Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

I. Sozialrechtliche Abteilung, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 8C.322/2007
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Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
8C_322/2007

Urteil vom 1. Juli 2008
I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Bundesrichter Lustenberger, Bundesrichterin Leuzinger,
Gerichtsschreiber Krähenbühl.

Parteien
B.________,
Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt
Jean Baptiste Huber, Bundesplatz 6, 6300 Zug, substituiert durch lic. iur.
Giuseppe Codispoti,
c/o Jean Baptiste Huber, Bundesplatz 6, 6300 Zug,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), Fluhmattstrasse 1, 6004
Luzern,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Unfallversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz vom
11. April 2007.

Sachverhalt:

A.
B.________ (Jg. 1965) wurde am 8. September 2005 als Radfahrer von einem
Personenwagen angefahren. Im Kantonsspital X.________ diagnostizierten die
Ärzte eine Commotio cerebri, eine Distorsion der Halswirbelsäule bei bekannten
chronischen Rückenschmerzen, eine Kontusion der rechten Hüfte und des rechten
Knies sowie eine Depression. Frakturen oder Luxationen konnten klinisch und
radiologisch ausgeschlossen werden. Einen Tag nach seinem Unfall wurde
B.________ nach komplikationslos verlaufener neurologischer und
kardiopulmonaler Überwachung aus dem Spital entlassen, wobei ihm die Ärzte für
die Zeit bis 13. September 2005 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit
attestierten.

Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) kam für die Heilbehandlung
auf und richtete Taggelder aus. Mit Verfügung vom 10. Mai 2006 stellte sie ihre
Leistungen auf den 15. Mai 2006 ein, weil keine organisch nachweisbaren Befunde
vorlägen und überdies zwischen versichertem Unfallereignis und noch geklagten
Beschwerden auch kein adäquater Kausalzusammenhang bestehe. Daran hielt sie mit
Einspracheentscheid vom 2. August 2006 fest.

B.
Die hiegegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
mit Entscheid vom 11. April 2007 ab.

C.
B.________ lässt Beschwerde führen und beantragen, es seien ihm "die
versicherten Leistungen auszurichten"; eventuell sei die Sache zur weiteren
Abklärung und Neuverfügung an die Vorinstanz oder an die SUVA zurückzuweisen.

Während das kantonale Gericht und die SUVA auf Beschwerdeabweisung schliessen,
verzichtet das Bundesamt für Gesundheit auf eine Vernehmlassung.

D.
In BGE 134 V 109 hat das Bundesgericht seine Praxis zur Kausalitätsprüfung bei
Unfällen mit Schleudertrauma, äquivalenter Verletzung der Halswirbelsäule oder
Schädel-Hirntrauma ohne organisch objektiv ausgewiesene Beschwerden (so
genannte Schleudertrauma-Praxis) präzisiert (Urteil U 394/06 vom 19. Februar
2008). Den Parteien wurde am 12. März 2008 Gelegenheit gegeben, sich zu dieser
Präzisierung und allfälligen Auswirkungen derselben auf ihre bisher
eingenommenen Standpunkte zu äussern. Davon haben die SUVA am 7. und B.________
am 10. April 2008 Gebrauch gemacht.

Erwägungen:

1.
Streitig und zu prüfen ist der Anspruch auf Leistungen der obligatorischen
Unfallversicherung aus dem Unfall vom 8. September 2005 über den 15. Mai 2006
hinaus.

2.
2.1 Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (Art. 82 ff. BGG)
kann wegen Rechtsverletzung gemäss Art. 95 und 96 BGG erhoben werden. Im
Beschwerdeverfahren um die Zusprechung oder Verweigerung von Geldleistungen der
Militär- oder der Unfallversicherung ist das Bundesgericht - anders als in den
übrigen Sozialversicherungsbereichen (Art. 97 Abs. 1 BGG) - nicht an die
vorinstanzliche Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gebunden (Art.
97 Abs. 2 und Art. 105 Abs. 3 BGG).

2.2 Die als Rechtsgrundlage für die einzelnen Leistungsarten der
Unfallversicherung massgebenden Gesetzesbestimmungen (Art. 6 Abs. 1, Art. 10
Abs. 1, Art. 16 Abs. 1, Art. 18 Abs. 1 und Art. 24 Abs. 1 UVG; vgl. dazu auch
Art. 6, 7, 8 Abs. 1 und Art. 16 ATSG) hat das kantonale Gericht im
angefochtenen Entscheid vom 11. April 2007 korrekt aufgezeigt. Zutreffend
umschrieben hat es auch den für einen Leistungsanspruch erforderlichen
natürlichen Kausalzusammenhang zwischen Unfall und eingetretenem Schaden
(Krankheit, Invalidität, Tod; BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181 mit Hinweisen).
Ebenfalls richtig dargelegt hat es die Rechtsprechung über den zusätzlich zum
natürlichen erforderlichen adäquaten Kausalzusammenhang. Danach spielt im
Sozialversicherungsrecht die Adäquanz als rechtliche Eingrenzung der sich aus
dem natürlichen Kausalzusammenhang ergebenden Haftung des Unfallversicherers
bei organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen praktisch keine Rolle, weil
sich hier die adäquate weitgehend mit der natürlichen Kausalität deckt (BGE 127
V 102 E. 5b/bb S. 103 mit Hinweisen). Anders verhält es sich bei natürlich
unfallkausalen, aber organisch nicht objektiv ausgewiesenen Beschwerden. Hier
ist bei der Beurteilung der Adäquanz vom augenfälligen Geschehensablauf
auszugehen, und es sind je nach Schweregrad des Unfalles weitere unfallbezogene
Kriterien mit einzubeziehen (BGE 117 V 359 E. 6 S. 366 ff. und 369 E. 4 S. 382
ff., 115 V 133 E. 6 S. 138 ff.). Bei nach einem Unfall auftretenden psychischen
Fehlentwicklungen werden diese Adäquanzkriterien unter Ausschluss psychischer
Aspekte geprüft (BGE 115 V 133 E. 6c/aa S. 140), während bei Schleudertraumen
(BGE 117 V 359 E. 6a S. 367) und äquivalenten Verletzungen der Halswirbelsäule
(HWS; SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67 E. 2) sowie bei Schädel-Hirntraumen (BGE 117 V
369 E. 4b S. 383) auf eine Differenzierung zwischen physischen und psychischen
Komponenten verzichtet wird. Dies, weil für die Beurteilung des adäquaten
Kausalzusammenhanges als einer Rechtsfrage nicht entscheidend ist, ob die im
Anschluss an eine solche Verletzung auftretenden Beschwerden medizinisch eher
als organischer und/oder psychischer Natur bezeichnet werden, zumal diese
Differenzierung angesichts des komplexen, vielschichtigen Beschwerdebildes in
heiklen Fällen gelegentlich grosse Schwierigkeiten bereiten würde (BGE 134 V
109 E. 6.2.1 S. 116 f. in fine; vgl. zum Ganzen auch BGE 127 V 102 E. 5b/bb S.
103 und SVR 2007 UV Nr. 8 S. 27, E. 2 ff. [U 277/04], je mit Hinweisen).

2.3 Auch nach der bereits erwähnten Präzisierung der Schleudertrauma-Praxis in
BGE 134 V 109 ist am Erfordernis einer besonderen Adäquanzprüfung bei Unfällen
mit Schleudertrauma, äquivalenter HWS-Verletzung oder Schädel-Hirntrauma ohne
organisch objektiv ausgewiesene Beschwerden festzuhalten (BGE 134 V 109 E. 7 S.
118 f. bis E. 9 S. 121 ff.). Ebenso besteht keine Veranlassung, die bewährten
Grundsätze über die bei dieser Prüfung vorzunehmende Einteilung der Unfälle
nach deren Schweregrad und den abhängig von der Unfallschwere gegebenenfalls
erforderlichen Einbezug weiterer Kriterien in die Adäquanzbeurteilung zu ändern
(BGE 134 V 109 E. 10.1 S. 126 f.). Das Bundesgericht hat hingegen die
Anforderungen an den Nachweis einer natürlich unfallkausalen Verletzung, welche
die Anwendung der Schleudertrauma-Praxis rechtfertigt, erhöht (BGE 134 V 109 E.
9 S. 121 ff.) und die adäquanzrelevanten Kriterien teilweise modifiziert (BGE
134 V 109 E. 10 S. 126 ff.). Unverändert bestehen gelassen hat das Gericht die
Grundsätze, die bei psychischen Fehlentwicklungen nach Unfall zur Anwendung
gelangen (BGE 134 V 109 E. 6.1 S. 116).

2.4 Auf den kantonalen Entscheid verwiesen werden kann schliesslich
hinsichtlich der Würdigung und der Beweistauglichkeit medizinischer Berichte
und Stellungnahmen (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352 mit Hinweisen).

3.
3.1 Das kantonale Gericht hat den - medizinisch gut dokumentierten -
Gesundheitszustand des Beschwerdeführers vor und nach seinem Unfall vom 8.
September 2005 einlässlich geprüft. Dabei hat es auf Grund der ärztlichen
Unterlagen erkannt, dass abgesehen von Kopf- und Nackenbeschwerden sowie
Schwindelgefühlen und der singulären vagen Angabe einer nicht mehr gleich hohen
Konzentration keine für das Beschwerdebild nach einem Schleudertrauma typischen
Befunde aktenkundig seien. Nachdem Kopf- und Nackenbeschwerden ohnehin
vorbestehend waren, stellte es angesichts des Fehlens einer objektivierbaren
Beeinträchtigung und eines für ein Schleudertrauma "schlüssigen"
Beschwerdebildes schon den natürlichen Kausalzusammenhang zwischen Unfall und
gesundheitlicher Beeinträchtigung in Frage, mass diesem Aspekt aber insofern
untergeordnete Bedeutung bei, als es jedenfalls die - nach der bei psychischen
Fehlentwicklungen nach Unfällen massgebenden Rechtsprechung (BGE 115 V 133)
geprüfte - Adäquanz der geklagten Beschwerden verneinte. Mit dieser Begründung
ist es weitestgehend der Auffassung der SUVA in deren Einspracheentscheid vom
2. August 2006 gefolgt.

3.2 Der Beschwerdeführer macht im Wesentlichen eine ungenügende Abklärung des
medizinischen Sachverhalts geltend und wirft der Vorinstanz vor, ihr Ermessen
überschritten und die Beweismittel willkürlich und rechtsungleich gewürdigt zu
haben. Die Vorbringen in der Beschwerdeschrift sind indessen nicht geeignet,
die Rechtmässigkeit des kantonalen Entscheids im Ergebnis ernsthaft in Frage zu
stellen.
Was die - wie schon im vorinstanzlichen Verfahren nunmehr erneut - bestrittene
Beweistauglichkeit der Stellungnahme des Kreisarztes Dr. med. B.________
anbelangt, kann auf die zutreffenden Ausführungen im angefochtenen Entscheid
verwiesen werden, welchen nichts beizufügen ist. Im Übrigen haben sowohl die
SUVA wie auch das kantonale Gericht die vorhandenen medizinischen Unterlagen
einer eingehenden Prüfung unterzogen. Diese vermitteln die für die Beurteilung
der streitigen Leistungspflicht nötigen Auskünfte über die gesundheitliche
Situation des Beschwerdeführers vor wie auch nach dessen Unfall vom 8.
September 2005. Die beantragte Rückweisung an die Vorinstanz zur weiteren
Abklärung erübrigt sich daher, wären davon doch keine Erkenntnisse zu erwarten,
welche sich auf das Ergebnis des Verfahrens auswirken könnten. Der
Beschwerdeführer legt denn auch nicht dar, wofür mit zusätzlichen Erhebungen
der Beweis erbracht werden sollte. Nicht näher spezifiziert wird des Weitern,
inwiefern die Würdigung der ärztlichen Berichte durch die Vorinstanz
willkürlich, rechtsungleich oder ermessensmissbräuchlich ausgefallen sein
sollte. Für den Ausgang des Verfahrens ist dies indessen ohnehin nicht von
entscheidender Bedeutung.

4.
4.1 Das kantonale Gericht hat das Vorliegen eines Schleudertraumas und/oder
eines Schädel-Hirntraumas zwar in Frage gestellt, die streitige
Leistungspflicht letztlich aber nicht etwa wegen Fehlens der natürlichen
Kausalität des Unfallereignisses für die noch vorhandenen Beschwerden, sondern
ausschliesslich mangels Adäquanz derselben verneint. Eine konkrete
Adäquanzprüfung enthält der angefochtene Entscheid allerdings nicht, wird doch
lediglich abschliessend in einem einzigen Satz und ohne jegliche nähere
Begründung dazu festgehalten, von den genannten - zuvor aufgelisteten -
erforderlichen sieben Kriterien sei klarerweise keines erfüllt. Schon die SUVA
hatte sich im Einspracheentscheid vom 2. August 2006 auf eine eher summarische
Prüfung der Adäquanzfrage beschränkt. Ob die Vorinstanzen damit ihrer
Begründungspflicht in hinreichender Weise nachgekommen sind, ist fraglich, kann
jedoch dahingestellt bleiben, weil sich ohnehin die Frage aufdrängt, ob sie -
angesichts der auch vorhandenen psychischen Problematik - die Adäquanzprüfung
tatsächlich nach Massgabe der Rechtsprechung in BGE 115 V 133 vornehmen
durften. Auch dies kann letztlich aber offen bleiben, wenn die Adäquanz selbst
dann verneint werden müsste, wenn sie nach der in BGE 117 V 359 begründeten und
in BGE 134 V 109 nunmehr präzisierten Rechtsprechung zu prüfen wäre.

4.2 Auf Grund der Aktenlage ist nicht auszuschliessen, dass der
Beschwerdeführer anlässlich seines Unfalles vom 8. September 2005 ein
Schleudertrauma, eine äquivalente Verletzung der HWS oder aber ein
Schädel-Hirntrauma erlitten hat. Die danach zu Tage getretenen Beschwerden -
namentlich Schwindelgefühle sowie Kopf- und Nackenschmerzen - weisen zumindest
Züge des für solche Verletzungen typischen Beschwerdebildes auf, ohne dass
dafür organisch objektivierbare Befunde ausgewiesen wären. Da sie nicht nur wie
von der Vorinstanz als psychische Fehlentwicklung interpretiert werden können,
sondern deren Ursache im Sinne der natürlichen Kausalität auch im versicherten
Unfallereignis gesehen werden könnte, hat eine Adäquanzprüfung Platz zu
greifen, welche sich nach der grundsätzlich sofort auch in bereits hängigen
Fällen Anwendung findenden (Urteil 8C_57/2008 vom 16. Mai 2008, E. 4.2)
Rechtsprechung in BGE 134 V 109 richtet. Auf weitere Abklärungen zur
natürlichen Kausalität kann verzichtet werden, sofern der adäquate
Kausalzusammenhang zu verneinen ist (Urteil 8C_452/2007 vom 10. Juni 2008, E. 3
[Ingress], mit Hinweis).

5.
5.1 Das Ereignis vom 8. September 2005, bei welchem der Beschwerdeführer mit
seinem Fahrrad angefahren wurde und zu Fall gekommen ist, kann nach seinem
augenfälligen Geschehensablauf wie von der Vorinstanz angenommen als
mittelschwer, im Grenzbereich zu den leichten Unfällen liegend, eingestuft
werden.

5.2 Um die Adäquanz der aufgetretenen Beschwerden bejahen zu können, müssten
demnach von den weiteren, objektiv fassbaren und unmittelbar mit dem Unfall in
Zusammenhang stehenden oder als Folge davon erscheinenden Umständen, welche als
massgebende Kriterien in die Gesamtwürdigung einzubeziehen sind, entweder ein
einzelnes in besonders ausgeprägter Weise oder aber mehrere in gehäufter oder
auffallender Weise gegeben sein (BGE 117 V 359 E. 6b S. 367 f.). Daran hat sich
mit BGE 134 V 109 nichts geändert (BGE 134 V 109 E. 10.1 S. 126 f.).

5.3 Gemäss angefochtenem Entscheid ist von den nach der bisherigen
Rechtsprechung relevanten Kriterien keines erfüllt. Der Beschwerdeführer
äussert sich in seiner Rechtsschrift nicht zu diesem Aspekt.
Die beiden (gegenüber der bisherigen Rechtsprechung unverändert gebliebenen)
Kriterien der besonders dramatischen Begleitumstände oder besonderen
Eindrücklichkeit des Unfalls sowie der ärztlichen Fehlbehandlung, welche die
Unfallfolgen erheblich verschlimmert hat, sind klarerweise nicht erfüllt.
Gleiches gilt für die Kriterien der fortgesetzt spezifischen, belastenden
ärztlichen Behandlung (bisher: ungewöhnlich lange Dauer der ärztlichen
Behandlung) und der Schwere oder besonderen Art der erlittenen Verletzungen. Zu
beachten ist dabei, dass der Beschwerdeführer schon längere Zeit vor seinem
Unfall am 8. September 2005 in ärztlicher Behandlung stand und diese unabhängig
vom erlittenen Unfall auch weiterhin in Anspruch nehmen musste. Höchstens als
knapp erfüllt betrachtet werden kann das Kriterium der erheblichen
Arbeitsunfähigkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen (bisher: Grad und Dauer
der Arbeitsunfähigkeit), zumal der Beschwerdeführer schon seit September 2004 -
mithin während eines ganzen Jahres vor dem hier zur Diskussion stehenden
Unfallereignis - aus gesundheitlichen Gründen nur reduziert einsatzfähig
gewesen war und die dadurch bedingte Arbeitsunfähigkeit weiter anhielt. Wie
einer mit der Beschwerdeschrift eingereichten Verfügung der IV-Stelle Schwyz
vom 7. Mai 2007 entnommen werden kann, erhielt der Beschwerdeführer von der
Invalidenversicherung rückwirkend ab 1. August 2005 eine halbe Rente
zugesprochen. Kaum als erfüllt betrachtet werden können schliesslich die
weiteren Kriterien des schwierigen Heilungsverlaufs mit erheblichen
Komplikationen und der erheblichen Beschwerden (bisher: Dauerbeschwerden).
Abschliessend muss dies aber nicht beantwortet werden. Denn selbst wenn diese
noch als gegeben betrachtet würden, lägen die adäquanzrelevanten Faktoren
jedenfalls nicht in gehäufter oder auffälliger Weise vor. Auch wäre kein
Kriterium in besonders ausgeprägter Weise erfüllt.

5.4 SUVA und Vorinstanz haben somit im Ergebnis eine über den 15. Mai 2006
hinausgehende Leistungspflicht zu Recht mangels eines rechtserheblichen
Zusammenhangs zwischen den noch bestehenden Beschwerden und dem Unfall vom 8.
September 2005 verneint.

6.
Für die Gerichtskosten hat der Beschwerdeführer als unterliegende Partei
aufzukommen (Art. 65 Abs. 4 BGG).

Demnach erkennt das Bundesgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz und
dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 1. Juli 2008
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Ursprung Krähenbühl