Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

II. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 5A.560/2008
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
5A_560/2008/don

Urteil vom 3. Dezember 2008
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Raselli, Präsident,
Bundesrichterin Escher,
nebenamtlicher Bundesrichter von Werdt,
Gerichtsschreiber Levante.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Y.________,
Beschwerdegegnerin,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Hansjakob Zellweger.

Gegenstand
Ehescheidung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 3. Juni
2008.

Sachverhalt:

A.
X.________ und Y.________ heirateten im Jahr 2002. Aus der Ehe gingen zwei
Kinder, A.________ (geboren am ________ 2002) und B.________ (geboren am
________ 2004), hervor. Mit Urteil vom 8. Oktober/12. November 2007 schied die
Bezirksgerichtliche Kommission Kreuzlingen die Ehe und regelte die
Scheidungsfolgen. Die beiden Kinder wurden unter die Obhut der Mutter gestellt,
und es wurde dem Vater ein Besuchsrecht eingeräumt. Der Vater wurde sodann
verpflichtet, an den Unterhalt der Kinder einen monatlichen Beitrag von je Fr.
800.-- und ab deren 13. Geburtstag je Fr. 900.--, je zuzüglich Kinderzulagen,
zu bezahlen. Der vom ihm an die Ehefrau zu zahlende nacheheliche Unterhalt
wurde für die Zeit bis und mit August 2014 auf Fr. 1'500.-- und hernach bis und
mit August 2020 auf Fr. 750.-- festgelegt. Sämtliche Unterhaltsbeiträge wurden
indexiert. Bezüglich der Restschuld aus einem Kredit der Bank Z.________
ordnete das Gericht im externen Verhältnis die Haftung des Ehemannes an, wobei
dieser intern zu 40% auf die Ehefrau Rückgriff nehmen könne. Für allfällige
Rückforderungsansprüche der Eltern aus den in das Haus investierten Beträgen
wurde geregelt, dass die Parteien den jeweiligen Eltern allein zu haften
hätten. Der bei der D.________ AG liegende Betrag von Fr. 14'827.90 wurde im
Umfang von Fr. 3'232.75 der Ehefrau und im Mehrbetrag dem Ehemann zugewiesen.
Im Übrigen stellt die Bezirksgerichtliche Kommission fest, dass die Parteien
güterrechtlich auseinandergesetzt seien und jede Partei zu Eigentum behalte,
was sich derzeit in ihrem Besitz befinde. So behalte der Ehemann den
Buckelvolvo und die Ehefrau den Volvo, die Nähmaschine und das Sofa. Ferner
wurde die Pensionskasse des Ehemannes angewiesen, auf das Freizügigkeitskonto
der Ehefrau den Betrag von Fr. 5'322.60 zu überweisen.

B.
Gegen das erstinstanzliche Urteil erhoben Y.________ Berufung und X.________
Anschlussberufung. In teilweiser Gutheissung der Berufung bzw. der
Anschlussberufung erkannte das Obergericht des Kantons Thurgau mit Entscheid
vom 3. Juni 2008, dass die Ehe der Parteien als geschieden gilt (Rechtskraft im
Scheidungspunkt: 11. Februar 2008) und die Anordnungen im erstinstanzlichen
Urteil über die Kinderbelange seit dem 11. Februar 2008 rechtskräftig sind
(Dispositiv-Ziff. 1 und 2); weiter änderte das Obergericht das Urteil der
Bezirksgerichtlichen Kommission Kreuzlingen teilweise ab. Der Ehemann wurde
durch die Berufungsinstanz verpflichtet, an den Unterhalt der Kinder einen
monatlichen Beitrag von je Fr. 800.-- und ab deren 12. Geburtstag je Fr.
900.--, je zuzüglich Kinderzulagen, zu bezahlen (Dispositiv-Ziff. 3). Der vom
Ehemann an die Ehefrau zu zahlende nacheheliche Unterhalt wurde für die Zeit
bis und mit Juli 2009 auf Fr. 1'500.--, ab August 2009 bis und mit Juli 2014
auf Fr. 1'700.-- und ab August 2014 bis und mit Juli 2020 auf Fr. 750.--
festgelegt (Dispositiv-Ziff. 4). Sämtliche Unterhaltsbeiträge wurden indexiert
(Dispositiv-Ziff. 5). Bezüglich der Restschuld aus einem Kredit der Bank
Z.________ ordnete das Gericht im internen Verhältnis die alleinige Haftung des
Ehemannes an, wogegen die Ehefrau allein für das Darlehen der Eltern haftet
(Dispositiv-Ziff. 6a). Der bei der D.________ AG liegende Betrag von Fr.
14'827.90 wurde der Beschwerdegegnerin zur Anrechnung auf das Darlehen ihrer
Eltern zugewiesen (Dispositiv-Ziff. 6b). Im Übrigen stellt das Obergericht (in
Dispositiv-Ziff. 6c) fest, dass die Parteien güterrechtlich auseinandergesetzt
seien und jede Partei zu Eigentum behalte, was sich derzeit in ihrem Besitz
befinde. So behalte der Ehemann den Buckelvolvo und die Ehefrau den Volvo, die
Nähmaschine und das Sofa. Ferner hat das Obergericht der Ehefrau einen Anspruch
auf die Hälfte der Differenz zwischen den Austrittsleistungen der beiden
Ehegatten, berechnet unter Berücksichtigung der Ehedauer, d.h. vom 5. Juli 2002
bis zum Zeitpunkt der Rechtskraft im Scheidungspunkt (11. Februar 2008),
zuerkannt, die Sache aber nach Rechtskraft des Urteils zur Berechnung der zu
teilenden Austrittsleistung an das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau
überwiesen (Dispositiv-Ziff. 7).

C.
Mit Beschwerde in Zivilsachen vom 25. August 2008 verlangt X.________
(nachfolgend: Beschwerdeführer), es sei in Ziff. 2a des Dispositivs des
obergerichtlichen Urteils das Geburtsdatum von B.________ zu korrigieren in
"geboren am ________ 2004" (Rechtsbegehren Ziff. 1). Sodann sei der an
Y.________ (nachfolgend: Beschwerdegegnerin) zu zahlende nacheheliche Unterhalt
für die Zeit bis und mit Juli 2010 auf Fr. 1'200.--, ab August 2010 bis und mit
Juli 2014 auf Fr. 1'400.-- und ab August 2014 bis und mit Juli 2020 auf Fr.
750.-- festzulegen (Rechtsbegehren Ziff. 2). Die Indexklausel gemäss Ziff. 5
des Dispositivs sei derart zu ergänzen, "dass die Indexausgleichung nur dann
geschuldet wird, wenn gleichzeitig der Ehemann die Teuerung von seinem
Arbeitgeber ausbezahlt bekommt, und die Höhe des weitergegebenen
Teuerungssatzes darf derjenige des im Lohn vom Ehemann enthaltenen
Teuerungssatzes nicht übersteigen" (Rechtsbegehren Ziff. 3). In Bezug auf Ziff.
6a des Dispositivs sei festzuhalten, "dass der Ehemann betreffend die
Restschuld des Kredites bei der Bank Z.________ im internen Verhältnis zu 40%
auf die Ehefrau Rückgriff nehmen kann"; der Zusatz betreffend des "Darlehens
der Eltern" sei zu streichen. Weiter sei der bei der D.________ AG deponierte
Betrag von Fr. 14'827.90 vollumfänglich dem Beschwerdeführer zuzuweisen. Sodann
sei festzuhalten, dass die Parteien güterrechtlich nur dann auseinandergesetzt
seien, und jede Partei zu Eigentum behalte, was sich derzeit in ihrem Besitz
befinde (insbesondere Buckelvolvo: Ehemann; Nähmaschine und Sofa: Ehefrau),
wenn der bei der D.________ AG deponierte Betrag dem Beschwerdeführer
zugesprochen werde (Rechtsbegehren Ziff. 4-6). Schliesslich beantragt der
Beschwerdeführer die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege.

Es sind keine Vernehmlassungen eingeholt worden.

Erwägungen:

1.
1.1 Die Regelung des nachehelichen Unterhalts sowie die güterrechtliche
Auseinandersetzung sind Zivilsachen (Art. 72 Abs. 1 BGG) vermögensrechtlicher
Natur. Der für die Zulassung der Beschwerde in einem Fall der vorliegenden Art
erforderliche Streitwert von Fr. 30'000.-- (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG) ist
angesichts der Begehren, die im kantonalen Verfahren strittig geblieben waren
(Art. 51 Abs. 1 lit. a und Abs. 3 BGG), offensichtlich erreicht. Das Urteil des
Obergerichts ist ein letztinstanzlicher Endentscheid, so dass auf die
Beschwerde auch aus der Sicht von Art. 75 Abs. 1 und Art. 90 BGG einzutreten
ist.

1.2 Mit Beschwerde in Zivilsachen kann unter anderem die Verletzung von
Bundesrecht gerügt werden (Art. 95 lit. a BGG). Das Bundesgericht wendet das
Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es ist deshalb weder durch die
in der Beschwerde erhobenen Argumente noch durch die vorinstanzliche Begründung
eingeschränkt; es kann eine Beschwerde aus einem anderen als dem geltend
gemachten Grund gutheissen, eine Beschwerde aber auch mit einer von der
vorinstanzlichen Argumentation abweichenden Begründung abweisen. Angesichts der
in Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG festgelegten allgemeinen Begründungspflicht prüft
das Bundesgericht allerdings grundsätzlich nur die erhobenen Rügen. Es ist auf
jeden Fall nicht gehalten, wie eine erstinstanzliche Behörde alle sich
stellenden Rechtsfragen zu untersuchen, soweit solche nicht (mehr) vorgetragen
werden (BGE 133 III 545 E. 2.2 S. 550; 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254).

1.3 Nach Art. 105 Abs. 1 BGG legt das Bundesgericht seinem Urteil den
Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat. Die Feststellung des
Sachverhalts kann nur gerügt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig, d.h.
willkürlich ist (BGE 133 II 249 E. 1.2.2 S. 252) oder auf einer
Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des
Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1
BGG). Wird eine willkürliche Feststellung von Tatsachen geltend gemacht, ist
neben der Erheblichkeit der gerügten Tatsachenfeststellung für den Ausgang des
Verfahrens klar und detailliert darzutun, inwiefern diese offensichtlich
unhaltbar sein soll, d.h. mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch
stehe, auf einem offenkundigen Versehen beruhe oder sich sachlich in keiner
Weise rechtfertigen lasse (BGE 133 III 393 E. 7.1 S. 398 mit Hinweisen).
Vorbehalten bleiben offensichtliche Sachverhaltsmängel im Sinne von Art. 105
Abs. 2 BGG, die dem Richter geradezu in die Augen springen (BGE 133 II 249 E.
1.4.3 S. 255).

2.
2.1 Die Vorinstanz ermittelte für die Beschwerdegegnerin ein monatliches
Nettoeinkommen von Fr. 1'000.-- und für den Beschwerdeführer in solches von Fr.
7'533.20 zuzüglich Kinderzulagen. Den Notbedarf der Beschwerdegegnerin setzte
sie unter Einbezug von Fr. 100.-- für die Rückzahlung des Darlehens an die
Eltern auf Fr. 4'120.-- fest, und denjenigen des Beschwerdeführers auf Fr.
4'120.--, wobei darin ein Betrag von Fr. 490.-- für die Rückzahlung eines
Kredites bei der Bank Z.________ eingeschlossen ist. Mithin stünde dem
Gesamtbedarf der Parteien von Fr. 8'330.-- ein Gesamteinkommen von Fr. 8'533.20
gegenüber. Der daraus resultierende Überschuss von rund Fr. 200.-- sei in einer
ersten Phase vollumfänglich dem Beschwerdeführer zuzuweisen. Bei einem
Notbedarf von Fr. 4'120.--, einem Eigenverdienst von Fr. 1'000.-- und bei
unstrittigen Unterhaltsbeiträgen für die beiden ehelichen Kinder von je Fr.
800.-- resultiere für die Beschwerdegegnerin ohne Anteil am Überschuss ein
gegenwärtiger Unterhaltsanspruch von Fr. 1'520.--, was geringfügig über der
beantragten Summe liege, sodass ihr ab Rechtskraft der Unterhaltsregelung bis
und mit Juli 2009 ein nachehelicher Unterhaltsbeitrag von Fr. 1'500.--
zugesprochen werde. Bereits im Mai 2009 werde der Kredit der Bank Z.________
getilgt sein und ab August 2009 werde die Unterhaltspflicht des
Beschwerdeführers gegenüber seiner vorehelichen Tochter wegfallen. Damit sinke
der Notbedarf des Beschwerdeführers um Fr. 1'290.--, was einen Überschuss von
neu annähernd Fr. 1'500.-- ergebe. Nachdem die Beschwerdegegnerin im gesamten
Verfahren nie irgendwelche substantiierte Ausführungen zum letzten ehelichen
Lebensstandard gemacht habe, gleichzeitig aber offensichtlich sei, dass die
Parteien gegen Ende ihrer Ehe nur wenig über den Notbedarf hinaus zur Verfügung
gehabt hätten, erscheine es als angemessen, der Beschwerdegegnerin vom
Überschuss einen Anteil von Fr. 200.-- zuzuweisen und demnach ihren
persönlichen Unterhaltsbeitrag ab August 2009 auf Fr. 1'700.-- zu erhöhen.
Dieser Beitrag sei in dieser Höhe bis Juli 2014 zu bezahlen, da dannzumal der
jüngere eheliche Sohn zehn Jahre alt werde und der Beschwerdegegnerin daher ab
jenem Zeitpunkt eine weitergehende Erwerbstätigkeit zumutbar sein werde als
heute. Auszugehen sei dannzumal von einer möglichen Erwerbstätigkeit von etwa
50%, was einem Einkommen von um die Fr. 3'800.-- entsprechen dürfte. Daher
bestehe keine Veranlassung, über den von der ersten Instanz festgelegten
persönlichen Unterhaltsbeitrag von Fr. 750.-- hinauszugehen. Im Juli 2020
schliesslich werde der jüngere der ehelichen Söhne 16 Jahre alt, sodass der
Beschwerdegegnerin ab August 2020 eine Vollzeiterwerbstätigkeit möglich sein
werde. Entsprechend falle ab diesem Zeitpunkt der Unterhaltsanspruch weg.

2.2 Der Beschwerdeführer beantragt demgegenüber, den nachehelichen Unterhalt
für die Beschwerdegegnerin sei bis und mit Juli 2010 auf Fr. 1'200.--, ab
August 2010 bis und mit Juli 2014 auf Fr. 1'400.-- festzulegen; der ab August
2014 bis und mit Juli 2020 zu bezahlende Betrag von Fr. 750.-- bleibt
unbestritten. Für die Herabsetzung des Unterhaltsbeitrages um je Fr. 300.--
führt der Beschwerdeführer vorab aus, die Vorinstanz habe zu Unrecht den Betrag
von Fr. 100.-- für die Rückzahlung des von den Eltern der Beschwerdegegnerin
gewährten Darlehens in deren Notbedarf eingerechnet, weil es sich bei der
Zuwendung um einen Erbvorbezug und nicht um ein Darlehen gehandelt habe. Sodann
treffe die Annahme der Vorinstanz nicht zu, wonach der im Frühling 2005 bei der
Bank Z.________ in der Höhe von Fr. 20'000.-- aufgenommene, in 48 Raten von je
Fr. 490.-- abzahlbare Kredit bis im Mai 2009 getilgt sei. Vielmehr habe er
zwecks Abwendung eines Bauhandwerkerpfandrechts im August 2006 den Kredit bei
der Bank Z.________ um weitere Fr. 10'000.-- erhöht, sodass die Belastung per
August 2006 Fr. 24'000.-- betrug, der wiederum in Raten von Fr. 490.--
abzuzahlen sei, d.h. bis September 2010. Weiter sei die Vorinstanz zu Unrecht
vom Wegfall der Alimente an die Tochter E.________ aus erster Ehe ausgegangen,
weil diese nach der Matura vielleicht noch studieren wolle und deshalb nicht
schon im Juli 2009 mit ihrer Ausbildung fertig sei. Folglich stünde ihm ab
diesem Zeitpunkt nicht mehr Geld zur Verfügung. Ferner verfüge die
Beschwerdegegnerin mit den Alimenten für die Kinder aus erster Ehe und je zwei
Kinder- und Ausbildungszulagen gesamthaft über wesentlich mehr finanzielle
Mittel als er selbst; von einer Unterdeckung könne keine Rede sein und es sei
nicht gerechtfertigt, dass er höhere Unterhaltsbeiträge zu bezahlen habe als
von der ersten Instanz festgelegt. Schliesslich habe die Beschwerdegegnerin von
wenigen Monaten abgesehen stets mehr gearbeitet, meist bis zu 50%. Selbst
unmittelbar nach der Trennung 2005, als der Sohn B.________ noch nicht einmal
ein Jahr alt gewesen sei, habe sie in F.________ in einem zusätzlichen
Teilpensum gearbeitet. Jetzt, wo die Kinder grösser seien, und auch der Sohn
B.________ bereits in den Vorkindergarten gehen könne, sei es für die
Beschwerdegegnerin absolut zumutbar und normal, ihr Arbeitspensum zu erhöhen.

3.
3.1 Die bundesgerichtliche Rechtsprechung zum nachehelichen Unterhalt (Art. 125
ZGB) fusst bei der lebensprägenden Ehe, wie sie in der Regel vorliegt, wenn -
wie hier - aus ihr gemeinsame Kinder hervorgegangen sind (BGE 5A_538/2008 vom
3. November 2008 E. 4.1), auf dem Gedanken, dass der unterhaltsberechtigte
Ehegatte auf den Fortbestand der Ehe und die damit zusammenhängende Versorgung
bauen durfte (BGE 134 III 577 E. 8 S. 580). Der Beschwerdeführer wendet sich in
verschiedener Hinsicht gegen die von der Vorinstanz getroffene Regelung für den
nachehelichen Unterhalt. Er beanstandet zunächst die Qualifikation der
Zuwendung der Eltern der Beschwerdegegnerin als Darlehen und leitet daraus ab,
dass die Vorinstanz zu Unrecht einen Betrag von Fr. 100.-- für
Abschlagszahlungen in den Notbedarf der Beschwerdegegnerin eingerechnet habe.
3.1.1 Die Vorinstanz geht davon aus, dass die Beschwerdegegnerin von ihren
Eltern ein Darlehen von Fr. 35'000.-- erhalten hat, wogegen der
Beschwerdeführer einwendet, es handle sich um einen Erbvorbezug. Diesbezüglich
erwog die Vorinstanz, der Beschwerdeführer selber sei es gewesen, der am 22.
Mai 2006 im Massnahmeverfahren davon gesprochen habe, dass das "geliehene
Darlehen (?) sicher wird zurück bezahlt werden können". Diese Aussage sei zu
einem Zeitpunkt erfolgt, als der Beschwerdeführer sich der Brisanz des
Unterschieds zwischen Darlehen und Erbvorbezug noch nicht bewusst war, dieser
aber unverfälscht und ohne Weiteres von einer Rückzahlungspflicht und demnach
von einem Darlehen ausgegangen sei. Diesen Standpunkt habe er sogar noch am 29.
Dezember 2006 eingenommen, als er durch seinen Rechtsvertreter die Frage
aufwerfen liess, ob das Darlehen seiner Schwiegereltern und der Erbvorbezug von
seinen Eltern nicht gleich zu behandeln seien; beide Beträge seien in die
Liegenschaft investiert worden, doch hätte er das Nachsehen, weil er sich die
Zuwendung seiner Eltern nicht auch als Darlehen habe geben lassen. Damit habe
der Beschwerdeführer das von der Beschwerdegegnerin behauptete Darlehen nicht
nur nicht bestritten, sondern deren Darstellung ausdrücklich bestätigt. Erst an
der Hauptverhandlung vom 26. März 2007 habe er behauptet, der von den Eltern
der Beschwerdegegnerin überlassene Betrag stelle eine Schenkung oder einen
Erbvorbezug dar. Diese Bestreitung vermöge nach den früheren ausdrücklichen
Anerkennungen nicht zu bewirken, dass die Beschwerdegegnerin ihre Behauptung zu
beweisen hätte. Dies wäre nur dann der Fall, wenn der Beschwerdeführer den
Nachweis erbracht hätte, dass er sich bei seiner Anerkennung geirrt habe, doch
werde ein solcher Irrtum nicht einmal behauptet. Vor diesem Hintergrund sei die
Zuwendung der Eltern der Beschwerdegegnerin als Darlehen zu qualifizieren. Im
Gegenzug sei es angezeigt, die verbleibende Restschuld allein der
Beschwerdegegnerin zu überbinden und zu diesem Zweck im Notbedarf der
Beschwerdegegnerin einen monatlichen Betrag von Fr. 100.-- einzusetzen.
3.1.2 Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, ist nicht geeignet, die
Schlussfolgerungen der Vorinstanz in Frage zu stellen. Auch vor Bundesgericht
behauptet er nicht, er habe sich in Bezug auf die Anerkennung der Zuwendung als
Darlehen geirrt. Er verkennt im Weiteren, dass das Obergericht dadurch, dass es
ihn bei seinen Aussagen zur Rückzahlungspflicht behaftet hat, Schlüsse in
tatsächlicher Hinsicht gezogen hat. Der Beschwerdeführer legt jedoch nicht dar
(vgl. E. 1.3), inwiefern die Vorinstanz bei der Beweiswürdigung in Willkür
verfallen sei. Damit bleibt es beim Ergebnis der Vorinstanz, wonach es sich bei
der betreffenden Zuwendung um ein Darlehen handelt. Im Übrigen behauptet er
selber nicht etwa, die Einrechnung von Fr. 100.-- in den Notbedarf der
Beschwerdegegnerin sei selbst dann bundesrechtswidrig, wenn die Zuwendung der
Eltern an die Beschwerdegegnerin ein Darlehen sei. Deshalb ist diese Frage
nicht weiter zu erörtern. Auf die Beschwerde ist insoweit nicht einzutreten.

3.2 Weiter kritisiert der Beschwerdeführer die Regelung der Vorinstanz
betreffend den Kredit bei der Bank Z.________.
3.2.1 In Bezug auf den erwähnten Kredit ist die Vorinstanz von einer
Kreditsumme von Fr. 20'000.-- und einer Abzahlungsdauer von 48 Monaten, d.h.
bis und mit April 2009, ausgegangen. Anhaltspunkte, dass diese
Sachverhaltsfeststellung mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch
stehe (vgl. E. 1.3), liegen nicht vor. Noch im Plädoyer vor dem Obergericht
ging auch der beschwerdeführerische Anwalt von dem ursprünglichen Kreditvertrag
aus dem Jahre 2005 aus; von einer Erhöhung bzw. Wiederaufstockung desselben war
keine Rede. Mithin ist die Behauptung des Beschwerdeführers, er habe den Kredit
im August 2006 aufgestockt, neu. Abgesehen davon, dass der Beschwerdeführer
diese Behauptung nicht dokumentiert, dürfen gemäss Art. 99 Abs. 1 BGG neue
Tatsachen und Beweismittel nur soweit vorgebracht werden, als erst der
Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt. Dies ist hier nicht der Fall und
wird auch nicht weiter begründet. Folglich ist von einer Kreditsumme von Fr.
20'000.-- auszugehen, die bis und mit April 2009 mit monatlichen Raten von Fr.
490.-- abbezahlt sein wird.
3.2.2 Der Beschwerdeführer haftet gegenüber der Bank Z.________
unbestrittenermassen alleine. Im April 2009 wird der Kredit abbezahlt sein.
Deshalb ist auch nichts daran auszusetzen, wenn die Vorinstanz ab Mai 2009 von
einer Erhöhung des Überschusses ausgegangen ist, diesen letztlich aber erst im
ab August 2009 hat wirksam werden lassen. In diesem Zusammenhang ist ferner
festzuhalten, dass die Vorinstanz den nachehelichen Unterhaltsbeitrag nur (aber
immerhin) um Fr. 200.-- ansteigen lässt. Mithin beteiligt sie die
Beschwerdegegnerin mit rund 40% am zusätzlichen Überschuss von Fr. 490.--. Im
Weiteren scheint der Beschwerdeführer mit Bezug auf die nacheheliche
Unterhaltspflicht zu verkennen, dass die Vorinstanz dadurch, dass sie die
Amortisationsraten von Fr. 490.-- bis zur Tilgung der Schuld vollumfänglich in
seinem Notbedarf eingerechnet hat, beide Ehegatten an der Rückzahlung des
Kredites beteiligt hat, da die Beschwerdegegnerin die Einschränkung der
Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers hinnehmen muss.
3.2.3 Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung kann die Methode der
hälftigen Überschussteilung unter gewissen Umständen zur zahlenmässigen
Konkretisierung des gebührenden Unterhalts und des allfällig geschuldeten
nachehelichen Unterhaltsbeitrages herangezogen werden. Jeder Entscheid hat
jedoch den auf den konkreten Einzelfall angewandten Kriterien von Art. 125 Abs.
1 und 2 ZGB gerecht zu werden (BGE 134 III 577 E. 3 S. 579). Der
Beschwerdeführer behauptet nicht und legt nicht dar, inwiefern die Beteiligung
der Beschwerdegegnerin an dem ab Mai 2009 zur Verfügung stehenden zusätzlichen
Nettoüberschuss - überhaupt bzw. seiner Höhe nach - gegen Art. 125 ZGB
verstossen und die Vorinstanz das ihr in Unterhaltssachen zustehende Ermessen
(Art. 4 ZGB; BGE 127 III 136 E. 3a S. 141) verletzt haben soll. Auf die
Beschwerde kann insoweit nicht eingetreten werden. Im Weiteren ist die Erhöhung
des nachehelichen Unterhalts zugunsten der Beschwerdegegnerin um Fr. 200.--
bereits aus dem Wegfall der Abschlagszahlungen aus dem Kredit gegenüber der
Bank Z.________ gerechtfertigt. Damit ist dem Einwand, die Vorinstanz habe die
Unterhaltszahlungen an die (erwachsene) Tochter zu Unrecht nicht
berücksichtigt, die Grundlage entzogen, so dass die diesbezüglichen
Einwendungen nicht weiter zu erörtern sind.

3.3 Was der Beschwerdeführer betreffend Kinderbetreuung und zumutbarer
Erwerbstätigkeit der Beschwerdegegnerin vorbringt, ist unbehelflich. Bei der
Beschwerdegegnerin ist die Vorinstanz von einem tatsächlich realisierten
Erwerbseinkommen von Fr. 1'000.-- und einem Beschäftigungsgrad von 13%
ausgegangen. In ständiger Rechtsprechung erachtet das Bundesgericht neben der
Kinderbetreuung eine teilweise Erwerbstätigkeit als zumutbar, wenn das jüngste
Kind mit zehn Jahren dem Kleinkindalter entwachsen ist (BGE 115 II 6 E. 3c S.
10 mit Hinweisen; Urteil 5A_210/2008 vom 14. November 2008 E. 3.1). Vorliegend
wird dies im August 2014 der Fall sein. Obwohl die Beschwerdegegnerin nach
dieser Regel vorher grundsätzlich nicht zur Aufnahme einer Teilzeittätigkeit
angehalten werden könnte, hat die Vorinstanz richtigerweise die tatsächlichen
Verhältnisse in ihre Berechnungen einbezogen. Indessen hat sie ebenfalls zu
Recht von einer Erhöhung des gegenwärtigen Beschäftigungsgrades abgesehen. Mit
den gegenteiligen Einwänden vermag der Beschwerdeführer nicht durchzudringen.

3.4 Der Beschwerdeführer erachtet die Indexierung der Alimente als üblich und
wendet dem Grundsatz nach nichts dagegen ein. Wenn er aber die Teuerung an die
Beschwerdegegnerin weitergeben müsste, selbst wenn er sie selber nicht im
selben Umfang von seinem Arbeitgeber ausbezahlt bekommt, sei dies nicht
gerecht. Das Vorbringen geht fehl. Das erstinstanzliche Urteil sah die vom
Beschwerdeführer beanspruchte Spezialklausel nicht vor, und vor Obergericht
beanstandete er dies nicht, sondern beantragte die gerichtsübliche Indexierung.
Das Rechtsbegehren Ziff. 3 ist daher neu und unzulässig (Art. 99 Abs. 2 BGG).

3.5 Insgesamt erweisen sich die vom Beschwerdeführer erhobenen Einwände gegen
die von der Vorinstanz getroffene Regelung des nachehelichen Unterhalts
zugunsten der Beschwerdegegnerin als unbehelflich.

4.
4.1 Die güterrechtliche Auseinandersetzung bei der Scheidung richtet sich nach
den Bestimmungen über das Güterrecht (Art. 120 Abs. 1, Art. 204 ff. ZGB). Zur
Berechnung des Vorschlages sind die Schulden derjenigen Vermögensmasse
belasten, mit welcher sie sachlich zusammenhängen, im Zweifel der
Errungenschaft (Art. 209 Abs. 2 ZGB); allenfalls sind Ersatzforderungen
einzuräumen (Hegnauer/Breitschmid, Grundriss des Eherechts, 4. Aufl. 2000, Rz
26.36 mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer fordert im Zusammenhang mit dem
Kredit der Bank Z.________, dass er im internen Verhältnis mit 40% auf die
Beschwerdegegnerin Rückgriff nehmen könne.
4.1.1 Nach den unbestrittenen Feststellungen der Vorinstanz wurde der Kredit
bei der Bank Z.________ im Februar 2005 aufgenommen und diente unstrittig dem
Aus- und Umbau der ehelichen Liegenschaft. Bis anhin seien die Abzahlungen vom
Beschwerdeführer geleistet worden. Es sei deshalb nicht ersichtlich, weshalb an
dieser Lösung, die sich offenbar bewährt habe, eine Änderung vorgenommen werden
sollte. Dementsprechend habe der Beschwerdeführer auch die Raten bis zur
vollständigen Rückzahlung des Kredites zu bezahlen. Zu diesem Zweck sei in
seinem Notbedarf eine entsprechende Position aufzunehmen. Im Gegenzug dürfe der
Beschwerdegegnerin keine auch nur teilweise Mitverpflichtung auferlegt werden.
4.1.2 Unbestritten bleibt, dass der Beschwerdeführer im externen Verhältnis,
d.h. gegenüber der Bank Z.________ alleine haftet. In güterrechtlicher Hinsicht
steht unbestrittenermassen fest, dass auf keiner Seite ein Vorschlag zu teilen
ist. Streitig ist einzig, ob der Beschwerdeführer im Umfang von 40% der
Restschuld auf die Beschwerdegegnerin Rückgriff nehmen kann. Der
Beschwerdeführer behauptet selber nicht, dass eine allfällige Ersatzforderung
gegenüber der Beschwerdegegnerin zu einem Vorschlag auf deren Seite führen
würde, an dem er beteiligt sein könnte. Ein Rückschlag wird indessen nicht
berücksichtigt (Art. 210 Abs. 2 ZGB); bei der Errungenschaftsbeteiligung gibt
es keinen Schuldenausgleich (Hausheer/Aebi-Müller, in: Basler Kommentar,
Zivilgesetzbuch I, 3. Aufl. 2006, N. 12 zu Art. 210). Der Beschwerdeführer
setzt nicht hinreichend auseinander (Art. 42 Abs. 2 BGG), inwiefern die
obergerichtliche Lösung eine Rechtsverletzung darstellt. Die Beschwerde erweist
sich in diesem Punkt als unzulässig.

4.2 In Bezug auf das noch (aus dem Verkauf der ehelichen Liegenschaft)
vorhandene Guthaben bei der D.________ AG verlangt der Beschwerdeführer, dass
dieses allein ihm zuzuweisen sei. Wie bereits in E. 3.1 festgehalten, durfte
die Vorinstanz den Beschwerdeführer gestützt auf seine Vorbringen darauf
behaften, dass es sich bei der Zuwendung der Eltern um ein Darlehen handle. Sie
hat dieser Darlehensschuld, welche im Zusammenhang mit der zwischenzeitlich
veräusserten ehelichen Liegenschaft steht, ein Guthaben aus dem Verkauf dieser
Liegenschaft gegenübergestellt. Der Beschwerdeführer legt nicht dar, inwiefern
die Vorinstanz die Grundsätze über die Regelung der Schulden in der
güterrechtlichen Auseinandersetzung verletzt habe, wenn sie vor dem
Hintergrund, dass die Beschwerdegegnerin allein für das Darlehen hafte, das bei
der D.________ AG liegende Guthaben allein und zwecks teilweiser Tilgung des
Darlehens der Beschwerdegegnerin zugewiesen hat. Insoweit ist die Beschwerde
nicht hinreichend begründet (Art. 42 Abs. 2 BGG).

4.3 Schliesslich beantragt der Beschwerdeführer, es sei festzuhalten, dass die
Parteien güterrechtlich nur dann auseinandergesetzt seien, und jede Partei zu
Eigentum behalte, was sich derzeit in ihrem Besitz befinde (insbesondere
Buckelvolvo: Ehemann; Nähmaschine und Sofa: Ehefrau), wenn der bei D.________
AG deponierte Betrag dem Beschwerdeführer zugesprochen werde. Der
Beschwerdeführer will mit anderen Worten die Feststellung der güterrechtlichen
Auseinandersetzung davon abhängig machen, dass das vorinstanzliche Urteil in
Bezug auf den Kredit bei der Bank Z.________ und das Guthaben bei der
D.________ AG in seinem Sinne abgeändert wird. Der Beschwerdeführer führt
allerdings nicht aus, welches aus seiner Sicht die (güterrechtlichen)
Konsequenzen wären, wenn nicht in seinem Sinne entschieden würde. Sodann
unterlässt er jede Begründung, weshalb der gemäss vorinstanzlichem Urteil der
Beschwerdegegnerin zugewiesene Volvo in seinem Begehren nicht mehr aufgeführt
ist bzw. weshalb dieser nicht der Beschwerdegegnerin zugewiesen werden sollte.
Auf das Begehren kann mangels hinreichender Begründung nicht eingetreten
werden.

5.
5.1 Nach dem Dargelegten ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf
eingetreten werden kann. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der
Beschwerdeführer kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG). Seinem Gesuch um
unentgeltliche Rechtspflege kann entsprochen werden. Die Voraussetzungen dazu
sind erfüllt (Art. 64 BGG). Der Beschwerdegegnerin ist für das
bundesgerichtliche Verfahren keine Entschädigung zuzusprechen, da keine
Vernehmlassung eingeholt worden ist und ihre keine Kosten entstanden sind.

5.2 Bei der Neuformulierung der Ziff. 2a des bezirksgerichtlichen
Urteilsdispositivs ist der Vorinstanz ein offensichtliches Versehen
unterlaufen, indem das Geburtsdatum des Sohnes B.________ falsch wiedergegeben
wurde. Aus prozessökonomischen Gründen - zur Vermeidung eines weiteren
Verfahrens - berichtigt das Bundesgericht solche Redaktionsversehen im
vorinstanzlichen Urteilsdispositiv praxisgemäss direkt mit der Abweisung der
Beschwerde von Amtes wegen (vgl. Urteil 5A_111/2007 vom 8. Januar 2008, E. 5.2
mit Hinweisen).

Demnach erkennt das Bundesgericht:

1.
Die Beschwerde in Zivilsachen wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

2.
Das Urteil des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 3. Juni 2008 wird in Ziff.
2a des Dispositives von Amtes wegen wie folgt berichtigt:
"Die Kinder A.________, geboren am ________ 2002, und B.________, geboren am
_______ 2004, werden unter die elterliche Sorge der Mutter gestellt."

3.
Das Gesuch des Beschwerdeführers um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege
wird gutgeheissen.

4.
Die Gerichtskosten von Fr. 2'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt,
indes vorläufig auf die Gerichtskasse genommen.

5.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Thurgau
schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 3. Dezember 2008
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Raselli Levante