Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

II. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 5A.18/2008
Zurück zum Index II. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 2008
Retour à l'indice II. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 2008


5A_18/2008/bnm

Verfügung vom 25. Januar 2008
II. zivilrechtliche Abteilung

Bundesrichter Raselli, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.

X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Bezirksamt A.________,
Beschwerdegegner.

Vormundschaftliche Aufsichtsbeschwerde.

Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Entscheid vom 27. September 2007 des
Obergerichts des Kantons Aargau (Kammer für Vormundschaftswesen als
zweitinstanzliche vormundschaftliche Aufsichtsbehörde).

Nach Einsicht
in die als Beschwerde nach Art. 72ff. BGG entgegengenommene Eingabe gegen den
Entscheid vom 27. September 2007 des Aargauer Obergerichts, das auf eine
vormundschaftliche Aufsichtsbeschwerde des Beschwerdeführers gegen das (ihn
zur Einreichung einer eigenhändig unterzeichneten Beschwerde auffordernde)
Bezirksamt A.________ (Beschwerde gegen die Errichtung einer Vormundschaft
über Y.________ und die Ernennung des Z.________ als Vormund) nicht
eingetreten ist und dem Beschwerdeführer Gerichtskosten von Fr. 434.--
auferlegt hat,
in die (im Gegensatz zu einem unbeachtlichen E-Mail vom 9. Januar 2008)
gültige (Art. 48 Abs. 1 BGG) Mitteilung des Beschwerdeführers vom 24. Januar
2008 an das Bundesgericht, wonach Y.________ am 8. Januar 2008 gestorben sei,
mit dem Antrag, das bundesgerichtliche Verfahren als gegenstandslos
abzuschreiben, auf bundesgerichtliche Kosten zu verzichten und die
obergerichtlichen Kosten der Vorinstanz aufzuerlegen,

in Erwägung,

dass mit dem Tod der Y.________ die bundesgerichtliche Beschwerde, welche die
Errichtung einer Vormundschaft über die Verstorbene und die Ernennung eines
Vormundes zum Gegenstand hat, gegenstandslos geworden und das Verfahren in
Anwendung von Art. 71 BGG i.V.m. Art. 72 BZP abzuschreiben ist,
dass sodann eine Abänderung kantonaler Kostenentscheide nur möglich wäre,
wenn das Bundesgericht auch den Entscheid in der Sache selbst ändert (Art. 67
BGG), was im Falle der Gegenstandslosigkeit ausgeschlossen ist (Urteil
5P.467/2000 E. 2b),
dass es somit bei der Kostenauflage im kantonalen Verfahren bleibt,
dass demgegenüber keine bundesgerichtlichen Kosten erhoben werden,

dass die (in der Beschwerde beantragte) Zusprechung einer Entschädigung für
das bundesgerichtliche Verfahren an den nicht anwaltlich vertretenen
Beschwerdeführer zum vornherein ausgeschlossen ist (BGE 113 Ib 353 E. 6b),
dass die Verfahrensabschreibung in die Zuständigkeit des
Abteilungspräsidenten fällt (Art. 32 Abs. 2 BGG),

verfügt der Präsident:

1.
Das bundesgerichtliche Verfahren 5A_18/2008 wird als gegenstandslos
abgeschrieben.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dem Beschwerdeführer wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4.
Diese Verfügung wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau
schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 25. Januar 2008

Der Präsident:                                                  Der
Gerichtsschreiber:

Raselli
Füllemann