Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

II. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 5A.5/2008
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5A_5/2008

Urteil vom 3. Januar 2008
II. zivilrechtliche Abteilung

Bundesrichter Raselli, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.

X. ________,
Beschwerdeführer,

gegen

Vormundschaftsbehörde Y.________,  Beschwerdegegnerin.

Prüfung vormundschaftlicher Massnahmen,
Einholung eines psychiatrischen Gutachtens,

Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Entscheid vom 30. Oktober 2007 des
Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz, Kammer III.

Nach Einsicht
in die Beschwerde gemäss Art. 72ff. BGG gegen den Entscheid vom 30. Oktober
2007 des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz, das eine
Verwaltungsgerichtsbeschwerde des Beschwerdeführers gegen einen abweisenden
Beschwerdeentscheid des Schwyzer Regierungsrats (betreffend das - durch die
Vormundschaftsbehörde Y.________ am 23. Oktober 2006 eingeleitete - Verfahren
zur Prüfung einer vormundschaftlichen Massnahme samt Anordnung eines
psychiatrischen Gutachtens nach Art. 374 Abs. 2 ZGB) abgewiesen hat, soweit
es darauf eingetreten ist,

in Erwägung,

dass die vorliegende Eingabe gegen einen Entscheid im Zusammenhang mit
vormundschaftlichen Massnahmen als Beschwerde nach Art. 72ff. BGG
entgegengenommen worden ist (Art. 72 Abs. 2 lit. b Ziff. 6 BGG),
dass das Verwaltungsgericht im angefochtenen Entscheid erwog, es bestünden
hinreichende Anhaltspunkte, welche es geböten, die Betreuungs- und
Vertretungsbedürftigkeit des Beschwerdeführers näher abzuklären, dazu
gehörten u.a. die Vielzahl von Eingaben des Beschwerdeführers mit teilweise
wirrem Inhalt sowie die erheblichen Auswirkungen des Verhaltens des
Beschwerdeführers auf seine finanziellen Verhältnisse, weil sodann der
Beschwerdeführer am 23. Oktober 2006 unstreitig Wohnsitz in der Gemeinde
Y.________ gehabt habe, sei die dortige Vormundschaftsbehörde örtlich
zuständig (BGE 126 III 415 E. 2c S. 419), die Beurteilung der weiteren
Anträge des Beschwerdeführers falle entweder nicht in die Zuständigkeit des
Verwaltungsgerichts (z.B. Suspendierung des Kantonsgerichtspräsidenten von
seinem Amt) oder könne nicht Gegenstand des verwaltungsgerichtlichen
Beschwerdeverfahrens sein (z.B. öffentlich-rechtliche
Entschädigungsforderungen gegenüber dem Gemeinwesen),
dass die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG, die sich nur gegen Entscheide
letzter kantonaler Instanzen richten kann (Art. 75 Abs. 1 BGG), zum
Vornherein unzulässig ist, soweit der Beschwerdeführer auch den Entscheid der
Vormundschaftsbehörde anficht,
dass die Beschwerde auch insoweit unzulässig ist, als der Beschwerdeführer
gegenüber zahlreichen Personen eine Forderung von Fr. 120'000.-- geltend
macht, die weder Gegenstand des kantonalen Verfahrens bildete noch Gegenstand
des bundesgerichtlichen Verfahrens sein kann,
dass sodann die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG nebst einem Antrag eine
Begründung zu enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird,
inwiefern der angefochtene Entscheid Recht (Art. 95f. BGG) verletzt (Art. 42
Abs. 1 und 2 BGG), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art.
108 Abs. 1 lit. b BGG),
dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift (entsprechend den altrechtlichen
Begründungsanforderungen des Art. 55 Abs. 1 lit. c OG: Botschaft vom 28.
Februar 2001 zur Totalrevision der Bundesrechtspflege, BBl 2001 S. 4207ff.,
Ziff. 4.1.2.4 zu Art. 39 Entwurf, S. 4294) auf die Erwägungen des
angefochtenen Entscheids einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche
Vorschriften (Botschaft, a.a.O. Ziff. 2.2.4, S. 4232) und warum sie von der
Vorinstanz verletzt worden sind (BGE 116 II 745 E. 3 S. 749),
dass auch Verfassungsrügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu
begründen sind (Art. 106 Abs. 2 BGG), dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift
(entsprechend den altrechtlichen Begründungsanforderungen des Art. 90 Abs. 1
lit. b OG: Botschaft, a.a.O. Ziff. 4.1.2.4 zu Art. 39 Entwurf, S. 4294) klar
und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen
ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen
Entscheid verletzt sind (BGE 130 I 258 E. 1.3 S. 261f.),
dass im vorliegenden Fall der Beschwerdeführer in seiner Eingabe an das
Bundesgericht nicht in nachvollziehbarer Weise auf die entscheidenden
Erwägungen des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz eingeht und erst recht
nicht nach den erwähnten Anforderungen anhand dieser Erwägungen aufzeigt,
inwiefern der angefochtene Entscheid vom 30. Oktober 2007 rechts- oder
verfassungswidrig sein soll,
dass der Beschwerdeführer auch vor Bundesgericht einmal mehr missbräuchlich
prozessiert,
dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende
und ausserdem missbräuchliche - Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1
lit. b und c BGG nicht einzutreten ist,
dass der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1
BGG), wobei der missbräuchlichen Art seiner Prozessführung bei der
Gebührenfestsetzung Rechnung zu tragen ist (Art. 65 Abs. 2 BGG),
dass mit dem bundesgerichtlichen Beschwerdeentscheid das Gesuch des
Beschwerdeführers um aufschiebende Wirkung gegenstandslos wird,
dass sich das Bundesgericht in dieser Sache vorbehält, allfällige weitere
Eingaben in der Art der bisherigen, namentlich missbräuchliche
Revisionsgesuche ohne Antwort abzulegen,
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum
Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,
erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 3. Januar 2008

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident:   Der Gerichtsschreiber:

Raselli   Füllemann