Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

II. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 5A.223/2008
Zurück zum Index II. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 2008
Retour à l'indice II. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 2008


Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
5A_223/2008/don

Urteil vom 16. April 2008
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Raselli, Präsident,
Gerichtsschreiber Zbinden.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Y.________,
Beschwerdegegner.

Gegenstand
fürsorgerische Freiheitsentziehung,

Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Bern, kantonale
Rekurskommission für fürsorgerische Freiheitsentziehungen, vom 27. März 2008.

Nach Einsicht
in das Urteil des Obergerichts des Kantons Bern, kantonale Rekurskommission für
fürsorgerische Freiheitsentziehungen, vom 1. April 2008, mit dem ein Rekurs des
Beschwerdeführers gegen die ärztliche Einweisung im Rahmen eines
fürsorgerischen Freiheitsentzugs vom 22. März 2008 abgewiesen worden ist,
in die Beschwerde gemass Art. 72 ff. BGG vom 3. April 2008,

in Erwägung,
dass das Obergericht den Rekurs des Beschwerdeführers gegen die fürsorgerische
Freiheitsentziehung abwies und zur Begründung ausführte, die Kommission habe
sich anlässlich der Verhandlung ein Bild über den Gesundheitszustand des
Beschwerdeführers machen können; dieser habe affektiv nicht erreichbar gewirkt,
es sei schwierig gewesen, mit ihm zu kommunizieren; er habe die Vorfälle, die
zur Einweisung führten, bagatellisiert, er zeige keine Krankheitseinsicht und
auch keine Einsicht, dass der Cannabis die Ursache der erneuten Dekompensation
sein könnte; in den Ausführungen des Beschwerdeführers seien punktuell
paranoide Inhalte sichtbar und es sei offensichtlich geworden, dass er die
Situation nicht realistisch wahrnehme; die behandelnden Ärzte seien der
Meinung, dass eine derzeitige Entlassung verfrüht wäre, zumal auch
berücksichtigt werden müsse, dass eine sofortige Entlassung nur in das bereits
überlastete soziale Umfeld erfolgen könnte, weshalb davon auszugehen sei, dass
es in kürzester Zeit erneut zur Eskalation und damit zu einer erneuten
Einweisung des Beschwerdeführers kommen würde; mit Blick auf die seit längerem
bestehende Problematik und das jugendliche Alter des Beschwerdeführers
erscheine es der Kommission notwendig, dem behandelnden Arzt Zeit zur
Zusammenarbeit mit dem Beschwerdeführer zu geben als Grundlage für die
Festlegung des weiteren Vorgehens und zum Aufbau der notwendigen Strukturen
unter Einbezug der Familie; ein Austritt müsse angesichts der Malcompliance des
Beschwerdeführers sorgfältig geplant werden,
dass der Beschwerdeführer dem lediglich entgegenhält, er habe sich an der
letzten Gerichtsverhandlung nicht auf das Wesentliche konzentrieren können,
weil er eine Tablette eingenommen habe,
dass die Eingabe den Begründungsanforderungen an eine Beschwerde nicht genügt
(Art. 42 Abs. 2 BGG), zumal der Beschwerdeführer nicht in Auseinandersetzung
mit den vorgenannten Erwägungen des Obergerichts dartut, inwiefern Bundesrecht
verletzt worden ist (BGE 133 IV 287 E. 1.4),
dass der Beschwerdeführer seine ursprüngliche Eingabe mit einem weiteren
Schreiben vom 9. April 2008 ergänzt hat,
dass auch dieses Schreiben sich nicht mit den Erwägungen des angefochtenen
Entscheids auseinandersetzt und daher ebenfalls unzulässig ist,
dass die Beschwerde somit offensichtlich unzulässig ist und darauf im
vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b OG nicht einzutreten ist,
dass von der Erhebung von Gerichtskosten abzusehen ist (Art. 66 Abs. 1 BGG),

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Kosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, kantonale
Rekurskommission für fürsorgerische Freiheitsentziehungen, schriftlich
mitgeteilt.
Lausanne, 16. April 2008
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Raselli Zbinden