Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

I. Sozialrechtliche Abteilung, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 8C.524/2007
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Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
8C_524/2007

Urteil vom 10. Juni 2008
I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Bundesrichterinnen Widmer, Leuzinger,
Gerichtsschreiber Jancar.

Parteien
X.________, Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt Stefan Galligani, Ruederstrasse 8, 5040
Schöftland,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), Fluhmattstrasse 1, 6004
Luzern, Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Unfallversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau
vom 4. Juli 2007.

Sachverhalt:

A.
Der 1976 geborene X.________ bezog Arbeitslosenentschädigung und war damit bei
der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch
unfallversichert. Am 5. Januar 2004 war er mit zwei Kollegen auf der
Autobahnausfahrt in einen Streit mit einem anderen PW-Lenker involviert. Als
Letzterer in der Folge mit seinem PW wegfuhr, überrollte er X.________. Das
Spital A.________, wo dieser bis 10. Januar 2004 hospitalisiert war,
diagnostizierte im Bericht vom 29. Januar 2004 ein unhappy triad Knie rechts
(vordere Kreuzbandruptur, Seitenbandriss, Meniskusabriss medial) sowie eine
akute exogene Reaktion mit rezidivierenden Flash-backs. Weiter wurde bei
Spitaleintritt Folgendes festgestellt: Druckschmerz im Unterbauch, Nierenlager
links klopfdolent, Klopfschmerz über gesamter Wirbelsäule, rechtes Knie
schmerzhaft eingeschränkt, Kopfschmerzen, Thorax- und
Beckenkompressionsschmerz, kleine Rissquetschwunde am Penis sowie multiple
Schürfwunden am gesamten Körper und im Gesicht. Am 8. Januar 2004 wurde der
Versicherte am rechten Knie operiert (Kniearthroskopie, Meniskusnaht, Resektion
vorderes Kreuzband, Fractomed-Schiene). Der Psychiater Dr. med. H.________
diagnostizierte im Bericht vom 29. März 2004 eine posttraumatische
Belastungsstörung (ICD-10: F43.1). Am 10. März 2004 wurde der Versicherte im
Spital A.________ erneut am rechten Knie operiert (arthroskopische VKB-Plastik
mit Lig. patellae, Applikation von Fractomed-Schiene). Am 4. Juni 2004 stellte
Dr. med, K.________, FMH für Chirurgie, folgende Diagnosen: unhappy triad
rechts, Commotio cerebri mit akutem exogenem Reaktionstyp und rezidivierenden
Flashbacks, Kontusionen am Stamm und an Extremitäten. Vom 1. September bis 6.
Oktober 2004 war der Versicherte in der Rehaklinik B.________ hospitalisiert.
Im Konsilium vom 18. Mai 2005 führte der Psychiater Dr. med. O.________,
Leitender Arzt, Rehaklinik B.________, aus, psychiatrisch-diagnostisch sei
immer noch von einer psychotraumatologischen Störung (leichte Form einer
posttraumatischen Belastungsstörung, allenfalls auch nur einer subsyndromalen
Form einer solchen) auszugehen, kombiniert mit einer wahrscheinlich leichten
Form einer Depression, deren Schweregrad und soziale Auswirkungen letztlich
nicht bestimmbar seien. Zudem bestünden Kopfschmerzen. Die SUVA kam für die
Heilbehandlung auf und entrichtete Taggelder. Sie zog diverse Arztberichte und
die Polizeiakten bei. Mit Verfügung vom 15. Dezember 2005 stellte sie die
Leistungen auf den 31. Dezember 2001 ein. Die dagegen erhobene Einsprache wies
sie mit Entscheid vom 2. März 2006 ab, da keine relevanten organischen
Unfallfolgen mehr vorlägen und das psychische Leiden nicht adäquat unfallkausal
sei.

B.
Hiegegen reichte der Versicherte beim Versicherungsgericht des Kantons Aargau
Beschwerde ein und legte neu Berichte des Psychiaters Dr. med. H.________ vom
24. April und 23. Mai 2006 auf. Mit Entscheid vom 4. Juli 2007 wies das
kantonale Gericht die Beschwerde ab.

C.
Mit Beschwerde beantragt der Versicherte, in Aufhebung des kantonalen
Entscheides sei festzustellen, dass der Unfall vom 5. Januar 2004 für die
heutigen Beschwerden kausal sei; es seien ihm über den 31. Dezember 2005 hinaus
gesetzliche Leistungen auszurichten; es seien ihm weitere Heilbehandlungen,
insbesondere die Psychotherapie sowie die Behandlung der Kniebeschwerden,
zuzusprechen und zu vergüten. Ferner ersucht er um Gewährung der
unentgeltlichen Rechtspflege für das letztinstanzliche Verfahren. Er legt neu
diverse Polizeifotos betreffend seine Verletzungen, einen Bericht des Dr. med.
K.________ vom 23. Februar 2004 sowie ein Protokoll über seine Befragung durch
das Bezirksamt vom 28. September 2005 auf.
Die SUVA schliesst auf Abweisung der Beschwerde, während das Bundesamt für
Gesundheit auf eine Vernehmlassung verzichtet.

Erwägungen:

1.
1.1 Die Beschwerde kann wegen Rechtsverletzung gemäss Art. 95 und Art. 96 BGG
erhoben werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106
Abs. 1 BGG). Es ist somit weder an die in der Beschwerde geltend gemachten
Argumente noch an die Erwägungen der Vorinstanz gebunden; es kann eine
Beschwerde aus einem anderen als dem angerufenen Grund gutheissen und es kann
sie mit einer von der Argumentation der Vorinstanz abweichenden Begründung
abweisen (vgl. BGE 130 III 136 E. 1.4 S. 140). Das Bundesgericht prüft
grundsätzlich nur die geltend gemachten Rügen; es ist nicht gehalten, wie eine
erstinstanzliche Behörde alle sich stellenden rechtlichen Fragen zu prüfen,
wenn diese vor Bundesgericht nicht mehr vorgetragen wurden. Es kann die
Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und interkantonalem Recht nur
insofern prüfen, als eine solche Rüge in der Beschwerde vorgebracht und
begründet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG).

1.2 Im Beschwerdeverfahren um die Zusprechung oder Verweigerung von
Geldleistungen der Militär- oder Unfallversicherung ist das Bundesgericht nicht
an die vorinstanzliche Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gebunden
(Art. 97 Abs. 2 und Art. 105 Abs. 3 BGG).

2.
Die Vorinstanz hat die Bestimmungen über den Anspruch auf Leistungen der
obligatorischen Unfallversicherung im Allgemeinen (Art. 6 Abs. 1 UVG), auf
Taggeld (Art. 10 Abs. 1 UVG) und auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG)
sowie die Grundsätze zu dem für die Leistungspflicht des Unfallversicherers
vorausgesetzten natürlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem
eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod; BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181
mit Hinweisen), zur vorausgesetzten Adäquanz des Kausalzusammenhangs im
Allgemeinen (BGE 129 V 177 E. 3.2 S. 181 mit Hinweis), bei psychischen
Unfallfolgen (BGE 129 V 177 E. 4.1 S. 183, 123 V 98, 115 V 133 ff.; RKUV 2002
Nr. U 465 S. 437, U 164/01, 2000 Nr. U 397 S. 327, U 273/99) sowie Folgen eines
Unfalls mit Schleudertrauma der Halswirbelsäule (HWS) bzw. einer diesem
äquivalenten Verletzung oder eines Schädel-Hirntraumas (BGE 127 V 102 E. 5b/bb
S. 103, 122 V 415, 117 V 359 ff., 369 ff.; RKUV 2001 Nr. U 412 S. 79, U 96/00;
SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67 E. 2) ohne organisch nachweisbare Funktionsausfälle
zutreffend dargelegt. Richtig wiedergegeben hat die Vorinstanz auch die
Rechtsprechung zum Wegfall des ursächlichen Zusammenhangs und damit des
Leistungsanspruchs der versicherten Person bei Erreichen des Status quo sine
vel ante und zu den sich dabei stellenden Beweisfragen (BGE 117 V 261 E. 3b in
fine S. 264; RKUV 2000 Nr. U 363 S. 46 E. 2, 1994 Nr. U 206 S. 328 E. 3b;
Urteil 8C_439/2007 vom 24. Oktober 2007, E. 3). Gleiches gilt zu dem im
Sozialversicherungsrecht geltenden Beweisgrad der überwiegenden
Wahrscheinlichkeit (BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181 mit Hinweisen) sowie zum
Beweiswert von Arztberichten (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352; SVR 2007 UV Nr. 33 S.
111 E. 4.2, U 571/06). Darauf wird verwiesen.

3.
Der Versicherte beantragt, die SUVA habe die Behandlung der Kniebeschwerden zu
vergüten. Die Vorinstanz hat auf Grund der medizinischen Aktenlage zutreffend
festgestellt, dass betreffend das rechte Knie keine organische Pathologie mehr
vorliegt, weshalb diese Problematik dem psychischen Leiden des Versicherten
zuzuordnen ist. Sein pauschales Vorbringen, trotz Operationen habe das rechte
Knie bis heute nicht vollständig hergestellt werden können, vermag an diesem
Ergebnis nichts zu ändern.

4.
Die Vorinstanz hat richtig erkannt, dass sich weitere Erhebungen zur Frage der
natürlichen Kausalität zwischen dem Unfall vom 5. Januar 2004 und den
psychischen Beschwerden erübrigen; selbst wenn diese zu bejahen wäre, fehlt es
- wie die nachstehenden Erwägungen zeigen - an der Adäquanz des
Kausalzusammenhangs (SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67 E. 3c).

5.
Der Vorinstanz ist beizupflichten, dass die Adäquanz nach den für psychische
Unfallfolgen geltenden Grundsätzen (BGE 115 V 133 ff.) zu prüfen ist, was vom
Versicherten denn auch anerkannt wird.

5.1 Umstritten ist in diesem Rahmen als Erstes die Unfallschwere. Diese
bestimmt sich nach dem augenfälligen Geschehensablauf mit den sich dabei
entwickelnden Kräften (BGE 115 V 133 E. 6 Ingress S. 139; RKUV 1999 Nr. U 335
S. 207 E. 3b/bb) und nicht nach den Kriterien, die im Rahmen der
Adäquanzbeurteilung bei mittelschweren Unfällen Beachtung finden. Unmassgeblich
sind die Folgen des Unfalls oder Begleitumstände, die nicht direkt dem
Unfallgeschehen zugeordnet werden können (Urteile U 2/07 vom 19. November 2007,
E. 5.3.1, und U 503/05 vom 17. August 2006, E. 3.1 f.).

5.2 Am 5. Januar 2004 waren der Beschwerdeführer und zwei Kollegen von ihm auf
der Autobahnausfahrt in einen Streit mit einem anderen PW-Lenker involviert.
Als Letzterer in der Folge mit seinem PW wegfuhr, überrollte er den
Beschwerdeführer, der dann von seinen Kollegen ins Spital A.________ verbracht
wurde. Die Vorinstanz ging auf Grund der Polizeiakten davon aus, er sei vom
Fahrzeug angefahren und darunter ca. 15 Meter mitgeschleift sowie zuerst mit
dem ersten Rad und nachher auch noch mit dem hinteren Rad links überrollt
worden. Er sei voll unter dem Auto gelegen. Der Versicherte macht
letztinstanzlich geltend, er sei überraschend von hinten angefahren und
erfasst, zu Boden geschleudert, eingeklemmt, überrollt, ungefähr 15 Meter
mitgeschleift und ein weiteres Mal überrollt worden.
Mit Blick auf die Rechtsprechung (RKUV 1999 Nr. U 330 S. 122; vgl. auch Urteil
U 41/06 vom 2. Februar 2007, E. 9.2) hat die Vorinstanz den Unfall vom 5.
Januar 2004 zu Recht als mittelschwer, nicht im Grenzbereich zu den schweren
Unfällen liegend qualifiziert. Entgegen der Auffassung des Versicherten ist
nicht von einem mittelschweren, dem Grenzbereich zu den schweren Unfällen
zuzuordnenden Ereignis auszugehen. Damit die Adäquanz des Kausalzusammenhangs
bejaht werden kann, muss demnach ein einzelnes der in die Beurteilung
einzubeziehenden Kriterien in besonders ausgeprägter Weise erfüllt sein oder
die zu berücksichtigenden Kriterien müssen in gehäufter oder auffallender Weise
gegeben sein (BGE 115 V 133 E. 6c/aa und bb S. 140 f.; erwähntes Urteil U 41/
06, E. 9.2).

6.
6.1 Die Vorinstanz hat erwogen, die Adäquanz sei zu verneinen, da die
notwendigen objektiven Kriterien nicht gehäuft vorlägen und keines davon
besonders ausgeprägt sei. Der Versicherte macht einzig geltend, die Kriterien
der besonders dramatischen Begleitumstände und des besonders eindrücklichen
Unfalls seien zu bejahen.

6.2 Dem Kriterium der besonders dramatischen Begleitumstände oder besonderen
Eindrücklichkeit des Unfalls liegt der Gedanke zugrunde, dass solche Umstände
geeignet sind, beim Betroffenen während des Unfallgeschehens oder nachher
psychische Abläufe in Bewegung zu setzen, die an den nachfolgenden psychischen
Fehlentwicklungen mit beteiligt sein können. Dabei sind objektive Massstäbe
anzuwenden. Nicht was im einzelnen Betroffenen beim Unfall psychisch vorgeht -
sofern sich dies überhaupt zuverlässig feststellen liesse -, soll entscheidend
sein, sondern die objektive Eignung solcher Begleitumstände, beim Betroffenen
psychische Vorgänge der genannten Art auszulösen (RKUV 1999 Nr. U 335 S. 207 E.
3b/cc; Urteil U 37/06 vom 22. Februar 2007, E. 7.1).
6.3
6.3.1 Insgesamt ist der Vorinstanz zuzustimmen, dass der Unfall vom 5. Januar
2004 zwar eindrücklich war, aber keine Umstände vorliegen, welche die Bejahung
einer besonderen Dramatik oder besonderen Eindrücklichkeit der Begleitumstände
rechtfertigten (vgl. auch erwähnte Urteile U 37/06, E. 7.1, und U 41/06, E.
10.1). Das Kriterium liegt nicht derart ausgeprägt vor, dass alleine deswegen
die Adäquanz zu bejahen wäre.
6.3.2 Die Vorbringen des Versicherten - er könne sich an den für ihn intensiven
und einschneidenden Unfall erinnern; er sei während des ganzen Vorgangs bei
vollen Bewusstsein gewesen und habe Todesängste ausgestanden; er habe nur mit
viel Glück keine schweren Verletzungen erlitten - vermögen zu keinem anderen
Ergebnis zu führen. Nicht gefolgt werden kann insbesondere seinem Einwand, das
subjektive Erleben des Unfalls dürfe nicht von vornherein unberücksichtigt
bleiben (RKUV 2000 Nr. U 394 S. 313, U 248/98; Urteil U 211/02 vom 28. März
2003, E. 5.1.2 f.).
Weiter macht der Versicherte geltend, die psychischen Beschwerden seien erst
nach dem Unfall aufgetreten; es sei plausibel und wahrscheinlich, dass sie
darauf zurückzuführen seien. Es lägen objektive Befunde vor, so dass die
Beschwerden nicht einfach als unfallfremd abgetan werden könnten. Dem ist
entgegenzuhalten, dass es sich bei der Prüfung des adäquaten
Kausalzusammenhangs um eine Rechtsfrage handelt, die nicht von einem Arzt
beantwortet werden kann. Ärztliche Stellungnahmen können sich einzig auf den
natürlichen Kausalzusammenhang beziehen (vgl. E. 4 hievor). Insbesondere stösst
das Argument, die Beschwerden müssten als Unfallfolge gelten, da sie erst
danach entstanden seien ("post hoc ergo propter hoc"), ins Leere (Urteile U 201
/04 vom 12. Oktober 2004, E. 3.2, und U 53/03 vom 9. Februar 2004, E. 4.1).

7.
Die unentgeltliche Rechtspflege kann gewährt werden (Art. 64 BGG), da die
Bedürftigkeit aktenkundig ist, die Beschwerde nicht als aussichtslos zu
bezeichen und die Vertretung notwendig war (BGE 125 V 201 E. 4a S. 202 und 371
E. 5b S. 372; vgl. auch Urteil 9C_382/2007 vom 13. November 2007, E. 7). Der
Beschwerdeführer wird der Gerichtskasse Ersatz zu leisten haben, wenn er später
dazu in der Lage ist (Art. 64 Abs. 4 BGG).

Demnach erkennt das Bundesgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Dem Beschwerdeführer wird die unentgeltliche Rechtspflege gewährt.

3.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt, indes
vorläufig auf die Gerichtskasse genommen.

4.
Rechtsanwalt Stefan Galligani, Schöftland, wird als unentgeltlicher Anwalt des
Beschwerdeführers bestellt, und es wird ihm für das bundesgerichtliche
Verfahren aus der Gerichtskasse eine Entschädigung von Fr. 2500.- ausgerichtet.

5.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau
und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 10. Juni 2008

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Ursprung i.V. Holzer