Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

II. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 5A.549/2008
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Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
5A_549/2008/don

Urteil vom 20. August 2008
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Raselli, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Psychiatrische Universitätsklinik Y.________, Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Fürsorgerische Freiheitsentziehung,

Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Beschluss vom 7. Juli 2008 des
Obergerichts des Kantons Zürich (II. Zivilkammer).

Nach Einsicht
in die Beschwerde gemäss Art. 72ff. BGG gegen den Beschluss vom 7. Juli 2008
des Zürcher Obergerichts, das einen Rekurs des (am 3. Juni 2008 gestützt auf
Art. 397a ZGB in die Psychiatrische Universitätsklinik Y.________
eingewiesenen) Beschwerdeführers gegen eine - auf sein Entlassungsgesuch vom
26. Juni 2008 nicht eintretende - Verfügung der Einzelrichterin für Zivil-und
Strafsachen des Bezirkes Zürich vom 30. Juni 2008 abgewiesen und den
erstinstanzlichen Entscheid bestätigt hat,

in Erwägung,
dass das Obergericht erwog, das nach Ablauf der 10-tägigen Frist für die
gerichtliche Beurteilung an die Vorinstanz gerichtete Entlassungsgesuch hätte
bei der Klinikleitung eingereicht werden müssen, mangels eines Entscheids der
Klinikleitung sei die Vorinstanz zu Recht mangels Zuständigkeit auf das
Entlassungsgesuch nicht eingetreten und habe dieses - ebenfalls zu Recht - an
die zuständige Klinikleitung zur Behandlung überwiesen, gegen deren abweisenden
Entscheid der Beschwerdeführer dann an die Vorinstanz gelangen könne,
dass die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG nebst einem Antrag eine Begründung zu
enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der
angefochtene Entscheid Recht (Art. 95f. BGG) verletzt (Art. 42 Abs. 1 und 2
BGG), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 108 Abs. 1 lit. b
BGG),
dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift (entsprechend den altrechtlichen
Begründungsanforderungen des Art. 55 Abs. 1 lit. c OG: Botschaft vom 28.
Februar 2001 zur Totalrevision der Bundesrechtspflege, BBl 2001 S. 4207ff.,
Ziff. 4.1.2.4 zu Art. 39 Entwurf, S. 4294) auf die Erwägungen des angefochtenen
Entscheids einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften
(Botschaft, a.a.O. Ziff. 2.2.4, S. 4232) und warum sie von der Vorinstanz
verletzt worden sind (BGE 116 II 745 E. 3 S. 749),
dass auch Verfassungsrügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu
begründen sind (Art. 106 Abs. 2 BGG), dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift
(entsprechend den altrechtlichen Begründungsanforderungen des Art. 90 Abs. 1
lit. b OG: Botschaft, a.a.O. Ziff. 4.1.2.4 zu Art. 39 Entwurf, S. 4294) klar
und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen
ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen
Entscheid verletzt sind (BGE 130 I 258 E. 1.3 S. 261f.),
dass im vorliegenden Fall der Beschwerdeführer in seiner Eingabe an das
Bundesgericht nicht auf die obergerichtlichen Erwägungen eingeht,
dass er erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen anhand dieser
Erwägungen aufzeigt, inwiefern der Beschluss des Obergerichts vom 7. Juli 2008
rechts- oder verfassungswidrig sein soll,
dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende -
Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,
dass der Beschwerdeführer die Möglichkeit hat, das Bundesgericht erneut
anzurufen, sollte das Obergericht im Anschluss an den bevorstehenden Entscheid
der Klinikleitung und denjenigen des Bezirksgerichts einen (abweisenden)
Rekursentscheid fällen,
dass für das bundesgerichtliche Verfahren keine Kosten erhoben werden,
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge
kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,

erkennt der Präsident:
-
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
-
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
-
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich
schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 20. August 2008
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Raselli Füllemann