Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

II. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 5A.28/2008
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5A_28/2008/bnm

Urteil vom 15. Januar 2008
II. zivilrechtliche Abteilung

Bundesrichter Raselli, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.

X.________,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch Y.________,

gegen

Vormundschaftskommission A._______,
Beschwerdegegnerin.

Verweigerung der aufschiebenden Wirkung (im Verfahren betreffend gerichtliche
Beurteilung einer fürsorgerischen Freiheitsentziehung).

Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen die Verfügung vom 10. Dezember 2007 des
Verwaltungsgerichts von Z.________ (Verwaltungsgerichtspräsident als
Einzelrichter).

Nach Einsicht
in die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG (Postaufgabe: 11. und 13. Januar 2008)
gegen die Verfügung vom 10. Dezember 2007 des Verwaltungsgerichts von
Z.________, das die (von der Vormundschaftskommission A.________ am 23.
November 2007 auf Grund von Art. 397a ZGB angeordnete) fürsorgerische
Freiheitsentziehung der Beschwerdeführerin im Psychiatrischen Zentrum
A._______ nicht (für die Dauer des Verfahrens der von der Beschwerdeführerin
und ihrer Tochter beantragten gerichtlichen Beurteilung nach Art. 397d Abs. 1
ZGB) aufgeschoben hat (Art. 397e Ziff. 4 ZGB),

in Erwägung,

dass das Verwaltungsgericht (nach Anhörung der Beschwerdeführerin und des
zuständigen Klinikarztes) den Aufschub der fürsorgerischen
Freiheitsentziehung mit der Begründung ablehnte, die an ... mit ... leidende
Beschwerdeführerin bedürfe dringend der stationären Behandlung, weil sie
ausserhalb der Klinik die Medikamente nicht einnehmen und sowohl sich selbst
wie auch andere gefährden würde ,
dass die Eingaben der Beschwerdeführerin als Beschwerde in Zivilsachen (Art.
72ff. BGG) entgegengenommen worden sind, weil sie sich gegen einen
Zwischenentscheid (im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG) richten, der im
Rahmen eines Verfahrens betreffend fürsorgerische Freiheitsentziehung
ergangen ist (Art. 72 Abs. 2 lit. b Ziffer 6 BGG),
dass sodann bei Beschwerden, die wie im vorliegenden Fall einen vorsorglichen
Massnahmeentscheid zum Gegenstand haben, nur die Verletzung
verfassungsmässiger Rechte gerügt werden kann (Art. 98 BGG),
dass die Zulässigkeit von Verfassungsrügen voraussetzt, dass sie in der
Beschwerde vorgebracht und begründet werden (Art. 106 Abs. 2 BGG), dass
m.a.W. in der Beschwerdeschrift (entsprechend den altrechtlichen
Begründungsanforderungen des Art. 90 Abs. 1 lit. b OG: Botschaft, a.a.O.
Ziff. 4.1.2.4 zu Art. 39 Entwurf, S. 4294) klar und detailliert anhand der
Erwägungen des angefochtenen Entscheids dargelegt wird, welche
verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen Entscheid
verletzt sind (BGE 130 I 258 E. 1.3 S. 261f.),
dass zwar die Beschwerdeführerin in ihrer zweiten Eingabe an das
Bundesgericht eine Verletzung des rechtlichen Gehörs sowie von Art. 6 EMRK
behauptet,
dass sie jedoch nicht in nachvollziehbarer Weise auf die entscheidenden
Erwägungen des Verwaltungsgerichts eingeht,
dass sie erst recht nicht anhand dieser Erwägungen nach den erwähnten
gesetzlichen Anforderungen aufzeigt, inwiefern die Verfügung vom 10. Dezember
2007 verfassungs- bzw. EMRK-widrig sein soll,
dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende
- Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten
ist,
dass keine Gerichtskosten erhoben werden,
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum
Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Verwaltungsgericht von Z.________
schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 15. Januar 2008

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident:                                                  Der
Gerichtsschreiber: