Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

I. Sozialrechtliche Abteilung, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 8C.550/2007
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Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
8C_550/2007

Urteil vom 12. März 2008
I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Bundesrichter Lustenberger, Frésard,
Gerichtsschreiber Holzer.

Parteien
B.________, Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwältin Barbara Laur,
Ankerstrasse 24, 8004 Zürich,

gegen

Zürich Versicherungs-Gesellschaft, Rechtsdienst, Generaldirektion Schweiz,
Postfach, 8085 Zürich Versicherung, Beschwerdegegnerin,
vertreten durch Rechtsanwalt Peter Jäger, Magnolienstrasse 3, 8008 Zürich.

Gegenstand
Unfallversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons
Zürich vom 8. August 2007.

Sachverhalt:
A.
Der 1975 geborene B.________ war als kaufmännischer Lehrling der Firma
A.________ bei der Zürich Versicherungs-Gesellschaft (nachstehend: die Zürich)
gegen die Folgen von Unfällen versichert, als er nach eigenen Angaben am 23.
Januar 2000 beim Schlitteln stürzte. Am 26. Januar 2000 suchte der Versicherte
Dr. med. D.________ auf und beklagte sich über ein schlagartiges Einsetzen
eines Ohrensausens beidseits, links mehr als rechts, am Abend des 25. Januar
2000. Der Arzt diagnostizierte einen beidseitigen Tinnitus. Bei der Kontrolle
am 31. Januar 2000 präzisierte der Versicherte, bereits am Abend des
Unfalltages einen Pfeifton verspürt zu haben, dieser habe sich am 25. Januar
2000 deutlich verschlimmert. Die Zürich erbrachte für die Folgen des
Ereignisses zunächst die gesetzlichen Leistungen, verneinte aber mit Verfügung
vom 22. Februar 2002 ihre Leistungspflicht, da ein Kausalzusammenhang zwischen
dem Schlittelunfall und dem Tinnitus unwahrscheinlich sei. Nach medizinischen
Abklärungen hielt die Zürich mit Einspracheentscheid vom 29. November 2005 an
ihrer Leistungsablehnung fest, neu auch mit der Begründung, dass der
Versicherte den behaupteten Unfall nicht erlitten habe.
B.
Die von B.________ hiegegen erhobene Beschwerde wies das
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Entscheid vom 8. August 2007
ab.
C.
Mit Beschwerde beantragt B.________, die Zürich sei unter Aufhebung des
Einsprache- und des kantonalen Gerichtsentscheides zu verpflichten, ihre
gesetzlichen Leistungen für die Folgen des seit dem Unfallereignis vom 23.
Januar 2000 persistierenden dekompensierten Tinnitus zu erbringen, eventuell
sei die Sache zur ergänzenden Abklärung und anschliessender Neubeurteilung an
die Vorinstanz oder an die Zürich zurückzuweisen. In prozessualer Hinsicht
beantragt er, das Gutachten von Dr. med. E.________ vom 21. April 2004 (recte:
2001) sei aus dem Recht zu weisen und aus den Akten zu entfernen. Zudem
beantragt er, die Unfallversicherung sei zum Ersatz der Kosten der von ihm
eingeholten Gutachten zu verpflichten.
Während die Zürich beantragt, die Beschwerde sei abzuweisen soweit auf sie
einzutreten sei, verzichtet das Bundesamt für Gesundheit auf eine
Vernehmlassung.
D.
In seiner Eingabe vom 29. Februar 2008 hält B.________ an seinen Anträgen fest.

Erwägungen:
1.
1.1 Die Beschwerde kann wegen Rechtsverletzung gemäss Art. 95 und Art. 96 BGG
erhoben werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106
Abs. 1 BGG). Es ist somit weder an die in der Beschwerde geltend gemachten
Argumente noch an die Erwägungen der Vorinstanz gebunden; es kann eine
Beschwerde aus einem anderen als dem angerufenen Grund gutheissen und es kann
sie mit einer von der Argumentation der Vorinstanz abweichenden Begründung
abweisen (vgl. BGE 130 III 136 E. 1.4 S. 140). Das Bundesgericht prüft
grundsätzlich nur die geltend gemachten Rügen; es ist nicht gehalten, wie eine
erstinstanzliche Behörde alle sich stellenden rechtlichen Fragen zu prüfen,
wenn diese vor Bundesgericht nicht mehr vorgetragen wurden. Es kann die
Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und interkantonalem Recht nur
insofern prüfen, als eine solche Rüge in der Beschwerde vorgebracht und
begründet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG).
1.2 Im Beschwerdeverfahren um die Zusprechung oder Verweigerung von
Geldleistungen der Militär- oder Unfallversicherung ist das Bundesgericht nicht
an die vorinstanzliche Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gebunden
(Art. 97 Abs. 2 und Art. 105 Abs. 3 BGG).
2.
2.1 Der Beschwerdeführer beantragt, das Gutachten des Dr. med. E.________ sei
aus dem Recht zu weisen und gestützt auf das DSG aus den Akten zu entfernen. Er
begründet dies damit, dass die Beschwerdegegnerin die medizinischen Akten mit
den darin enthaltenen besonders schützenswerten Daten über ihn gegen seinen
Willen dem von ihr bezeichneten Gutachter zur Ausarbeitung eines
Aktengutachtens vorgelegt hat.
2.1.1 Gemäss Art. 97a lit. b UVG (in der zwischen dem 1. Januar 2001 und dem
31. Dezember 2002 in Kraft gestanden Fassung; heute: Art. 96 lit. b UVG) sind
die mit der Durchführung des UVG betrauten Organe befugt, Personendaten,
einschliesslich besonders schützenswerte Daten und Persönlichkeitsprofile, zu
bearbeiten oder bearbeiten zu lassen, die sie benötigen, um Leistungsansprüche
zu beurteilen sowie Leistungen zu berechnen, zu gewähren und mit Leistungen
anderer Sozialversicherungen zu koordinieren.
2.1.2 Die Zürich beauftragte am 10. November 2000 Dr. med. E.________ (FMH für
Psychiatrie und Psychotherapie), den Versicherten zu begutachten. Nachdem sich
der Beschwerdeführer geweigert hatte, an der Erstellung des Gutachtens
mitzuwirken, entschloss sich die Beschwerdegegnerin am 10. Januar 2001, Dr.
med. E.________ mit der Erstellung eines Aktengutachtens zu mandatieren. In der
Folge überliess sie ihm die medizinischen Akten, so dass er das Gutachten am
21. April 2001 erstatten konnte. Zweck dieser Datenbearbeitung war die
Beurteilung des Leistungsgesuches, welches der Beschwerdeführer über seinen
Arbeitgeber mit Unfallmeldung vom 21. Februar 2000 gestellt hatte. Für die
Datenbearbeitung bestand somit eine gesetzliche Grundlage, weshalb sie auch aus
datenschutzrechlicher Sicht nicht zu beanstanden war. Es besteht kein Anspruch
des Versicherten darauf, dass das Gutachten aus den Akten entfernt wird.
2.1.3 Insofern der Beschwerdeführer gegen den Gutachter einwendet, dieser sei
für die Beurteilung der streitigen Frage nicht genügend fachkundig, so ist
dieser Einwand gegebenenfalls bei der Würdigung des Gutachtens zu
berücksichtigen (BGE 132 V 93 E. 6.5 S. 108).
2.2 Der Versicherte bringt weiter vor, die Zürich habe seinen Anspruch auf
rechtliches Gehör dadurch verletzt, dass sie ihm nicht die Gelegenheit gegeben
habe, sich vorgängig zur Person des weiteren Gutachters Dr. med. F.________ zu
äussern und dem Gutachter allfällige Zusatzfragen stellen zu lassen. Wie die
Beschwerdegegnerin zu Recht ausführt, ist diese Darstellung aktenwidrig, wurde
doch der Beschwerdeführer mit Schreiben vom 7. März 2005 von der beabsichtigten
Begutachtung durch Dr. med. F.________ in Kenntnis gesetzt.

2.3 Die Beschwerdegegnerin reichte im kantonalen Beschwerdeverfahren zusammen
mit ihrer Duplik vom 30. April 2007 eine Stellungnahme des Dr. med. G.________
vom 20. März 2007 ein, in der dieser sich in allgemeiner Weise zur
Unfallkausalität von Tinnitus äussert. Am 16. Mai 2007 übermittelte die Kanzlei
des kantonalen Gerichts eine Kopie dieser Stellungnahme dem Beschwerdeführer.
Dieser verzichtete darauf, einen Antrag auf einen weiteren Schriftenwechsel zu
stellen. Die Vorinstanz konnte somit am 8. August 2007 den
instanzabschliessenden Entscheid fällen, ohne dadurch die Mitwirkungsrechte des
Versicherten zu verletzen.
3.
Das kantonale Gericht hat die gesetzliche Bestimmung über den Anspruch auf
Leistungen der Unfallversicherung im Allgemeinen (Art. 6 Abs. 1 UVG) sowie die
Grundsätze zu dem für die Leistungspflicht vorausgesetzen natürlichen
Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und der gesundheitlichen Störung (BGE
119 V 335 E. 1 S. 338), zum Beweiswert medizinischer Unterlagen (BGE 125 V 351)
und zum im Sozialversicherungsrecht geltenden Beweisgrad der überwiegenden
Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 353 E. 5b S. 360) ausführlich und zutreffend
dargelegt. Darauf wird verwiesen.
4.
4.1 Streitig und zu prüfen ist, ob der vom Beschwerdeführer geltend gemachte
dekompensierte Tinnitus Folge eines Sturzes von einem Schlitten am 23. Januar
2000 ist. Wie die Vorinstanz zutreffend erwogen hat, kann die Frage, ob der
Versicherte am 23. Januar 2000 tatsächlich einen Unfall erlitten hat, dann
offenbleiben, wenn mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit
erstellt ist, dass der Tinnitus nicht unfallbedingt entstanden ist.
4.2 Der Versicherte macht unter anderem geltend, beim Sturz vom Schlitten eine
Distorsion der Halswirbelsäule (HWS) erlitten zu haben. Aufgrund der
echtzeitlichen Akten erscheint dies nicht als überwiegend wahrscheinlich, wurde
doch eine solche Verletzung trotz umfassender medizinischer Betreuung im
Frühjahr und Sommer 2000 erst mehr als sechs Monate nach dem Ereignis, am 3.
August 2000 durch Dr. H.________ diagnostiziert. Die vorinstanzliche
Feststellung, wonach nicht von einer HWS-Distorsion auszugehen ist, ist somit
nicht zu beanstanden.
4.3 Wie das kantonale Gericht ausführlich dargelegt hat, liegen bei den Akten
sich gegenseitig widersprechende medizinische Gutachten zur Unfallkausalität
des Tinnitus. Während Dr. med. I.________ (FMH für Oto-Rhino-Laryngologie) in
seinem Gutachten vom 2. Februar 2002 und Dr. med. F.________ (leitender Arzt
der Phoniatrie des Kantonsspitals X.________) in seinem Bericht vom 12. Juli
2005 eine Unfallkausalität für unwahrscheinlich halten, bejahen Dr. med.
L.________ (FMH für Oto-Rhino-Laryngologie) in seinem Bericht vom 25. Januar
2003 und Prof. Dr. med. M.________ (Oberarzt in der Abteilung für Phoniatrie
und Pädaudiologie des Universitätsklinikums Y.________) in seinem Gutachten von
1. September 2006 einen Kausalzusammenhang zum Unfallereignis. Dr. med.
N.________ (FMH für Oto-Rhino-Laryngologie) lehnt in seinem Gutachten vom 22.
April 2003 zuhanden der MEDAS Zentralschweiz eine Stellungnahme zu dieser Frage
ausdrücklich ab. Prof Dr. med. G.________ (FMH für Oto-Rhino-Laryngologie)
nimmt in seinem Schreiben vom 20. März 2007 nicht konkret zur Unfallkausalität
Stellung, hält aber fest, dass das vom Universitätsspital O.________ am 26.
Januar 2000 erstellte Reintonaudiogramm seines Erachtens nicht auf das
Vorliegen einer pathologischen C5-Senke schliessen lässt.
4.4 Unter diesen medizinischen Fachpersonen besteht insoweit Konsens, als dass
bei einem nach kurzer Latenzzeit nach einem Unfall aufgetretenen Tinnitus eine
Kausalität zum Unfall jedenfalls dann als wahrscheinlich erscheint, wenn ein
messbarer Hörschaden nachgewiesen werden kann. Ein solcher wird vorliegend
einzig von Dr. med. L.________ unter Hinweis auf das Reintonaudiogramm vom 26.
Januar 2000 bejaht. Auch dieser Arzt räumt indessen ein, dass der Hörschaden in
den folgenden Audiogrammen nicht mehr erkennbar ist. Die übrigen Spezialärzte
weisen darauf hin, dass auch die im ersten Audiogramm sichtbare Senke noch im
Normbereich liegt. Insbesondere Dr. med. F.________ begründet diese Ansicht
nachvollziehbar und unter Hinweis auf die medizinische Literatur, während Dr.
med. L.________ seine von den übrigen Fachpersonen und der publizierten
Lehrmeinung abweichende Ansicht nicht näher begründet. Somit ist nicht davon
auszugehen, dass der Versicherte einen messbaren Hörschaden erlitten hat.
4.5 Gemäss der Schilderung des Beschwerdeführers trat am Abend des Unfalltages
(23. Januar 2000) erstmal ein leichtes Ohrensausen auf, das sich in der Folge
am 25. Januar 2000 deutlich verschlimmerte, so dass er am 26. Januar 2000
ärztliche Hilfe in Anspruch nahm. Nach Ansicht des Prof. Dr. med. M.________
ist ein Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem Tinnitus bereits
aufgrund dieser kurzen Latenzzeit von weniger als sieben Tagen bei fehlendem
Nachweis einer alternativen Ursache zu bejahen. Diese Aussage des Spezialarztes
steht indessen in einem gewissen Spannungsverhältnis zu seiner eigenen
Darlegungen im Gutachten vom 1. September 2006, wonach für die Entstehung eines
Tinnitus aufgrund eines Ereignisses wie dem vom Versicherten erlittenen
grundsätzlich drei Wege denkbar sind, beim Beschwerdeführer jedoch eine
Zuordnung zu einem der drei denkbaren Entstehungswege nicht möglich ist. Wie
die Vorinstanz zutreffend erwogen hat, läuft die Argumentation dieses Arztes
auf einen unzulässigen "post hoc, ergo propter hoc"-Schluss (BGE 119 V 335 E.
2b/bb S. 341) hinaus. Zu beachten ist auch, dass - wie Prof. Dr. med.
G.________ in seiner Stellungnahme vom 20. März 2007 ausführt - die Ursache
eines Tinnitus bei einem normalen Gehör oft ungeklärt bleibt. Daraus folgt,
dass auch bei einer kurzen Latenzzeit zwischen einem Unfallereignis und dem
Auftreten eines Tinnitus alleine durch den Ausschluss bekannter unfallfremder
Entstehungswege noch nicht geschlossen werden darf, eine Unfallkausalität sei
überwiegend wahrscheinlich, da das Vorliegen eines Tinnitus ungeklärter Genese
nicht weniger wahrscheinlich ist.
4.6 Die Dres. med. I.________ und F.________ begründen in ihren jeweiligen
Gutachten vom 2. Februar 2002 und vom 12. Juli 2005 nachvollziehbar,
widerspruchsfrei und in Übereinstimmung mit der medizinischen
Standardliteratur, weshalb im vorliegenden Fall, in dem kein messbarer
Hörschaden nachgewiesen ist, ein natürlicher Kausalzusammenhang zwischen dem
Unfallereignis vom 23. Januar 2000 und dem kurze Zeit darauf geklagten Tinnitus
nicht als überwiegend wahrscheinlich erscheint. Da die beiden Gutachten - im
Gegensatz zu jenen der Dres. med. L.________ und M.________ - den von der
Rechtsprechung entwickelten Anforderungen entsprechen (zu den formellen
Einwänden des Beschwerdeführers gegen das Gutachten des Dr. med. F.________
vgl. E. 2.2 hievor), ist ihnen voller Beweiswert zuzuerkennen. Ein natürlicher
Kausalzusammenhang erscheint somit als bloss möglich, nicht aber als
überwiegend wahrscheinlich.
5.
Fehlt es an einem überwiegend wahrscheinlichen Kausalzusammenhang zwischen dem
Unfallereignis und dem Tinnitus, so hat die Zürich ihre Leistungspflicht zu
Recht verneint. Gleichzeitig kann offenbleiben, ob der Tinnitus eine psychische
Erkrankung verursacht oder eine vorbestehende psychische Erkrankung
vorübergehend oder dauernd verschlimmert hat. Somit braucht auch die vom
Beschwerdeführer aufgeworfene Frage nicht geprüft zu werden, ob Dr. med.
E.________ über genügende Fachkenntnisse verfügt, um ein psychiatrisches
Gutachten bei Tinnitus-Patienten zu erstellen.
6.
6.1 Die Kosten eines von einer versicherten Person veranlassten Gutachtens sind
vom Versicherungsträger dann zu übernehmen, wenn sich der medizinische
Sachverhalt erst aufgrund des neu beigebrachten Untersuchungsergebnisses
schlüssig feststellen lässt und dem Unfallversicherer insoweit eine Verletzung
der ihm im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes obliegenden Pflicht zur
rechtsgenüglichen Sachverhaltsabklärung vorzuwerfen ist (RKUV 2004 Nr. U 503 S.
186 ff. [U 282/00]). Dies ist vorliegend nicht der Fall, so dass dem Antrag des
Versicherten, die Kosten für die von ihm veranlassten Gutachten der
Beschwerdegegnerin aufzuerlegen, nicht stattzugeben ist.
6.2 Bei diesem Verfahrensausgang sind die Kosten dem Beschwerdeführer
aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG).

Demnach erkennt das Bundesgericht:
1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.
2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons
Zürich und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 12. März 2008
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Ursprung Holzer