Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

II. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 5A.633/2008
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
5A_633/2008/don

Urteil vom 18. September 2008
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Raselli, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,
,
X.________
Beschwerdeführer,

gegen

Y.________,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Vorladung zum Vermittlungsvorstand (Aberkennungsprozess),

Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Entscheid vom 3. Juli 2008 des
Kantonsgerichts St. Gallen (Präsident der III. Zivilkammer).

Nach Einsicht
in die Beschwerde gemäss Art. 72ff. BGG gegen den Entscheid vom 3. Juli 2008
des Kantonsgerichts St. Gallen, das auf eine Rechtsverweigerungsbeschwerde des
Beschwerdeführers gegen eine zweite Vorladung zum Vermittlungsvorstand durch
das Vermittleramt Wattwil (im Zusammenhang mit einer Aberkennungsklage der
Beschwerdegegnerin über 3.8 Millionen Franken) nicht eingetreten ist, ein
Gesuch um aufschiebende Wirkung als gegenstandslos abgeschrieben und ein Gesuch
um unentgeltliche Rechtspflege, soweit nicht gegenstandslos geworden,
abgewiesen hat,

in Erwägung,
dass das Kantonsgericht erwog, die gegen eine prozessleitende Verfügung ohne
erheblichen oder nicht wiedergutzumachenden Nachteil gerichtete
Rechtsverweigerungsbeschwerde erweise sich zum Vornherein als unzulässig, im
Übrigen wäre sie, wenn darauf einzutreten wäre, abzuweisen, weil sich die
Nichterwähnung des dem Beschwerdeführer anderweitig bekannten
Prozessgegenstandes auf der Vorladung nicht als willkürlich erweise, dem
Beschwerdeführer umfassende Akteneinsicht gewährt worden sei, diesem kein
Anspruch auf Terminabsprache zustehe (zumal er die behauptete Ferienabwesenheit
am Vermittlungstermin weder substantiiert noch belegt habe) und weil
schliesslich der Beschwerdeführer auch nicht Opfer von "illegalem Druck +
Nötigung" geworden sei (durch die Aufforderung zur Bezeichnung eines Vertreters
und durch die angekündigte Nichtbewilligung weiterer Verschiebungsgesuche),
dass die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG nebst einem Antrag eine Begründung zu
enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der
angefochtene Entscheid Recht (Art. 95f. BGG) verletzt (Art. 42 Abs. 1 und 2
BGG), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 108 Abs. 1 lit. b
BGG),
dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift auf die Erwägungen des angefochtenen
Entscheids einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und
warum sie von der Vorinstanz verletzt worden sind (BGE 133 IV 286 E. 1.4 S.
287),
dass auch Verfassungsrügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu
begründen sind (Art. 106 Abs. 2 BGG), dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift klar
und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen
ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen
Entscheid verletzt sind (BGE 134 I 83 E. 3.2 S. 88 mit Hinweisen, 133 IV 286 E.
1.4 S. 287f.),
dass sich im vorliegenden Fall der Beschwerdeführer in seiner Eingabe an das
Bundesgericht nicht in nachvollziehbarer Weise mit den entscheidenden
Erwägungen des Kantonsgerichts auseinandersetzt,
dass er erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen anhand dieser
Erwägungen aufzeigt, inwiefern der Entscheid des Kantonsgerichts vom 3. Juli
2008 rechts- oder verfassungswidrig sein soll,
dass der Beschwerdeführer ausserdem einmal mehr missbräuchlich prozessiert,
dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende
und ausserdem missbräuchliche - Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1
lit. b und c BGG nicht einzutreten ist,
dass dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Rechtspflege (einschliesslich
Vertretung) infolge der Aussichtslosigkeit der Beschwerde nicht gewährt werden
kann (Art. 64 Abs. 1 BGG),
dass der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1
BGG),
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge
kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,
dass sich das Bundesgericht in dieser Sache vorbehält, allfällige weitere
Eingaben in der Art der bisherigen, namentlich missbräuchliche Revisionsgesuche
ohne Antwort abzulegen,

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht St. Gallen schriftlich
mitgeteilt.

Lausanne, 18. September 2008

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Raselli Füllemann