGG). Dem Gesuch um unentgeltliche Prozessführung (im Sinne der
vorläufigen Befreiung von den Gerichtskosten und der unentgeltlichen
Verbeiständung) kann entsprochen werden, da die Bedürftigkeit ausgewiesen
ist, die Beschwerde nicht als aussichtslos zu bezeichnen und die Vertretung
durch einen Rechtsanwalt geboten war (Art. 64 Abs. 1 und 2 BGG; BGE 125 V 371
E. 5b S. 372 mit Hinweisen). Es wird indessen ausdrücklich auf Art. 64 Abs. 4
BGG aufmerksam gemacht, wonach die begünstigte Partei der Gerichtskasse
Ersatz zu leisten haben wird, wenn sie später dazu im Stande ist.

Demnach erkennt das Bundesgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Dem Beschwerdeführer wird die unentgeltliche Rechtspflege gewährt.

3.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt, indes
vorläufig auf die Gerichtskasse genommen.

4.
Zufolge Gewährung der unentgeltlichen Verbeiständung wird Rechtsanwalt Roger
Zenari, Olten, für das bundesgerichtliche Verfahren aus der Gerichtskasse
eine Entschädigung von Fr. 2500.- (einschliesslich Mehrwertsteuer)
ausgerichtet.

5.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons
Solothurn und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 1. Februar 2008

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:

Ursprung Weber Peter