Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

I. Sozialrechtliche Abteilung, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 8C.697/2007
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Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
8C_697/2007

Urteil vom 4. August 2008
I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Bundesrichterin Leuzinger, Bundesrichter Frésard,
Gerichtsschreiber Krähenbühl.

Parteien
K.________, Beschwerdeführerin,
vertreten durch Rechtsanwalt Michael Ausfeld, Weinbergstrasse 18, 8001 Zürich,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), Fluhmattstrasse 1, 6004
Luzern,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Unfallversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons
Zürich
vom 19. September 2007.

Sachverhalt:

A.
K.________ (Jg. 1977) wurde am 22. Oktober 2004 von einer umstürzenden Leiter
an der rechten Körperseite getroffen, fiel zu Boden und wurde mit der Ambulanz
ins Spital X.________ eingeliefert. Dort wurden eine beidseitige
Handgelenkskontusion, eine Thoraxkompression rechts, Kontusionen der rechten
Schulter und des rechten Oberschenkels sowie eine Distorsion des rechten oberen
Sprunggelenkes (OSG) diagnostiziert. K.________ bekam eine
Handgelenksmanschette und konnte das Spital noch am selben Tag verlassen. Die
ambulante Nachbehandlung im Spital X.________ wurde am 21. Dezember 2004
abgeschlossen. Am 1. Februar 2005 nahm K.________ ihre Arbeit als
Textilverkäuferin/Kassiererin in der Firma Y.________ mit einem Teilpensum
wieder auf, musste diese jedoch schon nach kurzer Zeit definitiv aufgeben. Seit
dem 12. April 2005 geht sie keiner Erwerbstätigkeit mehr nach.
Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), welche für die
Heilbehandlung aufgekommen war und Taggelder ausgerichtet hatte, stellte ihre
Leistungen mit Verfügung vom 15. Juli 2005 auf den 31. Juli 2005 ein, weil für
die noch geklagten Beschwerden psychische Gründe verantwortlich seien, welche
mit dem versicherten Unfallereignis nicht in adäquatem Kausalzusammenhang
stünden. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 6. Dezember 2005 fest.

B.
Die hiegegen erhobene Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des
Kantons Zürich mit Entscheid vom 19. September 2007 ab.

C.
K.________ lässt mit Beschwerde die Rückweisung der Sache an die SUVA zu neuem
Entscheid beantragen.
Die SUVA schliesst auf Abweisung der Beschwerde. Das Bundesamt für Gesundheit
verzichtet auf eine Vernehmlassung.

D.
In BGE 134 V 109 hat das Bundesgericht seine Praxis zur Kausalitätsprüfung bei
Unfällen mit Schleudertrauma, äquivalenter Verletzung der Halswirbelsäule (HWS)
oder Schädel-Hirntrauma ohne organisch objektiv ausgewiesene Beschwerden (so
genannte Schleudertrauma-Praxis) präzisiert (Urteil U 394/06 vom 19. Februar
2008). Den Parteien wurde am 12. März 2008 Gelegenheit gegeben, sich dazu zu
äussern. Davon haben die SUVA am 1. und K.________ am 9. April 2008 Gebrauch
gemacht.

Erwägungen:

1.
Zu prüfen ist der Anspruch auf Leistungen der obligatorischen
Unfallversicherung aus dem Unfall vom 22. Oktober 2004 über den 31. Juli 2005
hinaus.

1.1 Hinsichtlich der Rechtsgrundlagen für die Beurteilung der umstrittenen
Leistungspflicht des Unfallversicherers (Art. 6 Abs. 1 UVG) wird auf die
zutreffenden Erwägungen im kantonalen Entscheid verwiesen. Es betrifft dies
insbesondere die von der Rechtsprechung erarbeiteten Grundsätze zu dem für
einen Leistungsanspruch grundsätzlich vorausgesetzten natürlichen und adäquaten
Kausalzusammenhang zwischen Unfall und eingetretenem Schaden (BGE 129 V 177 E.
3.1 und 3.2 S. 181 mit Hinweisen).

1.2 Auch nach der erwähnten Präzisierung der Schleudertrauma-Praxis in BGE 134
V 109 ist am Erfordernis einer besonderen Adäquanzprüfung bei Unfällen mit
Schleudertrauma, äquivalenter Verletzung der Halswirbelsäule oder
Schädel-Hirntrauma ohne organisch objektiv ausgewiesene Beschwerden
festzuhalten (BGE 134 V 109 E. 7 S. 118 f. bis E. 9 S. 121 ff.). Ebenso besteht
keine Veranlassung, die bewährten Grundsätze über die bei dieser Prüfung
vorzunehmende Einteilung der Unfälle nach deren Schweregrad und den abhängig
von der Unfallschwere gegebenenfalls erforderlichen Einbezug weiterer Kriterien
in die Adäquanzbeurteilung zu ändern (BGE 134 V 109 E. 10.1 S. 126 f.). Das
Bundesgericht hat hingegen die Anforderungen an den Nachweis einer natürlich
unfallkausalen Verletzung, welche die Anwendung der Schleudertrauma-Praxis
rechtfertigt, erhöht (BGE 134 V 109 E. 9 S. 121 ff.) und die adäquanzrelevanten
Kriterien teilweise modifiziert (BGE 134 V 109 E. 10 S. 126 ff.). Unverändert
bestehen gelassen hat es die bei psychischen Fehlentwicklungen nach einem
Unfall zur Anwendung gelangenden Grundsätze (BGE 134 V 109 E. 6.1 S. 116).

2.
2.1 In Würdigung der vorhandenen medizinischen Unterlagen ist die SUVA in ihrem
Einspracheentscheid vom 6. Dezember 2005 zum Schluss gelangt, dass keine
organischen Unfallfolgen ausgewiesen seien. Für psychische Unfallfolgen lehnte
sie Leistungen ab, weil die Adäquanzkriterien gemäss BGE 115 V 133 nicht
erfüllt seien.

2.2 Das kantonale Gericht hielt fest, dass vom Spitalaustritt bis zum Abschluss
der ambulanten Behandlung im Spital X.________ nie von weiteren oder
zwischenzeitlich neu aufgetretenen Problemen die Rede war. Unter diesen
Umständen zeigte es sich erstaunt darüber, dass die behandelnde Hausärztin Frau
Dr. med. R.________ am 24. Januar 2005 in einem von der SUVA eingeholten
ärztlichen Zwischenbericht plötzlich nebst schon bekannten Unfallverletzungen
(Kontusion des Handgelenkes rechts, Thoraxkontusion, Schulterkontusion rechts,
Oberschenkel- und OSG-Kontusion rechts) zusätzlich ein Schleudertrauma der HWS
und auch eine Commotio cerebri diagnostizierte. Es befand, das Unfallgeschehen
jedenfalls entspreche nicht demjenigen eines Schleudertraumas der HWS, und auch
das Vorliegen einer schleudertraumaähnlichen Verletzung erachtete es als
fraglich, denn es fehle an der nach solchen Verletzungen charakteristischen
Häufung typischer Beschwerden. Schliesslich führte es noch an, nachdem Dr. med.
N.________ die Unfallbehandlung im Spital X.________ am 21. Dezember 2004 ohne
weitere Bemerkungen abgeschlossen habe, sei davon auszugehen, dass die von Frau
Dr. med. R.________ beschriebenen Symptome erst nach einer längeren Latenzzeit
aufgetreten seien, weshalb sie nicht mehr dem Unfall zugerechnet werden
könnten; eine schleudertraumaähnliche Verletzung wie auch eine Commotio cerebri
könnten daher nicht mit der erforderlichen überwiegenden Wahrscheinlichkeit als
ausgewiesen gelten und die zugezogenen Kontusionen seien auch gemäss Bericht
der Frau Dr. med. R.________ vom 27. Dezember 2005 längst ausgeheilt.
Davon ausgehend, dass der Unfall vom 22. Oktober 2004 keine organisch
nachweisbare Folgeschäden hinterlassen habe, warf das Gericht die Frage auf, ob
die heutigen, organisch nicht erklärbaren Beschwerden wie bewegungs- und
belastungsabhängige Nacken- und Kopfschmerzen sowie die depressive Entwicklung
in einem natürlichen Kausalzusammenhang mit dem versicherten Unfallereignis
stehen. Es liess die Frage letztlich indessen - wie zuvor schon die SUVA - mit
der Begründung offen, dass es jedenfalls an der Adäquanz des
Kausalzusammenhanges fehle. Da es von rein psychischen Folgeschäden ausging,
erfolgte die Adäquanzprüfung nach den in BGE 115 V 133 erarbeiteten Kriterien,
wobei es den Unfall als mittelschwer, knapp an der Grenze zu den leichten
Fällen liegend einstufte.

3.
Dieser Betrachtungsweise kann beigepflichtet werden. Was dagegen in der
Beschwerdeschrift vorgebracht wird, führt zu keinem anderen Ergebnis.

3.1 In formeller Hinsicht beanstandet die Beschwerdeführerin zunächst, dass
SUVA und Vorinstanz von beantragten Zeugenbefragungen abgesehen hätten. Darin
erblickt sie eine Verletzung des rechtlichen Gehörs.
Von zwei der als Zeuginnen vorgeschlagenen Personen liegt je eine schriftliche
Auskunft in den Akten. Eine davon betrifft den Unfallhergang als solchen, die
andere befasst sich mit den Eindrücken, welche die Beschwerdeführerin bei
Telefongesprächen nach dem Unfall und am Arbeitsplatz nach der Wiederaufnahme
ihrer Erwerbstätigkeit vermittelte. Eine dritte Person soll sich ebenfalls
schriftlich zum Unfallhergang und zur kurz darauf gegebenen Situation geäussert
haben. Bezüglich des Unfallherganges weichen die aktenkundigen Schilderungen
vom - an sich gar nicht bestrittenen - Sachverhalt, von dem SUVA und
Vorinstanz, aber auch die involvierten Ärzte, ausgingen, nicht ab, sodass
insoweit von Zeugenbefragungen keine neuen Gesichtspunkte zu erwarten gewesen
wären. Was die subjektiven Folgerungen auf den Gesundheitszustand der
Beschwerdeführerin anbelangt, mussten sich SUVA und Vorinstanz in erster Linie
auf die Angaben der zuständigen Fachärzte stützen, sodass Zeugenbefragungen
auch insoweit keine wesentlichen neuen Erkenntnisse hätten zu Tage fördern
können. Insbesondere ist es, entgegen der in der Beschwerdeschrift vertretenen
Meinung, Sache des Arztes und nicht von Zeugen, sich dazu zu äussern, ob
Unfallfolgen vorliegen oder nicht. Auch können von nicht fachspezifisch
ausgebildeten Zeugen keine Auskünfte darüber verlangt werden, ob eine
verunfallte Person - wie geltend gemacht - eine schleudertraumaähnliche
Verletzung und darüber hinaus auch noch eine milde traumatische Hirnverletzung
erlitten hat. Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs kann daher weder der SUVA
noch der Vorinstanz vorgeworfen werden.

3.2 Eine "Verweigerung des Gehörsanspruchs" ist auch darin nicht zu sehen, dass
dem schon im Einspracheverfahren gestellten Antrag auf Durchführung einer
neuropsychologischen Abklärung nicht entsprochen worden ist. Von einem
Unfallversicherer können nicht beliebige Abklärungen verlangt werden. Um
bestimmte medizinische Massnahmen zu veranlassen, müssen zumindest
Anhaltspunkte für einen entsprechenden Abklärungsbedarf vorliegen. Gemäss
Aktenlage liessen sich solche bis zum massgebenden Zeitpunkt des Erlasses des
Einspracheentscheids vom 6. Dezember 2005 nicht finden, sodass der SUVA auch
keine Verletzung der gesetzlichen Abklärungspflicht vorgehalten werden kann.

3.3 Die vorinstanzliche Feststellung, dass der Unfall keine organisch
nachweisbare Folgeschäden hinterliess, wird auch durch den von der
Beschwerdeführerin neu beigebrachten Bericht des Spitals X.________, datiert
vom 23. Dezember 2005, nicht in Frage gestellt. Es mag zwar zutreffen, dass
dieser Bericht vom 23. Dezember 2004 stammt und irrtümlich falsch datiert
worden ist. Dass die Beschwerdeführerin - wie sie in ihrer Rechtsschrift
behauptet - eine schleudertraumaähnliche Verletzung und eine milde traumatische
Hirnverletzung erlitten hätte, lässt sich aus diesem Bericht indessen nicht
ableiten. Auch die darin erwähnte Übelkeit besserte sich schon im Verlaufe der
kurzen Behandlung auf der Notfallstation.

3.4 Mit der Stellungnahme der Frau Dr. med. R.________ vom 24. Januar 2005 hat
sich die Vorinstanz bereits auseinandergesetzt. Wenn die Ärztin darin einen
"stark protrahierten Verlauf mit beträchtlichen migräneartigen Kopfschmerzen,
auch Übelkeit mit Erbrechen" erwähnt, begründet dies ihre - in früheren
ärztlichen Berichten, insbesondere im Bericht über die notfallmässige
Erstbehandlung im Spital X.________, nicht vorgekommene - Diagnose eines
Schleudertraumas der HWS und zusätzlich einer Commotio cerebri nicht. Dasselbe
gilt für die Kurzantwort der Frau Dr. med. R.________ an den Vertreter der
Beschwerdeführerin vom 27. Dezember 2005. Am fehlenden Nachweis organischer
Unfallfolgen ändert schliesslich auch die neu beigebrachte Bestätigung vom 5.
November 2007 nichts, wonach die Erstkonsultation der Beschwerdeführerin bei
Frau Dr. med. R.________ bereits drei Tage nach dem Unfall vom 22. Oktober 2004
erfolgte. Da der vom Neurologen Dr. med. E.________ am 11. April 2005
angegebene "Status nach Arbeitsunfall am 22. Oktober 2004 mit Commotio cerebri"
nicht auf eigenen Feststellungen beruhen kann, ist auch dieser Bericht als
Bestätigung der umstrittenen Diagnose von Frau Dr. med. R.________ nicht
geeignet. Entgegen der Forderung in der Beschwerdeschrift kann demnach auf die
Diagnosestellung der Frau Dr. med. R.________ nicht abgestellt werden.

3.5 Was die - erstmals am 17. Juni 2005 von der Fachpsychologin Frau lic. phil.
S.________ erwähnte und von Frau Dr. med. R.________ am 20. März 2006 zuhanden
der Invalidenversicherung bestätigte - posttraumatische Belastungsstörung
anbelangt, ist mit der Vorinstanz darauf hinzuweisen, dass das zur Diskussion
stehende Unfallereignis den für eine Diagnosestellung nach ICD-10 F43.1
erforderlichen Schweregrad nicht annähernd erreicht. Im Übrigen würde es sich
dabei ohnehin nicht um eine organisch ausgewiesene Unfallfolge handeln.

3.6 Ausführungen darüber, ob es bei der Bescherdeführerin zu dem nach einem
Schleudertrauma der HWS, einer diesem äquivalenten Verletzung oder einem
Schädel-Hirntrauma häufigen und daher charakteristischen vielschichtigen
Beschwerdebild gekommen ist, erübrigen sich, da eine solche Verletzung gar
nicht ausgewiesen ist.

4.
4.1 SUVA und Vorinstanz haben damit richtigerweise die Adäquanzprüfung nach den
für Unfälle mit psychischen Folgeschäden in BGE 115 V 133 aufgestellten
Grundsätzen durchgeführt. Ihre diesbezügliche Beurteilung mit Verneinung
sämtlicher Adäquanzkriterien gibt zu keinen weiteren Bemerkungen Anlass, zumal
darauf in der Beschwerdeschrift selbst ohnehin gar nicht eingegangen worden
ist.

4.2 Wie bereits erwähnt (E. 1.2 hievor), hat sich mit BGE 134 V 109 an der
Beurteilung der Adäquanz psychischer Unfallfolgen nichts geändert (BGE 134 V
109 E. 6.1 S. 116). In ihrer Stellungnahme zur dortigen Präzisierung der
Rechtsprechung vom 9. April 2008 macht die Beschwerdeführerin geltend, weil die
Fallführung beim Unfallversicherer lag, habe sie es nicht zu vertreten, dass
die neu umschriebenen Anforderungen an den Nachweis einer natürlich
unfallkausalen Verletzung, welche die Anwendung der Schleudertrauma-Praxis
rechtfertigt, nicht erfüllt sind. Dazu ist zu bemerken, dass die Regel, wonach
sich Beweislosigkeit zum Nachteil derjenigen Partei auswirkt, die aus dem
unbewiesen gebliebenen Sachverhalt ableiten wollte (BGE 117 V 261 E. 3b S. 263
mit Hinweisen), grundsätzlich nach wie vor gilt, solange dem Unfallversicherer
wie hier (vgl. E. 3.2 hievor) keine Verletzung seiner Abklärungspflicht
vorgeworfen werden kann.

4.3 Soweit die Beschwerdeführerin in ihrer Stellungnahme vom 9. April 2008 den
Zeitpunkt des mit der streitigen Leistungseinstellung verfügten Fallabschlusses
und damit auch der Adäquanzprüfung beanstandet, bleibt festzuhalten, dass
jedenfalls keine medizinischen Massnahmen mehr zur Diskussion standen, von
welchen eine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes und damit Steigerung
oder Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit hätte erwartet werden können. Der
Leistungseinstellung auf den 31. Juli 2005 hin stand damit nichts entgegen,
sodass sich auch gegen den damit verbundenen Zeitpunkt der Adäquanzprüfung
nichts einwenden lässt (vgl. Art. 19 Abs. 1 UVG und BGE 134 V 109 E. 3.2 S. 113
und E. 4 S. 113 ff.).

5.
Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die Gerichtskosten von der
Beschwerdeführerin als unterliegender Partei zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG).

Demnach erkennt das Bundesgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons
Zürich und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 4. August 2008
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Ursprung Krähenbühl