Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

I. Sozialrechtliche Abteilung, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 8C.351/2007
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8C_351/2007

Urteil vom 22. Oktober 2007

I. sozialrechtliche Abteilung

Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Gerichtsschreiber Batz.

B. ________,
Beschwerdeführerin,

gegen

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Aargau, Kyburgerstrasse 15, 5000
Aarau,
Beschwerdegegnerin.

Ergänzungsleistung zur AHV/IV,

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau
vom 17. April 2007.

Der Präsident der I. sozialrechtlichen Abteilung zieht
in Erwägung:
dass B.________ am 29. Juni 2007 (Poststempel)  Beschwerde gegen einen
Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 17. April 2007
erhoben hat,
dass die Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 2. Juli 2007 aufgefordert
wurde, gemäss Art. 62 BGG einen Kostenvorschuss von Fr. 800.- bis spätestens
am 17. August 2007 zu bezahlen,

dass die als Gerichtsurkunde versandte Kostenvorschussverfügung mit dem
postalischen Vermerk «nicht abgeholt» an das Gericht zurückgelangt ist,
dass B.________ mit Verfügung vom 17. August 2007 erneut zur Bezahlung des
Kostenvorschusses - innert einer Nachfrist bis zum 27. August 2007 -
verpflichtet wurde, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde,

dass die als Gerichtsurkunde versandte Verfügung ebenfalls mit dem
postalischen Vermerk «nicht abgeholt» an das Gericht zurückgelangt ist,

dass eine derartige Postsendung grundsätzlich in dem Zeitpunkt als zugestellt
gilt, in welchem der Adressat sie tatsächlich in Empfang nimmt,
dass die Sendung, wenn der Adressat nicht angetroffen wird und daher eine
Abholungseinladung in seinen Briefkasten oder sein Postfach gelegt wird, in
jenem Zeitpunkt als zugestellt gilt, in welchem sie auf der Post abgeholt
wird; geschieht dies nicht innert der Abholfrist von sieben Tagen gemäss den
von der Post gestützt auf Art. 11 des Postgesetzes vom 30. April 1997
erlassenen Allgemeinen Geschäftsbedingungen «Postdienstleistungen», so gilt
die Sendung als am letzten Tag dieser Frist zugestellt (BGE 127 I 31, 123
III 493, 119 II 147 E. 2 S. 149, 119 V 89 E. 4b/aa S. 94, je mit Hinweisen),
dass, wer sich während eines hängigen Verfahrens für längere Zeit von dem den
Behörden bekanntgegebenen Adressort entfernt, ohne für die Nachsendung der an
die bisherige Adresse gelangenden Korrespondenz zu sorgen und ohne der
Behörde zu melden, wo er nunmehr zu erreichen ist, bzw. ohne einen Vertreter
zu beauftragen, nötigenfalls während seiner Abwesenheit für ihn zu handeln,
eine am bisherigen Ort versuchte Zustellung als erfolgt gelten zu lassen hat,
sofern die Zustellung eines behördlichen Aktes während der Abwesenheit mit
einer gewissen Wahrscheinlichkeit zu erwarten ist (BGE 119 V 89 E. 4b/aa S.
94 mit Hinweisen),
dass die Beschwerdeführerin auf Grund der am 29. Juni 2007  erhobenen - beim
Bundesgericht am 2. Juli 2007 eingegangenen -  Beschwerde mit einer gewissen
Wahrscheinlichkeit mit der Zustellung eines behördlichen Aktes rechnen
musste,
dass die Verfügungen vom 2. Juli und 17. August 2007 daher mit Ablauf der
jeweiligen siebentägigen Abholfristen als zugestellt zu gelten haben,
dass sich die Beschwerdeführerin die Nichtleistung des Kostenvorschusses
innert Frist entgegenhalten lassen muss und die entsprechenden Rechtsfolgen
zu tragen hat,
dass androhungsgemäss zu verfahren ist,
in Anwendung von Art. 62 sowie Art. 66 Abs. 1 BGG und im Verfahren nach Art.
108 Abs. 1 lit. a BGG,

Demnach erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau
und dem Bundesamt für Sozialversicherungen zugestellt.

Luzern, 22. Oktober 2007
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

i.V. Widmer Batz