Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

I. Sozialrechtliche Abteilung, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 8C.692/2007
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Tribunale federale
Tribunal federal

8C_692/2007 {T 0/2}

Urteil vom 4. Juli 2008
I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Bundesrichter Lustenberger,
Bundesrichterin Leuzinger,
Gerichtsschreiberin Durizzo.

Parteien
Z.________,
Beschwerdeführerin, vertreten durch Rechtsanwalt Michael Ausfeld,
Weinbergstrasse 18, 8001 Zürich,

gegen

IV-Stelle des Kantons Zürich, Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons
Zürich vom 14. September 2007.

In Erwägung,
dass die IV-Stelle des Kantons Zürich den Anspruch der Z.________, geboren
1966, auf eine Invalidenrente mit Verfügung vom 21. Februar 2006 und
Einspracheentscheid vom 14. Dezember 2006 mangels rentenbegründender
Invalidität abgelehnt hat (Invaliditätsgrad: 20 %),
dass das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich die dagegen erhobene
Beschwerde mit Entscheid vom 14. Dezember 2007 abgewiesen hat,
dass Z.________ Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten führen
lässt mit dem Antrag, unter Aufhebung des angefochtenen Entscheides sei die
Sache an die Verwaltung zurückzuweisen,
dass die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde schliesst, während das
Bundesamt für Sozialversicherungen auf eine Vernehmlassung verzichtet,
dass das Bundesgericht das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege mit Verfügung
vom 18. März 2008 abgewiesen hat,
dass die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (Art. 82 ff. BGG)
wegen Rechtsverletzung gemäss Art. 95 f. BGG erhoben werden kann,
dass das Bundesgericht seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde legt, den die
Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG), und deren
Sachverhaltsfeststellung von Amtes wegen nur berichtigen oder ergänzen kann,
wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne
von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG),
dass das kantonale Gericht die Bestimmungen und Grundsätze zum Begriff der
Invalidität (Art. 8 ATSG in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 IVG), zum Anspruch auf
eine Invalidenrente (Art. 28 Abs. 1 IVG) sowie zur Ermittlung des
Invaliditätsgrades bei erwerbstätigen Versicherten nach der
Einkommensvergleichsmethode (Art. 16 ATSG) zutreffend dargelegt hat,
dass die Feststellung des Gesundheitsschadens, d.h. die Befunderhebung, die
gestützt darauf gestellte Diagnose, die ärztliche Stellungnahme zu dem noch
vorhandenen Leistungsvermögen oder (bei psychischen Gesundheitsschäden) zur
Verfügbarkeit von Ressourcen der versicherten Person sowie die aufgrund der
medizinischen Untersuchungen gerichtlich festgestellte Arbeits(un)fähigkeit
Tatfragen betreffen (BGE 132 V 393 E. 3.2 S. 398),
dass diese sich nach der dargelegten Regelung der Kognition einer Überprüfung
durch das Bundesgericht weitgehend entziehen,
dass das kantonale Gericht die medizinischen Akten und vor allem das Gutachten
des Ärztlichen Begutachtungsinstituts X.________ vom 30. August 2005
einlässlich und sorgfältig gewürdigt hat,
dass es sich insbesondere auch zu den bereits im vorinstanzlichen Verfahren
erhobenen Rügen der Befangenheit eines Gutachters, der Unvollständigkeit des
Gutachtens und der falschen Einschätzung der Bedeutung des Unfallereignisses
vom 14. Juli 2002 in der Krankengeschichte der Versicherten und dementsprechend
falschen Diagnosestellung durch die Gutachter geäussert hat,
dass keine Umstände vorliegen, welche geeignet sind, Misstrauen in die
Unparteilichkeit des fallführenden Arztes zu erwecken (vgl. BGE 120 V 357 E. 3a
S. 365; RKUV 1999 Nr. U 332 S. 193, U 212/97, E. 2a/bb), da aufgrund des
unkorrekten Zitierens der Arbeitsunfähigkeit nicht darauf geschlossen werden
kann, es habe statt einer Gesamtbeurteilung aller begutachtenden Ärzte nur eine
Einschätzung durch den fallführenden Arzt allein stattgefunden,
dass das kantonale Gericht auch alle anderen medizinischen Unterlagen in die
Beweiswürdigung einbezogen und sich mit den geltend gemachten Widersprüchen
(bezüglich der Diagnose der posttraumatischen Belastungsstörung) zutreffend
auseinandergesetzt hat,
dass die Vorinstanz den Invaliditätsgrad zu Recht gestützt auf einen
Prozentvergleich (BGE 114 V 310 mit Hinweisen) bemessen hat, nachdem die
Beschwerdeführerin bereits vor dem Eintritt des Gesundheitsschadens als
Sozialpädagogin gearbeitet hat und diese angestammte Tätigkeit auch weiterhin
ausüben könnte,
dass keine Anhaltspunkte bestehen für eine Rechtsverletzung im Sinne von Art.
95 lit. a BGG oder einen Mangel in der vorinstanzlichen Feststellung des
Sachverhalts gemäss Art. 97 Abs. 1 und Art. 105 Abs. 2 BGG,
erkennt das Bundesgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons
Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 4. Juli 2008
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:

Ursprung Durizzo