Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

II. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 5A.523/2008
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Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
5A_523/2008/don

Urteil vom 12. August 2008
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Raselli, Präsident,
Gerichtsschreiber Zbinden.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Y.________,
Beschwerdegegner,
vertreten durch Rechtsanwalt Bernhard Rüdy,
Betreibungsamt A.________.

Gegenstand
Rückweisung eines Betreibungsbegehrens,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, II.
Zivilkammer, als oberer kantonaler Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und
Konkurssachen, vom 15. Juli 2008.

Erwägungen:

1.
Der Beschwerdeführer erhebt beim Bundesgericht Beschwerde in Zivilsachen gegen
den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, obere kantonale
Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen, vom 15. Juli 2008 und
verlangt namentlich die Aufhebung dieses Beschlusses und anderer Beschlüsse und
Verfügungen. Zudem ersucht er um unentgeltliche Rechtspflege.

2.
Auf die Beschwerde ist von vornherein nicht einzutreten, soweit sie sich nicht
gegen den Beschluss des Obergerichts vom 15. Juli 2008 richtet, stellt doch nur
dieser Anfechtungsobjekt der Beschwerde dar (Art. 75 Abs. 1 BGG).

3.
Der Beschwerdeführer setzt sich in seiner Eingabe nicht den Anforderungen von
Art. 42 Abs. 2 BGG entsprechend mit den Erwägungen des angefochtenen
Beschlusses auseinander und zeigt nicht auf, inwiefern der Beschluss
Bundesrecht verletzt. Er begnügt sich vielmehr im Wesentlichen damit, eine
Reihe von Gesetzes- und Konventionsbestimmungen zu zitieren, auf den
self-executing-Charakter der EMRK und auf ein Urteil des Europäischen
Gerichtshofs für Menschenrechte hinzuweisen.

4.
Auf die offensichtlich unzulässige Beschwerde ist somit im vereinfachten
Verfahren (Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG) durch den Präsidenten der
Abteilung unter Kostenfolge für den Beschwerdeführer (Art. 66 Abs. 1 BGG) nicht
einzutreten.

5.
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist abzuweisen, da sich die
Beschwerde von Anfang an als aussichtslos erwiesen hat (Art. 64 Abs. 1 BGG).

Demnach erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3.
Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, II.
Zivilkammer, als oberer kantonaler Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und
Konkurssachen, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 12. August 2008
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Raselli Zbinden