Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

I. Sozialrechtliche Abteilung, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 8C.536/2007
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Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
8C_536/2007

Urteil vom 11. Juni 2008
I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Bundesrichterin Widmer, Bundesrichter Frésard,
Gerichtsschreiber Lanz.

Parteien
I.________,
Beschwerdeführerin, vertreten durch Rechtsanwalt Michele Santucci,
Zentralstrasse 55a, Postfach 1150, 5610 Wohlen AG,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), Fluhmattstrasse 1, 6004
Luzern,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Unfallversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom
4. Juli 2007.

Sachverhalt:

A.
Die 1975 geborene I.________ war als Assistentin in der Firma B.________ tätig
und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA)
obligatorisch gegen Unfallfolgen versichert, als sie am 10. März 2003 einen
Verkehrsunfall erlitt. Sie hatte den von ihr gelenkten Audi A4 bei der Ausfahrt
aus einem Kreisel vor einem Fussgängerstreifen angehalten, um einen Fussgänger
vorbei zu lassen. Ein nachfolgender Mercedes CLK, dessen Lenkerin dies zu spät
bemerkt hatte, prallte ins Heck des Audi. Der gleichentags aufgesuchte Hausarzt
stellte Myogelosen und Triggerpunkte sowie mittels Röntgenuntersuchung der
Halswirbelsäule (HWS) eine pathologische Streckhaltung fest. Er diagnostizierte
ein Schleudertrauma der HWS und bestätigte eine Arbeitsunfähigkeit. Die SUVA
erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung, Taggeld). Nach
Abklärungen zum Unfallhergang (Einholung einer biomechanischen Kurzbeurteilung
vom 20. November 2003) und zum medizinischen Sachverhalt (unter anderem
Einholung eines neurologischen Gutachtens vom 19. September 2005 und einer
psychiatrischen Expertise vom 29. Dezember 2005) eröffnete sie der Versicherten
mit Verfügung vom 27. Juni 2006 die Einstellung der Leistungen auf den 31. Juli
2006; zudem wurde ein Anspruch auf eine Invalidenrente und auf eine
Integritätsentschädigung verneint. Zur Begründung wurde ausgeführt, die noch
bestehenden Beschwerden stünden nicht in einem adäquaten Kausalzusammenhang zum
Unfall vom 10. März 2003. Daran hielt die SUVA auf die von I.________ und deren
Krankenversicherer erhobenen Einsprachen hin fest (Einspracheentscheid vom 2.
November 2006).

B.
I.________ reichte Beschwerde ein. Das Versicherungsgericht des Kantons Aargau
verneinte einen Anspruch auf die geltend gemachte Invalidenrente und
Integritätsentschädigung und wies das Rechtsmittel ab (Entscheid vom 4. Juli
2007).

C.
I.________ lässt Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten führen
mit dem Rechtsbegehren, es sei der kantonale Entscheid aufzuheben, der adäquate
Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 10. März 2003 und der bestehenden
Erwerbsunfähigkeit zu bejahen und ab 1. August 2006 eine ganze Invalidenrente
zuzusprechen; eventuell sei in Aufhebung des kantonalen Entscheides der
adäquate Kausalzusammenhang zu bejahen und die Sache zur Festlegung des
Rentenanspruchs ab 1. August 2006 an den Unfallversicherer zurückzuweisen.
Zudem sei eine Integritätsentschädigung von Fr. 26'700.- zuzüglich Zins zu 5%
ab 1. August 2006 zuzusprechen.

Die SUVA beantragt die Abweisung der Beschwerde, ohne sich weiter zur Sache zu
äussern. Das Bundesamt für Gesundheit verzichtet auf eine Vernehmlassung.

D.
Den Parteien wurde die Gelegenheit eingeräumt, ihre Vorbringen im Hinblick auf
das zwischenzeitlich ergangene Urteil BGE 134 V 109 zu ergänzen. Davon macht
die SUVA mit Eingabe vom 3. April 2008 Gebrauch.

Erwägungen:

1.
Auf die Beschwerde kann insoweit nicht eingetreten werden, als die Zusprechung
von Verzugszins verlangt wird, bildete doch dies nicht Gegenstand des
kantonalen Verfahrens.

2.
Streitig und zu prüfen ist, ob die Versicherte aus dem Unfall vom 10. März 2003
über den 31. Juli 2004 hinaus Anspruch auf Leistungen der obligatorischen
Unfallversicherung hat. Im Vordergrund steht dabei die Frage, ob die noch
bestehenden Beschwerden in einem natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhang
zum Unfall stehen. Während die Beschwerdeführerin dies bejaht, verneinen
Unfallversicherer und Vorinstanz den adäquaten Kausalzusammenhang.

Die Rechtsgrundlagen für die Beurteilung der Streitsache sind im angefochtenen
Entscheid richtig dargelegt. Es betrifft dies insbesondere die von der
Rechtsprechung erarbeiteten Grundsätze zum für einen Leistungsanspruch
vorausgesetzten natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhang zwischen dem
Unfall und dem eingetretenen Schaden im Allgemeinen (BGE 129 V 177 E. 3.1 und
3.2 S. 181 mit Hinweisen) und bei klar ausgewiesenen organischen Unfallfolgen
(BGE 127 V 102 E. 5b/bb S. 103 mit Hinweisen), bei psychischen
Fehlentwicklungen nach Unfall (BGE 115 V 133) sowie bei nicht mit organisch
objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen verbundenen Schleudertraumen (BGE 117 V
359), äquivalenten Verletzungen der HWS (SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67 E. 2) und
Schädel-Hirntraumen (BGE 117 V 369) im Besonderen. Darauf wird verwiesen.

Anzufügen bleibt, dass das Bundesgericht jüngst die für Schleudertraumen und
äquivalente Verletzungen der HWS sowie Schädel-Hirntraumen ohne organisch
objektiv ausgewiesene Unfallfolgen geltende sog. Schleudertrauma-Praxis in
zweierlei Hinsicht präzisiert hat: Zum einen wurden die Anforderungen an den
Nachweis einer natürlich unfallkausalen Verletzung, welche die Anwendung dieser
Praxis bei der Prüfung des adäquaten Kausalzusammenhangs rechtfertigt, erhöht.
Zum anderen wurden die Kriterien, welche abhängig von der Unfallschwere
gegebenenfalls in die Adäquanzbeurteilung einzubeziehen sind, teilweise
modifiziert (BGE 134 V 109 E. 9 und 10 S. 121 ff.). Die bei psychischen
Fehlentwicklungen nach Unfall geltenden Grundsätze (BGE 115 V 133) liess das
Bundesgericht hingegen unverändert bestehen (BGE 134 V 109 E. 6.1 S. 116).

3.
Das kantonale Gericht hat zunächst erwogen, dass keine organisch objektiv
ausgewiesene Unfallfolge vorliegt, welche die persistierenden Beschwerden zu
erklären vermöchte. Diese Beurteilung ist nach Lage der Akten richtig und auch
nicht umstritten.

Demnach hat, anders als bei organisch klar ausgewiesenen Unfallfolgen, bei
welchen der adäquate Kausalzusammenhang in der Regel ohne weiteres zusammen mit
dem natürlichen Kausalzusammenhang bejaht werden kann, eine besondere
Adäquanzprüfung zu erfolgen (BGE 134 V 109 E. 2.1 S. 112 mit Hinweisen).

4.
Mit der Vorinstanz ist auszuschliessen, dass sich die Versicherte beim Unfall
vom 10. März 2003 ein Schädel-Hirntrauma zugezogen hat. Zwar wurde in einem
Arztbericht eine leichte traumatische Hirnverletzung diagnostiziert. Die
folgenden fachärztlichen Untersuchungen ergaben dann aber keine zuverlässigen
Hinweise auf eine solche Läsion.

In der Beschwerde wird nichts vorgebracht, was eine andere Betrachtungsweise zu
rechtfertigen vermöchte. Es kann auf die einlässlichen Erwägungen im
vorinstanzlichen Entscheid verwiesen werden.

5.
Unbestrittenermassen hat die Versicherte beim Unfall vom 10. März 2003 aber ein
Schleudertrauma im Sinne der Rechtsprechung (BGE 134 V 109, 117 V 359)
erlitten. Der Unfallversicherer hat denn auch noch im Einspracheentscheid vom
2. November 2006 die Adäquanz nach den für solche Verletzungen geltenden Regeln
geprüft. Erst im kantonalen Verfahren machte er geltend, es seien die für
psychische Fehlentwicklungen geltenden Grundsätze anzuwenden. Zu diesem
Ergebnis ist auch die Vorinstanz gelangt. Begründet wird dies im angefochtenen
Entscheid damit, gemäss dem psychiatrischen Gutachten vom 29. Dezember 2005
lägen einerseits konkrete unfallfremde Faktoren vor und bestehe anderseits als
sekundäre Gesundheitsschädigung eine Panikstörung. Demgegenüber erachtet die
Beschwerdeführerin die Schleudertrauma-Praxis für anwendbar. Welche dieser
Auffassungen zutrifft, muss indessen nicht abschliessend geprüft werden. Denn
wie die folgenden Erwägungen zeigen, ist der adäquate Kausalzusammenhang auch
dann zu verneinen, wenn nach der Schleudertrauma-Praxis vorgegangen wird.

6.
6.1 Für die Adäquanzbeurteilung ist an das (objektiv erfassbare) Unfallereignis
anzuknüpfen, wobei zwischen banalen bzw. leichten Unfällen einerseits, schweren
Unfällen anderseits und schliesslich dem dazwischen liegenden mittleren Bereich
unterschieden wird (BGE 134 V 109 E. 10.1 S. 126, 117 V 359 E. 6a S. 366 f.).
Massgebend für die Beurteilung der Unfallschwere ist der augenfällige
Geschehensablauf mit den sich dabei entwickelnden Kräften. Dieser Grundsatz,
den das Bundesgericht jüngst in Bezug auf die Adäquanzbeurteilung bei
psychischen Fehlentwicklungen nach Unfall bestätigt hat (SVR 2008 UV Nr. 8 S.
26, U 2, 3 und 4/07, E. 5.2 und 5.3.1), gilt auch bei Anwendung der
Schleudertrauma-Praxis.

Das kantonale Gericht hat den Unfall vom 10. März 2003 als mittelschweres
Ereignis im Grenzbereich zu den leichten Unfällen eingestuft. Die lässt sich im
Lichte der Rechtsprechung zur Unfallschwere bei Auffahrkollisionen auf ein
(haltendes) Fahrzeug (RKUV 2005 Nr. U 549 S. 236, U 380/04, E. 5.1.2 mit
Hinweisen) vertreten. Mit Blick darauf, dass die Auffahrkollision in einem
Kreisel bei eher geringer Geschwindigkeit erfolgte und die Autos dabei zwar
beschädigt wurden, die Fahrt danach aber fortsetzen konnten, wäre allerdings
auch eine Einreihung bei den leichten Unfällen nicht undenkbar (vgl. Urteil U
42/07 vom 16. Januar 2008, E. 3.3). Für die Annahme, dass sich eher bescheidene
Kräfte ausgewirkt haben, spricht auch, dass die Versicherte erst auf Hinweis
Dritter bemerkte, dass das folgende Fahrzeug auf ihren Wagen aufgefahren war.
Sodann hielten es die Unfallbeteiligten nicht für nötig, die Polizei
beizuziehen oder ärztliche Betreuung am Unfallort zu beanspruchen.

6.2 Bei der von der Vorinstanz angenommenen Unfallschwere müssten von den
weiteren massgebenden Kriterien entweder ein einzelnes in besonders
ausgeprägter Weise oder aber mehrere in gehäufter oder auffallender Weise
gegeben sein (BGE 134 V 109 E. 10.1 S. 126 f., 117 V 359 E. 6a S. 367).

Die Vorinstanz ist in Anwendung der für psychische Fehlentwicklungen geltenden
Grundsätze zum Ergebnis gelangt, es liege einzig und nicht in besonders
ausgeprägter Weise das Kriterium des Grades und der Dauer der
Arbeitsunfähigkeit vor.

Die Beschwerdeführerin erachtet mehrere der nach der bisherigen
Schleudertrauma-Praxis geltenden wie auch der mit BGE 134 V 109 modifizierten
Kriterien als in teils ausgeprägter Weise erfüllt. Dies gilt es nachfolgend zu
prüfen.
6.3
6.3.1 Zu Recht nicht geltend gemacht werden die beiden (durch BGE 134 V 109
nicht modifizierten) Kriterien der besonders dramatischen Begleitumstände oder
besonderen Eindrücklichkeit des Unfalls und der ärztlichen Fehlbehandlung,
welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert.
6.3.2 Das (unveränderte) Kriterium der Schwere oder besonderen Art der
erlittenen Verletzungen erachtet die Versicherte als erfüllt. Sie verweist
dabei namentlich auf die eingetretene Arbeitsunfähigkeit und Einschränkung in
der Haushaltsführung. Diese Gesichtspunkte sind indessen in die nachfolgende
Prüfung der neu gefassten Kriterien der Arbeitsunfähigkeit und der Beschwerden
einzubeziehen. Würden sie zusätzlich beim Kriterium der besonderen Art der
Verletzung erfasst, käme dies einer doppelten Berücksichtigung ein und
desselben Umstandes gleich. Ausserhalb der genannten Faktoren mangelt es an
Gesichtspunkten, welche rechtsprechungsgemäss (BGE 134 V 109 E. 10.2.2 S. 127
f.) die Bejahung des Kriteriums gestatten könnten.
6.3.3 Das Kriterium der fortgesetzt spezifischen, belastenden ärztlichen
Behandlung (bisher: Dauer der ärztlichen Behandlung) ist aufgrund der über
geraume Zeit teilweise stationär und mit verschiedenen Therapieansätzen
vorgenommenen, teilweise mit Nebenwirkungen verbundenen Behandlungsmassnahmen
als erfüllt zu betrachten. In besonders ausgeprägter Weise liegt es aber
entgegen der von der Versicherten vertretenen Auffassung nicht vor, zumal auch
verschiedene Perioden ohne Therapien zu verzeichnen waren.
6.3.4 Das Kriterium der erheblichen Beschwerden (bisher: Dauerbeschwerden)
beurteilt sich nach den glaubhaften Schmerzen und nach der Beeinträchtigung,
welche die verunfallte Person durch die Beschwerden im Lebensalltag erfährt
(BGE 134 V 109 E. 10.2.4 S. 128). Aufgrund der glaubhaften Schmerzen und der
dadurch bedingten Einschränkung in der Haushaltsarbeit sowie bei der Betreuung
des (ersten) Kindes kann dieses Kriterium als erfüllt betrachtet werden, zumal
die Versicherte aufgrund der Beschwerden eine begonnene Weiterbildung
abgebrochen hat. In besonders ausgeprägter Weise liegt das Kriterium aber nicht
vor, spielten doch weitere, unfallfremde Faktoren eine nicht unerhebliche
Rolle. Zudem ist die Beschwerdeführerin im Mai 2006 Mutter von Zwillingen
geworden, ohne dass ersichtlich wäre, dass sie dieser zusätzlichen Aufgabe
nicht mindestens weitgehend gewachsen wäre.
6.3.5 Das (unveränderte) Kriterium des schwierigen Heilungsverlaufs und
erheblicher Komplikationen ist entgegen der Beschwerde zu verneinen, und zwar
auch in der einfachen Form. Die gesundheitliche Entwicklung nach dem Unfall
unterscheidet sich nicht wesentlich von dem bei derartigen Verletzungen
Üblichen. Besondere Gründe, welche die Heilung beeinträchtigt haben (vgl. SVR
2007 UV Nr. 25 S. 81, U 479/05, E. 8.5; Urteile 8C_57/2008 vom 16. Mai 2008, E.
9.6.1, und U 56/07 vom 25. Januar 2008, E. 6.6 mit Hinweis), liegen nicht vor.
Dass das kantonale Gericht den Heilungsverlauf in Bezug auf die physischen
Beschwerden als schwierig beurteilt hat, lässt sich bei genauer Betrachtung
nicht stützen und vermag keine andere Betrachtungsweise zu rechtfertigen.
6.3.6 Selbst wenn sodann das Kriterium der erheblichen Arbeitsunfähigkeit trotz
ausgewiesener Anstrengungen (bisher: Grad und Dauer der Arbeitsunfähigkeit)
bejaht würde, läge es jedenfalls nicht in besonders ausgeprägter Weise vor,
zumal lediglich ein kurzer Arbeitsversuch zu verzeichnen ist und die
Versicherte einen Teil der ärztlich empfohlenen Therapien ausschlug .

6.4 Zusammenfassend sind höchstens, und nicht in besonders ausgeprägter oder
auffälliger Weise, drei Kriterien erfüllt. Dies genügt nicht, um den adäquaten
Kausalzusammenhang bejahen zu können. Das kantonale Gericht hat eine weitere
Leistungspflicht des Unfallversicherers somit zu Recht verneint.

Demnach erkennt das Bundesgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau
und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 11. Juni 2008
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Ursprung Lanz