Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

I. Sozialrechtliche Abteilung, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 8C.451/2007
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8C_451/2007

Urteil vom 15. Januar 2008

I. sozialrechtliche Abteilung

Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Bundesrichterin Widmer, Bundesrichter Frésard,
Gerichtsschreiber Batz.

R. ________, Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle Bern, Chutzenstrasse 10, 3007 Bern,
Beschwerdegegnerin.

Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom
23. Juli 2007.

Sachverhalt:

A.
Mit Verfügung vom 14. Dezember 2006 lehnte die IV-Stelle Bern ein
Leistungsbegehren des 1948 geborenen R.________ ab, weil ihm unter der
Voraussetzung einer anhaltenden Alkoholabstinenz jegliche entsprechende
Arbeit zumutbar sei und daher keine rentenbegründende Invalidität bestehe.

B.
Das Verwaltungsgericht des Kantons Bern wies die dagegen erhobene Beschwerde
mit Entscheid vom 23. Juli 2007 ab.

C.
R.________ führt Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten, indem
er sein Begehren um Zusprechung einer Invalidenrente dem Sinne nach erneuert.

Das Bundesgericht zieht in Erwägung:

1.
Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (Art. 82 ff. BGG)
kann wegen Rechtsverletzung gemäss Art. 95 und Art. 96 BGG erhoben werden.
Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die
Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann die
Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz nur berichtigen oder ergänzen, wenn
sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von
Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG; vgl. BGE 132 V 393 zur auch unter
der Herrschaft des BGG gültigen Abgrenzung von Tat- und Rechtsfragen im
Bereich der Invaliditätsbemessung [Art. 16 ATSG] für die Ermittlung des
Invaliditätsgrades nach Art. 28 Abs. 1 IVG).

2.
Die Vorinstanz hat in materiell- und beweisrechtlicher Hinsicht die für die
Beurteilung des Leistungsanspruchs massgeblichen Grundlagen sowie die
diesbezügliche Rechtsprechung zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.

3.
Das kantonale Gericht hat erkannt, dass dem Beschwerdeführer trotz seiner
gesundheitlichen Beeinträchtigung jegliche nicht selbst- oder
fremdgefährdenden Tätigkeiten, Alkoholabstinenz langfristig vorausgesetzt,
medizinisch-theoretisch zumutbar seien, dass beim Versicherten daher keine
relevante Arbeitsunfähigkeit und mithin auch keine Invalidität bestehe. Dabei
hat das Gericht die Gründe, die zur Abweisung der Beschwerde geführt haben,
im angefochtenen Entscheid unter einlässlicher Würdigung der gesamten
medizinischen Aktenlage dargelegt und seine Feststellungen namentlich auf die
Expertisen der Fachärzte des Instituts X.________ vom 21. Juni 2006 gestützt.
Dies sind Sachverhaltsfeststellungen, welche für das Bundesgericht
verbindlich sind, ausser wenn sie offensichtlich unrichtig oder unvollständig
sind, was hier jedoch entgegen der am Gutachten des Instituts X.________
geübten Kritik nicht zutrifft. Von unvollständiger Tatsachenfeststellung, die
nach Art. 105 Abs. 2 BGG als Rechtsverletzung gilt, kann nur gesprochen
werden, wenn bezüglich einer rechtserheblichen Tatsache (z.B. hinsichtlich
des Gesundheitsschadens, des funktionellen Leistungsvermögens, der
verfügbaren psychischen Ressourcen, der medizinisch zumutbaren restlichen
Arbeitsfähigkeit etc.) keine gerichtliche Feststellung getroffen worden ist.
Dies ist hier nicht der Fall. Im angefochtenen Entscheid ist sodann der
rentenrelevante Sachverhalt, namentlich die zumutbare Arbeitsfähigkeit, weder
offensichtlich unrichtig noch rechtsverletzend festgestellt, sodass er für
die angerufene Instanz verbindlich bleibt. Was die vom Beschwerdeführer unter
Bezugnahme auf die ab 2007 eingetretenen Umstände anbegehrte Überprüfung der
Sache betrifft, bleibt anzumerken, dass für die Beurteilung in zeitlicher
Hinsicht der Sachverhalt massgebend ist, wie er sich bis zur angefochtenen
Verfügung vom 14. Dezember 2006 entwickelt hat; die nachherigen Verhältnisse
sind daher im vorliegenden Verfahren nicht zu berücksichtigen und auch nicht
zu erörtern. Der angefochtene Entscheid verletzt Bundesrecht nicht.

4.
Die Beschwerde ist offensichtlich unbegründet und im Verfahren nach Art. 109
BGG zu erledigen. Die Gerichtskosten werden dem Beschwerdeführer als
unterliegender Partei auferlegt (Art. 66 Abs. 1 BGG).

Demnach erkennt das Bundesgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern,
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, dem Bundesamt für
Sozialversicherungen und der Ausgleichskasse des Kantons Bern schriftlich
mitgeteilt.

Luzern, 15. Januar 2008

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

i.V. Widmer Batz