Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

II. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 5A.717/2008
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
5A_717/2008/bnm

Urteil vom 22. Oktober 2008
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Raselli, Präsident,
Gerichtsschreiber Zbinden.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Psychiatrische Klinik A.________,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Fürsorgerische Freiheitsentziehung,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, II.
Zivilkammer, vom 10. Oktober 2008.

Erwägungen:

1.
Mit Verfügung vom 7. Oktober 2008 trat der Einzelrichter des Bezirks Zürich
betreffend fürsorgerische Freiheitsentziehung auf ein weiteres
Entlassungsgesuch des Beschwerdeführers vom 1. Oktober 2008 nicht ein. Der
Beschwerdeführer gelangte dagegen an das Obergericht des Kantons Zürich, das
seinen Rekurs mit Beschluss vom 10. Oktober 2008 abwies und die Abweisung des
Entlassungsgesuchs bestätigte. Mit Beschwerde in Zivilsachen vom 20. Oktober
2008 richtet sich der Beschwerdeführer gegen diesen Entscheid und verlangt die
Entlassung.

2.
Das Obergericht hat mit der ersten Instanz erwogen, über das dritte
Entlassungsgesuch des Beschwerdeführers vom 19. August 2008 sei noch nicht
rechtskräftig entschieden worden. Die erste Instanz habe dieses Gesuch am 30.
September 2008 abgewiesen; die Berufung gegen dieses Urteil sei noch hängig. In
diesem Berufungsverfahren könne der Beschwerdeführer im Rahmen der
Berufungsbegründung Gründe darlegen, die für eine Entlassung sprechen. Das
Obergericht könne im Berufungsverfahren die aktuellen Verhältnisse
berücksichtigen. Unter diesen Umständen sei die Vorinstanz zu Recht auf das
Entlassungsgesuch nicht eingetreten.

3.
Mit diesen Erwägungen setzt sich der Beschwerdeführer in seiner Eingabe nicht
auseinander. Er ersucht lediglich um Entlassung und legt erneut die Gründe dar,
welche seiner Ansicht nach eine Entlassung rechtfertigen. Er erläutert aber
nicht in Auseinandersetzung mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids,
inwiefern dieser Bundesrecht verletzt. Damit entspricht die Eingabe den
Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG offensichtlich nicht. Auf die
Beschwerde ist somit im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 108 Abs. 1 lit. b
BGG durch den Präsidenten der Abteilung nicht einzutreten.

4.
Es rechtfertigt sich, keine Kosten zu erheben (Art. 66 Abs. 1 BGG).

Demnach erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Kosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, II.
Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 22. Oktober 2008
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Raselli Zbinden