Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

I. Sozialrechtliche Abteilung, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 8C.678/2007
Zurück zum Index I. Sozialrechtliche Abteilung, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 2007
Retour à l'indice I. Sozialrechtliche Abteilung, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 2007


Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
8C_678/2007

Urteil vom 26. Mai 2008
I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Widmer, präsidierendes Mitglied,
Bundesrichter Lustenberger, Frésard,
Gerichtsschreiber Grünvogel.

Parteien
N.________, Serbien,
Beschwerdeführer,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), Fluhmattstrasse 1, 6004
Luzern,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Unfallversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern
vom 3. September 2007.

In Erwägung,

dass die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) mit Verfügung vom 26.
April 2004 das Gesuch des 1948 geborenen N.________ um Erhöhung der laufenden
50%igen Invalidenrente wie auch der bereits rechtskräftig zugesprochenen
Integritätsentschädigung in der Höhe von 15 % abgelehnt hatte,
dass die Anstalt auf Einsprache hin N.________ mit Entscheid vom 15. Mai 2006
wegen Verschlimmerung des Integritätsschadens eine zusätzliche Entschädigung in
der Höhe von wiederum 15 % zusprach, an der verweigerten Erhöhung der
Invalidenrente indessen festhielt,
dass das Verwaltungsgericht des Kantons Bern eine dagegen erhobene Beschwerde
mit Entscheid vom 3. September 2007 abwies,
dass N.________ Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten führt mit
dem sinngemässen Antrag, in Aufhebung des Einsprache- und des vorinstanzlichen
Entscheids sei ihm eine angemessene Erhöhung der Invalidenrente wie auch der
Integritätsentschädigung zu gewähren,
dass die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten wegen
Rechtsverletzungen nach Art. 95 f. BGG erhoben werden kann,
dass das Bundesgericht gemäss Art. 105 Abs. 3 BGG nicht an die
Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz gebunden ist, wenn sich die Beschwerde
gegen einen Entscheid über die Zusprechung oder Verweigerung von Geldleistungen
der Unfallversicherung richtet,
dass die Vorinstanz in Darlegung der anwendbaren Gesetzesbestimmungen und
Grundsätze (Art. 6 Abs. 1, Art. 18 UVG; Art. 17 ATSG; Art. 36 Abs. 4 UVV [in
Verbindung mit Art. 24 UVG]; BGE 129 V 177 E. 3.1 f. S. 181; 472 E. 4.2 S. 475;
127 V 102; 126 V 353 E. 5b S. 360; 124 V 321 E. 3b/bb S. 323) den einlässlich
begründeten Ausführungen der SUVA im Einspracheentscheid vom 15. Mai 2006
gefolgt ist, wonach sich der Gesundheitszustand des Versicherten zwar seit der
ersten Rentenzusprechung verschlechtert hat, indessen, soweit überhaupt mit dem
versicherten Unfallereignis zusammenhängend, ohne wesentlichen Einfluss auf den
Invaliditätsgrad und ohne den von der SUVA festgelegten neuen
Integritätsschaden zu beeinflussen,
dass die Rüge des Beschwerdeführers, die Vorinstanz habe bei der
Fallbeurteilung nicht sämtliche von ihm angerufenen Beweismittel
berücksichtigt, unbegründet ist, zumal sich das Gericht lediglich mit jenen
näher auseinanderzusetzen hat, die für die Entscheidfällung wesentlich sind und
sich in den Erwägungen darauf beschränken darf, die wesentlichen Gesichtspunkte
der Entscheidfindung darzulegen (BGE 124 V 180 E. 1a S. 181; 122 V 157 E. 1b S.
162), was das kantonale Gericht denn auch getan hat,
dass die Behauptung, im vorinstanzlichen Verfahren ungehört um unentgeltliche
Verbeiständung ersucht zu haben, in den Akten keine Stütze findet,
dass auch sonst nichts vorgebracht wird, das geeignet wäre, die
Sachverhaltsfeststellung des kantonalen Gerichts als unzutreffend und die
darauf beruhenden Erwägungen als rechtsfehlerhaft erscheinen zu lassen, weshalb
die offensichtlich unbegründete Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art.
109 Abs. 2 lit. a BGG unter Hinweis auf den vorinstanzlichen Entscheid zu
erledigen und auf dem Rechtshilfeweg zu eröffnen ist,
dass damit die am 5. November 2007 rechtshilfeweise versuchte, bis heute nicht
als empfangen quittierte Zustellung der Fristansetzung zur Bezeichnung eines
Zustelldomizils in der Schweiz sowie zur Leistung des Kostenvorschusses
unbeachtlich wird,
dass der Beschwerdeführer nach Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG kostenpflichtig ist,
erkennt das Bundesgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern,
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, und dem Bundesamt für Gesundheit
schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 26. Mai 2008

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Der Gerichtsschreiber:

Widmer Grünvogel