Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

II. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 5A.129/2008
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5A_129/2008/bnm

Urteil vom 11. März 2008
II. zivilrechtliche Abteilung

Bundesrichter Raselli, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.

X.________,
Beschwerdeführerin,

gegen

Vormundschaftsbehörde A.________,
Beschwerdegegnerin.

Nichtaufhebung einer Beistandschaft.

Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Beschluss vom 5. Februar 2008 des
Obergerichts des Kantons Zürich.

Nach Einsicht
in die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Beschluss vom 5. Februar 2008
des Zürcher Obergerichts, das einen Rekurs der Beschwerdeführerin gegen einen
Nichteintretensentscheid des Bezirksrats Winterthur vom 14. Dezember 2007
(Nichteintreten - wegen im Vergleich zu 2005/2006 unveränderter Verhältnisse
- auf eine Beschwerde der Beschwerdeführerin gegen die Nichtaufhebung der
über sie mit ihrem Einverständnis am 24. August 2004 errichteten
Beistandschaft nach Art. 392 Ziff. 1 und 393 Ziff. 2 ZGB) abgewiesen und die
Nichtaufhebung der Beistandschaft bestätigt hat,

in Erwägung,

dass das Obergericht erwog, seit der (erfolglos beim Bundesgericht
angefochtenen: Urteil 5C.101/2006 vom 3. Mai 2006) Abweisung des ersten
Aufhebungsgesuchs vom 3. Februar 2005 habe sich die Situation nicht
verändert, die gemäss Gutachten an einer ... Störung leidende
Beschwerdeführerin, die eine ... betreibe, bedürfe für die administrativen
und finanziellen Belange der Beistandschaft, auch wenn der ... ernsthaft der
Konkurs drohe, stelle die Beiständin zumindest sicher, dass die Wohnungs- und
Geschäftsmieten sowie die Krankenkassenprämien bezahlt würden, bei Aufhebung
der Beistandschaft wäre ein Rückfall in die früheren chaotischen Verhältnisse
zu befürchten,
dass das Obergericht weiter erwog, die von den behandelnden Ärzten
befürwortete "versuchsweise" Aufhebung der Massnahme könne nicht verantwortet
werden, das Problem der Beschwerdeführerin, die den mangelnden
Geschäftserfolg zu Unrecht der Beiständin zuschiebe, liege in der fehlenden
Einsicht in ihre Hilfsbedürftigkeit, immerhin könne ein Wechsel der Person
der Beiständin vielleicht eine temporäre Entspannung bewirken, weshalb denn
auch ein entsprechendes Verfahren bei der Vormundschaftsbehörde hängig sei,
dass die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG nebst einem Antrag eine Begründung zu
enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der
angefochtene Entscheid Recht (Art. 95f. BGG) verletzt (Art. 42 Abs. 1 und 2
BGG), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 108 Abs. 1 lit.
b BGG),
dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift (entsprechend den altrechtlichen
Begründungsanforderungen des Art. 55 Abs. 1 lit. c OG: Botschaft vom 28.
Februar 2001 zur Totalrevision der Bundesrechtspflege, BBl 2001 S. 4207ff.,
Ziff. 4.1.2.4 zu Art. 39 Entwurf, S. 4294) auf die Erwägungen des
angefochtenen Entscheids einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche
Vorschriften (Botschaft, a.a.O. Ziff. 2.2.4, S. 4232) und warum sie von der
Vorinstanz verletzt worden sind (BGE 116 II 745 E. 3 S. 749),
dass auch Verfassungsrügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu
begründen sind (Art. 106 Abs. 2 BGG), dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift
(entsprechend den altrechtlichen Begründungsanforderungen des Art. 90 Abs. 1
lit. b OG: Botschaft, a.a.O. Ziff. 4.1.2.4 zu Art. 39 Entwurf, S. 4294) klar
und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen
ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen
Entscheid verletzt sind (BGE 130 I 258 E. 1.3 S. 261f.),
dass die Beschwerdeführerin in ihrer Eingabe an das Bundesgericht nicht in
nachvollziehbarer Weise auf die entscheidenden obergerichtlichen Erwägungen
eingeht,
dass sie erst recht nicht nach den erwähnten gesetzlichen Anforderungen
anhand dieser Erwägungen aufzeigt, inwiefern der Beschluss des Obergerichts
vom 5. Februar 2008 rechts- oder verfassungswidrig sein soll,
dass namentlich der Vorwurf, wonach das Obergericht "nur die Gegenpartei
befragt" habe, unverständlich ist, weil das Obergericht seinen Entscheid auf
Grund des Rekurses der Beschwerdeführerin gefällt und von der Einholung einer
Vernehmlassung der Vorinstanz und der Vormundschaftsbehörde abgesehen hat,
dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende
- Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten
ist,
dass die unterliegende Beschwerdeführerin kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs.
1 BGG),
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum
Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,
erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich
schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 11. März 2008

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident:                                                  Der
Gerichtsschreiber:

Raselli
Füllemann