Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

II. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 5A.640/2008
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
5A_640/2008/don

Urteil vom 24. Oktober 2008
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Raselli, Präsident,
Gerichtsschreiber Zbinden.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

1. Kanton Appenzell Ausserrhoden, Einwohner-
und evangelische Kirchgemeinde Y.________,
2. Schweizerische Eidgenossenschaft,
beide vertreten durch die Kantonale Steuerverwaltung Appenzell Ausserrhoden,
3. Betreibungsamt Z.________,
Beschwerdegegner.

Gegenstand
Pfändungsvollzug,

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts von Appenzell Ausserrhoden,
Aufsichtsbehörde für Schuldbetreibung und Konkurs, vom 27. August 2008.

in Erwägung,
dass das Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Rechtspflege mit
Verfügung vom 23. September 2008 abgewiesen und der Beschwerdeführer zur
Leistung eines Kostenvorschusses von Fr. 1'000.- innert 10 Tagen ab Erhalt der
Verfügung angehalten worden ist,
dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 30. September 2008 sinngemäss um
Wiedererwägung der Verfügung vom 23. September 2008 betreffend Verweigerung der
unentgeltlichen Rechtspflege ersucht hat, welchem Gesuch mit Verfügung vom 2.
Oktober 2008 nicht entsprochen worden ist,
dass dem Beschwerdeführer in der gleichen Verfügung vom 2. Oktober 2008 eine
Nachfrist zur Leistung des Kostenvorschusses von Fr. 1'000.-- von zehn Tagen
seit Zustellung der Verfügung gesetzt worden ist, welche er am 3. Oktober 2008
erhalten hat,
dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 3. Oktober 2008 um Wiedererwägung der
Verfügung betreffend Nachfristansetzung ersucht hat,
dass dieses Gesuch nichts enthält, was eine Wiedererwägung der Verfügung vom 2.
Oktober 2008 rechtfertigen würde, so dass das Gesuch abzuweisen ist,
dass der Beschwerdeführer den verlangten Kostenvorschuss von Fr. 1'000.-- auch
innerhalb der ihm gesetzten Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar
geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht
den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihm obliegenden Nachweis der
rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat,
dass deshalb androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach
Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und die
Beschwerdeführer kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1 BGG),

erkennt der Präsident:

1.
Das Gesuch um Wiedererwägung der Verfügung vom 2. Oktober 2008 wird abgewiesen.

2.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

3.
Die Gerichtskosten von Fr. 200.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt

4.
Dieses Urteil wird den Parteien und der Obergericht von Appenzell Ausserrhoden,
Aufsichtsbehörde für Schuldbetreibung und Konkurs, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 24. Oktober 2008
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Raselli Zbinden