Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

II. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 5A.274/2008
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 1/2}
5A_274/2008/bnm

Urteil vom 19. Januar 2009
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Bundesrichter Raselli, Bundesrichterin Escher,
Bundesrichter Meyer, Marazzi,
Gerichtsschreiber Möckli.

1. Parteien
Hugo Ammann, Schloss Zurzach,
Barzstrasse 2, 5330 Zurzach,
2. Kurt Gosteli, Schloss Zurzach,
Barzstrasse 2, 5330 Zurzach,
Beschwerdeführer,
beide vertreten durch Fürsprecher Dr. Urs Oswald, Bahnhofstrasse 1, 5330
Zurzach,

gegen

Alexander von Senger, Haus Stocksberg, 6263 Richenthal,
Beschwerdegegner,
vertreten durch Rechtsanwalt Bruno Baer, Seestrasse 221, 8700 Küsnacht ZH,
Eidgenössisches Departement des Innern, Eidgenössische Stiftungsaufsicht, 3003
Bern,
Beschwerdegegner.

Gegenstand
Stiftungsaufsicht,

Beschwerde in Zivilsachen gegen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts,
Abteilung II, vom 6. März 2008.

Sachverhalt:

A.
Die Antonie Deusser-Stiftung (Deusser-Stiftung) wurde am 23. Februar 1972 von
Antonie Deusser errichtet und bezweckt, das künstlerische Oeuvre von August
Deusser zu erhalten und öffentlich zugänglich zu machen. Seit 1978 hat die
Stiftung ihren Sitz im Schloss Zurzach, das sich in ihrem Eigentum befindet. Im
Schloss Zurzach hat ebenfalls die am 19. Januar 1998 von Estella Hirzel
errichtete Arthur und Estella Hirzel Callegari-Stiftung (Hirzel-Stiftung) ihren
Sitz; sie bezweckt die Unterstützung von Unternehmungen der Wohlfahrt,
Wohltätigkeit, Gemeinnützigkeit und ähnlichen Institutionen und Sozialwerken.

Hugo Ammann ist Stiftungsratspräsident beider Stiftungen. Er wohnt im Schloss
Zurzach. Kurt Gosteli ist Mitglied beider Stiftungsräte. Beide sind seit der
Gründung der jeweiligen Stiftung im Amt. Anfangs 1998 wurde Alexander von
Senger Geschäftsführer des Schlossbetriebes und Mitglied beider Stiftungsräte.
Im Frühling 1999 überwarfen sich Hugo Ammann und Alexander von Senger, der aus
beiden Stiftungsräten abgewählt und durch Eliane Pires ersetzt wurde.

B.
Am 10. Mai 2000 reichte Alexander von Senger bei der Eidgenössischen
Stiftungsaufsicht (ESA) eine Aufsichtsbeschwerde ein, in welcher er gegen Hugo
Ammann und Kurt Gosteli zahlreiche Vorwürfe betreffend Führung der
Stiftungsgeschäfte erhob. Er verlangte die Feststellung der Nichtigkeit seiner
Abwahl aus den Stiftungsräten, die Absetzung von Hugo Ammann, Kurt Gosteli und
Eliane Pires als Stiftungsräte sowie eine Hausdurchsuchung und Beschlagnahme
der Stiftungsakten.

Mit Entscheid vom 12. April 2002 setzte die ESA sowohl Alexander von Senger als
auch die zwischenzeitlich suspendierten Stiftungsräte Hugo Ammann, Kurt Gosteli
und Eliane Pires wieder in ihrem Amt ein, erteilte ihnen u.a. den Auftrag, die
beiden Stiftungsräte innerhalb von sechs Monaten mit zwei weiteren Personen zu
ergänzen, und verfügte, dass der eingesetzte Stiftungsbeistand bis zur
angeordneten personellen Ergänzung im Amt bleibe.

Dagegen erhob Alexander von Senger Verwaltungsgerichtsbeschwerde, in welcher er
u.a. eine ungenügende Abklärung der gegen Hugo Ammann und Kurt Gosteli
erhobenen Vorwürfe geltend machte. Mit Urteilen vom 20. August 2002 (5A.7/2002
und 5A.8/2002) stellte das Bundesgericht die Nichtigkeit der Wahl von Eliane
Pires fest und wies die Sache zur Abklärung der Vorwürfe und ergänzenden
Sachverhaltsfeststellung an die ESA zurück.

Mit Entscheid vom 5. April 2007 berief die ESA Hugo Ammann und Kurt Gosteli
definitiv aus dem Stiftungsrat der Deusser-Stiftung ab, unter Aufhebung der
Beistandschaft und Umwandlung in eine Sachwalterschaft bis zur personellen
Ergänzung des Stiftungsrates und mit der Anordnung, dass der neue Stiftungsrat
ein Konzept zur künftigen Tätigkeit vorzulegen habe und bis dahin keine über
das Tagesgeschäft hinausgehenden Verfügungen treffen dürfe. Dagegen wurden Hugo
Ammann und Kurt Gosteli wieder als Stiftungsräte der Hirzel-Stiftung eingesetzt
und die diesbezügliche Beistandschaft aufgehoben, verbunden mit der Anordnung,
dass der neue Stiftungsrat ein Konzept zur künftigen Tätigkeit vorzulegen habe
und bis dahin keine über das Tagesgeschäft hinausgehenden Verfügungen treffen
dürfe.

C.
Dagegen erhoben beide Seiten beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde. Hugo
Ammann und Kurt Gosteli verlangten im Wesentlichen ihre Wiedereinsetzung bei
der Deusser-Stiftung, einstweilig die Beibehaltung der Beistand- bzw.
Sachwalterschaft sowie das Verbot, Bruno Baer, Michael E. Dreher, Roland A.
Brun, Dirk R.P. Friedrich oder M. Andreas Textor in die Stiftungsräte
aufzunehmen. Alexander von Senger verlangte im Wesentlichen, für die
Deusser-Stiftung sei keine Sachwalterschaft einzuführen, sondern ihn als
einzigen handlungsfähigen und zur Erweiterung des Gremiums befugten
Stiftungsrat anzuerkennen, und mit Bezug auf die Hirzel-Stiftung seien Hugo
Ammann und Kurt Gosteli als Stiftungsräte abzuberufen.

Mit Urteil vom 6. März 2008 wies das Bundesverwaltungsgericht die Beschwerde
von Hugo Ammann und Kurt Gosteli ab, während es diejenige von Alexander von
Senger dahingehend guthiess, dass es Hugo Ammann und Kurt Gosteli auch für die
Hirzel-Stiftung als Stiftungsräte definitiv absetzte, die Beistandschaft über
die Deusser-Stiftung aufhob bzw. von einer Umwandlung in eine Sachwalterschaft
absah und auch alle anderen Auflagen an die Stiftungsräte aufhob bzw. von
entsprechenden Auflagen absah.

D.
Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 25. April 2008
verlangen Hugo Ammann und Kurt Gosteli die vollumfängliche Aufhebung des
Urteils des Bundesverwaltungsgerichts; im Besonderen verlangen sie ihre
Wiedereinsetzung in beiden Stiftungsräten, die Beibehaltung der
Sachwalterschaft bis zu diesem Zeitpunkt sowie ein Verbot, Bruno Baer, Michael
E. Dreher, Roland A. Brun, Dirk R.P. Friedrich oder M. Andreas Textor als
Mitglieder in die Stiftungsräte aufzunehmen oder mit diesen
Dienstleistungsverträge irgendwelcher Art abzuschliessen. Mit
Präsidialverfügung vom 15. Mai 2008 wurde der Beschwerde die aufschiebende
Wirkung erteilt. Gemäss Schreiben vom 12. August 2008 verzichtet das
Bundesverwaltungsgericht auf eine Vernehmlassung. Alexander von Senger verlangt
mit Vernehmlassung vom 3. September 2008 die Abweisung der Beschwerde. Die ESA
beantragt in ihrer Vernehmlassung vom 4. September 2008, die Beschwerde sei
insofern gutzuheissen, als die Aufhebung des Urteils des
Bundesverwaltungsgerichts verlangt werde; insbesondere sei das verfügte
Massnahmenpaket zu bestätigen.

Erwägungen:

1.
Auf dem Gebiet der Aufsicht über die Stiftungen ist die Beschwerde in
Zivilsachen gegeben (Art. 72 Abs. 2 lit. b Ziff. 4 BGG). Dass die
Beschwerdeführer entsprechend der Rechtsmittelbelehrung im angefochtenen Urteil
eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten eingereicht haben,
schadet nicht; weil die anderen Eintretensvoraussetzungen gegeben sind (Art. 75
Abs. 1, Art. 90 und Art. 100 Abs. 1 BGG), kann sie ohne weiteres als Beschwerde
in Zivilsachen entgegengenommen werden. Insbesondere sind die Beschwerdeführer
als noch nicht rechtskräftig abberufene Stiftungsräte auch mit Bezug auf das
Massnahmenpaket der ESA nicht nur in einem tatsächlichen, sondern in ihren
rechtlich geschützten Interessen betroffen, wie es für die Beschwerde in
Zivilsachen vorausgesetzt ist (Art. 76 Abs. 1 lit. b BGG).

In materieller Hinsicht sind alle Rügen gemäss Art. 95 f. BGG zulässig und das
Bundesgericht wendet in diesem Bereich das Recht von Amtes wegen an (Art. 106
Abs. 1 BGG), was heisst, dass es behauptete Rechtsverletzungen (Art. 42 Abs. 2
BGG) mit freier Kognition prüft. Dagegen ist es an den festgestellten
Sachverhalt gebunden (Art. 105 Abs. 1 BGG). Diesbezüglich kann einzig
vorgebracht werden, er sei offensichtlich unrichtig festgestellt worden (Art.
97 Abs. 1 BGG), wobei "offensichtlich unrichtig" mit "willkürlich"
gleichzusetzen ist (Botschaft, BBl 2001 IV 4338; 133 III 393 E. 7.1 S. 398).
Diesbezüglich gilt das strenge Rügeprinzip (Art. 106 Abs. 2 BGG), wie es für
die frühere staatsrechtliche Beschwerde gegolten hat (BGE 133 II 249 E. 1.4.2
S. 254).

2.
Die ESA hat die seinerzeit gegen Hugo Ammann und Kurt Gosteli erhobenen
Vorwürfe (dazu Urteile 5A.7/2002 und 5A.8/2002 vom 20. August 2002) abgeklärt
und zusammengefasst folgende, vom Bundesverwaltungsgericht übernommenen und vor
Bundesgericht nicht mehr als willkürlich gerügten Feststellungen getroffen:

Betreffend Selbstkontrahieren (Königsbett, Oldtimer, Flügel): Hugo Ammann
verkaufte der Deusser-Stiftung im Jahr 1994 gemäss Stiftungsratsbeschluss, an
dem er selbst und Kurt Gosteli mitwirkten, aus seinem Privatvermögen ein
"Königsbett" (angeblich Originalbett von König Ludwig II) für Fr. 102'302.--,
einen "Daimler Majestic Major" 1963 für Fr. 55'000.-- und einen
Bechstein-Welte-Flügel für Fr. 20'000.--. Die drei Gegenstände hatten keinen
oder jedenfalls kaum einen direkten Bezug zur Stiftung, am wenigsten der
Oldtimer, der in der Garage eingestellt und den Museumsbesuchern nicht
zugänglich war. Bei der polizeilichen Befragung am 14. August 2002 gaben Hugo
Ammann und Kurt Gosteli relativ offen zu, dass es darum gegangen sei, die
Gegenstände der Pfändung im Rahmen der privat gegen Hugo Ammann eingeleiteten
"Betreibung Bühler" zu entziehen. Anlässlich der Befragung durch die ESA am 10.
September 2004 äusserte sich Hugo Ammann schliesslich dahingehend, dass die
Gegenstände "Publikumsaufhänger" gewesen seien und es - auch angesichts seiner
angeschlagenen Gesundheit - einzig darum gegangen sei, die Gegenstände für die
Stiftung zu erhalten. Die ESA erachtete es als erwiesen, dass Hugo Ammann die
Gegenstände in erster Linie zur Verhinderung der Pfändung an die
Deusser-Stiftung verkaufte.

Betreffend Beschäftigung von Stiftungsangestellten (Eliane Pires, Gerd Nawrath,
Heinz Studer, Alexander von Senger) für private Angelegenheiten von Hugo
Ammann, insbesondere für dessen Liegenschaften Hertensteinstrasse 5 und 7 sowie
Badstrasse 12 und 14: Bei der Befragung durch die ESA am 10. September 2004
bestritt Hugo Ammann solche Tätigkeiten grundsätzlich. Alexander von Senger gab
bei der polizeilichen Einvernahme am 25. Oktober 2000 und bei der Befragung
durch die ESA am 16. März 2006 an, dass er zu rund 40% für die privaten
Liegenschaften von Hugo Ammann tätig gewesen sei. Es seien keine Gelder
geflossen. Ohne diese Tätigkeiten wäre er als Angestellter der Deusser-Stiftung
nicht voll ausgelastet gewesen. Heinz Studer führte bei seiner Einvernahme am
26. Oktober 2006 als Zeuge aus, er habe geschaut, dass die Wohnungen der
betreffenden Liegenschaften hätten vermietet werden können. Die Arbeiten seien
vorab zu Randzeiten ausgeführt worden und könnten in Anbetracht der vielen für
die Stiftung geleisteten Überstunden nicht beziffert werden; allerdings seien
insgesamt weniger Überstunden geleistet worden, als er seinerzeit gegenüber der
Polizei angegeben habe. Die Aussagen von Gerd Nawrath waren widersprüchlich;
als erstellt kann gelten, dass er im Jahr 1998 mindestens 5-10 Tage Einsätze
zugunsten der privaten Liegenschaften leistete, teilweise zu Randzeiten. Die
ESA ging beweiswürdigend davon aus, dass verschiedene Stiftungsangestellte
privat für Hugo Ammann tätig gewesen seien und ein Teil der Tätigkeit nicht auf
die Freizeit entfallen sei, dass aber der genaue Umfang unklar sei; sodann hat
es festgehalten, dass Hugo Ammann diesbezüglich uneinsichtig sei und kaum
zwischen Stiftungs- und privaten Belangen unterscheide bzw. unterschieden habe.

Betreffend Gewährung eines ungesicherten Darlehens an das Baukonsortium
Parkhotel Zurzach: Mit Beschluss des Stiftungsrates der Deusser-Stiftung vom
12. Mai 1984 wurde Hugo Ammann ermächtigt, den Aufbau des Kurortes Zurzach mit
einem finanziell vertretbaren Engagement zu fördern. Bereits kurz darauf wurde
das Baukonsortium Parkhotel Zurzach, bei dem Hugo Ammann selbst Konsortiant
war, finanziell von der Deusser-Stiftung unterstützt. Aufgrund einer
Baukostenüberschreitung von über Fr. 5 Mio. gewährte Hugo Ammann dem Konsortium
anfangs 1987 einen ungesicherten Kredit über Fr. 3'415'000.-- aus dem
Stiftungsvermögen. Ende Dezember 1987 wurde der Kredit zurück- und anfangs
Januar 1988 wieder ausbezahlt; am 31. Dezember 1988 wurde er definitiv
zurückbezahlt. Ein schriftlicher Darlehensvertrag bestand nie. Die ESA ging in
diesem Zusammenhang davon aus, dass die Statuten der Stiftung verletzt und
Stiftungsbelange mit privaten Angelegenheiten vermengt worden sind.

Betreffend Darlehensgewährung an Albert Koch: Erstellt ist, dass Albert Koch,
der ein Konsortialpartner und offenbar auch sonst ein Geschäftsfreund von Hugo
Ammann war, von der Deusser-Stiftung ein Darlehen über Fr. 150'000.-- erhielt,
weil er in Liquiditätsschwierigkeiten steckte. Die weiteren Hintergründe der
Darlehensgewährung sind unklar; dass sich Hugo Ammann damit in einem privaten
Zivilprozess eine ihm günstige Zeugenaussage von Koch erkaufen wollte, ist
nicht erhärtet.

Betreffend Mehrfamilienhaus "Schlosspark": Am 23. Januar 1992 erwarb die
Deusser-Stiftung für Fr. 1,8 Mio. ein Grundstück samt schlüsselfertigem
Bauprojekt für ein Mehrfamilienhaus. Es lag kein eigentliches
Selbstkontrahieren vor, weil Hugo Ammann zuvor aus dem betreffenden Konsortium
ausgeschieden und zudem für den Verkauf die Andreas Hofstetter Lagerhaus AG
zwischengeschaltet worden war. Dem Konsortium verblieb aus dem Verkauf ein
moderater Gewinn und es kann nach dem Dafürhalten der ESA nicht von einer
Übervorteilung der Stiftung ausgegangen werden.

Betreffend Arrondierung des Schlossgeländes: Mit Beschluss vom 4. Dezember 1994
stimmte der Stiftungsrat der Deusser-Stiftung dem Antrag von Hugo Ammann auf
Rückkauf der Grundstücke Zurzach-GBB-1390 und -1937 zu. Als Grund wurde im
Sitzungsprotokoll die Verhinderung des Baus von zwei geplanten Wohnblöcken
angegeben. Heute bilden die beiden Parzellen den Schlosspark und dienen der
Arrondierung des Geländes. Als Verkäuferin trat eine EKZ Zurzach AG auf, welche
gemäss Handelsregister damals mit Sitz c/o Hugo Ammann, Schloss Bad Zurzach,
figurierte; er selbst war jedoch gemäss Handelsregister nie Organ der Firma,
weshalb sich ein Selbstkontrahieren nicht nachweisen lässt.

Betreffend zweckfremde Veranstaltungen: Es sind diverse Veranstaltungen vom
regelmässigen Cadillac-Meeting über Firmenfeste, Seminare bis zur
Transvestiten-Show bekannt. Entgegen den Vorwürfen von Alexander von Senger
wurden diese Veranstaltungen allerdings nicht zu Lasten der Deusser-Stiftung,
sondern von Dritten auf eigene Rechnung oder als Firmenveranstaltungen über das
Parkhotel Zurzach oder direkt abgegolten und nach Aufwand abgerechnet.
Betreffend überrissene Bauprojekte: Der geplante Ausbau des Schlosses Zurzach
gelangte nie über die Projektphase hinaus und wurde von Hugo Ammann aufgegeben.
Gemäss polizeilichem Einvernahmeprotokoll vom 23. August 2000 hat Hugo Ammann
sodann die Kosten für die Erneuerung der bestehenden Strasse längs des
Schlosses weitgehend und diejenigen für das schmiedeiserne Tor, das nebst einem
Schild Deussers auch das Wappen der Familie Ammann enthält, vollständig
übernommen. Immerhin lasse dies aber gewisse Rückschlüsse auf das subjektive
Empfinden über die Besitzesverhältnisse zu.
Betreffend Rolle von Hugo Ammann als Schlossherr: Von der Presse und der
Öffentlichkeit wurde Hugo Ammann als "praktizierender Schlossherr"
wahrgenommen, und er nahm diese Rolle auch fraglos für sich in Anspruch. Durch
die jahrelange tägliche Arbeit hat er sich derart mit der Stiftung
identifiziert, dass er kaum mehr zwischen den Stiftungsangelegenheiten und
seinen privaten Belangen unterschied. Insbesondere hat dies auch zu einer
Vermischung in finanzieller Hinsicht geführt; so stiess die Polizei anlässlich
der Hausdurchsuchung am 10. August 2000 auf Bargeld in der Höhe von Fr.
200'000.-- sowie auf eine grosse Anzahl von Quittungen, Rechnungen und Belegen,
die unsortiert und lose vorlagen und in keine Buchhaltung Eingang gefunden
hatten.

Betreffend Fahrzeugpark: Bis zum Jahr 1994 hatte Hugo Ammann einen BMW 750i und
einen Mercedes Benz 500 SL auf die Deusser-Stiftung eingelöst, was er mit
häufigen Bildertransporten rechtfertigte. Die konkreten Fahrzeugkosten und der
Umfang der privaten Leistungen sind heute nicht mehr eruierbar.

Betreffend Darlehen der Hirzel-Stiftung an die Deusser-Stiftung: Dieses
erfolgte am 1. Juni 1998 in der Höhe von Fr. 1,5 Mio. zu einem Zinssatz von
3,625%. Nach Aussagen von Hugo Ammann und Kurt Gosteli wünschte die Stifterin
Estella Hirzel immer, dass ihre Stiftung etwas für die Deusser-Stiftung tun und
ihr sogar eine günstige Hypothek verschaffen sollte. Das Darlehen war offenbar
nötig, um die auslaufenden Hypotheken auf der Liegenschaft Hauptstrasse 68 zu
erneuern.

Betreffend derivative Anlageinstrumente (Revexus-Scheine): Gemäss Art. 4 Abs. 1
der Statuten der Hirzel-Stiftung kann der Stiftungsrat das Stiftungsvermögen je
nach Kapitalmarktsituation in erstklassige Wertschriften (Blue Chips),
AAA-Obligationen, Festgelder usw. anlegen. Bei den am 6. Mai 1998 von der
Hirzel-Stiftung für knapp Fr. 2 Mio. gekauften Revexus-Titeln handelt es sich
um ein strukturiertes Produkt, das 8% Zins verspricht und über eine Option an
den Kurs einer bestimmten Aktie, vorliegend diejenige der Credit Suisse,
gekoppelt ist. Das Produkt selbst ist direkt weder eine Blue Chip-Aktie noch
eine AAA-Obligation, aber auch nicht rein spekulativ, zumal es im Wesentlichen
an den Aktienkurs einer Gesellschaft gekoppelt ist bzw. war, die ihrerseits ein
Triple-A-Rating aufwies. Der Anlageberater von Hugo Ammann hatte das
Revexus-Produkt als statutenkonform bezeichnet und gemäss Prospekt der CSFB
habe es sich für Anleger geeignet, die eine konservative Strategie bevorzugen
würden und trotzdem von den Bewegungen einzelner Aktien profitieren möchten.

Betreffend Vergabung an die Aargauische Liga für Lungen- und Langzeitkranke:
Alle Stiftungsräte, inklusive Alexander von Senger, waren damit einverstanden,
wobei sich dieser im Anschluss weigerte, ein entsprechendes Protokoll zu
verfassen.

Betreffend Anzahl der Stiftungsratssitzungen: Im Jahresbericht 1998 der
Hirzel-Stiftung wird festgehalten, dass sich der Stiftungsrat zu 30 Sitzungen
getroffen habe, wobei nur 5 Protokolle vorhanden sind. Die Parteiaussagen sind
widersprüchlich, es ist letztlich unklar, ob und wie viele Sitzungen ohne
Protokollierung durchgeführt wurden.

3.
Ausgehend von diesen Sachverhaltsfeststellungen haben sowohl die ESA als auch
das Bundesverwaltungsgericht insbesondere das wiederholte Selbstkontrahieren,
das Gewähren grosser und teilweise ungesicherter Darlehen an Freunde und für
Projekte, die nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Stiftungszweck
standen, sowie die Beauftragung von Stiftungsangestellten mit privaten
Verrichtungen als schwerwiegende Verfehlungen von Hugo Ammann angesehen. Sie
haben weiter darauf hingewiesen, dass dieser kaum zwischen privaten
Angelegenheiten und Stiftungsbelangen getrennt habe, sich völlig mit den
Stiftungen identifiziere und gegen Aussen nach wie vor als Schlossherr
auftrete. Kurt Gosteli wurde zum Vorwurf gemacht, diesem Gebaren keinen Einhalt
geboten, sondern dieses stillschweigend mitgetragen zu haben.

Indes erachten die ESA und das Bundesverwaltungsgericht unterschiedliche
Massnahmen als notwendig. Während die ESA zur Auffassung gelangte, Hugo Ammann
und Kurt Gosteli seien einzig bei der Deusser-Stiftung als Stiftungsräte
abzusetzen, weil mit Bezug auf die Hirzel-Stiftung keine nennenswerten
Verfehlungen vorlägen, kam das Bundesverwaltungsgericht zum Schluss, dass Hugo
Ammann und Kurt Gosteli aufgrund der konkreten Vorfälle und angesichts der
personellen wie örtlichen Verquickung der beiden Stiftungen insgesamt nicht
mehr als Stiftungsräte tragbar seien. Divergenzen bestehen sodann mit Bezug auf
das begleitende Massnahmenpaket: Für die ESA ist es undenkbar, dass die an der
"unfreundlichen Übernahme" von 2003 beteiligten Personen aus dem Umfeld von
Alexander von Senger für die personelle Ergänzung der Deusser-Stiftung in Frage
kommen. Es ordnete deshalb eine Umwandlung der Beistand- in eine
Sachwalterschaft an. Der Sachwalter habe bei der Ergänzung des Stiftungsrates
mitzuwirken und ferner die zwischen Hugo Ammann bzw. Kurt Gosteli und der
Stiftung bestehenden Vertragsverhältnisse aufzulösen. Im Übrigen verpflichtete
es die Stiftungsräte, nach Vollzug der personellen Neubesetzung ein Konzept
über die künftige Stiftungstätigkeit vorzulegen, und es verbot für die
Zwischenzeit über das Tagesgeschäft hinausgehende Handlungen. Das
Bundesverwaltungsgericht erachtet all diese Massnahmen als unnötig; es geht
davon aus, dass Alexander von Senger in Eigenregie tätig sein und die beiden
Stiftungsräte nach Belieben ergänzen darf.

4.
Die Beschwerdeführer erheben in verschiedener Hinsicht Gehörsrügen, die wegen
der formellen Natur dieses verfassungsmässigen Rechts vorweg zu behandeln sind
(121 I 230 E. 2a S. 232; 122 II 464 E. 4a S. 469).

4.1 Soweit die Beschwerdeführer dem Bundesverwaltungsgericht vorwerfen, die
Hintergründe des persönlichen Interesses von Alexander von Senger am Schloss
Zurzach als Familienwohnsitz nicht ausgeleuchtet und insbesondere den Artikel
des Historikers Franz Keller betreffend Einsatz eines Familienmitgliedes als
Offizier bei der Waffen-SS unbeachtet gelassen zu haben, ist nicht erkennbar,
welchen Belang dies für die Frage der Rechtmässigkeit der Absetzung der
Beschwerdeführer als Stiftungsräte haben soll, umso weniger als es Hugo Ammann
war, der seinerzeit Alexander von Senger als Geschäftsführer und Stiftungsrat
berufen hat. Entsprechend stösst die Rüge der Verletzung der Begründungspflicht
als Teilgehalt des rechtlichen Gehörs ins Leere.

4.2 Wie bereits vor Bundesverwaltungsgericht bringen die Beschwerdeführer
weiter vor, Alexander von Senger habe Heinz Studer im Vorfeld der polizeilichen
Einvernahme beeinflusst und ihm einen Betrag von Fr. 120'000.-- von der
Deusser-Stiftung in Aussicht gestellt, sobald er (von Senger) die Kontrolle
über die Stiftungen erlangt habe. Es hätten "Gespräche" in der Kanzlei von
Rechtsanwalt Baer stattgefunden und bei der polizeilichen Einvernahme am 31.
Oktober 2000 habe Heinz Studer an Hugo Ammann keinen guten Faden gelassen. Bei
der Einvernahme durch die ESA am 26. Oktober 2006 habe er seine gegenüber der
Polizei gemachten Aussagen widerrufen und auch aufgedeckt, wie er für die
früheren Aussagen gewonnen worden sei.
Die ESA hielt in ihrem Entscheid zusammenfassend fest, dass Leistungen von
Stiftungsangestellten für private Angelegenheiten von Hugo Ammann in nicht
(mehr) genau bestimmbarem Umfang vorgekommen seien; für die Massnahmen
gegenüber Hugo Ammann und Kurt Gosteli stellte sie aber - wie auch das
Bundesverwaltungsgericht - auf ganz andere Vorkommnisse ab (dazu E. 5.4). Sind
aber die Aussagen von Heinz Studer für die verfügten Massnahmen nicht von
Belang und jedenfalls nicht kausal, so gehen die diesbezüglichen Gehörsrügen an
der Sache vorbei; ohnehin hat die ESA in diesem Zusammenhang funktionell eine
antizipierte Beweiswürdigung vorgenommen, welche die Gehörsrügen gegenstandslos
werden lässt (BGE 122 II 464 E. 4a S. 469; 124 I 208 E. 4a S. 211), weshalb das
Bundesverwaltungsgericht eine Verletzung des rechtlichen Gehörs zu Recht
verneinen durfte.

4.3 Der Vorwurf, die ESA und das Bundesverwaltungsgericht hätten einseitig die
an sie erhobenen Vorwürfe gewichtet und die jahrzehntelang erbrachten
Leistungen für die beiden Stiftungen ausser Acht gelassen, beschlägt nicht das
rechtliche Gehör, sondern die Beweiswürdigung mit Bezug auf die Rechtmässigkeit
und Angemessenheit der verfügten Massnahmen, und ist folglich in diesem
Zusammenhang zu prüfen (siehe E. 5.3).

5.
In rechtlicher Hinsicht kritisieren die Beschwerdeführer ihre Absetzung als
Stiftungsräte als unzulässige und insbesondere als unverhältnismässige
Massnahme.

5.1 Die Stiftungsaufsicht hat dafür zu sorgen, dass das Stiftungsvermögen
seinen Zwecken gemäss verwendet wird (Art. 84 Abs. 2 ZGB), und sie hat darüber
zu wachen, dass sich die Organe einer Stiftung an das Gesetz, die
Stiftungsurkunde, allfällige Reglemente und die guten Sitten halten (BGE 105 II
70 E. 3b S. 73; 106 II 265 E. 3c S. 269; 108 II 497 E. 5 S. 499; 111 II 97 E. 3
S. 99).

Zur Erfüllung dieser Aufgaben steht der Aufsichtsbehörde eine ganze Anzahl
präventiver und repressiver Aufsichtsmittel zur Verfügung (BGE 126 III 499 E.
3a S. 501). Zu den präventiven Mitteln gehören namentlich Vorschriften über die
Vermögensanlage, die Pflicht zu regelmässiger Berichterstattung und
Rechnungsablage (im Einzelnen: RIEMER, Berner Kommentar, N. 56 ff. zu Art. 84
ZGB). Als repressive Massnahmen kommen zum Beispiel die Aufhebung von
Beschlüssen, Weisungen, Verwarnungen, Bussen oder die Abberufung von
Stiftungsorganen in Betracht (im Einzelnen: RIEMER, a.a.O., N. 88 ff. zu Art.
84 ZGB). Für die Anordnung von präventiven und repressiven Massnahmen gelten
wie für Verwaltungsmassnahmen schlechthin die Grundsätze der
Verhältnismässigkeit und der Subsidiarität (RIEMER, a.a.O., N. 37 und 88 zu
Art. 84 ZGB). Die Abberufung von Stiftungsorganen ist eine einschneidende
Massnahme, die erst dann in Frage kommt, wenn deren Verhalten so geartet ist,
dass das betreffende Organ im Hinblick auf eine gesetzes- und stiftungsgemässe
Tätigkeit der Stiftung nicht mehr tragbar ist (BGE 105 II 321 E. 5a S. 326; 112
II 471 E. 2). Trifft dies zu, ist die Abberufung jedoch zu verfügen und kann
ihr insbesondere ein allfällig anders lautender Stifterwille - vorliegend die
Einsetzung von Hugo Ammann auf Lebzeiten - nicht entgegenstehen (BGE 128 III
209 E. 4a S. 211).

5.2 Wenn die Beschwerdeführer behaupten, die meisten Vorfälle würden Jahrzehnte
zurückliegen, so trifft dies nicht zu; das früheste Vorkommnis datiert aus dem
Jahr 1987, die meisten Vorwürfe betreffen aber die 90er Jahre und die
Aufsichtsanzeige wurde im Jahr 2000 eingereicht. Im Übrigen hat das
Bundesgericht bereits im Urteil 5A.8/2002, E. 4.2, festgehalten, dass das
Aufsichtsverfahren im Unterschied zum Strafrecht keine zeitliche Begrenzung,
namentlich keine an starre Fristen gebundene Verjährung einzelner Tatbestände
kennt. Ferner wurde erwähnt, dass die eingetretene Vermögensschädigung, die ein
objektives Tatbestandsmerkmal der Vermögensdelikte bildet, im
Aufsichtsverfahren nicht allein massgebend ist; vielmehr geht es bei der
Stiftungsaufsicht darum, dass die Stiftungen keinem konkreten oder abstrakten
Risiko ausgesetzt werden. Insofern zielt der weitere Vorwurf der
Beschwerdeführer, das Bundesverwaltungsgericht habe zu wenig beachtet, dass die
Stiftungen im Ergebnis nicht geschädigt worden seien, an der Sache vorbei.

5.3 Der Hauptvorwurf der Beschwerdeführer geht dahin, dass das
Bundesverwaltungsgericht nur die erhobenen Vorwürfe behandelt und alle
entlastenden Momente ausser Acht gelassen habe. So habe Hugo Ammann
kontinuierlich das Vermögen der Stiftungen gemehrt und sei er unermüdlich zum
Wohl der Stiftungen tätig gewesen.

Das Bundesverwaltungsgericht hat die von Hugo Ammann erbrachten Leistungen
keineswegs verkannt und auch von der ESA wurden diese hervorgehoben. Indes ist
die Förderung des Stiftungszwecks gerade die ureigene Pflicht von
Stiftungsräten und namentlich des Stiftungsratspräsidenten, und die
grundsätzliche Pflichterfüllung als solche ist nicht geeignet, Verstösse gegen
die Stiftungsinteressen zu neutralisieren, wie dies den Beschwerdeführern
vorschwebt. Im Übrigen liegt es im Wesen des Aufsichtsverfahrens, dass erhobene
Vorwürfe abzuklären und anschliessend auf der Basis der getroffenen
Feststellungen zu würdigen sind.

5.4 Was Hugo Ammann im Speziellen anbelangt, hat das Bundesverwaltungsgericht
insbesondere das mehrfache Selbstkontrahieren (Königsbett, Daimler und Flügel;
Darlehen an das Baukonsortium, dessen Mitglied er war) und den mehrfachen
Missbrauch bzw. die zweckfremde Anlage von Stiftungsvermögen (ungesichertes
Darlehen in Millionenhöhe an das Baukonsortium zur Beseitigung von
Liquiditätsengpässen; Verschaffung eines Freundesdienstes an Albert Koch durch
Gewährung eines Darlehens trotz schlechter Bonität) als schwerwiegend angesehen
und in diesem Zusammenhang auch massgeblich gewichtet, dass ihm bezüglich
dieser Handlungen jegliches Unrechtsbewusstsein abgeht. Sodann hat das
Bundesverwaltungsgericht auf sein distanzloses Verhältnis zu den Stiftungen
verwiesen. Dies habe sich u.a. darin gezeigt, dass verschiedene
Stiftungsangestellte in nicht mehr genau eruierbarem Umfang für seine privaten
Angelegenheiten tätig gewesen seien und dass die Polizei bei der
Hausdurchsuchung unverbuchtes Bargeld in der Höhe von Fr. 200'000.-- und
zahlreiche ungeordnete Belege vorgefunden habe, was zumindest ein schiefes
Licht auf den Verwalter eines derart umfangreichen Stiftungsvermögens werfe.
Die Identifikation mit den Stiftungen bestehe nach wie vor, auch heute noch
trete Hugo Ammann gegen Aussen als Schlossherr auf. Insofern könne keine gute
Prognose erstellt werden; es sei vielmehr konkret zu befürchten, dass Hugo
Ammann auch in Zukunft nicht zwischen privaten und Stiftungsangelegenheiten zu
unterscheiden wisse.

Zu all diesen Elementen äussern sich die Beschwerdeführer nicht und insofern
bleibt die Beschwerde letztlich unsubstanziiert. Mit einer auf das Vorbringen,
der Grundsatz der Subsidiarität sei verletzt, indem ein Verbot des
Selbstkontrahierens oder eine intensivere Kontrolle durch die Stiftungsaufsicht
genügen würde, beschränkten Begründung ist jedenfalls keine Rechtsverletzung
darzutun (Art. 42 Abs. 2 i.V.m. Art. 95 BGG). Das fehlende Unrechtsbewusstsein
und die nach wie vor bestehende Identifikation mit den Stiftungen lassen nicht
erkennen, inwiefern Hugo Ammann in Zukunft plötzlich klar zwischen den eigenen
und den Stiftungsinteressen zu unterscheiden vermöchte. Jedenfalls liegt die
Abberufung als Stiftungsrat im Rahmen des weiten Ermessens, das der
Stiftungsaufsicht bzw. dem Bundesverwaltungsgericht als Rechtsmittelinstanz bei
der Wahl der präventiven und repressiven Aufsichtsmitteln zusteht.

5.5 Was Kurt Gosteli anbelangt, so wird dieser in der Beschwerde nicht speziell
erwähnt; es wird mit anderen Worten hingenommen, dass für ihn die gleichen
Massnahmen getroffen worden sind wie für Hugo Ammann, obwohl er an einem
grossen Teil der Vorfälle nur indirekt beteiligt war. Indes ist ihm zum Vorwurf
zu machen, das Gebaren von Hugo Ammann teils in blindem Gehorsam mitgetragen
und teils still geduldet zu haben, obwohl es seine Aufgabe als Mitglied des
Stiftungsrates (je seit Stiftungsgründung) gewesen wäre, unabhängig von fremden
Einflüssen im besten Sinn die Interessen der Stiftung zu wahren und gegen
stiftungswidriges Verhalten anderer Organe einzuschreiten. Ferner hätte ihn
auch im Rahmen seines (allerdings erst 1999 begründeten)
Angestelltenverhältnisses eine Treuepflicht gegenüber seiner Arbeitgeberin,
d.h. der Deusser-Stiftung, und nicht gegenüber Hugo Ammann getroffen. Zwar ist
nicht zu verkennen, dass Kurt Gosteli mit seiner Abberufung als Stiftungsrat
indirekt für seine uneingeschränkte Loyalität gegenüber Hugo Ammann
sanktioniert wird. Indes gründet die Abberufung nicht auf dieser (falsch
verstandenen) Loyalität, sondern auf dem Umstand, dass Kurt Gosteli seine
Aufgaben als Stiftungsrat nicht wahrgenommen hat und weder vorgebracht wird
noch ersichtlich ist, inwiefern dies in Zukunft grundsätzlich anders wäre.

5.6 Im Unterschied zur ESA hat das Bundesverwaltungsgericht Hugo Ammann und
Kurt Gosteli nicht nur mit Bezug auf die Deusser-Stiftung, sondern auch bei der
Hirzel-Stiftung als Stiftungsräte abgesetzt mit der Begründung, ihr Verhalten
sei unteilbar und insgesamt untragbar. Zu dieser Begründung bzw. zur Divergenz
zwischen den beiden Entscheiden äussern sich die Beschwerdeführer nicht, so
dass die Beschwerde in dieser Hinsicht unsubstanziiert bleibt. Ohnehin liesse
sich angesichts der personellen Identität, der räumlichen Verknüpfung, ja
gewissermassen der Schicksalsgemeinschaft der beiden Stiftungen nicht sagen,
das Bundesverwaltungsgericht habe das ihm zustehende Ermessen überschritten,
vermag es sich doch bei seiner Entscheidung jedenfalls auf sachliche Gründe zu
stützen.

5.7 Als Zwischenergebnis ist festzuhalten, dass Hugo Ammann und Kurt Gosteli
als Stiftungsräte sowohl bei der Deusser- als auch der Hirzel-Stiftung
abzuberufen sind.

6.
Die Beschwerdeführer kritisieren weiter, dass das Bundesverwaltungsgericht das
von der ESA verfügte Massnahmenpaket ersatzlos gestrichen hat. Auch die ESA
verlangt in dieser Hinsicht eindringlich die Aufhebung des angefochtenen
Entscheides. Sie weist in ihrer Vernehmlassung darauf hin, dass das
Massnahmenpaket - namentlich die Einsetzung eines Sachwalters - wegen
persönlicher familiärer Interessen und aufgrund der fehlenden Erfahrung des
verbleibenden Stiftungsrates Alexander von Senger, insbesondere aber angesichts
dessen bisherigen Vorgehens in den Stiftungsangelegenheiten, namentlich bei der
Ernennung neuer Stiftungsräte, im Sinn einer präventiven Massnahme unabdingbar
ist. Mit Bezug auf die Frage der personellen Ergänzung der Stiftungsräte ist
die ESA weiter der Auffassung, dass Personen, die am Übernahmeversuch im Jahr
2003 beteiligt waren, nicht in Frage kommen können.

6.1 Mit der Abberufung von Hugo Ammann, der bei beiden Stiftungen seit der
Gründung als Stiftungsratspräsident wirkte und dabei eine dominierende Position
innehatte, entsteht ein erhebliches Machtvakuum. Sodann verbleibt, indem auch
Kurt Gosteli als Stiftungsrat abgesetzt wird, Alexander von Senger als einziger
Stiftungsrat. Die beiden Stiftungen stehen somit personell wie inhaltlich vor
einem Neubeginn. In der gegebenen Situation ist vorab eine rasche Erweiterung
des Stiftungsrates mit neutralen, unvoreingenommenen und bislang unbeteiligten
Personen erforderlich, welche einerseits über einschlägige Kenntnisse im
Bereich der Stiftungstätigkeit verfügen und andererseits dafür bürgen, dass in
der Stiftungsleitung Ruhe einkehrt und eine geordnete Tätigkeit möglich ist.
Sodann werden die neu besetzten Organe ein Konzept über die künftige
Ausrichtung und Tätigkeit der jeweiligen Stiftung im Rahmen des ihr eigenen
Zwecks entwickeln müssen.

6.2 Die dem Bundesgericht aus den vergangenen Verfahren (5A.7/2002, 5A.8/2002,
5A.24/2002, 5A.25/2002, 5A.14/2003, 5A.35/2005, 5A.36/2005 und 5A.30/2006) zur
Genüge bekannte Vorgeschichte zeigt, dass für die genannten Vorkehrungen eine
enge Begleitung durch die ESA im Rahmen der Aufsichtskompetenz gemäss Art. 84
ZGB unentbehrlich ist. Angesichts des Umfanges der anstehenden Handlungen auf
der personellen wie operativen Ebene wird die ESA diese Begleitung nicht
vollumfänglich selbst wahrnehmen können; es drängt sich daher auf, zu diesem
Zweck eine Sachwalterschaft gemäss Art. 83d Abs. 1 Ziff. 2 ZGB zu errichten.
Dieses Institut wurde im Rahmen der am 1. Januar 2006 in Kraft getretenen
Stiftungsrechtsrevision mit einer Neufassung von Art. 83 Abs. 2 ZGB eingeführt
(AS 2005 4545). Im Zusammenhang mit der Revision des GmbH-Rechts wurde das
Stiftungsrecht erneut revidiert und das Institut der Sachwalterschaft per 1.
Januar 2008 in den neu erlassenen Art. 83d ZGB überführt (AS 2007 4842);
gleichzeitig wurde die als überflüssig angesehene Ziff. 4 von Art. 393 ZGB
(Verbeiständung juristischer Personen) aufgehoben (AS 2007 4843).

Die Einsetzung eines Sachwalters ist möglich, wo die vorgesehene Organisation
nicht genügend ist, der Stiftung eines der vorgeschriebenen Organe fehlt oder
eines dieser Organe nicht rechtmässig zusammengesetzt ist (Art. 83d Abs. 1
ZGB); die Bestimmung geht damit tendenziell weiter als die frühere
Verbeiständung, die möglich war, wenn einer Körperschaft oder Stiftung die
erforderlichen Organe fehlten (Art. 393 Ziff. 4 aZGB). Vorliegend liesse sich
zwar angesichts des Wortlautes von Art. 5 Abs. 2 der Statuten der
Deusser-Stiftung wie auch von Art. 5 lit. a Abs. 2 der Hirzel-Stiftung, wonach
"das oder die dannzumaligen Mitglieder des Stiftungsrates ermächtigt [sind],
diesen durch die Ernennung weiterer Mitglieder zu ergänzen oder zu erweitern",
fragen, ob von einer ungenügenden Organisation gesprochen werden kann. Ist
jedoch aufsichtsrechtliches Einschreiten geboten, weil in der vorliegenden
Konstellation die Ausübung des Kooptationsrechts durch den allein verbleibenden
Stiftungsrat aufgrund der bisherigen Erfahrungen offensichtlich zu unhaltbaren
Resultaten führen würde, muss von einer fehlenden Funktionstüchtigkeit der
bestehenden Organe und damit von einer ungenügenden Organisation im Sinn von
Art. 83d Abs. 1 ZGB ausgegangen werden. Alexander von Senger hat in der
Vergangenheit wiederholt gezeigt, dass er nicht willens ist, die beiden
Stiftungsräte aus eigener Kraft mit unabhängigen Fachpersonen zu ergänzen; auch
in den Eingaben an das Bundesverwaltungsgericht hat er festgehalten, Personen
aus seinem Umfeld dürften nicht ausgeschlossen werden, und in der
Vernehmlassung an das Bundesgericht wird die Ernennung insbesondere der Herren
Baer und Dreher gerechtfertigt (S. 24 f.), mithin wiederum ins Auge gefasst. Es
scheint aber wenig zweckmässig, die betreffenden Ernennungen abzuwarten und
anschliessend korrigierend einzugreifen, wie dies das Bundesverwaltungsgericht
sinngemäss vorschlägt (S. 37 f.); vielmehr sind die gebotenen präventiven
Massnahmen zu treffen, wenn bereits im heutigen Zeitpunkt absehbar ist, dass
ein erneutes aufsichtsrechtliches Einschreiten erforderlich werden könnte.

Die ESA hat ferner darauf hingewiesen, dass es den abgesetzten Stiftungsräten
aus menschlicher Sicht nicht zumutbar wäre, wenn Alexander von Senger die
zwischen ihnen und der Deusser-Stiftung bestehenden vertraglichen Verhältnisse,
insbesondere die Arbeits- und Mietverträge auflösen würde. In der Tat scheint
es angesichts der totalen Zerstrittenheit und persönlichen Anfeindungen
zwischen den Parteien für eine neutrale Abwicklung der Vertragsauflösung und
eine geordnete Übergabe der Geschäfte zweckmässig, wenn dies durch einen
Sachwalter besorgt oder jedenfalls begleitet wird, zumal diesem nicht nur die
Behebung von Organisationsmängeln, sondern insbesondere auch die Führung der
oder bestimmter Geschäfte übertragen werden kann (vgl. BBl 2002 III 3232).

Aus dem Gesagten ergibt sich, dass die Anordnung einer Sachwalterschaft
einerseits eine sachgerechte, andererseits aber auch eine erforderliche
Massnahme ist. Was die Hirzel-Stiftung anbelangt, ist zu beachten, dass die ESA
ihr Massnahmenpaket einzig deshalb auf die Einforderung eines Konzeptes über
die künftige Tätigkeit und eines Anlagereglements beschränkt hat, weil es Hugo
Ammann und Kurt Gosteli wieder als Stiftungsräte einsetzte und deshalb die
Ernennung eines Sachwalters als entbehrlich erachtete. Da in diesem Punkt
anders entschieden wird (E. 5.7), scheint es unumgänglich, auch für die
Hirzel-Stiftung einen Sachwalter einzusetzen, der die Findung weiterer
Stiftungsräte begleiten und überwachen kann, wie dies im Übrigen auch in der
Beschwerde gefordert wird (S. 23 oben). Die ESA ist deshalb mit der Ernennung
einer geeigneten Person als Sachwalter zu beauftragen.

6.3 Was die personelle Neubesetzung der beiden Stiftungsräte im Speziellen
anbelangt, weisen die Beschwerdeführer und die ESA zu Recht darauf hin, dass
die am Übernahmeversuch im Jahr 2003 beteiligten Personen, insbesondere aber
die Rechtsvertreter von Alexander von Senger, nicht in Frage kommen können.

Das Bundesverwaltungsgericht ging in diesem Zusammenhang davon aus, dass sich
Alexander von Senger aufgrund eines Gutachtens und bis dahin fehlender
Rechtsprechung bei der seinerzeitigen Ernennung neuer Stiftungsräte in gutem
Glauben habe befinden dürfen. Es geht indes weniger um die Frage der
Zulässigkeit der Kooptation als vielmehr um die Art der Durchführung der
Ernennung und insbesondere um das gemeinsame Vorgehen der Stiftungsräte bei der
"unfreundlichen Übernahme". So wurde die Ernennung nicht nur während des
hängigen Aufsichtsverfahrens hinter dem Rücken der ESA durchgeführt, sondern
wurden anschliessend die neuen Stiftungsräte in Eigenregie im Handelsregister
eingetragen und allen Banken, bei denen die Stiftungen Vermögensanlagen
besassen, mitgeteilt. Sodann liessen Alexander von Senger und die neuen
Stiftungsräte Hugo Ammann und Kurt Gosteli kurzerhand im Handelsregister
löschen, obwohl diese im Amt bloss eingestellt waren. Des Weiteren veranlassten
sie eine sofortige Postumleitung und ersuchten die beteiligten Banken um
Auszüge über sämtliche Konti und Depots sowie um eine Neuordnung der
Unterschriftenkarten (vgl. dazu Urteil 5A.14/2003, teilweise publiziert als BGE
129 III 641).

All diese auf eine handstreichartige Machtübernahme gerichteten Handlungen
waren von einem gemeinsamen Willen der betreffenden Personen getragen. Was die
Rechtsvertreter von Alexander von Senger anbelangt, zeigte sich deren
distanzloses Verhältnis zudem auch in den Eingaben, welche in den früheren
Verfahren vor Bundesgericht jeweils von Bruno Baer und Michael E. Dreher
gemeinsam unterzeichnet wurden. Wie ein roter Faden zieht sich durch diese
Eingaben, dass sich die Rechtsvertreter weitgehend mit der Position ihres
Mandanten identifizieren und insbesondere die Stiftungsangelegenheiten
gewissermassen als ihre eigenen betrachten. Ferner sind die Eingaben durch eine
aggressiv-unkooperative Grundstimmung gekennzeichnet; im Urteil 5A.14/2003, E.
2.1 (nicht publ. in BGE 129 III 641) hat das Bundesgericht ausdrücklich eine an
die Grenzen des anwaltlichen Anstandes gehende Polemik und persönliche
Anfeindungen gegen die ESA konstatiert. Vor diesem Hintergrund sind die in E.
6.1 genannten Bedingungen der Neutralität, Unabhängigkeit und
Unvoreingenommenheit für die zukünftigen Stiftungsräte nicht erfüllt.

6.4 Die ESA verfügte in Ziff. 3 und 6 ihres Entscheides weiter, dass die beiden
Stiftungsräte nach vollzogener personeller Ergänzung innert vier Monaten ein
Konzept über die künftige Tätigkeit der jeweiligen Stiftung vorzulegen hätten
und bis dahin keine über das notwendige Tagesgeschäft hinausgehenden
Verfügungen treffen dürften. Das Bundesverwaltungsgericht hat diese Massnahmen
ebenfalls aufgehoben, ohne in den Erwägungen darauf einzugehen. Die Massnahmen
sind indes nicht nur sinnvoll, sondern notwendig und folglich ebenfalls zu
belassen.

7.
Gemäss Art. 83d Abs. 3 ZGB sind die Kosten der Massnahmen von der Stiftung zu
tragen. Dazu gehört insbesondere auch die Gebühr der Aufsichtsbehörde nach Art.
3 GebV Stiftungsaufsicht, SR 172.041.18 (vgl. CAVEGN, Die Revision der Revision
von Stiftungen und Vereinen, Diss. Zürich 2008, S. 143); ferner kann darunter
auch die Parteientschädigung für das Aufsichtsverfahren fallen, wie dies
offenbar Praxis der ESA ist.

Die Gerichts- und Parteikosten für die Verfahren vor dem
Bundesverwaltungsgericht und dem Bundesgericht sind nach den Bestimmungen von
Art. 63 Abs. 1 und Art. 64 Abs. 1 VwVG bzw. Art. 66 Abs. 1 und Art. 68 Abs. 2
BGG zu verteilen und somit den Parteien aufzuerlegen. Angesichts des Ausgangs
des Verfahrens rechtfertigt es sich, die Gerichtskosten Hugo Ammann und Kurt
Gosteli zu ¾ und Alexander von Senger zu ¼ aufzuerlegen. Entsprechend sind
diese auch zu verpflichten, Letzterem eine reduzierte Parteientschädigung
auszurichten.

Demnach erkennt das Bundesgericht:

1.
Die Beschwerde in Zivilsachen wird teilweise gutgeheissen und das Urteil des
Bundesverwaltungsgerichts vom 6. März 2008 wird aufgehoben.

2.
Ziff. 4 des Entscheides der Eidgenössischen Stiftungsaufsicht vom 5. April 2007
wird aufgehoben und wie folgt ersetzt:

Hugo Ammann und Kurt Gosteli werden aus dem Stiftungsrat der Arthur und Estella
Hirzel Callegari-Stiftung definitiv abberufen.

Ziff. 5 des Entscheides der Eidgenössischen Stiftungsaufsicht vom 5. April 2007
wird wie folgt ergänzt:

Die Beistandschaft über die Arthur und Estella Hirzel Callegari-Stiftung wird
aufgehoben und bis zu einer Ergänzung des Stiftungsrats im Sinn der Erwägungen
in eine Sachwalterschaft umgewandelt.

Im Übrigen wird der Entscheid der Eidgenössischen Stiftungsaufsicht bestätigt
(inkl. Kostenziffern).

3.
Die Sache wird zur umgehenden Einsetzung eines Sachwalters für die Arthur und
Estella Hirzel Callegari-Stiftung an die Eidgenössische Stiftungsaufsicht
zurückgewiesen.

4.
Die Kosten des Verfahrens vor Bundesverwaltungsgericht von Fr. 3'000.-- werden
im Umfang von Fr. 2'250.-- Hugo Ammann und Kurt Gosteli unter solidarischer
Haftbarkeit sowie im Umfang von Fr. 750.-- Alexander von Senger auferlegt.

Hugo Ammann und Kurt Gosteli haben Alexander von Senger für dieses Verfahren
unter solidarischer Haftbarkeit mit Fr. 2'500.-- zu entschädigen.

5.
Die Kosten des Verfahrens vor Bundesgericht von Fr. 10'000.-- werden im Umfang
von Fr. 7'500.-- Hugo Ammann und Kurt Gosteli unter solidarischer Haftbarkeit
sowie im Umfang von Fr. 2'500.-- Alexander von Senger auferlegt.
Hugo Ammann und Kurt Gosteli haben Alexander von Senger für dieses Verfahren
unter solidarischer Haftbarkeit mit Fr. 4'000.-- zu entschädigen.

6.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung II,
schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 19. Januar 2009
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Hohl Möckli