Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

II. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 5A.153/2008
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5A_153/2008

Urteil vom 10. März 2008
II. zivilrechtliche Abteilung

Bundesrichter Raselli, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.

X. ________, gesetzlich vertreten durch Y.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Bezirksgericht Zürich, Badenerstrasse 90, Postfach, 8026 Zürich
Beschwerdegegner.

Rechtsverweigerung etc. (Persönlichkeitsverletzung),

Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Beschluss des Obergerichts
(Verwaltungskommission) des Kantons Zürich vom 18. Januar 2008.

Nach Einsicht
in die als Beschwerde nach Art. 72ff. BGG entgegengenommene Eingabe gegen den
Beschluss (VB060037/U) vom 18. Januar 2008 des Zürcher Obergerichts, das
sowohl auf eine (von Y.________ für seinen minderjährigen Sohn X.________
eingereichte) Rechtsverzögerungs- und Rechtsverweigerungsbeschwerde gegen das
Bezirksgericht Zürich wie auch auf dessen Ablehnungsbegehren gegen die
Mitglieder dieses Gerichts (im Zusammenhang mit einer vom Vater für den
Beschwerdeführer erhobenen Klage aus Persönlichkeitsverletzung) nicht
eingetreten ist,

in Erwägung,

dass das Obergericht erwog, der minderjährige Beschwerdeführer stehe unter
der gemeinsamen elterlichen Sorge nach Art. 298a Abs. 1 ZGB seiner
unverheirateten Eltern, der für den Beschwerdeführer prozessierende Vater sei
daher zur Vorlage einer beglaubigten Prozessvollmacht der Mitinhaberin der
elterlichen Sorge aufgefordert worden, habe jedoch lediglich eine
Abtretungserklärung eingereicht, die keinen Bezug zur hängigen Streitsache
aufweise, eine rechtsgenügliche Prozessvollmacht der Mutter liege somit nicht
vor, weshalb sowohl auf die Beschwerde wie auch auf die Ablehnungsbegehren
mangels Prozessführungsbefugnis des Vertreters des Beschwerdeführers nicht
einzutreten sei,
dass die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG, die sich nur gegen letztinstanzliche
kantonale Entscheide richten kann (Art. 75 Abs. 1 BGG), zum Vornherein
unzulässig ist, soweit der Beschwerdeführer dem Bezirksgericht
Rechtsverletzungen vorwirft,
dass sodann die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG nebst einem Antrag eine
Begründung zu enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird,
inwiefern der angefochtene Entscheid Recht (Art. 95f. BGG) verletzt (Art. 42
Abs. 1 und 2 BGG), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art.
108 Abs. 1 lit. b BGG),
dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift (entsprechend den altrechtlichen
Begründungsanforderungen des Art. 55 Abs. 1 lit. c OG: Botschaft vom 28.
Februar 2001 zur Totalrevision der Bundesrechtspflege, BBl 2001 S. 4207ff.,
Ziff. 4.1.2.4 zu Art. 39 Entwurf, S. 4294) auf die Erwägungen des
angefochtenen Entscheids einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche
Vorschriften (Botschaft, a.a.O. Ziff. 2.2.4, S. 4232) und warum sie von der
Vorinstanz verletzt worden sind (BGE 116 II 745 E. 3 S. 749),
dass auch Verfassungsrügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu
begründen sind (Art. 106 Abs. 2 BGG), dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift
(entsprechend den altrechtlichen Begründungsanforderungen des Art. 90 Abs. 1
lit. b OG: Botschaft, a.a.O. Ziff. 4.1.2.4 zu Art. 39 Entwurf, S. 4294) klar
und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen
ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen
Entscheid verletzt sind (BGE 130 I 258 E. 1.3 S. 261f.),
dass im vorliegenden Fall der Beschwerdeführer in seiner Eingabe an das
Bundesgericht nicht in nachvollziehbarer Weise auf die entscheidenden
obergerichtlichen Erwägungen eingeht,
dass er erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen anhand dieser
Erwägungen aufzeigt, inwiefern der Beschluss des Obergerichts vom 18. Januar
2008 rechts- oder verfassungswidrig sein soll,
dass der gesetzliche Vertreter des Beschwerdeführers ausserdem einmal mehr
missbräuchlich prozessiert,
dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende
und ausserdem missbräuchliche - Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1
lit. b und c BGG nicht einzutreten ist,
dass mit dem Beschwerdeentscheid das Gesuch des Beschwerdeführers um
aufschiebende Wirkung gegenstandslos wird,
dass dessen Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege in Anbetracht der
Aussichtslosigkeit der Beschwerde abzuweisen ist (Art. 64 Abs. 1 BGG) und die
bundesgerichtlichen Kosten dem Vertreter des Beschwerdeführers aufzuerlegen
sind (Art. 66 Abs. 3 BGG),
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum
Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,
dass in dieser Sache allfällige weitere Eingaben in der Art der bisherigen,
namentlich missbräuchliche Revisionsgesuche ohne Antwort abgelegt würden,

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden Y.________ auferlegt.

4.
Dieses Urteil wird den Parteien, Y.________ und dem Obergericht des Kantons
Zürich schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 10. März 2008

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident:  Der Gerichtsschreiber:

Raselli  Füllemann