Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

I. Sozialrechtliche Abteilung, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 8C.610/2007
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Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
8C_610/2007

Urteil vom 15. Mai 2008
I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Bundesrichterin Widmer, Bundesrichter Lustenberger,
Gerichtsschreiberin Fleischanderl.

Parteien
T.________, Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt Rainer Niedermann, Neugasse 55, 9000 St. Gallen,

gegen

Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft, Hohlstrasse 552, 8048 Zürich,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Unfallversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom
15. August 2007.

Sachverhalt:

A.
A.a Der 1952 geborene T.________, bei der Firma X.________, deren einziges
Verwaltungsratsmitglied er ist und welche er als Einmannbetrieb führt, als
Elektroniker angestellt und dadurch bei der ELVIA Schweizerische
Versicherungs-Gesellschaft (ab 3. Januar 2002 firmierend als Allianz Suisse
Versicherungs-Gesellschaft; nachstehend: Allianz) u.a. gegen die Folgen von
Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert, rutschte am 8. Januar 1995 auf
einer Treppe aus, stürzte zu Boden und schlug sich den rechten (dominanten) Arm
an. Dadurch erfolgte eine Traumatisierung des rechten Ellbogengelenks und eine
richtungsgebende Verschlimmerung des Vorzustandes, zu welchem es auf Grund
eines als Achtjähriger erlittenen Velounfalles und der dabei zugezogenen
offenen Trümmerfraktur des rechten Ellbogens sowie des im Anschluss
aufgetretenen Infekts in Form eines klinisch und radiologisch schweren
Defektzustandes (posttraumatische Deformation und Arthrose des rechten
Ellbogens) gekommen war. Am 23. Oktober 1995 musste eine Ellbogen-Arthroplastik
eingesetzt werden, die im Nachgang belastungsabhängige Schmerzen zuerst im
rechten Ellbogen und später auch in der rechten Hand verursachte; ein weiterer
operativer Eingriff war deshalb am 30. Oktober 1996 (Schraubenentfernung am
lateralen Epicondylus und Entfernung zweier Ossikel im radialen
Seitenbandapparat des rechten Ellbogens) erforderlich. Am 28. Januar 1996
erlitt T.________ einen Herzinfarkt mit Herzstillstand, woraufhin er während
vierzig Minuten reanimiert wurde. Mit Verfügung vom 17. November 1997 stellte
die Allianz, nachdem sie diverse medizinische Unterlagen, darunter ein
Gutachten der behandelnden Klinik A.________ vom 20. Mai 1996 sowie einen
Abklärungsbericht des Prof. Dr. phil. B.________, Neuropsychologisches
Institut, vom 16. Mai 1997 beigezogen hatte, die bisher auf der Basis einer 50
%igen Arbeitsunfähigkeit erbrachten Taggeldleistungen per 1. Januar 1998 unter
Verneinung eines Rentenanspruchs ein, da dem Versicherten durch eine
Verlagerung der beruflichen Aktivität auf planerisch-zeichnerische Tätigkeiten
oder Arbeiten am Computer eine ganztägige Arbeitsleistung möglich sei;
basierend auf einem Integritätsschaden von 20 % , wovon jedoch 10 % auf den -
nicht durch den Unfallversicherer abzugeltenden - unfallfremden Vorzustand
zurückzuführen seien, wurde im Weiteren eine Integritätsentschädigung von Fr.
9700.- (10 % von Fr. 97'200.-) zugesprochen. Dieser Bescheid erwuchs
unangefochten in Rechtskraft.
Am 24. März 1998 meldete der Versicherte der Allianz erneute Schmerzen im
rechten Ellbogenbereich. In der nachfolgenden Zeit mussten wiederum Revisionen
an der Prothese vorgenommen werden (so am 7. Oktober 1998 [Prothesenrevision
mit Inlay-Ausbau und Einbringen eines Ulnaverlängerungs-Spezialteils rechts],
30. September 1999 [dorsale Ellbogenrevision rechts, Entfernen der
Ulnaspezialkomponente und Einsetzen einer Polyäthylenbuchse 76/86], 5.
September 2001 [Revision Ellbogen rechts mit Wechsel der Ulnakomponente auf
Ulna spezial sowie Auswechseln der Polyäthylenbuchse 86/76], 19. Februar 2004
[Ganglion-Resektion, Offene Carpaltunnel-Dekompression rechts,
Ulna-Verkürzungsosteotomie rechts] und 21. April 2005 [Wechsel der
Polyäthylenbuchse GBS III Ellbogen-Totalendoprothese rechts]), wobei der
Unfallversicherer die entsprechenden Behandlungskosten und Taggeldzahlungen
erstattete. Mit Schreiben vom 26. April 2005 teilte er T.________ - u.a.
gestützt auf eine durch Frau Dr. med. C.________, FMH Orthopädie, am 24. April
2003 erstellte Expertise - mit, dass der medizinische Endzustand nun erreicht
sei und Versicherungsleistungen ausschliesslich noch im Zusammenhang mit
Komponentenwechseln an der Prothese, einer weiteren Arthroplastik oder einer
Arthrodese übernommen würden; Anspruch auf eine Invalidenrente bestünde nicht.
Auf Intervention des Versicherten kam die Allianz am 22. Dezember 2005 zum
Schluss, dass eine leidensadaptierte Tätigkeit zwar vollzeitig zumutbar sei,
daraus indessen eine Invalidität von 31 % resultiere, weshalb mit Wirkung ab 1.
Januar 2006 Rentenleistungen auf dieser Grundlage erfolgten. In
Berücksichtigung der von T.________ dagegen erhobenen Einwände ermittelte der
Unfallversicherer am 7. Juni 2006, in Berücksichtigung auch einer ergänzenden
Stellungnahme der Frau Dr. med. C.________ vom 4. Mai 2006, verfügungsweise
einen Invaliditätsgrad von neu 37 %, woran mit Einspracheentscheid vom 12.
Februar 2007 festgehalten wurde.
A.b Nachdem die IV-Stelle Thurgau T.________ für die Zeit vom 1. Januar bis 30.
Juni 1996 eine ganze, vom 1. Juli bis 30. September 1996 eine halbe, vom 1.
Oktober 1996 bis 31. März 1997 eine ganze, vom 1. April 1997 bis 28. Februar
1998 eine halbe, vom 1. März 1998 bis 28. Februar 2001 eine ganze sowie ab 1.
März 2001 eine halbe Rente ausgerichtet hatte (vgl. Feststellungsblatt vom 15.
April 2002), sprach sie ihm mit Verfügung vom 28. Juni 2002 (bestätigt durch
Revisionsmitteilung vom 1. November 2004) basierend auf einem Invaliditätsgrad
von 67 % rückwirkend ab 1. September 2001 eine ganze Invalidenrente (samt
Zusatz- und Kinderrenten) zu.

B.
Die gegen den Einspracheentscheid der Allianz vom 12. Februar 2007 eingereichte
Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau, nach durchgeführter
mündlicher Verhandlung, ab (Entscheid vom 15. August 2007).

C.
T.________ lässt Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten führen
und beantragen, in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids sowie des
Einspracheentscheids des Unfallversicherers vom 12. Februar 2007, soweit einen
Leistungsanspruch verneinend, sei ihm eine Invalidenrente entsprechend einem
Invaliditätsgrad von mindestens 70 % ab 1. Januar 2006 zu gewähren.

Während das kantonale Gericht und die Allianz auf Abweisung der Beschwerde
schliessen, verzichtet das Bundesamt für Gesundheit auf eine Vernehmlassung.

Erwägungen:

1.
1.1 Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann wegen
Rechtsverletzung gemäss Art. 95 und Art. 96 BGG erhoben werden. Das
Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es ist
somit weder an die in der Beschwerde geltend gemachten Argumente noch an die
Erwägungen der Vorinstanz gebunden; es kann eine Beschwerde aus einem anderen
als dem angerufenen Grund gutheissen und es kann sie mit einer von der
Argumentation der Vorinstanz abweichenden Begründung abweisen (vgl. BGE 130 III
136 E. 1.4 S. 140). Das Bundesgericht prüft grundsätzlich nur die geltend
gemachten Rügen; es ist nicht gehalten, wie eine erstinstanzliche Behörde alle
sich stellenden rechtlichen Fragen zu prüfen, wenn diese vor Bundesgericht
nicht mehr vorgetragen wurden. Es kann die Verletzung von Grundrechten und von
kantonalem sowie interkantonalem Recht nur insofern prüfen, als eine solche
Rüge in der Beschwerde vorgebracht und begründet worden ist (Art. 106 Abs. 2
BGG).

1.2 Im Beschwerdeverfahren um die Zusprechung oder Verweigerung von
Geldleistungen der Militär- oder Unfallversicherung ist das Bundesgericht nicht
an die vorinstanzliche Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gebunden
(Art. 97 Abs. 2 und Art. 105 Abs. 3 BGG).

2.
Im kantonalen Entscheid wurde namentlich die Rechtsprechung zu dem für die
Leistungspflicht des obligatorischen Unfallversicherers erforderlichen
natürlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis und dem
eingetretenen Gesundheitsschaden (Krankheit, Invalidität, Tod; vgl. auch BGE
129 V 177 E 3.1 S. 181, 402 E. 4.3.1 S. 406, 123 V 43 E. 2b S. 45) zutreffend
dargelegt. Darauf wird verwiesen. Zu ergänzen ist, dass sich an diesen
Grundsätzen mit Inkrafttreten des ATSG auf den 1. Januar 2003 nichts geändert
hat (RKUV 2005 Nr. U 555 S. 322, E. 1 in fine, U 458/04; Urteil U 161/06 vom
19. Februar 2007, E. 3.1). Keine materiellrechtliche Änderung beinhaltet ferner
auch der redaktionell neu gefasste Unfallbegriff des Art. 4 ATSG (RKUV 2004 Nr.
U 530 S. 576, E. 1.2, U 123/04). Für die Frage des intertemporal anwendbaren
Rechts ist somit nicht von Belang, dass der dem vorliegend zu beurteilenden
Sachverhalt zu Grunde liegende Unfall vom 8. Januar 1995 datiert, der für die
richterliche Überprüfungsbefugnis in zeitlicher Hinsicht relevante Erlass des
Einspracheentscheids aber erst am 12. Februar 2007 und damit nach Inkrafttreten
des ATSG erfolgte (vgl. BGE 130 V 318, 329 und 445).

3.
Nach Lage der medizinischen Akten, insbesondere der gutachtlichen Beurteilung
durch Frau Dr. med. C.________ vom 24. April 2003, ist unter den
Verfahrensbeteiligten zu Recht unbestritten, dass zwischen den Ellbogen-,
Handgelenks- sowie Handbeschwerden rechts und dem Sturz vom 8. Januar 1995 ein
natürlicher Kausalzusammenhang jedenfalls im Sinne einer - genügenden (BGE 123
V 43 E. 2b S. 45, 121 V 326 E. 2 S. 329, je mit Hinweisen) - Teilursächlichkeit
besteht. Ebenfalls zu keinen Beanstandungen Anlass bietet ferner die
Feststellung des kantonalen Gerichts, die erst geraume Zeit nach dem Unfall
aufgetretenen Beschwerden im Bereich des rechten Oberarms sowie des Nackens
seien nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf diesen zurückzuführen.
Uneinig sind sich die Parteien jedoch darüber, ob die beim Versicherten
festgestellte Frischgedächtnisstörung im Zusammenhang mit dem am 23. Oktober
1995 durchgeführten arthroplastischen Ersatz des rechten Ellbogengelenks bzw.
der dabei erforderlichen Vollnarkose, so der Beschwerdeführer, oder aber, wie
von der Beschwerdegegnerin vertreten, mit der vierzigminütigen Reanimation im
Anschluss an den am 28. Januar 1996 erlittenen Herzstillstand steht. Diesem
Punkt ist, da die Frage der dem Beschwerdeführer unfallbedingt noch zumutbaren
Arbeitsleistung beeinflussend, vorab nachzugehen.

3.1 Die sachbezüglichen Unterlagen enthalten die folgenden Hinweise:
3.1.1 Dem Bericht des Spitals D.________ vom 16. Februar 1996, in welchem sich
der Beschwerdeführer nach seinem Myokardinfarkt (vom 28. Januar 1996) bis 14.
Februar 1996 aufgehalten hatte, ist zu entnehmen, dass der Patient infolge des
Kreislaufstillstands eine hypoxische Encephalopathie erlitten hat, die sich in
einem deliraten Zustandsbild mit Desorientiertheit, ausgeprägter
Merkfähigkeitsstörung und motorischer Unruhe äusserte. Diese Symptome hätten
sich im Laufe der Hospitalisation jedoch weitgehend zurückgebildet; bei
Austritt seien lediglich noch leichte Merkfähigkeitsstörungen sowie eine
Amnesie für den Infarkt und die folgenden Tage vorgelegen. Die cerebralen
Beeinträchtigungen behinderten die Mobilisation etwas.
3.1.2 Die Ärzte der Klinik E.________, welche den Versicherten während der Zeit
vom 18. Februar bis 16. März 1996 stationär nachbetreut hatten, sprachen in
ihrem Bericht vom 16. März 1996 von einem kardial vollkommen beschwerdefreien
Patienten mit vollständiger Rückbildung der Aufnahme- und
Merkfähigkeitsstörung.
3.1.3 Mit Stellungnahme vom 12. Februar 1997 führte der von der IV-Stelle
konsultierte Arzt Dr. med. F.________ aus, dass die protrahierte Reanimation zu
einem Gehirnschaden geführt haben könnte.
3.1.4 Prof. Dr. phil. B.________ des NPI gab in seinem Abklärungsbericht vom
16. Mai 1997 an, der Explorand habe seit der Operation des Ellbogens 1995 (mit
fünfeinhalbstündiger Vollnarkose) das Gefühl, sich vor allem Namen und Zahlen
nicht mehr wie früher merken zu können; auch meine er, zum Teil plötzliche
Konzentrationsinkonstanzen zu haben. Als "Bemerkung" hielt der Experte fest,
der Versicherte habe den am 28. Januar 1996 erlittenen Myokardinfarkt nicht
spontan erwähnt und diesem Ereignis auch keine körperlichen oder geistigen
Auswirkungen zugeschrieben. Zusammenfassend wurde eine unspezifische geistige,
motorische und vegetative Funktionsstörung diagnostiziert, wie sie bezüglich
der neuropsychologisch-hirnlokalisatorischen Ebene mit einer Funktionsstörung
im Hypothalamus zustande kommen könne, einer Erscheinung, welche gelegentlich
nach wiederholten und/oder langdauernden Vollnarkosen beobachtet werde. Der im
Januar 1996 erlittene Myokardinfarkt könne, brauche aber nicht, die
beschriebenen Befund-Besonderheiten unspezifisch verstärkt haben.
3.1.5 Laut Abschlussbericht der Berufsberatung der IV-Stelle betreffend Rente
vom 27. Oktober 1998 gab der Beschwerdeführer an, seit dem Herzinfarkt, nach
welchem er künstlich beatmet worden sei, Mühe mit dem Kurzzeitgedächtnis zu
haben.
3.1.6 Gegenüber dem Schadeninspektor der Beschwerdegegnerin erklärte der
Versicherte anlässlich einer Besprechung vom 31. Mai 2002, seit dem Infarkt
habe er "das Kurzzeitgedächtnis stark verloren". Er müsse alles aufschreiben,
könne sich nichts mehr merken.
3.1.7 Frau Dr. med. C.________ führte in ihrem Gutachten vom 24. April 2003
aus, der Patient leide unter Konzentrations- und Gedächtnisproblemen bei Status
nach Reanimation, wodurch er teilweise den Faden verliere und sich oft
wiederhole. Sie beurteilte diese Frischgedächtnisstörungen als wahrscheinliche
Folge eines cerebralen Sauerstoffmangels unter langdauernder, vierzigminütiger
Reanimation bei Herzstillstand nach Herzinfarkt 1996.
3.1.8 Aus dem Schlussbericht der Firma Y.________ vom 1. März 2005, welche von
der Beschwerdegegnerin beauftragt worden war, den Versicherten bei seiner
beruflichen Entwicklung zu unterstützen, geht hervor, dass der Beschwerdeführer
sich von dem im Januar 1996 erlittenen Herzinfarkt zwar weitgehend erholt hat,
sein Kurzzeitgedächtnis seither allerdings stark eingeschränkt ist.

3.2 Während der Beschwerdeführer direkt nach dem operativen Eingriff vom 23.
Oktober 1995 über keine sein Kurzzeitgedächtnis betreffende Probleme geklagt
hatte (vgl. dazu etwa die Berichte der Klinik A.________ vom 4. November und 5.
Dezember 1995 sowie des Schadenaussendienstes der Beschwerdegegnerin vom 20.
November 1995 und 18. Januar 1996), bestanden, wie die dargelegten Akten
deutlich belegen, auf Grund des am 28. Januar 1996 infolge des Myokardinfarktes
eingetretenen vierzigminütigen Herzstillstandes zunächst u.a. ausgeprägte
Aufnahme- und Merkfähigkeitsstörungen, welche sich in der Folge indessen wieder
merklich zurückbildeten. Dennoch äusserte der von der IV-Stelle beigezogene
Arzt im Februar 1997 die Vermutung, dass die protrahierte Reanimation
möglicherweise einen Gehirnschaden herbeigeführt habe. Prof. Dr. phil.
B.________ sprach sich demgegenüber, wenn auch primär gestützt auf die Angaben
des Versicherten, für das Vorliegen einer Funktionsstörung aus, wie sie
gelegentlich nach wiederholten und/oder langdauernden Vollnarkosen beobachtet
werden könne. Der Herzstillstand könne, brauche aber nicht, zu einer
unspezifischen Verstärkung des Befundes geführt haben. Gemäss den nachfolgenden
Berichten bekräftigte der Beschwerdeführer schliesslich stets einen
Zusammenhang seines nurmehr vermindert funktionierenden Kurzzeitgedächtnisses
mit dem erlittenen Herzinfarkt. Frau Dr. C.________ gelangte in der Folge
ebenfalls zu einem diese Schlussfolgerung stützenden Ergebnis. Vor diesem
Hintergrund kann nicht als mit dem hierfür erforderlichen Beweisgrad der
überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt angesehen werden, dass die anlässlich
der Operation vom 23. Oktober 1995 erfolgte Vollnarkose Auslöser der die
Arbeitsfähigkeit beeinträchtigenden Merk- und Gedächtnisstörungen bildet. Die
diesbezügliche Annahme des Prof. Dr. phil. B.________ beruht denn auch zur
Hauptsache auf den - wohl sehr subjektiv gefärbten und in der Folge
hinsichtlich der zeitlichen Einordnung der Vorkommnisse denn auch relativierten
- persönlichen Schilderungen des Versicherten, zumal die diagnostizierte
Funktionsstörung als nur "gelegentliche" Folge einer Vollnarkose beschrieben
wird. Vielmehr ist anhand der aufgezeigten Aktenstücke davon auszugehen, dass
die unmittelbar im Anschluss an den Herzstillstand aufgetretenen
Merkfähigkeitsstörungen sich zwar zunächst bezüglich ihrer akutesten Form
zurückgebildet haben, in ihrer Beschaffenheit als Defizit der
Kurzzeitgedächtnisfunktionen aber dauerhaft verblieben sind.

4.
Umstritten und zu prüfen ist ferner die dem Beschwerdeführer trotz Unfallfolgen
noch verbliebene (Rest-)Arbeitsfähigkeit. Diese Beurteilung hat im Hinblick auf
einen möglichen Rentenanspruch zu erfolgen, ist von der Fortsetzung der
ärztlichen Behandlung doch, wie im vorinstanzlichen Entscheid zutreffend
erkannt wurde, unbestrittenermassen keine namhafte Besserung des
Gesundheitszustandes des Versicherten mehr zu erwarten und sind allfällige
Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen (Art. 19 Abs.
1 UVG; vgl. BGE U 394/06 vom 19. Februar 2008, E. 4.1 mit Hinweisen). Weitere
Versicherungsleistungen für Behandlungsmassnahmen übernimmt die
Beschwerdegegnerin im Rahmen von Art. 21 Abs. 1 UVG einzig noch im Zusammenhang
mit Komponentenwechseln an der Prothese, einer weiteren Arthroplastik oder
einer Arthrodese (vgl. Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 7. Juni 2006,
Dispositiv-Ziffer 1).

4.1 Dem Beschwerdeführer sind infolge seiner gesundheitlichen Probleme im
Bereich der rechten oberen Extremität (Ellbogen, Handgelenk, Hand) Tätigkeiten,
die diesen Körperteil übermässig belasten, sei dies durch Gewicht oder längere
stete Beanspruchung (Schreiben etc.), nicht mehr zumutbar (Gutachten der Frau
Dr. med. C.________ vom 24. April 2003, S. 33 oben und 38 unten f.). In seiner
angestammten beruflichen Beschäftigung als selbstständiger Elektroniker/
Leiterplattenhersteller, zu welcher regelmässig auch Layoutarbeiten am Computer
sowie Endmontagen elektronischer Geräte bei Kunden gehören und in der
überwiegend manuelle, mechanische Fähigkeiten gefordert sind, wird ihm deshalb,
von keiner Seite beanstandet, ein Leistungsvermögen von nurmehr 30 % (mit
Hilfsmitteln und Hilfeleistungen Dritter) bescheinigt (Expertise der Frau Dr.
med. C.________ vom 24. April 2003, S. 33 oben und 39 Mitte). Uneinigkeit
herrscht unter den Verfahrensbeteiligten demgegenüber hinsichtlich der Frage,
welche Verweisungstätigkeiten der Versicherte auf Grund seiner Unfallfolgen
noch auszuüben in der Lage ist. Vorinstanz und Beschwerdeführer gehen, sich auf
die Aussagen der Frau Dr. med. C.________ stützend, davon aus, ausserhalb der
eigenen Firma sei dem Versicherten eine - leidensangepasste, den rechten Arm
vollkommen entlastende - Vollzeittätigkeit lediglich theoretisch möglich,
beispielsweise in Form einer Lehrtätigkeit, deren Vereinbarkeit mit den
persönlichen Fähigkeiten des Beschwerdeführers aber stark anzuzweifeln und
realistischerweise wohl kaum umsetzbar sei. Die Beschwerdegegnerin vertritt
dagegen die Auffassung, die Einschätzung durch Frau Dr. med. C.________ lasse
durchaus den Schluss zu, dass dem Versicherten einfache Überwachungs-, Prüf-
und Kontrolltätigkeiten offen stünden und in einem Vollpensum zu bewältigen
wären, zumal leistungsmässige Einschränkungen, welche auf unfallfremde
Gesundheitsschädigungen zurückzuführen seien (insbesondere
Frischgedächtnisdefizite, Beschwerden im Bereich des rechten Oberarmes sowie
Nacken), in diesem Zusammenhang - anders als im
invalidenversicherungsrechtlichen Kontext - keine Berücksichtigung fänden.

4.2 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im
Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und
gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe
des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und
dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten
die versicherte Person arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen
Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche
Arbeitsleistungen der Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4
S. 261, 115 V 133 E. 2 S. 134, 114 V 310 E. 3c S. 314, 105 V 156 E. 1 S. 158).

Die Berufsberatung ist demgegenüber Aufgabe der IV-Stelle, nicht des
begutachtenden Arztes oder der Ärztin. Zwischen diesen und den Fachleuten der
Berufsberatung ist aber eine enge, sich gegenseitig ergänzende Zusammenarbeit
erforderlich. Der Arzt oder die Ärztin sagt, inwiefern die versicherte Person
in ihren körperlichen bzw. geistigen Funktionen durch das Leiden eingeschränkt
ist; sie äussern sich vor allem zu jenen Funktionen, welche für die nach ihrer
Lebenserfahrung im Vordergrund stehenden Arbeitsmöglichkeiten der versicherten
Person wesentlich sind (so etwa, ob diese sitzend oder stehend, im Freien oder
in geheizten Räumen arbeiten kann oder muss, ob sie Lasten heben und tragen
kann). Die Fachleute der Berufsberatung dagegen sagen, welche konkreten
beruflichen Tätigkeiten auf Grund der ärztlichen Angaben und unter
Berücksichtigung der übrigen Fähigkeiten der versicherten Person in Frage
kommen, wobei unter Umständen entsprechende Rückfragen beim Arzt oder der
Ärztin erforderlich sind (BGE 107 V 17 E. 2b S. 20).
4.2.1 Dem Gutachten der Frau Dr. med. C.________ vom 24. April 2003, welches
für die vorstehend zu beurteilenden Belange eine - da die hierfür
erforderlichen Kriterien erfüllend (vgl. dazu BGE 125 V 351 E. 3a S. 352 mit
Hinweis) - geeignete Beweisgrundlage darstellt, sind auf die Frage nach
zumutbaren Verweisungstätigkeiten folgende Angaben zu entnehmen (S. 33 oben
sowie 39 unten): "Eine Steigerung der Arbeitsfähigkeit in anderen Tätigkeiten
ist kaum zu erwarten. Der Patient kann weder mittelschwere geschweige denn
schwere Arbeit verrichten, er kann nicht lange schreiben, weder von Hand noch
mit Tastatur. Eine ausbildende Tätigkeit (Theorie) in seiner Berufssparte, bei
der er manuell nicht mehr gefordert wäre, dürfte am Problem der
Frischgedächtnisstörung scheitern. Auch bei anderen manuell nicht oder nur
wenig belastenden Tätigkeiten dürfte die Frischgedächtnisstörung limitierend
werden." sowie "Denkbar sind Tätigkeiten, die den rechten Arm gar nicht
belasten, also zum Beispiel instruierende und organisatorische Tätigkeiten
(Lehrtätigkeit etc.). Aus rein orthopädischer Sicht wäre eine solche Tätigkeit
ohne jegliche Belastung des rechten Armes theoretisch sogar mit 100 %iger
Arbeitsfähigkeit denkbar. Allerdings existieren wohl keine Tätigkeiten, bei
denen der rechte Arm in keiner Weise belastet wird. Selbst für eine
Lehrtätigkeit müsste wohl ein Minimum an manueller Instruktion gefordert
werden, was aber bereits wieder problematisch werden könnte. Ausserdem würde
hier das Gedächtnisproblem wahrscheinlich sehr rasch limitieren. Es gilt dabei
zu berücksichtigen, dass der Patient in selbstständiger Tätigkeit diese so
organisieren kann, wie es seine Beschwerden verlangen. Ist er aber als
Angestellter tätig, ist er auch einem geordneten Zeitschema unterworfen,
wodurch die Arbeitsfähigkeit schliesslich noch weiter eingeschränkt werden
könnte."
4.2.2 Mit der Beschwerdegegnerin (vgl. dazu insbesondere deren
letztinstanzliche Vernehmlassung vom 26. November 2007) kann als Kerngehalt der
gutachtlichen Ausführungen die Feststellung, wonach der Versicherte aus rein
orthopädischer Sicht für Tätigkeiten, welche den rechten Arm nicht bzw. nur
minim belasten, grundsätzlich uneingeschränkt einsatzfähig ist, gewertet
werden. Frau Dr. med. C.________ zählt dabei insbesondere instruierende oder
organisatorische Beschäftigungen auf, wobei sie als Beispiel eine Lehrtätigkeit
nennt. Dieser kommt jedoch, entgegen der Betrachtungsweise des kantonalen
Gerichts, lediglich exemplarischer Charakter zu, wie bereits die daran
anschliessende Wortwendung "etc." verdeutlicht. Zu einem ähnlichen Ergebnis war
im Übrigen die von der Beschwerdegegnerin beigezogene Firma Y.________ in ihrer
Schlussbeurteilung vom 1. März 2005 gelangt, welche dem Versicherten - unter
Ausklammerung der mit der Frischgedächtnisstörung zusammenhängenden,
unfallfremden Problematik - eine Stelle als Lehrer an einer Fachhochschule oder
als Lehrlingsausbilder empfahl. Die dazu erforderlichen intellektuellen
Fähigkeiten wurden dem Beschwerdeführer u.a. durch Prof. Dr. phil. B.________,
welcher auf Grund von neuropsychologischen Untersuchungen "ein alters- und
bildungsbezogen deutlich überdurchschnittliches Gesamtniveau" festgestellt
hatte (vgl. Bericht vom 16. Mai 1997, S. 3 und 4), ausdrücklich attestiert und
lassen, zusammen mit der langjährigen beruflichen Erfahrung als Elektroniker,
die Aufnahme einer entsprechenden Schulungstätigkeit grundsätzlich als
indiziert erscheinen. Zu diesem Schluss war auch die Berufsberaterin der
IV-Stelle im Rahmen ihres Abschlussberichts vom 27. Oktober 1998 gelangt,
brachte sie doch Vorbehalte im Hinblick auf eine "Arbeit im Bereich der
Schulung" primär wegen der Vergesslichkeit des Versicherten - und damit im
Lichte von hier nicht beachtlichen gesundheitlichen Defiziten - vor. Zu
berücksichtigen gilt es indessen ebenfalls, dass derartige Lehrbeschäftigungen
in der Regel gewisser zusätzlicher Qualifikationen (Meisterprüfung,
pädagogische Ausbildung usw.) bedürfen, welche der Beschwerdeführer bereits
infolge seines Alters (knapp 55-jährig im Zeitpunkt des Einspracheentscheides
[vom 12. Februar 2007]) realistischerweise wohl nicht mehr erwerben dürfte. In
Anbetracht dieser Limitierungen hat die Beschwerdegegnerin deshalb zu Recht
angenommen, dass dem Versicherten jedenfalls einfache Überwachungs-, Prüf- oder
Kontrolltätigkeiten, bevorzugterweise in der Elektronik-Branche, offen stehen
und vollzeitig ausübbar sind. Einer allfälligen behinderungsbedingten
Einschränkung auf Grund seiner Armproblematik, welche den Beschwerdeführer in
den genannten Tätigkeitsbereichen lohnmässig gegenüber gesunden Arbeitnehmern
möglicherweise schlechter stellte, hat der Unfallversicherer sodann im Rahmen
der Ermittlung des Invaliditätsgrades anhand der Einkommensvergleichsmethode
mit einem zusätzlichen Abzug vom (tabellarischen) Einkommen, das trotz
Gesundheitsschädigung zumutbarerweise noch erzielt werden könnte
(Invalideneinkommen), Rechnung getragen (vgl. dazu BGE 126 V 75). Soweit die
Vorinstanz dafür hält, die genannten beruflichen Beispiele von möglichen
Verweisungstätigkeiten würden von keiner ärztlichen Aussage gedeckt, da
nirgends ausdrücklich erwähnt, kann ihr nicht gefolgt werden. Letztlich ist es,
wie in E. 4.2 hievor dargelegt, Aufgabe der Verwaltung - oder hier des
Unfallversicherers - auf Grund der Angaben der beteiligten medizinischen
Fachpersonen und unter Berücksichtigung der übrigen Fähigkeiten der
versicherten Person festzulegen, welche konkreten beruflichen Tätigkeiten noch
in Frage kommen. Einer diesbezüglich quasi abschliessenden Aufzählung seitens
der Ärzteschaft bedarf es nicht.
Es ist somit von einer bezogen auf die Unfallfolgen grundsätzlich
uneingeschränkt zumutbaren Arbeitsleistung in einer leidensadaptierten
beruflichen Tätigkeit auszugehen.

5.
5.1 Hinsichtlich der erwerblichen Auswirkungen der unfallbedingten
Beeinträchtigungen hat die Beschwerdegegnerin das Einkommen, welches der
Versicherte ohne Gesundheitsschädigung hätte erzielen können
(Valideneinkommen), - bestätigt durch die Vorinstanz - auf Fr. 82'472.-
jährlich festgesetzt. Dem opponiert letztinstanzlich auch der Beschwerdeführer
zu Recht nicht mehr. Dem Invalideneinkommen legte sie, gestützt auf die vom
Bundesamt für Statistik im Rahmen seiner Lohnstrukturerhebung (LSE) 2004
ermittelten Angaben, vor dem Hintergrund des dem Versicherten noch zumutbaren
vollzeitigen Einsatzes im Bereich von einfachen Überwachungs-, Prüf- oder
Kontrolltätigkeiten einen Betrag von Fr. 65'052.- (Dienstleistungssektor,
Anforderungsniveau 3 [Berufs- und Fachkenntnisse vorausgesetzt], Resultate nach
Grossregionen [Ostschweiz], betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit von 41,9
Stunden, Nominallohnentwicklung 2005 und 2006 von je 1 %) zugrunde. Dabei wurde
jedoch zum einen übersehen, dass das Eidgenössische Versicherungsgericht mit
Beschluss des Gesamtgerichts vom 10. November 2005 die Berücksichtigung
regionaler Löhne von Grossregionen gemäss TA13 der LSE abgelehnt hat, da die
versicherte Person ihre Resterwerbsfähigkeit nicht bloss in einer bestimmten
Region zu verwerten vermag (in SZS 2007 S. 64 publiziertes Urteil I 424/05 vom
22. August 2006, E. 3.2.3; Urteil 9C_466/2007 vom 25. Januar 2008, E. 4.2). Es
ist somit - auf der Grundlage von Tabelle TA1 der LSE 2004 (standardisierte
Bruttolöhne für die ganze Schweiz) - von einem Einkommen im
Dienstleistungssektor von Fr. 5496.- monatlich (Männer, Anforderungsniveau 3)
auszugehen und dieses um die bis 2006 eingetretene Nominallohnentwicklung (2005
und 2006 je 1 %; vgl. Die Volkswirtschaft, 4/2008, Tabelle B10.2, S. 91, Männer
[BGE 129 V 408]) zu bereinigen. Der derart ermittelte Wert ist sodann auf die
betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit, welche sich 2006 im Sektor 3
(Dienstleistungen) nicht auf 41,9 Stunden, wie von der Beschwerdegegnerin
angenommen, sondern auf lediglich 41,7 Stunden beläuft (Die Volkswirtschaft,
a.a.O., Tabelle B9.2, S. 90), hochzurechnen. Daraus resultiert ein
hypothetischer Verdienst von Fr. 5844.75 monatlich oder Fr. 70'137.- jährlich.
Da der Beschwerdeführer auf Grund seines faktisch nicht mehr einsatzbaren
rechten Armes aber auch in den beschriebenen, grundsätzlich seinem Leiden
adaptierten Verweisungstätigkeiten gegenüber gesunden Arbeitnehmern nicht
unerhebliche Lohnnachteile wird gewärtigen müssen, rechtfertigt sich vorliegend
ein Abzug vom statistisch erhobenen Lohn in Höhe von 25 % (BGE 126 V 75 E. 5b/
cc S. 80; AHI 2002 S. 62, E. 4, I 82/01), sodass sich das Invalideneinkommen
auf Fr. 52'602.75 beläuft. Die Gegenüberstellung der beiden hypothetischen
Vergleichseinkommen ergibt - gerundet - einen Invaliditätsgrad von 36 % (zu den
Rundungsregeln: BGE 130 V 121) und deckt sich mithin weitgehend mit der von der
Beschwerdegegnerin in ihrer Verfügung vom 7. Juni 2006 auf 37 % festgesetzten,
im Einspracheentscheid vom 12. Februar 2007 grundsätzlich bestätigten
Erwerbsunfähigkeit.

5.2 Der Umstand, dass die IV-Stelle dem Beschwerdeführer eine ganze Rente
gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 67 % zugesprochen hat (vgl. dazu auch
lit. f der Schlussbestimmungen der Änderung vom 21. März 2003 [4.
IV-Revision]), vermag an diesem Resultat nichts zu ändern, hat die
Invalidenversicherung als so genannte finale Versicherung - im Unterschied zur
Unfallversicherung - sämtliche Leiden unabhängig von ihrer Ursache zu
berücksichtigen (BGE 124 V 174 E. 3b S. 178; Urteil I 654/05 vom 22. November
2006, E. 3.2.3 mit Hinweisen). Dass der aktuelle, die Ellbogenproblematik
betreffende Gesundheitsschaden seitens der Ärzte je hälftig auf den Unfall von
1960 und den Sturz vom 8. Januar 1995 zurückgeführt wird (vgl. Gutachten der
Klinik A.________ vom 20. Mai 1996, S. 2 und 3, der Frau Dr. med. C.________
vom 24. April 2003, S. 30 f. und 41 [samt ergänzender Stellungnahme vom 4. Mai
2006]), führt sodann entgegen der Betrachtungsweise des kantonalen Gerichts
nicht dazu, dass die Beschwerdegegnerin ihre Versicherungsleistungen um 50 %
herabsetzen könnte. Die Kürzung der Invalidenrente nach Art. 36 Abs. 2 Satz 2
UVG setzt voraus, dass die Gesundheitsschädigung vor dem Unfall eine
längerdauernde, erhebliche Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit zur Folge
hatte und damit invalidisierenden Charakter aufweist (BGE 121 V 326). Davon
kann hier, wie sich aus den Akten klar ergibt (vgl. u.a. Gutachten der Frau Dr.
med. C.________ vom 24. April 2003, S. 4 oben, 14 unten, 30 Mitte und 34 unten
[samt Stellungnahme vom 4. Mai 2006, S. 2]; Berichte der Klinik A.________ vom
16. März 1995 und 5. September 1997) und von beiden Parteien vor Bundesgericht
auch eingeräumt wird, nicht die Rede sein.

Es hat folglich beim vorinstanzlichen Entscheid sein Bewenden, mit welchem im
Ergebnis ebenfalls ein Invaliditätsgrad von knapp 37 % bestätigt wurde.

6.
Dem Prozessausgang entsprechend werden die Gerichtskosten dem unterliegenden
Beschwerdeführer auferlegt (Art. 66 Abs. 1 BGG).

Demnach erkennt das Bundesgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau und
dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 15. Mai 2008
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:

i.V. Widmer Fleischanderl