Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

II. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 5A.398/2008
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
5A_398/2008/don

Urteil vom 4. September 2008
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Raselli, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien

1.
X.________ GmbH,
,
2. Y.________,
Beschwerdeführer,

gegen

1.Stadtkasse A.________,
2.Betreibungsamt B.________,
Beschwerdegegner.

Gegenstand
Fristansetzung an die Drittansprecherin zur Widerspruchsklage,

Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Entscheid vom 6. Juni 2008 des
Obergerichts des Kantons Schaffhausen (Aufsichtsbehörde über das
Schuldbetreibungs- und Konkurswesen).

Nach Einsicht
in die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Entscheid vom 6. Juni 2008 des
Obergerichts des Kantons Schaffhausen,

in Erwägung,
dass die Beschwerdeführer mit Nachfristansetzungen gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG
vom 21. Juli 2008 unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert
worden sind, den (ihnen mit Verfügungen vom 24. Juni 2008 auferlegten, jedoch
nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von insgesamt Fr. 1'000.-- innerhalb einer
nicht erstreckbaren Nachfrist von 10 Tagen seit der am 23. Juli 2008 erfolgten
Zustellung dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der
Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der
Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an
die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw.
Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten
(Art. 48 Abs. 4 BGG) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der
Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren
Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach
der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,
dass die Beschwerdeführer den Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist und
unter Berücksichtigung der Gerichtsferien (Art. 46 Abs. 1 lit. b BGG) weder bei
der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem
Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags)
ihnen obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch
Belastungsbestätigung erbracht haben, weshalb androhungsgemäss gestützt auf
Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die
Beschwerde nicht einzutreten ist und die solidarisch haftenden Beschwerdeführer
kostenpflichtig werden (Art. 66 Abs. 1 und 5 BGG),
dass in Anbetracht der Unzulässigkeit der Beschwerde das Verfahren ungeachtet
des über die Beschwerdeführerin Nr. 1 am 20. August 2008 eröffneten Konkurses
nicht in Anwendung von Art. 207 SchKG sistiert wird,

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden den Beschwerdeführern unter
Solidarhaft auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Schaffhausen
schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 4. September 2008

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Raselli Füllemann