Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

II. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 5A.157/2008
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5A_157/2008/bnm

Urteil vom 10. März 2008
II. zivilrechtliche Abteilung

Bundesrichter Raselli, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.

X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Psychiatrische Klinik A.________,
Beschwerdegegnerin.

Entlassung aus dem fürsorgerischen Freiheitsentzug.

Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Beschluss vom 4. Februar 2008 des
Obergerichts des Kantons Zürich (II. Zivilkammer).

Nach Einsicht
in die Beschwerde gemäss Art. 72ff. BGG gegen den Beschluss vom 4. Februar
2008 des Obergerichts des Kantons Zürich, das auf die Begehren des
Beschwerdeführers auf Zusprechung von Schadenersatz und auf Aktenberichtigung
nicht eingetreten ist und im Übrigen das obergerichtliche Berufungsverfahren
als gegenstandslos abgeschrieben hat,

in Erwägung,

dass das Obergericht erwog, der (am 26. Dezember 2007 gestützt auf Art. 397a
ZGB) in die Psychiatrische Klinik eingewiesene Beschwerdeführer habe gegen
die (am 11. Januar 2008 erfolgte) Abweisung seines (am 7. Januar 2008
eingegangenen) Entlassungsgesuchs durch das Bezirksgericht Zürich am 17.
Januar 2008 Berufung beim Obergericht erhoben, sei jedoch gemäss Mitteilung
der Klinik vom 25. Januar 2008 zwischenzeitlich entlassen worden, weshalb das
Obergericht über das Entlassungsgesuch nicht mehr zu befinden habe und das
Berufungsverfahren diesbezüglich abzuschreiben sei, für die Beurteilung der
vom Beschwerdeführer geltend gemachten Schadenersatzansprüche sei das
Obergericht (im Verfahren der Überprüfung der fürsorgerischen
Freiheitsentziehung) ebenso wenig zuständig wie für die von ihm verlangte
Aktenkorrektur, allfällige Schadenersatzansprüche wären nach Massgabe des
Haftungsgesetzes (LS 170.1) geltend zu machen,
dass die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG zum vornherein unzulässig ist, soweit
der Beschwerdeführer vor Bundesgericht eine Schadenersatzklage auf Grund des
Zürcher Haftungsgesetzes erhebt, weil für die Beurteilung dieser Klage nicht
das Bundesgericht, sondern die kantonalen Gerichte zuständig sind,
dass sodann die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG nebst einem Antrag eine
Begründung zu enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird,
inwiefern der angefochtene Entscheid Recht (Art. 95f. BGG) verletzt (Art. 42
Abs. 1 und 2 BGG), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art.
108 Abs. 1 lit. b BGG),
dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift (entsprechend den altrechtlichen
Begründungsanforderungen des Art. 55 Abs. 1 lit. c OG: Botschaft vom 28.
Februar 2001 zur Totalrevision der Bundesrechtspflege, BBl 2001 S. 4207ff.,
Ziff. 4.1.2.4 zu Art. 39 Entwurf, S. 4294) auf die Erwägungen des
angefochtenen Entscheids einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche
Vorschriften (Botschaft, a.a.O. Ziff. 2.2.4, S. 4232) und warum sie von der
Vorinstanz verletzt worden sind (BGE 116 II 745 E. 3 S. 749),
dass auch Verfassungsrügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu
begründen sind (Art. 106 Abs. 2 BGG), dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift
(entsprechend den altrechtlichen Begründungsanforderungen des Art. 90 Abs. 1
lit. b OG: Botschaft, a.a.O. Ziff. 4.1.2.4 zu Art. 39 Entwurf, S. 4294) klar
und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen
ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen
Entscheid verletzt sind (BGE 130 I 258 E. 1.3 S. 261f.),
dass im vorliegenden Fall der Beschwerdeführer in seiner Eingabe an das
Bundesgericht nicht auf die entscheidenden Erwägungen des Obergerichts
(Abschreibung des gegenstandslos gewordenen Berufungsverfahrens,
Nichteintreten auf die Schadenersatzbegehren mangels Zuständigkeit) eingeht,
dass er erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen anhand dieser
Erwägungen aufzeigt, inwiefern der angefochtene Beschluss des Obergerichts
vom 4. Februar 2008 rechts- oder verfassungswidrig sein soll,
dass es insbesondere nicht genügt, den fürsorgerischen Freiheitsentzug zu
kritisieren, der - wegen der zwischenzeitlichen Entlassung des
Beschwerdeführers aus der Klinik - bereits im obergerichtlichen Verfahren
nicht mehr zu beurteilen war,
dass somit auf die - offensichtlich unzulässige und keine hinreichende
Begründung enthaltende - Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. a
und b BGG nicht einzutreten ist,
dass für das bundesgerichtliche Verfahren keine Kosten erhoben werden,
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum
Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich
schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 10. März 2008

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident:                                                  Der
Gerichtsschreiber:

Raselli
Füllemann